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    Liebe ForumsmitgliederInnen,

    Die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik Aachen führt aktuell eine wissenschaftliche Studie als Online-Studie durch. In dieser Studie untersuchen wir bei Erwachsenen (18-35 Jahre) mit einer Autismus-Spektrum Diagnose, Erwachsenen mit einer ehemaligen Anorexia Nervosa Diagnose sowie Erwachsenen ohne Diagnose die Verarbeitung sozialer Informationen. Die Studienteilnahme dauert insgesamt etwa 2.5 Std. und wird mit 30 Euro vergütet. Für die Teilnahme ist kein persönlicher Termin in der Uniklinik notwendig, alle Aufgaben können von zu Hause aus bearbeitet werden.

    Aktuell suchen wir noch weibliche Studienteilnehmerinnen zwischen 18 und 35 Jahren mit einer gesicherten Autismus-Spektrum Diagnose und möchten Sie hiermit ganz herzlich einladen teilzunehmen.

    Hier sind die wichtigsten Informationen zu der Studie zusammengefasst:

    1. Was ist der Hintergrund der Studie?
    Studien haben gezeigt, dass Personen mit einer Diagnose Anorexia Nervosa Ähnlichkeiten zeigen mit Personen mit einer Autismus-Spektrum Diagnose bezüglich der Verarbeitung sozialer Informationen, wie z.B. die Mimik und Gestik einer anderen Person. Mimik und Gestik anderer Personen können uns Rückmeldungen über das eigene Verhalten vermitteln und dabei helfen, uns im sozialen Kontext entsprechend anzupassen. Aus diesem Grund kann es zu Problemen in der sozialen Interaktion kommen, wenn die Verarbeitung dieser Rückmeldungen beeinträchtigt ist.

    2. Was ist das Ziel der Studie?
    Mit dieser Studie möchten wir einen Beitrag leisten zur Verbesserung von therapeutischen Strategien unter Einbezug von Besonderheiten in der Verarbeitung sozialer Informationen. Die Überlappungen von Anorexia Nervosa und Autismus-Spektrum-Störung könnten zum Beispiel Hinweise darauf geben, dass bereits etablierte therapeutische Strategien bei Autismus-Spektrum-Störung auch bei Anorexia Nervosa wirksam sein könnten.

    3. Was ist der Ablauf der Studie?
    1. Vor der Teilnahme findet ein Telefongespräch (Dauer: ca. 10-15 Minuten) statt, in dem Sie die Möglichkeit haben Fragen zu stellen. Auch stellen wir Ihnen einige Fragen um feststellen zu können, ob Sie die Kriterien erfüllen die für die Teilnahme an der Studie gelten. Wichtig wäre z.B. ein vorhandener ADOS/ADI-R Vorbefund.
    2. Zusendung der schriftlichen Informationen und der Einwilligungserklärung (Lese-/Bearbeitungsdauer: ca. 20-30 Minuten)
    3. Aufgabe zur Überprüfung der kognitiven Leistungsfähigkeit (Dauer: ca. 30 Minuten)
    4. Lernaufgabe am eigenen Computer zu Hause (Dauer: ca. 45 Minuten)
    5. Ausfüllen von Fragebögen (Dauer: ca. 30-45 Minuten)

    4. Entstehen für mich extra Kosten / gibt es eine Vergütung für meine Teilnahme?
    Wenn Sie sich für eine Teilnahme entscheiden, entstehen für Sie keine extra Kosten. Ihr Zeitaufwand wird finanziell vergütet (30 Euro). Die Portokosten zur Rücksendung der Einwilligungserklärung werden ebenfalls von uns übernommen.

    Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder teilnehmen möchten, können Sie mich gerne kontaktieren:

    Jana Kruppa, M. Sc. Psychologin, E-Mail: jkruppa@ukaachen.de, Tel.: 0241/80-85779

    Herzlichen Dank!
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    Bin aktuell kaum noch kommunikationsfähig. Schriftlich schon schwierig, mündlich noch viel schlimmer.
    Hat jemand von euch Erfahrung mit Sprach-Apps? Also wo man was anklicken oder eintippen kann und das Handy/der Laptop sagt das dann für einen?

