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    Hallo ihr Lieben,

    durch Corona und die Ausgangssperre, gleichzeitig viel Druck und Stress im Job, ein fehlendes soziales (freundschaftliches) Netz und noch private Belastungen, die sich durch Corona ergeben haben, schlafe ich immer schlechter und mir fehlt immer mehr Energie. Seit Wochen wache ich mitten in der Nacht auf und kann nur noch selten wieder einschlafen. Vielleicht ginge es mir auch ohne Corona so, keine Ahnung.

    Zuerst habe ich versucht, mit Johanniskraut dagegen anzugehen. Dann mit Sport. Aber ich werde immer müder und fühle mich immer einsamer. Ich habe keine Kraft mehr, etwas zu lesen, was ich sonst gerne tue. Auch meine Spezialinteressen sind mir seit einiger Zeit total egal und geben mir nichts. Ich bin viel zu müde dafür.
    Deshalb glaube ich, dass ich momentan in eine Depression abrutsche.

    Was sind Eure Anzeichen dafür, dass ihr in eine Depression hineingeratet? Was tut ihr dagegen?

    Lieben Dank im Voraus.
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    Alexithymie ist soweit ich weiß keine offizielle Diagnose, aber meine ehemalige Therapeutin bemängelte öfters, dass ich Gefühle schlecht wahrnehmen und beschreiben könne.

    Tatsächlich ist es wirklich so, dass mir Stress manchmal nicht auffällt bzw ich nur die körperlichen Auswirkungen beobachten und außerdem schwer zwischen verschiedenen Arten von "unangenehm" unterscheiden kann.

    Witzigerweise nehme ich Gefühle meistens in einer Art Tagtraum war. Wenn ich zum Beispiel mir gerne vorstelle etwas bestimmtes zu tun, dann weiß ich, dass ich die Tätigkeit mag. Während ich das tue bemerke ich das aber manchmal gar nicht.
    Manchmal scbwankt meine Stimmung auch, aber ich kann gar nicht benennen wieso, weil ich nicht so richtig mitbekomme, was mich da gerade beeinflusst hat.

    Habt ihr das auch manchmal? Ich übe das Wahrnehmen gerade und finde es echt nicht so leicht . :o
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    Liebe Leute,

    ich habe mich die letzten Tage schon durch das Forum gewühlt und muss sagen, dass eure Beiträge eine immense Unterstützung waren. Danke dafür

    Zu meiner Frage:
    nachdem meiner Tochter (21) das Merkzeichen H aberkannt wurde und ihr GdB von 80 auf 40 herabgestuft wurde, habe ich Widerspruch eingelegt.
    Nach Einschätzung der betreuenden Ärztin wären GdB 70 mindestens angebracht gewesen. bei H war sie sich unsicher (sie ist in vielen Alltagssituationen auf Hilfestellung angewiesen, einiges kann sie aber selbstständig) und hat es deshalb auch nicht im Gutachten angeführt.

    Nun soll ich in der Widerspruchsbegründung angeben
    1. den mindestens geforderten GdB
    2. ggf. geforderte MErkzeichen

    bei 1. will ich 70 eintragen
    nur bei dem Merkzeichen bin auch ich mir unsicher. Daher meine Frage: Soll ich H beantragen, und dann schauen wie der Gutachter des Amtes das beurteilt (wie gesagt, es ist schwierig...) oder würde das mein gerechtfertigtes Anliegen der Anerkennung von GdB 70 gefährden (also wenn H abgelehnt wird..)

    HAbt ihr damit Erfahrung : Entweder nach dem Motto lieber das MErkzeichen "zu viel" angeben und abwarten oder besser weglassen, wenn es nicht eindeutig ist. Gleiches gilt bei 1.: lieber 80 statt 70 eintragen, weil das Amt eh etwas abziehen wird?


    Danke für Eure Hilfe

    LG
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    Ich bin gerade ziemlich niedergeschlagen. Ich habe einen guten Bekannten oder auch Freund, mit dem ich schon seit fast 40 Jahren Kontakt habe. Es gibt keinen, mit dem ich länger befreundet bin. Heute hat er den Kontakt abgebrochen.

    Der Grund war mal wieder eine Meinungsverschiedenheit, über ein Thema, welches über die sozialen Medien weitergeleitet wurde. Es ging um ein Interview eines "Experten", welcher die Gefährlichkeit der aktuellen Pandemie abstritt und die daraus resultierenden Maßnahmen als verantwortungslos und übertrieben kritisierte. Er behauptete zum Beispiel, daß Corona nichts anderes sei als eine normale Grippe und die Gefahren nur durch mediale und politische Übertreibung hochgespielt würden. Mich erinnerte das an die Argumentationen eines Trump oder Bolsonaro.

    Ich habe ihm umgehend darauf geantwortet, das dieser "Experte" ziemlichen Unsinn daherredet und Zahlen und Fakten sowie persönliche Ansichten wirr durcheinander präsentiert. Auch würde ich gern seine Argumente auseinandernehmen und mit den Sachen, die ich in letzter Zeit über Corona gelernt habe vergleichen. Dazu muß ich sagen, daß es derartige Auseinandersetzungen über verschiedene Themen aus den sozialen Medien in letzter zeit schon oft gab. Jedenfalls haben wir uns nach solchen Streitereien immer wieder vertragen. Heute war das anders, die Erreichbarkeit über Telefon und WA wurde von ihm abgebrochen. Mir wird immer vorgeworfen, daß ich mich von den "Obrigkeiten" oder den "Systemmedien" beeinflussen lasse. Dabei ist das so nicht richtig, da ich mir in meinem Leben angewöhnt habe alles zu hinterfragen, was mir unlogisch erscheint. Ich fange dann an zu Themen zu recherchieren und mir eine eigene Meinung zu bilden. Ich halte nichts von mal eben weitergeleiteten Statements, nur weil die vielleicht meine Wünsche bedienen. Leider bin ich mit meiner Argumentation immer sehr direkt.

    Vielleicht muß ich auch lernen mich in solchen Fällen diplomatischer zu verhalten, allerdings ist mir das fast unmöglich, wenn ich dabei eigene Überzeugungen und Erkenntnisse opfern müßte. Ich habe momentan keinen Plan wie ich mit der Situation umgehen soll, dazu kommt ja auch noch, daß durch Corona mein gewohntes Umfeld nicht mehr so funktioniert, wie ich es kenne. Das alles ist wie ein Supergau für mich.

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