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    Hallo zusammen,

    heute mache ich meinen ersten Eintrag hier im Forum. Bin hier schon länger als stiller Beobachter unterwegs...

    Ich bin zufällig auf die letzte Sendung vom Nachtcafé im SWR aufmerksam geworden. In der Sendung mit dem Titel "Der Knacks im Kopf – Leben mit psychischen Störungen“ wurde u.a. auch das Thema Asperger-Syndrom behandelt. Die Frau in der Sendung war mir bislang noch nicht bekannt.

    Folgend der Link zur Sendung bzw. zum Video

    Beste Grüße :]
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    Ich suche gerade nach einem Geburtstagsgeschenk für meine Freundin ... :d

    Ok, sie beißt unter Stress auf so ziemlich allem herum.
    Haare, Lippen, Fingernägel, Stifte, Kissen, Menschen und und und ... und gestresst ist sie sehr schnell.
    Also warum nicht ein Beißspielzeug schenken ?
    Also etwas ähnliches, wie die Bälle zum darauf herumkneten - bloß zum Beißen.

    Aber, gibt es soetwas für Menschen überhaupt außerhalb der Fetisch ecke?

    Nun, sie sieht sich eh lieber als Tier, denn als Mensch.
    Das Verhalten hat sie vom Familienhund, sagt sie.
    Und schräges Spielzeug liebt sie eh.
    Warum nicht gleich in den entsprechenden Fachmarkt gehen?


    Auch, wenn das einige sicherlich eklig finden würden .... sind die entsprechenden Hunde-/Katzenspielzeuge der etablierten Marken gesundheitlich problematisch?
    (Regelmäßig in die Waschmaschine oder desinfizieren nicht vergessen.)


    Hat jemand andere Vorschläge bzw gibt es entsprechende beisstaugliche Stressabbaudinge für Menschen?
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    Mal wieder eine überlange Überschrift von mir ;)

    Das Thema gibt es sicher in Variationen, auch kommt es in verschiedensten Threads immer mal am Rande vor, aber ich möchte es mal explizit aufgreifen, da es eine meiner Hauptbelastungen ist (als diagnostizierte ADSlerin, ohne AS-Diagnose).

    Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, habe ich meist keine Probleme, weil die anderen Fahrgäste dann meist noch ruhig sind und sich auch zielgerichtet bewegen - sie sind müde, haben evtl. noch nicht geredet und fahren einfach nur wie programmiert zur Arbeit (so wie ich auch).

    Auf dem Heimweg sieht's dann ganz anders aus und auch, wenn ich tagsüber mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre.

    Beispiel gestern: ich hab den Tag zuhause verbracht und mich sehr ruhig gefühlt. Es ging mir gut.

    Dann musste ich um 17 Uhr das Haus verlassen, was mich so spät am Tag schon immer viel Überwindung kostet. Grund war aber nichts Unangenehmes, also daran liegt es nicht.

    Ich bin raus, dann hat mich schon der Verkehrslärm sehr belästigt und nervös gemacht.

    Dann stieg ich in den Bus und jedes Mal, wenn an einer Haltestelle jemand einstieg und an mir vorbeiging oder ich aus dem Blickwinkel schräg hinter mir Bewegungen wahrgenommen habe, hat mich das körperlich sehr nervös gemacht. Ich rutsche dann auf meinem Sitz herum, wie um das abzuschütteln.

    Als die Busfahrt überstanden war, stieg ich an einem Bahnhof aus und es wimmelte nur so von Menschen.

    Ich war schon dunnhäutig, seit ich das Haus verlassen hatte, dann hat sich Nervosität gebildet durch das Herumgewusel der Mitmenschen (für mich ist es wie Gewusel, ich sage das ohne Wertung, nur so, wie ich es empfinde, mir ist klar, dass ich nicht der einzige Mensch auf der Welt bin und andere auch einfach nur von A nach B fahren, genau wie ich) und nun, an diesem Bahnhof, mit dieser plötzlichen Menschenmenge, war das Fass voll und ich wollte nur noch flüchten.

    Dann kam der Part, weswegen ich überhaupt losgegangen war und solange war alles in Ordnung, dann jedoch die Rückfahrt, mit einem Zug.

