Dashboard

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

News

  • New

    Bisher war für mich ein guter Weg um in der Öffentlichkeit unauffällig zu stimmen, (leicht) auf meine Zunge zu beißen
    oder meine Zähne etwas fester aneinander zu drücken.

    Leider habe ich das in letzer Zeit ein bisschen übetrieben und ich werde aufgrund dessen eine Zahnschiene bekommen.

    Deshalb wollte ich euch fragen, ob ihr auch mal auf ähnliche Weise gestimmt habt und dann aber eine gesunde Alternative zum Stimmen
    in der Öffentlichkeit gefunden habt?
  • New

    Hallo,

    heute hatte ich wieder einen Termin vom begleiteten Wohnen bei mir zu Hause.

    Wir sprachen über meine berufliche Situation, Berufswünsche, Hürden, etc. Aber auch über negative berufliche Erlebnisse, über Erwartungen anderer was ich können müsste, usw. Das hat mich gedanklich ziemlich überlastet, weil in einem Zeitraum von ca. 1 Stunde sehr viel auf ein Mal hochgeholt- und thematisiert wurde. Nach insgesamt 1,5 Stunden ist der Termin vorbei, die Frau geht wieder aber ich bleibe aufgewühlt zurück und muss dann mit meinen Gedanken, Emotionen, etc. alleine klarkommen.

    Ich fühle mich jetzt wie bei einem Overload, nur dass es nicht zu viele Reize sind die mich überlasten, sondern zu viele Themen und Gedanken über die Themen.

    Sehr gerne würde ich jetzt irgend eine Tätigkeit machen die mich "runter kommen" (RW) lässt, aber es funktioniert nichts. Ich kann nicht Fernsehen gucken, ich kann nicht Computer spielen, kann nicht spazieren gehen, keine Gartenarbeit machen, nichts aufräumen. Es ist als würde mein Kopf oder mein Gehirn vor lauter Überlastung sich auf nichts anderes konzentrieren können. Ich hatte das so extrem noch nie, sonst ging es mir durch eine Pause nach ca. 1 Stunde wieder normal, aber heute hilft nichts.

    Hat jemand damit Erfahrung oder eine Idee was helfen könnte?
  • New

    Hallo zusammen. Ich melde mich hier auch nur, wenn ich Meinungen und Ideen brauche. Sorry. :m(:

    Ich mache es auch kurz. Momentan befinde ich mich in einer Umschulung zu der eine Betriebsfindung gehört, wo ich nach der Praxisphase möglichst übernommen werden soll.

    Im Vorfeld der Umschulung wurden durch meine Betreuerin oder mit meiner Betreuerin klare Ansätze für die Umschulung definiert. Sonst hätte ich da gar nicht angefangen. Aber die Schule stimmte allem zu.

    Nun finde ich wegen Corona und den festgefahrenen Regeln (keine teilweise Kurzarbeit, kein teilweises Home Office, Ausbilder muss die ganze Woche im Betrieb sein) keinen Umschulungsbetrieb. Von der Schule wird jetzt Druck gemacht. Die Zeit drängt und ich bekomme Vorschläge aufgezwungen, die nicht den im Vorfeld besprochenen Kriterien entsprechen. Ich kann ja auch nichts dafür, dass ich gewisse Einschränkungen habe, die klar kommuniziert wurden. War wie gesagt auch alles kein Problem, jetzt habe ich aber das Gefühl, dass die Schule darauf sch**ßt. Es bringt mir wirklich nichts, irgendwo anzufangen, wo ich eh nicht länger als 2 Monate durchhalte.


    Das wäre alles halb so schlimm, wenn ich nicht alleine dastehen würde. Meine ursprüngliche Betreuerin hat im November gekündigt und meine neue ist gesundheitstechnisch auf unbestimmte Zeit nicht verfügbar. Ich als kleiner Umschüler kann natürlich keinen Druck machen und werde auch nicht ernst genommen. Nach dem Motto "Sei doch froh, wenn du überhaupt was bekommst". Oder im Unterton "Jetzt stell dich mal nicht so an, du bist nur faul und hast Angst".

    Es wird mir mit freundlichen Worten angedroht, dass die Umschulung abgebrochen wird, wenn ich kein Praktikum finde/annehme. Und dass ich dann keine neue bezahlt bekommen werde, weil ich die Vorschläge abgelehnt habe. Keine Ahnung, ob das stimmt.

