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    Hallo,

    da hier wohl einige dabei sind, die kaum/gar nicht wegfahren im Urlaub, wollte ich mal nachfragen, was ihr stattdessen macht? Denn die meisten werden ja wohl ab und an mal frei haben, bestimmt auch mal mindestens zwei Wochen am Stück.
    Bei mir hat es sich diesmal so ergeben, dass ich knapp drei Wochen Urlaub haben werde, da ich noch so viel übrig hatte und es so mit den Kursen passt.
    Und ich frage mich nun, ob man drei Wochen lang nicht wegfahren kann - vor allem wenn man halt alleine ist.
    Jetzt über dieses lange Wochenende habe ich gemerkt, dass es doch komisch ist, mehrere Tage mit niemandem zu sprechen. Auch wenn mir nicht langweilig ist. Das ist nicht das Problem. Am meisten habe ich halt durch meine Arbeit mit Menschen zu tun,
    in der Freizeit eher weniger.
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    Hallo,

    mich überfordert es sehr was für Erwartungen an mich gerichtet werden, weil ich sie nicht erfüllen kann. Meine Zahnärztin sagt z.B. immer "Kein Weißmehl und kein Zucker essen" bzw. sie ermahnt mich diesbezüglich, weil es wohl Zahnstein verursacht. Gleichzeitig trinke ich aber z.B. auch zu wenig, und wenn ich Wasser mit etwas Fruchtsaft mische (ich mag diesen ACE Multivitaminsaft eigentlich gerne) würde ich vielleicht mehr trinken. Natürlich will ich keinen Zahnstein, und die Zahnärztin macht mir auch immer Angst wegen Parodontose und was alles passieren kann. So schlimm ist es bei mir nicht, aber ich habe eben Angst wenn ich dann täglich Fruchtsaft trinke, das es dann eben meinen Zähnen schaden würde. Aber zu wenig zu trinken schadet ja auch dem Körper.

    Bei anderen Themen ist es ähnlich, bei Ernährung zum Beispiel. Da bekommt man ja auch gesagt, was alles ungesund wäre und was man vermeiden soll, oder was man maximal wie oft konsumieren soll, usw. Aber ich ernähre mich ja sowieso schon (leider) nicht sehr ausgewogen, und wenn ich mich noch dazu an die ganzen Empfehlungen/Erwartungen (z.B. von Ärzten) versuche zu halten, das macht mich nicht gesünder sondern nur anders ungesund.

    Wenn ich zum Beispiel Fleisch weglasse (rotes Fleisch soll man ja z.B. gar nicht wegen Herz, Gefäße, usw. Zucker und Weißmehl wird ja auch ernährungsmäßig als ungesund "verteufeld" (Redewendung) Aber Milchprodukte sollen ja auch wiederum ungesund sein, wegen irgendwelchen Hormonen und Krebsrisiko, genau so wie Soja und Phytoöstrogen, usw.) aber die Nährstoffe nicht anders ersetze, weiß ich nicht ob Fleisch zu essen ungesünder wäre als durch das Weglassen Mängel zu bekommen? Zucker und Weißmehl sind ja (soweit ich weiß) auch schnell verfügbare Energielieferanten für den Körper, und das Gehirn braucht ja auch Zucker. Ich esse gar kein Obst, und da wären entweder Fruchtsäfte/Schorlen oder eben Zucker oder Brot; Nudeln und so was meine einzigen Energiequellen. Da weiß ich dann auch nicht, ist Zucker (in Maßen) und Weißmehl trotzdem ungesünder für den Körper, als keine Energie für den Tag zu haben?

    Das sind dann so entweder oder Fragen, wo ich einfach nicht weiß wofür ich mich entscheiden soll. Weil das was einem als "gesund" empfohlen wird, bei mir nur neue Probleme verursacht. Wenn ich z.B. viel geistige Kapazität brauche (Reizbelastung, oder was geistig anstrengendes mache) dann merke ich, das ich irgendwann schnell verfügbare Energie brauche (z.B. ein Toast mit Marmelade) sonst kann ich mich nicht mehr konzentrieren. Ist ein Toast mit Marmelade denn so was ungesundes oder okay wenn es nur eins ist?

    LG IceQueen.
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    Bin über diesen Artikel deutschlandfunk.de/neues-fachm…utismus-schaffen-100.html auf eine SAP-eigene Abteilunge gestoßen, die an scheinend gezielt um autistische Menschen wirbt.