    Mir waren die fünf, sechs Menschen, die in meiner unmittelbaren Nähe standen, schon zuviel, zudem waren weiter entfernt noch viele weitere Menschen, und die Anwesenheit von den allen war mir einfach zuviel. Besonders schlimm war eine Gruppe von Teenager-Mädchen, die haben gekichert und gequiekt, bei diesen Geräuschen entwickle ich sehr große innere Aggressionen und wünschte, ich könnte diese Geräusche "abstellen".

    Ich hätte am liebsten einen ganz großen Kreis um mich herum gehabt, in den niemand eintreten kann, am besten für mich sichtbar, sodass ich weiß, niemand kommt mir zu nahe.

    Dann im Zug hat sich die Anspannung nochmal potenziert, weil ich jetzt festsaß. Ich war extra nicht bei den Mädchen eingestiegen, dafür hatte ich eine Gruppe Jungs im Abteil, die auch laut waren, mich stresst vor allem dieses Unvorbereitetsein: plötzlich lacht einer laut los, einer springt auf einmal auf, es ist alles ein Durcheinander und eine Geräuschbelästigung.

    Neben mir saß ein junger Mann, der zum Glück sehr ruhig war und auch nicht viel Platz eingenommen hat, aber trotzdem war mir das auch zuviel.

    Ich bin an meiner Station wie ein Tier auf der Flucht aus der Bahn raus - ich hab mich zwar zusammen gerissen, bis die Tür aufging, aber innerlich bin ich fast zersprungen vor Anspannung.

    Was ich dann tue, wenn ich aus solchen Situationen raus bin, ist, dass ich los"renne". Ich muss dann ganz schnell gehen, beim schnellen Gehen schüttele ich das alles ab, was sich in mir angesammelt hat. Auch hilft es mir dann, mit den Füßen beim Gehen aufzustampfen. Und teilweise muss ich mit der Faust irgendwo gegen hauen oder ich hau mir selbst auf die Arme oder Beine. (Das stampfende Gehen und auf Körperteile hauen mach ich fast nur zuhause.)

    So geht es mir regelmäßig und bis auf Kopfhörer, die nur bedingt helfen, hab ich keine Lösung für dieses Problem. Ich hab allerdings vor, mir auch Noice Cancelling-Kopfhörer zu kaufen.

    Ob das aber auch dagegen hilft, dass mir die körperliche Nähe so zusetzt?

    Das ist ein ziemlicher Roman geworden, ich wollte mal eine Situation detailliert schildern, damit man als Leser nachvollziehen kann, was ich meine.

    Ich wüsste gern, ob andere hier das auch so erleben und wenn nicht, wie es ihnen in diesen Situationen geht.

    Ich hab auch kein gutes Einschätzungsvermögen für Entfernungen, sodass mir Dinge (oder Menschen) wohl oft näher vorkommen, als sie es tatsächlich sind.
    Ich krieg auch regelmäßig solche Anspannungszustände, wenn ich an einer Kasse stehe, weil ich das Gefühl habe, die Person hinter mir sitzt mir regelrecht im Rücken.
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    Die Frage steht im Titel. Es sind zwei mal 100 Minuten Gespräch, ich habe Fragebögen zum zuhause Ankreuzen, die ich mitbringen werde, Fotos aus der Kindheit, Grundschulzeugnisse. Zusätzlich möchte ich einiges aufschreiben, aus Angst, es in der Situation zu vergessen. Ich neige zur Fassade bei psychologischen Gesprächen, handele hier sowieso gegen den Willen meiner Mutter (= mich emotional belastend), und habe ein "bewegtes Leben" hinter mir, das am besten wohl anhand einer graphischen Darstellung zu erfassen wäre.
    Es fällt mir unendlich schwer, "Schubladen" zu definieren, oder es werden zu viele verschiedene, und alles chaotischer statt geordnet.
    Soll ich einfach eine Liste durcheinander machen? Nach Lebensalter (überfordert mich)? Anhand der Fragen der Fragebögen extra Stichpunkte? Ich bin ja nicht die Diagnostikerin, eigentlich müsste ich gar nichts extra ordnen, oder? Es ist einfach so VIEL!
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    In München gibt es ein neues Zuverdienst Projekt:
    anderwerk.de/gewerke/ass-diagn…nstprojekt-tierbetreuung/

    Ich wollte das mal posten. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom Freitag, 11.10.2019, S. R4 (also Münchner Regionalteil) gibt es auch noch freie Plätze. Laut der Homepage vom anderwerk gibt es auch noch freie Stellen für einen Hundetrainer und einen Sozialpädagogik bei dem Projekt.

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