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    Hallo,

    ich bin ja wie schon einmal geschrieben - leider noch immer - auf Wohnungssuche. Nun habe ich mir heute eine angeschaut, die ich gerne nehmen würde. Haustiere sind nicht erlaubt. Allerdings dürfen Kleintiere in einem gewissen Rahmen nicht verboten werden und ich muss sie auch nicht in einer Selbstauskunft angeben.
    Wie würdet ihr euch verhalten?
    Ich habe Degus und Ratten und habe es bisher so gehandhabt, dass ich die Degus angebe, da ich mich besser fühle, wenn bekannt ist, dass ich nicht gar keine Tiere habe. Andererseits hat man mit der Vermieterin selbst keinen Kontakt und der Hausverwalter lässt einen laut Vormieterin auch in Ruhe - sogar die Zählerstände konnte sie per Foto übermitteln. Nur der Hausmeister wohnt in der Wohnung nebenan, aber der scheint - laut ihrer Aussage, ob es der Wahrheit entspricht, weiß ich ja nicht, auch nicht nerven. Und ich könnte ja dann ein Kleintier übernommen haben, wenn ich dort wohne, da es wie gesagt nicht verboten werden kann.
    Nur beim Einzug fällt es halt auf mit den Käfigen. Ich weiß nicht, ob der Hausmeister, wenn er es zufällig sieht, was sagt?

    Danke
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    Ich dachte, dass ich ab Februar eine neue Therapeutin habe, (Verhaltenstherapie)
    Im Oktober habe ich mich angemeldet, im Dezember hiess es noch, dass es im Februar klappt und sie sich noch melden.

    Am Donnerstag letzte Woche erfuhr ich, dass ich angeblich nicht mehr im System drinnen stand.
    Erst hiess es, dass ich ein halbes Jahr warten muesste, als ich sagte, dass ich warte, rudert sie halber zurück. Es könnte länger als ein halbes Jahr sein, sie koennte mir nichts versprechen.
    Könnte übrigens nach Therapeuten nachschauen, welche sich mit Autismus auskennen hiess es auf einmal.
    Autismus Zentrum Autismus ev und Internet, konnten mir aber keine Adressen nennen.
    Wenn die 'Profis' zumindestens erlich mit mir wären.

    Eine Ärztin hat mich jahrelang angeschrien und Hilfe verweigert, als ich nicht mehr konnte.
    Es gibt ein 14 minütigen Youtubvortag von ihr.
    (Dr. Beate Franke, Lifestyle-Erkrankungen)

    Im Mai bin ich von einer Therapeutin von ambulanter Therapie rausgeschmissen wurde, da ich mich wegen ua. Konzentrationsprobleme nicht auf Therapie einlassen könne.
    Nach Möglichkeiten suchen, wie mit der Thematik umgegangen werden kann, wollte sie nicht.
    Glaube, habe die Schnauze von den ganzen Experten. Gleichzeitig schaffe ich es nicht alleine.

    Herzlichen Dank.
    L. G. Daniel
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    Wie sieht euer Selbstbild in Bezug auf Autismus aus?


    Ausgehend davon, dass es einem mit frühkindlichem Autismus diagnostizierten Menschen möglich ist, später "nur" noch als Asperger-Autist zu gelten, und auch bei einem mit Asperger-Autismus diagostizierten Menschen diese Diagnose zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr gerechtfertigt sein kann, da sie sich ausschließlich über die Defizite definiert, die mit entsprechenden Strategien je nach Fall möglicherweise gut kompensiert werden können sind die Übergänge von Autismus bis ins "Normale" alle fließend und somit ist Autismus im Sinne von klinisch relevanten Einschränkungen grundsätzlich (aber sicherlich nicht für jeden) vollständig auflösbar. Als ich mich vor einigen Jahren das erste Mal mit Autismus beschäftigte, hatte ich für mich daher entschieden, Autismus nicht als Sein, sondern als Diagnose zu betrachten ("ich habe eine AS-Diagnose", nicht "ich bin Autist"), die mir bloß helfen soll, besser an mir arbeiten zu können. Irgendwo hatte ich damals auch den Begriff "unsichtbares Spektrum" gelesen, ich habe es in Ansätzen (in einigen wenigen Situationen) erlebt.


