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    Hallo,

    ich habe eigentlich schon immer Angst vorm Zahnarzt. Für kurze Zeit hatte ich die Angst schon so gut wie besiegt, da ich einen fand, der sowohl supernett als auch fachlich top war.

    Leider musste ich durch einen Umzug den Zahnarzt wechseln. Bei dem, wo ich jetzt bin, fühle ich mich sehr unwohl und eingeschüchtert.
    Nun habe ich am Montag einen Termin und bin deswegen schon ziemlich fertig. Ich hab sogar darüber nachgedacht, den Termin zu schwänzen, aber das kann ja auch nicht die Lösung sein.

    Hat irgendeiner einen Tipp? Ich weiß, durch die Behandlung muss man leider allein durch, aber vielleicht hat ja doch einer einen guten Rat...
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    Hallo,

    ich bin noch ganz neu hier und habe bis jetzt nur den Verdacht im Autismussprektrum zu sein.
    Von daher bin ich mir auch nicht so ganz sicher ob dieses Thema hier reinpasst oder unmotiviertes Lachen überhaupt typisch autistisch ist.

    Mir (und auch anderen) ist schon öfter aufgefallen dass ich in Gesprächen grinse, obwohl die Thematik eher einen ernsten Charakter hat.
    Es ist mir dabei auch nicht immer bewusst dass ich es tue. Für die anderen wirkt es schon etwas schräg und manchmal fragen sie auch
    nach warum ich grinsen würde, es ist doch gar nicht lustig! Aber darauf antworten kann ich auch nie weil ich den Grund für das Grinsen
    auch nicht nachvollziehen kann. Manchmal kommt es sogar vor dass in völlig unpassenden Momenten Lachen muss.
    Ich weiß dass es auch oft aus Unsicherheit und Überforderung ist, manchmal bin ich auch in Gedanken versunken und ich muss vielleicht
    wirklich an etwas witziges denken. Hin und wieder erkenne ich den Grund einfach nicht. Es ist total schräg und mir ist dass auch total unangenehm.

    Schon in der Kindheit gab es diese Momente und ich erinnere mich dass ich wegen unangebrachten Lachen auch schon dem Unterricht verwiesen wurde.

    Normalerweise gucke ich in Gesprächen meistens sehr ernst oder auch konzentriert, dass wirkt auch manchmal ungewöhnlich auf andere.


    Kennt das jemand von euch? Mich würde interessieren ob es irgendwelche Tricks gibt um das besser im Griff zubekommen.
    Denn es ist einfach total unangenehm.

    Ich habe es einmal im Zusammenhang mit Autismus gelesen (kann mich an die adresse aber nicht mehr erinnern)
    Aber viele Information konnte ich da auch nicht rausziehen.

    Liebe Grüße
    Chrissi
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    Hallo,
    ich mache wg. Angst/Depression eine (konventionelle, nicht Autismus-spezifische) Therapie.

    Ich bin derzeit in einer Lebenssituation, in der ich sehr viel Angst (Anspannung, Alpträume, nicht Schlafen können, wenn dann noch "Sachen hinzukommen" Weinkrämpfe) habe, weil ich das Gefühl habe, dass es keinerlei "Vorlage" für diese Situation gibt.

    Beispiel:
    Als Studentin wusste ich durch Fernsehen und Berichte anderer, was man da so für "Rollen" haben kann und tut (Party, "Nerd", Socken im Wohnheim waschen...).
    Zu Beginn meiner Arbeit war ganz klar vorgegeben, was mein Chef von mir erwartet und was meine Aufgaben sind.

    Ich glaube, wenn ich Familie hätte, würden mir da auch so "Vorlagen" einfallen (ob das dann klappen würde, weiß ich natürlich nicht).

    Problem:
    Ich habe derzeit kein definiertes Ziel, das ich ansteuern kann, und finde somit auch keine Vorlage (wie z.B. "Ich will X, darum muss ich Y tun/fragen etc.").

    Meine Therapeutin sagt, sowas nennt man "Orientierungslosigkeit", und ja, der Begriff trifft es ganz gut.
    Sie sagte, das hat jeder Mensch mal und man muss es aushalten, auch wenn es sehr unangenehm ist.

    Da es wohl für mich besonders unangenehm sei, sagte sie, sollte ich doch mal andere Menschen mit Autismus/Asperger fragen, wie die mit "Orientierungslosigkeit" fertig werden.

    Ich sage absichtlich nicht "nicht weiter wissen" oder "Ratlosigkeit", weil ich bei den Worten (die ich vorher kannte) immer noch als Antwort denken würde "frag doch jemanden, je nachdem, wer für die Situation am Besten erscheint", aber das habe ich alles schon durch.

    Sie sagte "aushalten", konnte aber keine Aussagen zur Dauer machen (vermutlich, bis sich irgendwodurch "Orientierung" einstellt), und das macht mir auch Angst.

    Ich kann sehr schlecht damit umgehen, etwas sehr Unangenehmes unbestimmter Dauer auszuhalten, aus dem ich keinen Ausweg kenne.

