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    Guten Morgen!
    Mein Sohn ist 11 und ich stehe ihm manchmal (OFT) hilflos gegenüber. Besonders dann, wenn er "krank" ist. Ich will sagen, ich kann nicht "sehen", wenn es ihm schlecht geht.
    Ok, Fieber kann ich messen, dass er blass im Gesicht ist, sehe ich auch, Husten, Schnupfen.
    Momentan denke ich, er führt mich an der Nase rum, weil er es "kann".
    Montag ist er von der Schule früh nach Hause gekommen, weil er sich übergeben musste. Er sagte, er musste niesen und dann ist er zu einer Mülltonne gelaufen und hat hineingespuckt. Die Schule schickte ihn heim. Zu Hause war er dann fit. Er hatte auch Hunger, ins Bett wollte er nicht, lieber Ps4 spielen. Das durfte er dann nachmittags auch.
    Gestern war er dann wieder blass morgens und ich glaubte ihm. An der Ps4 war er dann wieder topfit.
    Generell macht er ungern was, worauf er keine Lust hat und hat eine niedrige Frusttoleranz.
    Heute habe ich ihn losgeschickt. Er war nicht begeistert. Ich weiß es nicht.

    Kennt jemand von euch so eine Situation?
    (Meine Mutter hat meine Krankheiten immer als "Anstellerei" bezeichnet, das hat sich wohl eingegraben. Ich durfte mich nicht ins Bett legen, wenn ich mich schlecht fühlte, weil das ihren Tagesablauf störte. Ich WILL aber nicht wie meine Mutter sein :cry: )
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    Das Thema „Erblichkeit“ wird in vielen Studien behandelt, in Medien und Fachbüchern aufgegriffen und diskutiert. Dabei werden, so habe ich festgestellt, oft Begriffe verwechselt oder es ist unklar, was es überhaupt bedeutet, wenn angenommen wird, dass eine Eigenschaft X zu Y % erblich bedingt ist. Da ich mich in den letzten Tagen mit dem Thema etwas genauer auseinander gesetzt habe, habe ich beschlossen, eine kleine Zusammenfassung zu schreiben und das Thema auf einfache Weise zu visualisieren.

    Was bedeutet es, dass Autismus zu 80 % erblich bedingt ist?

    Eine multinationale Studie (2019) mit über 2 Millionen Personen, darunter über 22000 diagnostizierte Autisten, kommt zu der Schätzung, dass der Risikofaktor für Autismus zu ca. 80 % erblich und zu ca. 20 % umweltbedingt ist. [Studie; Übersicht: Spectrum News] Doch was bedeutet das genau?

    Risikofaktoren werden in zwei Gruppen unterteilt:
    1. erbliche Faktoren und 2. Umweltfaktoren

    Risikofaktoren werden an Hand einer deskriptiven Statistik erstellt und stellen keinen Beweis für die tatsächliche Ursache von X (in diesem Fall Autismus) dar.


    Unter geteilten Umweltfaktoren ist z. B. das Aufwachsen im gleichen Haushalt zu verstehen. Unter nicht-geteilte Umweltfaktoren fallen z. B. Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen, aber auch genetische Faktoren, die nicht erblich sind, also spontane Mutationen.

    Wichtig: erblich != genetisch
    Auch nicht-erbliche Faktoren können genetisch bedingt sein.

    Was bedeutet „erblich“?

    Unter Heritabilität, also Erblichkeit, wird der Anteil der genotypischen Variation (zwischen Individuen einer Population) an der Gesamtvarianz der Population bezeichnet.

    Was untersucht eine Heritabilitätsstudie?

    Die Variabilität eines phänotypischen Merkmals innerhalb einer Population wird betrachtet. Die Frage, die untersucht werden soll, ist die, zu welchen Anteilen diese Variabilität auf genetischen Unterschieden zwischen den Individuen beruht und welche Anteile auf Umweltfaktoren zurückzuführen sind. Sie lässt keine Rückschlüsse auf das Individuum zu.