    Ich würde so eine eigentlich ausgeschlossene Stelle ja anfangen. Nach Rücksprache mit meiner Betreuerin, nur weiß ich nicht, wann die wieder verfügbar ist. Dafür hat man auch kein Verständnis. Die Zeit drängt halt, es sind nur noch 2 Monate und ich suche schon seit Oktober. Eher durfte ich mich nicht bewerben, weil das alles von der Schule gestützt wird und wir vorher so ein tolles (sinnloses) Bewerbungstraining hatten.


    Kurz gesagt bin ich ziemlich am Arsch. Was sind denn so eure Gedanken dazu, vielleicht hilft mir ein wenig Input. Ich will gar keine konkreten Vorschläge, ihr kennt ja auch nur meine Seite der Story.


    edit: Falls es wichtig ist. Ich habe eine Diagnose im Spektrum und eine Schwerbehinderung. Ist also alles behördlich und therapeutisch nachgewiesen.
  • New

    Hi, ich hatte neulich diese Idee für diesen Thread, weil ich einen Nachrichtenbericht gesehen habe, wo man darüber nachdenkt Zugtrassen mit Tunneln zu bauen auf denen es Züge geben soll, die fast mit Schallgeschwindigkeit fahren sollen.
    Das allein klingt schon sehr krass nach Zukunftsmusik.
    Dabei ist mir eingefallen das ich es jetzt schon als extrem unangenehm wahrnehme wenn ich in einer S-Bahn oder einem RE sitze der durch einen Tunnel fährt.
    Das ist dann wie ein Rauschen mit Druck auf mein Innenohr.
    Empfindet ihr das auch so?
    Ich habe früher auch öfter mal versucht zu tauchen aber ab 2m Tiefe wird es mir zu unangenehm.
    Das Gleiche passiert mir wenn oben der Nachbar herumpoltert. -Ja der schon wieder, ich weiß, aber das ist ein beispiel wo mir das mit dem Schalldruck ebenfalls als extreme Wahrnehmung auffällt.
    Meine Mutter empfindet diese Dinge garnicht und ich wundere mich woran das liegt.
    Weil Autismus häufig mit Reizen und deren Überforderung wegen der Unfähigkeit diese zu filtern oder auszublenden einhergeht, wollte ich mal fragen ob euch das auch eine Last ist oder ihr diese Druckgefühle auf das Innenohr auch als Last empfinden.

Unread Threads

Topic Replies Last Reply

An Autisten: Hast du ein (nachgewiesenes) Autismus-Gen?

8

Ginome

Umfrage "Anecken" (nur an diagnostizierte Autisten)

72

Dr. L84

Spektrumsgrenzen und Neurotypikalität

53

MangoMambo

Gebärdensprache

5

Capricorn

Neuropsychologische Diagnostik

9

Capricorn

Beispiele für Fettnäpfchen und (zu) wörtliches Verstehen

2,227

hundefreund

Gute Ohrstöpsel im Alltag - Erfahrung?

8

Garfield

Steuerlicher Nutzen der festgestellten Behinderungen

90

Garfield

Gesunde (unauffällige) Wege zum Stimmen

8

Tux

Mein Autismus Tagebuch - von Regenbogenwusli/Stan

549

RegenbogenWusli

Was tun bei gedanklichem overload?

7

Gerit

Probleme mit der Umschulung

15

Eine

Wie schnell regeneriert ihr von einer Reizüberflutung heute und früher, welche Hilfen setzt ihr dafür ein?

10

Tom70

Recent Activities

  • Ginome -

    Replied to the thread An Autisten: Hast du ein (nachgewiesenes) Autismus-Gen?.

    Post
    Es gibt nicht nur ein Gen sondern ein Zusammenspiel verschiedener Gene. Das kam bei dieser Studie heraus. Dort wurde auch mir Blut abgenommen. "Ja" ist zu ungenau. Die "Neins" treffen es auch nicht.
  • Dr. L84 -

    Replied to the thread Umfrage "Anecken" (nur an diagnostizierte Autisten).

    Post
    @Shenya kannst Du mir ein oder zwei Beispiele für Situationen geben, in denen Du das machst? Bzw. machst Du das tatsächlich von Anfang an? "Hallo ich bin Shenya, ich bin Autist"? Zweifel an Sinnhaftigkeit eines Outings habe ich nicht. Ich kann mir…