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    Hallo,

    Studien beweien ja gemeinhin die positive Auswirkung sozialer Kontakte und bis vor Kurzem war ich mir auch sicher, dass
    ich zu wenig Kontakte habe und mich das (ua) depressiv macht.
    In letzter Zeit stelle ich mir aber die Frage, ob mich nicht eher soziale Kontakte depressiv machen?
    Wenn ich mit mir alleine bin und ich mache Dinge, die meine SIs sind - mich um meine Tiere kümmern oder generell mit
    Tieren beschäftigen und schreiben/lesen - kann ich einen Zustand der Zufriedenheit erlangen, wobei mich alltägliche
    größere Sorgen (wie aktuell finanzielle) davon abhalten können, weshalb dies nicht jeden Tag gut klappt.
    Ich verrpüre dann kein wirkliches Bedrüfnis, andere zu sehen, es kann sogar eher stören, weil ich aus meiner Gedankenwelt
    gerissen werde.
    Das wäre ja nun nicht weiter tragisch, wenn sich halt solche und solche Phasen abwechseln würden.
    Allerdings habe ich neuerdings verstärkt den Eindruck, dass es mich oft depressiv macht, wenn ich mit anderen zusammen
    bin - auch wenn das jemand ist, den ich mag. Als Grund sehe ich, dass ich dann mit der Welt der "Normalen" konfrontiert
    werde und sehe, dass mit mir was nicht stimmt. Dann treffe ich auf Menchen, die viel aktiver sind und nicht gerne den ganzen
    Tag alleine in der Wohnung verbringen, die Partner haben usw., was man halt so "normalerweise" macht. Die ihren Fokus
    auf andere Menschen oder die Menschheit allgemein legen, während ich Tiere und Bücher bevorzuge.
    Ich denke, dann fangen die Vergleiche in meinem Kopf an. Vielleicht auch, da ich es von klein auf so gelernt ... und dann
    ist es aus mit irgendeiner Zufriedenheit.
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    Hallo,

    mal eine Frage, die (derzeit) meinen Bruder nicht betrifft, sondern einige seiner österreichischen Aspie-Freunde. (Bzw. eine Frage, die er von einem österreichischen Freund mit Asperger-Autismus per E-Mail erhalten hat)

    In Österreich ist ja nun beim Einkaufen Mundschutzpflicht angesagt ... Dies können seine Freunde aber nicht ab. Kenne mehrere, die irgendeinen Stoff vorm Gesicht nicht aushalten würden. (Mein Bruder würde das auch nicht aushalten!)

    Nun ja, Freunde/Verwandte bitten, wäre zwar eine Möglichkeit ...
    Allerdings sollte es ja für Autisten/Aspies das Ziel sein, Selbstständigkeit zu lernen.

    Wenn man ihnen das nun abnimmt, könnte es bei den Freunden (und wihl auch bei meinem Bruder) schnell so sein, dass sie das Einkaufen "verlernen" (In der Therapie meines Bruders hieß es, dass Einkaufen spätestens nach 10 Tagen wieder erfolgen sollte und keinesfalls längere Unterbrechung geben darf. Wenn es länger dauern würde, könnte ed für einuge sein, dass sie die Therapie von 1-2 Jahren neu beginnen müssten und alle Fortschritte wegfielen).
    Einkaufen mit Maske/Mundschutz wäre für viele hier ein Overload und sollte von Aspies vermieden werden, dennoch soll Einkaufen nicht verlernt werden.(Aussage von unserem Psychologen/Therapeuten ebenso wie vom Hausarzt).

    Wie kann man so etwas derzeit (in Österreich) vereinbaren (Beibehaltung Selbstständiges Einkaufen <-> Mundschutz azfgrund Behinderung nicht auszuhalten)?
    Kennt sich ggf. huer jemand mit den österreichischen Gesetzen aus, damit? Welche Tipps kann man seinen österreichischen Freunden geben?
    (Mundschutz aufsetzen kommt für sie generell nicht in Frage, bzw. müsste wohl auch erst 1-2 Jahre lt. Therapeut geübt werden)
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    Ich habe oft das Problem, das wenn ich erkläre was mein Problem ist, und wodurch es kommt, das andere Leute das nicht hören wollen.
    Zudem habe ich noch das Problem das mein Sozialkreis sehr klein ist. Eigentlich habe ich nur meine Mutter und ggf noch meine Psychotherapeutin die ich aber nur einmal im Monat sehe (jetzt wegen Corona wohl noch seltener) die so nicht reagieren, alle anderen aber schon (außer hier vielleicht).

    Zum beispiel:

    Im Moment oder auch generell, habe ich das problem, das es mich nervlich fast wahnsinnig macht und unter Druck setzt, wenn ich nicht abschätzen kann was auf mich zu kommt.
    Es gibt in dem Online-spiel Tokotas so ein neues Event, wo nicht wirklich viel erklärt wurde. Infos wurden nur stückweise und sehr schwammig ausgegeben und ich vermute der Sinn war alles eher mysteriös und damit spannend halten zu wollen.
    Ich habe jetzt dieses Spiel dummerweise teilweise falsch verstanden und damit auch erwartet das es ganz anders funktioniert, als was nun passiert ist.
    Das Spiel ist zwar kostenlos, man gibt nur ein paar Genos von sich in das Spiel und bekommt dafür etwas zurück, aber es wurde am Anfang nicht klar gesagt was genau man bekommt und was als nächstes passiert.
    Es sah für mich am Anfang nur so aus, als wäre das Konzept des Spiels so, das man mehrere Genos in das Spiel gibt, und am ende eine art "Super-geno" alá Frankenstein zurück bekommt.
    So ist das ganze thematisch jedenfalls aufgezogen worden. Es gibt da so einen gruseligen Doktor dem man seine Genos übergibt und der schmeißt die in eine Maschine die angeblich die Genos auseinander nimmt und neu zusammensetzt, und es stand dort auch eindeutig das das, was man rein schmeißt einen großen Einfluss darauf hat was man zurück bekommt.
    Ich habe deswegen nun einige von meinen Genos da rein geschmissen die für mich recht wertvoll waren, in der Hoffnung das ein besseres Geno dabei raus kommt.
    Nach ein paar Wochen warten kamen dann aber keine neu zusammengesetzten Genos sondern eine art von Münzen die nach einem Random-number-prinzip gegeben wurden.
    Die hatten auch nichts damit gemein was ich in die Maschine geworfen habe, also zB habe ich nur schwarze Genos reingeworfen, mit ein paar tollen Markings und langer Mähne, aber ich bekam was ganz anderes wieder.
    Das das ganze ein Random-number-prinzip war, stand dort auch nirgendwo.
    Das hat mich psychisch ziemlich mitgenommen, zumal meine Fragen diesbezüglich im Fragen-thread teilweise ignoriert wurden und teilweise gesagt wurde das sie das bis zu dem Zeitpunkt noch nicht beantworten können.
    Ich verstehe das so das es eine Überaschung bzw noch geheim bleiben soll damit es spannender bleibt.
    Ich mag sowas aber überhauptnicht, was (ich vermute) stark an meinem Autismus liegt.
    Dieses Bangen um das was kommt und alle erdenklichen Möglichkeiten machen mich kaputt und sind ansträngend, und die Angst alles wieder zu verlieren ist auch sehr stressig für mich.
    Jetzt wo ich das angefangen habe, und diese Münzen schon habe, will ich zumindest versuchen das Teil bis zum ende durchzuziehen, da meine tollen Genos eh weg sind, ich kann sie nicht wiederbekommen, und kann nur versuchen aus den Münzen die ich bekommen habe, einen Semi-cusom-geno zu machen der mir noch irgendwie was nützt. Ich tausche schon Münzen mit anderen um einen anderen "dream geno" nach dem ich schon länger suche zu verwirklichen.
    Ein paar Münzen konnte ich schon tauschen. Ich würde gerne einen dire long mane mit mutations-gen haben. Ich habe noch garkeinen Dire long mane und wil mir eine Long mane münze fehlt, ich aber eine Barbary-mane Münze habe, versuche ich jetzt zu tauschen. Ich habe schon einen Barbary mane dire, und brauche nicht unbedingt noch einen davon.
    Jetzt steht aber in dem Thread wo die Maschine ist, das die Maschine glitch-anfällig ist.
    Ich befürchte jetzt, das es passieren kann, wenn ich meine Münzen da reinwerfe um meinen semi-custom Geno zu bekommen, die Maschine wieder was anderes raus wirft als was ich rein stecke.

    Ich mag einfach keine Ungewissheit.
    Das problem was hier von anfang an, das sich das ganze Event sehr versprechend anhörte, und nicht nach "random-number-generator" weshalb ich psychisch ganz anders an das Thema ran ging, und dann leider entteuscht wurde.
    Blöder weise versteht das kein mensch.
    Die Leute behandeln mich wie jemand der undankbar ist, weil ich "nicht das bekommen habe was ich wollte" oder ignorieren mich, wollen nicht mit mir darüber sprechen.
    In der Vergangenheit kam es auch oft vor, das wenn ich erklärt habe warum ich so "kompliziert und ansträngend" bin, das ich diese Probleme durch Autismus habe und ich einfach besser funktioniere und mit den Dingen umgehen kann, wenn ich weiß was ich zu erwarten habe, auch geistig ganz anders an die Sache rangehe, wo die Leute dann einen sofort abschreiben weil man angeblich das eigene Versagen auf eine Krankheit schiebt.

    Ich möchte mich im grunde erklären, in der Hoffnung das die Menschen mich dann besser verstehen, oder mehr Rücksicht nehmen da ich an diesen Gefühlen kaum etwas ändern kann.
    Ich kann mich aus solchen Events raushalten oder psychisch anders da heran gehen indem ich meine Erwartungshaltung verändere, was bislang gut funktioniert hat, aber leider ist das hier in diesem Event nicht möglich gewesen und ich bin mir sicher das ich mich kaum davor schützen kann, wenn ich erst denke das etwas klar ist und sich dann plötzlich doch anders entwickelt, was ich vorher nicht erkennen konnte...
    Das problem ist, die Leute wollen es einfach nicht hören, vermutlich weil es ihnen zu ansträngend ist.

    Ich habe das Bedürfnis darüber zu sprechen, auch weil ich möchte das andere mein Handeln und das was ich sage oder wie ich reagiere besser nachvollziehen können.
    Ich weiß nicht wie ich anders damit umgehen soll.

    Haben hier andere auch solche Probleme?
    Wenn ja, was habt Ihr für Wege gefunden damit umzugehen?

    *Falls sich jemand wundert was Genos sind: Genos sind Tokotas die noch nicht designed sind. Man designed sie anhand der Gene die sie haben, die sich nach einem random-generator und auch den Genen der Elterntiere richten, also die Genos sind die Jungtiere und Nachkommen von zwei Elterntieren die bereits designed sind und Genos können auch nur die Gene haben die die Eltern selbst haben, aber weil das ein random-generator-spiel ist, können die Genos mal mehr mal weniger Gene haben als die Eltern selbst und auch Gene beider Eltern.

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  • Chelidon_Hirundinis -

    Replied to the thread Richtig giftige giftige!.

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