    Hat jemand Lebensphasen wie diese erlebt?
    Wie seid Ihr damit umgegangen?
    Wie seid Ihr mit diesem Gefühl umgegangen, insbesondere mit der enormen Angst?

    Vielen Dank für Tipps!
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    Ich bin heute in der Arbeit wieder einmal angeeckt. Ich will euch die Situation kurz schildern. Und zwar besucht uns ab Juni für zwei Monate lang eine Doktorandin, die übrigens sehr hübsch ist und die ich auch mitbetreuen werde (Ich rechne mir durch meine Unerfahrenheit keine Chancen bei ihr aus). Nun haben mein Chef und meine Arbeitskollegen (alle männlich) heute ihr Profil auf Facebook gefunden und sexistische Aussagen gemacht, wie es wohl werden würde wenn Sie bei uns ist. Solche Witze könne man ja machen weil im Moment eh keine Frauen im Büro sind.

    Ich habe es nicht mehr ausgehalten und gesagt: "Wow. Ich habe gar nicht gewusst wie viele notgeile Männer es hier in unserer Firma gibt. Sollten wir Sie nicht so behandeln, dass Sie sich wohl fühlt bei uns?"

    Bin ich hier wieder einmal zu weit gegangen? Auch werde ich nie in solche Gespräche einbezogen und fühle mich beim Thema Frauen als Außenseiter. Wie hättet ihr reagiert?
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    Hallo liebe Leute, heute gibt es "Forschung" zum Mitmachen!

    Ihr wisst ja wie so Diagnosekriterien in einem Diagnostik Manual für die Psyche betreffende Krankheiten für gewöhnlich dargestellt sind. Da gibt es eine kurze, oft auch stichwortartige Liste von insgesamt ca. 10 Sätzen, die das Symptombild umreißen sollen. Und das bezieht sich vorrangig auf das Verhalten, damit es wie ein psychisches Problem wirkt und da die Diagnostiker halt nur das Verhalten von außen betrachten und beurteilen können.

    Wahrscheinlich haben die meisten von euch schon dieses Teil bezogen auf Autismus gesehen und wie so viele seid ihr nicht so recht glücklich darüber, wie "ihr" darin dargestellt werdet.

    Daher nun mein Aufruf einen Gegenentwurf zu starten. Keine lange Abhandlung über Autismus, kein Fließtext, kein Versuch einer neuen Definition im eigentlichen Sinne sondern auf kurz und knackig getrimmt, so dass es praktisch in solch ein Diagnostik Manual wie ICD oder DSM passen würde, nur mit dem Unterschied, dass Autismus realistischer dargestellt wird und es dabei nicht wichtig ist, ob es ein Verhalten ist oder nicht und ob es von außen beobachtbar ist oder sich nur im Inneren abspielt.

    Natürlich werden wir nicht den neuen Text mit dem alten offiziell austauschen können aber es ist dennoch ein interessantes Projekt.

    DIe "Spielregeln" sind wie folgt:

    1. Du darfst die "Symptome" (Merkmale) in verschiedene Kategorien unterteilen, musst es aber nicht.

    2. Du darfst festlegen, welche auf jeden Fall vorhanden sein müssen, aus welcher Kategorie wie viele mindestens zutreffen müssen und welche optional sind.

    3. Du kannst auch häufige Komorbiditäten aufführen und dabei entscheiden, ob du diese als Teil des Autismus oder getrennt davon angibst.

    4. Insgesamt wie gesagt nicht zu viele Kriterien und nicht zu detailliert, damit es nicht zu viele werden und nicht zu viel Text. Und bitte kein nahtloser Übergang vom einen ins andere wie bei einem Fließtext.

    5. Du kannst dir natürlich gerne ein paar "echte" Diagnostikdinger anschauen, damit du eine Vorlage hast, anhand derer du es variiert nachbauen kannst.


    Ich weiß sich kurz zu fassen ist nicht gerade "unsere" Stärke aber bin dennoch gespannt auf eure Ideen! Man kann es vielleicht nicht ins ICD packen aber man kann es vielleicht anwenden für "Aufklärungsarbeit" über Autismus für Leute, die gerne was schriftlich übersichtlich sehen auf einen Blick (z. B. bei einer Powerpointpräsentation oder in einem Flyer oder so), damit man dann nicht immer das blöde ICD-Ding rausholen muss. Daher sollte was ihr hier schreibt bitte "free to share" sein und nicht auf Urheberrechte bestehen, Dann kann es verwenden wer immer es gerade möchte oder braucht.

    Ich habe das hier bewusst nicht in der Spielecke gepostet, da ich es durchaus ernst meine. Ich hätte es auch unter "Projekte" packen können, tue es aber hier hin, da hier wahrscheinlich mehr Leute hingucken und da es ja kein "richtiges" Projekt ist, an dem man länger arbeiten kann. Und für den Bereich Autismusforschung passte es auch nicht ganz, da es sich ja nicht um echte Forschungsarbeit handelt. Es geht mehr darum zu subsummieren, was man inzwischen tatsächlich über Autismus weiß, wenn auch teils nur halboffiziell (z. B. in Fachbüchern teils schon erwähnt aber halt nicht im ICD).

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