    Ich habe mich also durch die Diagnose nicht als behindert angesehen oder in irgendeiner anderen Form negativ definiert, sondern nur als Mensch, der wie jeder andere auch "sein Päckchen zu tragen hat" (RW). Dazu habe ich aber auch positive Seiten im Autismus gesehen. Natürlich kann man es auch als reine Behinderung oder eben auch so wie die autistic-pride-Fraktion sehen, ich habe versucht mich in der Mitte davon zu bewegen.


    Und: wie bewertet ihr es für euch auf einer höheren Ebene?


    Man kann es ja z.B. so sehen, dass es am Ende alles nur Erfahrungen sind, aus denen man das Beste macht und an denen die Persönlichkeit wachsen kann. Wenn man möchte, kann man an dieser Stelle auch Konzepte von Wiedergeburt einfügen, sodass sich verpasste Chancen in diesem Leben vollständig relativieren, dieses eine Leben nur der Bewusstwerdung von Teilaspekten dient, die sich über verschiedene Inkarnationen hinweg dann zu etwas größerem zusammenfügen, etc. - das weltliche Ich und sein damit verbundenes Leid ist somit auch vollständig auflösbar.


    Demgegenüber steht natürlich die Sicht, dass man sich damit vielleicht alles nur schönredet, sehr naiv ist, sich tatsächlich doch eher als behindert begreifen muss etc., was aber wiederum leicht zu Abwertungen führen kann und somit auch nicht unbedingt hilfreich ist.


    Für welche Sicht auf euch selbst habt ihr euch entschieden und warum?
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    Folgende Situation heute:
    Es klingelt an der Tür, ich öffne.
    Draußen steht ein älterer Mann, der mich direkt anpöbelt.
    Ich würde eine Anzeige bekommen wegen des Mopeds des Freundes meiner Tochter.
    Das wäre viel zu laut. Die Nachbarn würden sich beschweren. Auf meine Frage, welche Nachbarn sich beschweren, antwortete er nicht. Stattdessen wurde er lauter.
    Da fragte ich in scharfem Ton zurück, wer er denn überhaupt wäre. Keine Antwort. Wieder nur, er zeigt mich an...
    Ich fragte nochmal, wer er denn wäre, dass er mich auf meinem Grundstück so anschreit.
    Da ist er gegangen.

    Mich macht das sooo wütend.
    ich kenne diesen Mann gar nicht!

    Ich bin kurz davor, mich zu erkundigen, ob ich ihn wegen Bedrohung o.ä. anzeigen kann.

    Das eigentliche Problem ist aber, dass ich nicht aufhören kann, darüber nachzudenken. Verschiedene Szenarien durchzudenken.
    Ich kann mich kaum auf was anderes konzentrieren.

    Kennt ihr das?
    Könnte es sein, dass es für mich so ist, weil die Situation nicht klärend beendet wurde?

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    Replied to the thread Nicht aufhören können an etwas zu denken.

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    @ebi89 Du hast sehr schlimme Erfahrungen gemacht, und vor diesem Hintergrund ist dein starkes Misstrauen auch verständlich. Aber daraus eine allgemeine Regel abzuleiten, diese auf sämtliche anderen Menschen zu übertragen und entsprechende Empfehlungen…
  • Surprised -

    Replied to the thread Bei Wohnungssuche lügen, wenn es im gesetzlichen Rahmen ist.

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    Quote from Fidoline: “Allerdings dürfen Kleintiere in einem gewissen Rahmen nicht verboten werden und ich muss sie auch nicht in einer Selbstauskunft angeben. ” Wenn das so ist und gerade weil du schon so lange suchst würde ich die jetzt einfach…