    Gruß und Danke, MathePinguin

    P.s.: Ist von euch auch schon mal jemand in Krisensituationen oder Zeiten großer Veränderungen mehr oder weniger verstummt? Also für länger als paar Tage?
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    Hallo liebe Forengemeinschaft,

    ich möchte mal wissen, wie ihr dazu steht und/oder wie ihr das handhabt. Es kommt bei uns regelmäßig vor, dass meine Frau - wenn Sie krank ist - von mir fordert mich um alles zu kümmern und auf der Arbeit frei zu machen. Entweder durch Urlaub, Überstunden oder "blau machen". Ich plädiere jedoch stets dafür, dass wir meine Eltern in so einem Fall "kommen lassen", damit diese sich um unseren Sohn kümmern und ich meinen Pflichten als Arbeitnehmer nachkommen kann. Mir einen Krankenschein zu holen, obwohl ich nicht krank bin, widerstrebt mir stets und Urlaubstage sind eben auch begrenzt. Das Argument meiner Frau ist dann immer, dass alle anderen Männer das aber so machen würden, blablabla. In dem Moment wo das Argument kommt, ist der Streit schon vorprogrammiert und ich denke mir dann immer häufiger "Dann mach doch Deinen Scheiß alleine!". Ich komme mittlerweile echt an einen Punkt wo ich mir denke, dass ich das notwendige Maß an Mitgefühl, was man vielleicht als Familienvater benötigt, auf Dauer wirklich nicht aufbringen kann. Die Erwartung ist aber eben auf der anderen Seite da und es gibt auch keine Bereitschaft diese herunterzuschrauben. Vergleichsobjekt ist immer die Gruppe "alle anderen Männer und Väter". Ich kann für mich schon sagen, dass immer wenn es Situationen gibt, wo man von mir erwartet, dass ich mich um andere kümmere, mein Motor augenblicklich heiß läuft. Das will ich irgendwie nicht und manchmal ist mir auch klar, dass das vermutlich nicht das ist, was meine Frau erwartet (oder was andere generell erwarten), aber es führt mir leider vor Augen, dass ich mich insbesondere gut um mich selber kümmern kann. Was sind denn da so Eure Erfahrungen mit derartigen Situationen?
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    Hallo zusammen,

    Was sind für euch die Kommunikationsprobleme, mit denen ihr am meisten Schwierigkeiten habt, oder euch am meisten nerven? Und wie kommt man da am besten raus?

    Ein Beispiel, was mich sehr nerven kann, ist, dass man eine Frage gestellt bekommt, die eine einfache Antwort mit sich bringt, z.B. ja oder nein. Man beantwortet die Frage, und der andere stellt sie erneut, weil es nicht die Antwort war, mit der er gerechnet hatte oder er es gut meint, und denkt man gibt aus Höflichkeit eine andere Antwort ab. Das kann sich dann mehrmals wiederholen. Vorallem bei der Frage, ob alles in Ordnung ist, kommt dann noch dazu, dass man irgendwann genervt von der Schleife ist, man einem das ansieht, was dem anderen denken lässt, es ist was nicht in Ordnung. (Zusatzfrage, gibt es eigentlich einen Namen für das Phänomen?)

    Zweites Beispiel, dass meines Erachtens häufig beim Telefonieren auftritt ist, man wird angerufen, weil der Andere ein Problem hat, der Gesprächspartner kommt aber zunächst nicht zum Punkt (Er redet “um den heißen Brei herum”. Hat man dann endlich verstanden, wo genau das Problem liegt, denn manchmal muss man ja auch die Details wissen, entwickelt sich ein Gespräch, kann aber u.U. nur mutmaßen, falsche Annahmen des anderen machen es unnötig komplizierter, man kann nur sagen, ich muss in Ruhe überlegen. Und überhaupt ist das Gespräch sehr aufgeblasen.
    Jetzt kommts, irgendwann merkt man, dass alles gesagt ist, irgendwie wird aber alles nochmal wiederholt, das Gespräch dreht sich also im Kreis, Dauerschleife. Auch der Versuch, das Gespräch zu beenden, in dem man sagt, ich glaub es ist alles gesagt, bringt nix, weil der andere immer weiterlabert. Man will ja aber auch nicht beleidigend werden, oder einfach auflegen, ohne sich verabschiedet zu haben, bis es dann doch das letzte Mittel ist.


    Fällt euch noch mehr ein?
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    Als ich an einem Bahnhof war, wollte ich mein Handy aufladen. Nach langem suche endlich eine Steckdose gefunden. Ein Mitarbeiter kam und meinte das ginge nicht, denn die Voltzahl sei so hoch, dass sie nur für deren Staubsauger benutzt werden kann. Ich bin dann weggegangen, weil ich mir überlegt hatte wo ich denn jetzt mein Telefon aufladen könne.
    Der Mitarbeiter rief mir hinterher "und jetzt ist sie auch noch beleidigt" genau dieser Satz hat ein Gefühl bei mir ausgelöst, ich weiss nicht was genau, ich war auf einmal gereizt durch diesen Satz. Ich habe nicht reagiert.

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