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News

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    (*Schwierigkeiten)
    Geht es euch auch so: Wenn jemand anfängt über was zu sprechen, was mich nicht interessier, und es deutet an langwierig zu werden (zb. fallen sätze wie "Das muss ich dich erzählen/zeigen/etc"), werde ich gestresst und will nicht mehr zuhören. Extra schlimm ist es wenn jemand gleich ein Video dazu zeigen will.

    Ich kriege ja immer zu hören dass ich zu viel über meine Interessen rede, aber NTs scheint es ja auch manchmal egal zu sein ob es Interesse beim Gesprächspartner besteht oder nicht. Fehlt mir einfach die Fähigkeit Interesse zu erzwingen/simulieren?
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    Hallo liebes Forum,

    welche Optionen hat man, wenn man mit einem Gutachten, welches der vom Sozialgericht bestellte Gutachter erstellt hat, nicht einverstanden ist?
    Es geht um einen GdB.

    - Macht es Sinn, die Punkte in dem Gutachten, die nicht zutreffend sind und die darin fehlen, selbst zu beschreiben und den Brief ans Gericht zu schicken? (Liest das überhaupt jemand?)
    - Macht es Sinn, einen selbstgewählten Gegengutachter zu beauftragen?
    - Oder macht es mehr Sinn, später nochmals einen Neuantrag zu stellen?

    Vielen Dank im Voraus.

    Schreiberling
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    ich habe anscheinend das Problem, dass ich mich beim Arzt nicht deutlich genug ausdrücken kann. Zu oft passiert es mir, dass mich die Ärzte nicht ernst nehmen, ob das an der fehlenden Mimik liegt, an der Gestik, weil ich zu sachlich bin oder zu wenig "hysterisch"... ich weiß es nicht.
    Ich möchte wissen ob es, vor allem hier in Bayern, eine Institution gibt, die mir bei Arztbesuchen helfen kann, mich begleiten und mich unterstützen kann bei der Beschreibung meiner Symptome und Probleme. Das einzige, was ich im Netz gefunden habe, ist eine Begleitung für Senioren, aber so weit ist es bei mir noch nicht ;)
    Ich hatte z.B. einen riesigen Tumor an der Leber, der mir sehr viele Probleme gemacht hat. Der Arzt wollte mich abwimmeln mit der Behauptung, "es wäre ein psychisches Problem, ein anderer Arzt, der mich in die Klinik eingewiesen hatte, hätte sich nur vermessen." Letztendlich musste mir die halbe Leber mit entfernt werden. Diese und ähnliche Erfahrungen mache ich ständig.
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    Vielleicht habt ihr noch Ideen. Folgendes Szenario:

    Sehr belastende bis unerträgliche Wohnsituation → Umzug dringend nötig.

    Die Entscheidung, wohin der Umzug stattfinden soll, kann nicht getroffen werden:
    • sie müsste eigentlich abhängig von einem Arbeitsplatz oder auch nur irgendetwas gemacht werden, dass der Lebenslauf nicht weiter stagniert, doch das kommt nicht zustande:
    • es ist absolut illusorisch, ein Vorstellungsgespräch meistern zu wollen, dieses ganze "sich gut verkaufen", selbstbewusst auftreten usw. beherrsche ich nicht, dafür bräuchte ich erstmal Therapie oder Coachings oder deutlich mehr narzisstische Persönlichkeitsanteile. Das ist alles nicht zeitnah in Sicht, und so schließt sich der Kreis und bin ich wieder bei dem dringend nötigen Wohnungswechsel.
    • Ein "einfach nur zwei Straßen weiterziehen" ist keine Option, da die Mieten mittlerweile viel zu teuer sind bzw. die Nachfrage viel zu groß ist. Aufgrund der Covid-19-Pandemie gibt es auch gar keine offenen Besichtigungstermine mehr, sondern man muss eine kleine Bewerbung schreiben in der man u.a. angeben soll, welche Arbeit man z.Zt. hat. Also müsste ich raus aus der Stadt, aber das macht es auch nur komplizierter:
    • die Isolation wäre noch stärker, die Aussicht auf Arbeit und Therapie noch unwahrscheinlicher, und natürlich habe ich auch einfach überhaupt gar keine Ahnung, welcher Ort denn sinnvoll wäre. Ich möchte nicht mit verbundenen Augen einen Dartpfeil auf eine Deutschlandkarte werfen und sagen "ok, da ziehe ich jetzt hin".
    Im Winter fehlen mir die Fluchtmöglichkeiten aus dieser Wohnung und es ist ausgeschlossen, dass ich nochmal einen hier verbringen werde.

    Welche Möglichkeiten fallen euch noch ein, ausser Wohnung auflösen und in ein Kloster gehen?
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    Ab der ca 5. und vor allem ab der 7. Schulklasse und weiter das ganze nachfolgende Leben betreffend, habe ich sehr bis extrem viel zweideutiges Verhalten, das oft abzielte die andere Person lächerlich dastehen zu lassen mitbekommen.

    Meist waren diese zweideutigen Anspielungen sexueller, psychischer oder einer Behinderung abzielender Natur.

    Dadurch habe ich unter Menschen mit der Zeit immer mehr Angstgedanken aufgebaut wie man in jeglichem Verhalten lächerlich, falsch, unnormal oder komisch rüberkommt.

    Das machte/macht sich bemerkbar, in dem ich nicht mehr wusste, wie ich Menschen begegnen soll, was ich sagen soll, sie ansprechen soll, mich unter Menschen verbal artikulieren soll, wie meine Mimik aussehen soll, meine Gestik, wann und wie ich unter Menschen essen soll usw.

    Von daher hieß meine erste mir gestellte Diagnose (2001) auch Zwangsstörung (im Sinne von zwanghaften Angstgedanken). Auch hatte ich Tics, die ich aber nur immer dann anwandte, als mir eine Situation zu viel wurde. Indem ich mir beispielsweise über das Gesicht strich oder mich kneifte, um entweder die Sicht zu verdecken oder mich von der Situation abzulenken.

    Die Ärzte die mich in der zweiten Diagnose-Stellung (2003) damals fragten ob ich damit aufhören könne (mit den Tics) bestätigte ich dies, bewies es ihnen und erklärte ihnen mein Verhalten auch. Dennoch bekam ich 2003 die Diagnose Tic-Störung (eigentlich hieß die Diagnose schizophrene Persönlichkeitsstörung und Tic-Störung - nein, das ist kein Schreibfehler).

    Ich selbst bin mir zum jetzigen Zeitpunkt ziemlich sicher, das ich das Asperger-Syndrom habe. Da mein eigentliches Problem ein Verständnis-Problem Menschen gegenüber ist, was differenzierte und zweideutige Mimik/Gestik, Reden und Gefühle betrifft. Das war schon immer so.
    Ich werde höchstwahrscheinlich auch noch eine Diagnose stellen lassen. Meine letzte mir gestellte Diagnose war 2005 - eine kombinierte Persönlichkeitsstörung. Die ich selbst nicht bestätigen kann, da ich keine Fehlerziehung und auch keine traumatischen Erlebnisse in meinem Leben hatte.

    Geht es euch ähnlich bei all den zweideutigen Verhaltensweisen, die ihr lebenslang mitbekommen habt? Also: das ihr da auch mit der Zeit viele Angst/Zwangs-Gedanken aufgebaut habt falsch zu reagieren bzw euch falsch zu verhalten, sodass ihr euch entsprechend unter Menschen bspw von aussen beobachtet, ob ihr in Situationen komisch, falsch, unnormal usw rüberkommt?

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