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    Hallo, wir haben für unseren Sohn seit 3 Jahren Eingliederungshilfe für die Webschule genehmigt bekommen.
    Mit dem Jugendamt hatten wir dabei keine großen Probleme. Der Weg das Ruhen der Schulpflicht zu erhalten, war viel schwieriger, aber nach einem 1 1/2 jährigem Kampf, hatten wir dies auch geschafft.
    Die Webschule wurde für die ganzen letzten 3 Jahre immer bezahlt, auch die Genehmigung, nach seinem 18 Geburtstag Anfang des Jahres, war kein großes Problem.
    Nun haben wir vor zwei Wochen wieder einen Antrag gestellt und gestern von einer neuen Sachbearbeiterin einen Anruf erhalten.
    Sie meinte, sie kenne sich damit nicht aus, hätte aber nach Aktenlage entschieden, dass sie die Webschule nicht weiter genehmigen, da ja keine Schulpflicht mehr besteht.
    Auch auf nachfragen, warum dies so sei und was wir nun machen sollten, hatte sie keine Antwort.

    Ist es wirklich so, dass für über 18 jährige kein Anspruch auf Eingliederungshilfe für eine Schulbildung besteht?
    Wie soll er sonst einen Beruf erlernen?
    Er ist ein gymnasiumkind, hat bereits den hauptschulabschluss an der Webschule gemacht und kann bis zum Abitur weiter machen.
    Er hat nur die Möglichkeit, Abi zu machen um dann online zu studieren.
    Was muss man denn jetzt wieder beweisen oder „liefern“ damit wir weiterhin die Webschule bezahlt bekommen?
    Wie ist denn die Rechtslage, besteht ein Anspruch auf Bildung?

    Wir hatten gedacht, dass nun endlich alles rund läuft, nachdem das Ruhen der Schulpflicht geklärt ist und nun wieder Probleme :cryforjoy: . Wir sind so müde vom kämpfen und nun schon wieder?
    Wer weiß wie da die Lage so ist oder was wir machen können?
    Wir sind ja von unseren 4 Kindern unsere 3 Aspis alle noch am unterstützen, damit sie studieren können. Anscheinend gibt es kaum Hilfen für sie. Alles so schade.
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    Da dieses Jahr Apies Tag Online war und ich davon gar nix hielt wollte ich von euch Mitgliedern wissen wie war es und was hätte man besser manchen können an dieses Online-Apies Tag
    Was war gut
    und was war nicht gut gelaufen und bitte ehrliche bewertungen
    Mit freudlichen grüßen Weinberg
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    Hallo,
    ich bin Beschäftigte in einer WfbM.

    Anfangs gefiel es mir dort auch sehr gut, doch mittlerweile zweifle ich immer mehr daran, ob es das Richtige für mich ist. Ich weiß nicht, ob es hauptsächlich an der Corona-Krise liegt, aber seit Ende letzten Jahres kommt mir immer wieder der Gedanke, zu kündigen.

    Ich empfinde es dort mittlerweile als sehr anstrengend. Das soziale Miteinander, vor allem mit Kollegen, empfinde ich häufig als belastend. Hinzu kommt noch, dass ich es unheimlich schwierig finde, die Arbeit dort und Arzttermine unter einen Hut zu kriegen.
    Es ist mittlerweile so schlimm, dass ich es kaum schaffe, eine Woche am Stück durchzuhalten.

    Einerseits ist es ja schön, einen strukturierten Tagesablauf zu haben, aber wenn dieser Gedanke, zu kündigen, immer wieder kommt, ist das ja auch irgendwie ein Warnsignal.

    Ich weiß, die Entscheidung muss ich selber treffen, aber vielleicht hat ja doch einer einen Rat.
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    Hallo liebe Mitglieder im Forum,

    ich hoffe ich bin als "Frischling" hier in diesem Bereich richtig, ich würde gerne mal meine "autistische Wahrnehmung" (zu mindestens habe ich sehr viel diese Bezeichnung außerhalb des Forums mitbekommen) mal berichten.

