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    Hallo,

    mein Eindruck ist, dass das umgangssprachliche "Wrong Planet Syndrom" bei mir irgendwelche seelischen Auswirkungen verursacht haben könnte.

    Ich wurde erst spät ü25 diagnostiziert und kenne es quasi mein Leben lang, nirgendwo richtig dazu zu gehören. Nicht nur das Gefühl oder der Eindruck, sondern es war auch tatsächlich so das ich nie wirklich Teil von einer Gruppe war beispielsweise. Wenn ich irgendwo zwangsläufig dabei war (Kinderturnverein, Projekt in der Schuklasse) dann war ich eben auch mit anwesend. Wenn ich mal fehlte war es quasi egal.

    Das ich mich zunehmend separiert habe liegt aus meiner Sicht nicht daran, das ich nichts mit anderen zu tun haben wollte. Sondern, das ich die Enttäuschungen, Zurückweisungen usw. nicht mehr wollte und meine Bemühungen eh nie erfolgreich waren.

    Scheinbar hatte das Auswirkungen hinterlassen, weil ich mich auch heute noch sehr schnell ignoriert oder übergangen fühle, wenn z.B. keiner auf meinen Beitrag eingeht. Was rational Blödsinn ist das weiß ich, weil es verschiedenste Gründe dahinter geben kann. Aber emotional kommt trotzdem das von früher wieder hoch, dieses Gefühl nirgendwo dazu zu gehören, ausgeschlossen, ignoriert zu werden.

    Ich weiß nicht ob die Aussage übertrieben ist, aber der Gedanke kommt mir gerade: Bei Corona wurde über die schlimmen Folgen sozialer Isolation berichtet. Und die Leute haben es kein Jahr mit Kontaktbeschränkungen ausgehalten. Aber wenn ein Autist quasi sein Leben lang ausgegrenzt wird, und was die Folgen davon sein können, wirkt auf mich als ob das nicht so beachtet wird. Bin ich drauf gekommen, weil da ein Link über Exklusion in der Pandemie war.

    Was meint ihr, was das jahrelange Gefühl "falsch" zu sein, nirgends dazu zu passen, usw. für Folgen haben kann?

    LG IceQueen.
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    Hallo,
    da ich immer wieder in diese beiden Situationen komme, wollte ich fragen, welche Tricks sich bei euch bewährt haben.

    1. werde ich oft fast in den Straßengraben oder an die Wand gedrängt, weil GesprächspartnerIn mein Distanzbedürfnis nicht wahrnimmt, ich die Distanz wieder herstelle, X Nähe sucht, ich ausweiche usf.... Wenn ich es direkt anspreche, ist es meistens das Aus der Bekanntschaft.

    2. Wenn mal Besuch kommt, dann gerne von 14 - 20.30, was mir einfach viel viel viel zu lang ist und Sohn erst recht. Noch schlimmer sind Spontanbesuche. Und gerne wird an der Erziehung des Kindes herumgekrittelt, weil es nicht über sechs Stunden unsichtbar wird.

    Nun will ich gerne ein freundlicher Mensch sein, bei dem sich Gäste wohlfühlen, aber ungern über meine Kapazitäten und die des Kindes, das auch besonders abends seinen Ablauf braucht.
    Sublime Andeutungen meinerseits werden überhört,
    Beim Telefonieren das Gleiche: ich kann 10mal andeuten, dass ich jetzt eigentlich weiterarbeiten müsste, das ist egal.
    Warum können die Leute kein Maß halten? Warum muss es immer alles oder nichts sein? Und warum kann auch niemand ASS-Diagnose von Kind einfach mal hinnehmen, statt aus so einem Besuch einfach mal zu schließen, dass Kind einfach nur unerzogen ist, wohingegen ich der Meinung bin, unerzogen ist der Besuch?


    Und warum kann man nicht einfach sagen, dass es jetzt genug ist mit dem Besuch, ohne dass das immer Kränkungen und jahrelanges Schmollen nach sich zieht? Ich meine, ich mag sie ja, aber gerne in Maßen.

    Und warum herrscht da so wenig Empathie und Akzeptanz? Warum kann das Bedürfnis nach Eigenbrötlerei nicht anerkannt werden?

    Eigentlich ist das kein Thread über Autismus, sondern über abnormes normaltypisches Verhalten.

    Kennt das jemand, und habt ihr einen guten Umgang damit?

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