    Beispiel: Die Heritabilität des Merkmals „zwei Beine“ bei einem Menschen ist sehr gering. Die aller meisten Fälle, in denen ein Mensch nicht zwei Beine hat, sind auf Umweltfaktoren zurückzuführen. Zweibeinigkeit kann also nur zu einem sehr geringen Prozentsatz als erbliches Merkmal betrachtet werden.

    Welche Schlüsse können aus den Studienergebnissen (nicht) gezogen werden?

    • Autismus beruht zu nur geringen Anteilen auf Umweltfaktoren. Welche das sind, beantwortet die Studie jedoch nicht.
    • Es wurde nicht untersucht, welche Gene involviert sind, ebenso wenig wie das (mögliche) Zusammenspiel zwischen Umwelt, Genen und epigenetischen Faktoren abläuft.
    • Die individuelle Ursache einer ASS kann durch ein solches Studiendesign nicht bestimmt werden. Der Autismus eines Individuums kann zu 100 % erblich sein; zu 100 % nicht erblich, aber genetisch; zu 100 % nicht erblich und auch nicht genetisch sein. [In den meisten Fällen wird von multifaktoriellen Ursachen ausgegangen, z. B. einer Mischung erblicher Faktoren und spontaner genetischer Mutationen. Auch der Epigenetik wird eine bedeutsame Rolle zugeschrieben.]



      Quelle zum Thema Heritabilität: en.wikipedia.org/wiki/Heritability


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    Hey,

    habe mich ein wenig mit Hyper- und Hyposensivität auseinandergesetzt, habe aber vor allem Symptome gefunden. Ich habe hier schon mal gelesen, dass jemand von beidem mit einem Sinn betroffen ist.

    Jetzt würde mich interessieren ist das normal, ist man manchmal Hyper- oder Hyposensitiv?

    Mir fällt es selbst manchmal auf, mein Freund streichelt oft meinen Rücken, meistens finde ich es toll, aber es gibt Tage an denen es beinahe schmerzhaft ist.
    Ich habe auch oft einen verminderten Geruchssinn und plötzlich an einem Tag kann ich ganz normal, oder stärker riechen als andere. (Ist auch schon mehrmals vom HNO abgecheckt worden, gibt kein Anzeichen, warum das so ist)

    Wie ist das bei euch, gibt es sowas oder hängt das mit anderen Faktoren zusammen?

    Liebe Grüße!
im Ausland, habe ich mal einen metdown bekommen, weil mir jemand die Kopfhörer vom Kopf gerissen hat. Ich hab mir die Ohren zugehalten, angefangen zu schreien und zu weinen. Dann kam eine russische Touristin und setzte mir die Kopfhörer wieder auf, erst dann konnte ich mich wieder beruhigen.
Ähnliche Situation (nur andersrum) hatte ich auch anders wo schon mal, als ich ausfersehen suf den lauter Knopf kam, es mir zu laut wurde und ich konnte das nicht selber leiser machen oder abnehmen und da bin ich auch auf fir kniehe gegangen. Da kam zum Glück jemand, der mir die Kopfhörer abgenommen hat.
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    Hallo Leute,

    nehmt ihr Medikamente, die euch helfen, und welche?

    Mir ist klar, dass bei jedem die Probleme etwas anders sind und nicht jedes Medikament bei jedem gleich gut wirkt, bzw. die Nebenwirkungen anders ausfallen können.

    Aber vielleicht gibts ja welche, wo mit Medikamenten besser zurechtkommen. Meine Probleme würde ich sehen in geringer Stresstoleranz, Empfindlichkeit von Reizen (auch Wetterempfindlichkeit), häufiges Gefühl von Müdigkeit sowie häufigen Verdauungsproblemen.

    Mich würden aber auch andere Probleme interessieren, bei denen es geholfen hat, weniger aber solche Fälle wo man das eine Problem durch ein genausogroßes Problem eingetauscht hat

    Sprich die Lebensqualität hat sich in irgendeiner Form verbessert


    Danke
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