    Bereits als ich im Kindergarten war, habe ich generell die Seite des Außenseiters eingenommen, weil ich mich in dieser auch am meisten wohl fühlte, jedoch kam es regelmäßig zu Konflikten und Vorstellungen in der Rettungsstelle, weil die anderen Kinder im Kindergarten zum Beispiel mich in den Garten ausschlossen und die Tür zugehalten haben und als ich dann kräftig genug gezogen habe, dann losgelassen haben. (Folge daraus war, dass mein rechter Zehnagel sehr oft eingerissen ist)

    Was aber so in meinem 3. Lebensjahr meinem Kinderarzt, der zufälligerweise auch Kinder- und Jugendpsychiater war, ist, dass ich bereits mit dem 3. Lebensjahr einen sehr großen Wortschatz aufweisen konnte, aber auch war mein geistliches Alter um weiten älter, als der im Kindergarten, Vorschule und Grundschule.


    Mein Dasein als Außenseiter besteht immer noch zu größten Teil, bin aber seit meiner AS Diagnose viel geselliger und offener geworden, jedoch nur in dem Umfang, dass man mich nicht persönlich angreifen könnte.

    In der Sekundarstufe (Klasse 7-10) zeigte sich dann auch paar meiner Fähigkeiten sehr stark, wie das ich ein sehr großes technisches Verständnis, eine große Analytische Begabung wie auch viel Wissen der diversen Themen besaß.

    Mit der 8. Klasse genoss ich dann, böse ausgedrückt, "Sonderprivilegien" im Schulfach Arbeitslehre wie WAT (Wirtschaft-Arbeit-Technik), damit meine ich, dass ich an größere Maschinen alleine, meist ohne Aufsicht arbeiten durfte, weil ich eine Werkstattführung in meiner Freizeit bekommen habe, auch weil ich in dieser den anderen Schulklassen in diesen beiden Fächern unterstützte.
    Man hat dann mir angemerkt, aber auch in der Vergangenheit bei diversen Ausbildungen, dass wenn ich eine Anleitende Position habe, dass dann mein "Potential" sich mehr als verdoppelt, aber auch als eine Person beschrieben wurde, mit der man reden kann, die dann Verschwiegenheit bewahrt und auch Sachen gut erklären konnte, auch wenn meine Denkweise zum Teil sehr komplex ist.

    Wegen der komplexen Denkweise kann ich berichten, dass ich für eine Mathematik Aufgabe mal gerne 2 Seiten gebraucht haben, wenn man mich genötigt hat den Rechenweg aufzuschreiben, wo Mitschüler vielleicht maximal eine Seite brauchten.
    Mir fällt da gerade meine Zeit in der Ausbildung zum IT-Kaufmann ein, wo meine Aufgabe darin bestand eine Webseite in HTML zu schreiben, was ich auch tat, jedoch, wenn der Ausbilder an dem Code was verändert ist die Seite nicht mehr wie sie sein sollte und glaube der Fachbereich IT versucht diesen immer noch zu entschlüsseln. ;)


    Mittlerweile vermute ich, auch wenn mir bewusst ist, dass die Wahrscheinlichkeit dafür extrem gering ist, dass bei mir ein (teil-)eidetisches Gedächtnis vorhanden sein könnte, wo ich die Informationen jedoch nicht willkürlich abrufen kann.
    Als Beispiel, ich erinnere mich an diverse Räumlichkeiten aus dem Kindergarten noch meistens ins kleinste Detail, obwohl dies locker 19 Jahre zurück liegt.
    Ich werde dafür in nächster Zeit einen auf AS-spezialisierten Neuropsychologen aufsuchen um dieses, wie auch weitere meiner "Special-Effects" abzuklären, bezüglich auch auf Papier dokumentiert zu haben.
    Was man mir auch hoch anrechnet, wäre mein Organisationstalent und hohe selbst Diszipliniertheit wie auch eine Unbestechlichkeit, weil ich Werte habe, die ich nicht wegen irgendwelchen Boni etc. aufgeben werde.


    Ich hoffe das war jetzt nicht ein überfordernder Beitrag und wünsche noch eine angenehme Zeit wie beständige Gesundheit,



    ~Sebastian "Mimir"

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