    Zitat: „Das sind nicht nur IT-Positionen, das kann querbeet sein, wenn die Interessensgebiete der Autisten mit dem übereinstimmen, was da an Anforderungen ist. Das heißt SAP ist eines der wenigen Unternehmen in Deutschland, das sich gezielt um die Anwerbung autistischer Menschen kümmert und erkannt hat, dass autistische Menschen einfach ein großes Potential für den Arbeitsmarkt haben.“

    Link zur besagten Seite: sap.com/germany/about/careers/…er/autism-at-work-program

    An sich eine gute Sache, wobei natürlich nicht klar ist, wie das Ganze umgesetzt wird. Vielleicht ist das ja etwas für Menschen hier aus dem Forum.

    LG
    Eli
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    Hallo! Ich lese hier immer wieder (und die Profile sind auch so bezeichnet) Unterscheidungen zwischen Asperger, Hochfunktionalen Autisten, atypische A. etc.
    Ich hatte gedacht, dass sei diskriminierend, bzw. mittlerweile gäbe es nur noch eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Früher wurde zwischen AutistInnen mit minderer Intelligenz und denen mit höherer unterschieden. Der Begriff "Asperger" wird in vielen Veröffentlichungen nicht mehr verwendet, so war ich überrascht, dass auch meine Diagnostikerin mich als "Asperger" eingestuft hat, sie benutzt also diesen Begriff.
    Ich finde das Konzept, dass Autismus sich in einer Art Achteck abbilden lässt (die verschiedenen Aspekte, wie z.B. kein Small Talk halten) und je nach Ausprägung ist man entweder sehr stark betroffen oder weniger stark, bzw. nur in bestimmten Bereichen. Aber alle, die so offiziell diagnostiziert sind, werden ASS genannt.
    Ich finde auch den Begriff "Aspie" nicht so angenehm. Das hört sich so niedlich an. Meine Einschränkungen sind doch ziemlich hart, auch wenn ich mir sage, dass ich dafür doch auch Stärken habe (zur Zeit finde ich die eher nicht...).Es gibt Filme auf Youtube, wo fantastische Beiträge zu Autismus als "neurodivers" veröffentlicht sind; in den Beiträgen (ich suche sie mal) wird vehement vertreten, dass wir AutistInnen behindert werden, d.h. die Gesellschaft macht es uns schwer. Wenn ich z.B. im Edeka einkaufen möchte, komme ich an den Rand meiner Kräfte wegen der laut plärrenden Werbung - wenn die nicht wäre, wäre ich dort als ganz "normale" Kundin unterwegs und würde zufrieden nach Hause gehen. So verlasse ich den Laden als Autistin, am Rande der Erschöpfung, gereizt und genervt. Ich war entsetzt, als letztens sogar im Bioladen (leise) Musik im Hintergrund lief und ein Bildschirm mit Werbung installiert worden war. (Bearbeitung wegen vieler Fehler und wirschen Sätzen)
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    Hallo Leute,

    ich wollte mal ein Thema erstellen zum jetzt kommenden Bürgergeld, da ja wahrscheinlich einige von euch künftig auch Bürgergeld beziehen werden. Was ist bereits bekannt? Wie findet ihr die Neuerungen?

    Ganz besonders interessiert mich der Vergleich zur Grundsicherung nach SGB 12. Aktuell bekomme ich Hilfe zum Lebensunterhalt, beziehe also zeitlich befristet Grundsicherung.

    Bisher war die Grundsicherung Hartz4 gegenüber in manchen Bereichen schlechter gestellt, zum Beispiel beim Zuverdienst (70% Abzug ab dem ersten Euro, kein Freibetrag von 100 Euro wie bei Hatz4).

    Beim Bürgergeld sollen ja ganz besonders auch die Zuverdienstmöglichkeiten verbessert werden - allerdings scheint ja die Trennung zwischen Grundsicherung (SGB12) und Bürgergeld weiterhin zu bestehen. Jetzt habe ich Angst, dass Bürgergeldempfänger beim Zuverdienst weitaus besser gestellt werden, für mich als Grundsicherungsempfängerin alles beim alten bleibt. Das wäre eine deutliche, relative Schlechterstellung von behinderten Menschen gegenüber nicht-behinderten Menschen, obwohl sie die selbe Arbeit leisten. Zumal sich durch die extreme Inflation das bisschen Zuverdienst für Grundsicherungsempfänger eh nochmal deutlich nach unten relativiert.

    Was meint und wisst ihr dazu?

    Herzliche Grüße

    Ria

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