Dashboard

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

News

  • New

    Wie seid Ihr mit dieser Zeit zwischen Diagnostik und Diagnose umgegangen?
    Ich finde diese Zeit sehr belastend und schwanke zwischen "Ich habe mir alles sicher nur eingebildet", "Ich bin autistischer als ich gedacht habe" und "Ich habe bestimmt so gut geschauspielert, dass ich eh nicht erkannt werde".
    Also 3 sich widersprechende Gedanken mit sämtliche sich widersprechenden Gefühlen :(.

    Wie habt Ihr diese Zeit verbracht?
  • New

    Ein Bekannter von mir führt gerade eine Studie durch, bei der es nicht nur darum gehen soll, ein besseres Verständnis für die Ursachen neurologischer Vielfalt zu gewinnen, sondern eventuell auch den ein oder anderen diagnostischen Prozess zu optimieren, sodass nicht nur Testinventare besser an die Bedürfnisse der Betroffenen angepasst werden können, sondern auch eher an den Ursachen als am beobachteten Verhalten orientiert werden können, das stark variieren kann und sehr situationsabhängig ist.

    Das Forschungsprojekt steht noch ganz am Anfang und um eventuell in Zukunft subventioniert zu werden und zu schauen, ob es sich in eine lohnenswerte Richtung entwickelt, müssen ein paar erste Ergebnisse gesammelt werden. Dafür wäre Unterstützung von uns allen total super! ;)
    Ich selbst hab auch schon teilgenommen und es dürfen auch alle mitmachen, egal wie "offiziell" ihre Diagnose ist (das wird eh abgefragt).

    Hier ist der Link zur Studie:
    soscisurvey.de/PP19/?q=ppas

    Vielen Dank! :)
  • New

    Dieses Thema beschäftigt mich sehr, da ich keine Romanleserin bin, sondern sehr gerne Fachliteratur und die gerne im Internet lese.
    Es gibt beispielsweise gute Seiten zu Asperger, die aber wirklich schlimm in der Rechtschreibung sind. Wenn ich den entsprechenden Seiten die Rechtschreibfehler zutrage, bekomme ich meistens keine Antwort und dann korrigieren sie es auch nicht!
    Wie soll man sich dann noch auf den Text konzentrieren können?
    In Eurer Vielfalt denke ich, dass ich nicht so alleine bin mit dem Anspruch, oder?
  • New

    Ich bringe mir ja mittels eines Buches momentan das Programmieren bei. Dabei kommt es leider vor, dass ich Dinge in dem Buch nicht auf Anhieb verstehe, weil sie meiner Meinung nach unlogisch bzw. ungenau ausgedrückt sind. Nachdem ich zu bestimmten Fragestellungen auch im Internet dazu nichts gefunden habe, habe ich im Programmieren-Thread Fragen dazu gestellt. Dabei ist mir wieder aufgefallen, dass ich nicht nur in lockerer Kommunikation wie beim Small-Talk Probleme habe, sondern auch in Situationen, die einem Lehrgespräch ähneln, wie z. B. zwischen Student und Dozent oder ähnlichem.

    Das Problem hatte ich bereits zu Studienzeiten und auch in ganz extremer Weise auf meiner Arbeitsstelle. Es geht darum, wenn ich eine Frage habe, dann versuche ich selbst erstmal, mir die Antwort zu erarbeiten. Oftmals bin ich mir dann aber nicht ganz sicher, ob das stimmt oder ich bin wirklich auf andere angewiesen und formuliere dann meine Frage ("ist das soundso richtig, wie ich es sehe?") und will eigentlich nur, dass dann jemand entweder "JA" darauf antwortet oder, wenn es nicht stimmt, dann "NEIN" sagt und erklärt, was an meinem Gedanken fehlerhaft war und wie es stattdessen ist.

    Irgendwie funktioniert das in der Realität aber selten. :| Ich hatte gedacht, dass das besser wird, je autistischer die Menschen sind, mit denen man umgeht. Nun ist es so, dass in diesem Thread zwar einige Personen dabei sind, die mir recht strukturiert antworten, wofür ich sehr dankbar bin. Dann sind aber wieder welche dabei, wo es genau wie früher auf der Arbeit oder in irgendwelchen Fortbildungen oder sonstigen Lehrkursen ist, dass ich eine Frage stelle, aber dann anhand der Antwort überhaupt keinen Zusammenhang zu meiner ursprünglichen Frage herstellen kann.

    Ich bin dann sozusagen blind für die Antwort, wenn diese nicht so formuliert ist, dass sie wie ein Schlüssel ins Schloss passt. Ich kann das nur ganz schwer erklären. Es scheint mir so, wenn bei der Antwort dann irgendwie die Erklärung in einer anderen Reihenfolge erfolgt oder anhand eines Beispieles statt den Sachverhalt allgemein zu erklären, dass ich überhaupt keine Passung zu meiner ursprünglichen Frage herstellen kann und die Antwort somit überhaupt nicht auswerten kann. Es ist dann, als würden da nur lauter wirre Zeichen stehen. In Gesprächen ist es noch schlimmer, weil ich dann einfach überhaupt nicht mehr Denken kann und oft dissoziiere.

    Es kann in manchen Fällen sein, dass da wirklich keinerlei Passung besteht und die Antwort einfach fehlerhaft ist, aber ich gehe davon aus, dass vermutlich in den meisten Fällen eine gewisse Übereinstimmung zwischen Antwort und meiner Frage bestehen wird und ich eigentlich auch aus solchen 'passungenauen' Antworten etwas lernen könnte. Mir gelingt das aber nicht. Stattdessen rege ich mich auf, dass auf meine gezielte Frage nicht auch knapp und gezielt geanwortet wurde und kann deswegen mit der Antwort nichts anfangen.

    Kennt ihr so etwas von euch? An die User, die so etwas von sich kennen: Wie geht ihr damit um? Ich scheine aus irgendeinem Grund diese Anpassungsleistung nicht hinzubekommen, um die Antwort dann zumindest in Bruchteilen auswerten zu können. Wird sie nicht in dem Schema formuliert, wie es meine Frage vorgab, ist solche eine Antwort nahezu nutzlos für mich.
    Mir tut das einerseits für die Leute leid, die sich ja mit der Antwort bemüht haben, aber andererseits leide ich auch darunter, dass ich mit solchen Antworten nichts anfangen kann und mich stattdessen nur über die Form aufrege. :|
    Ich bin mir nicht sicher, ob es hier schonmal einen Thread dazu gab; Ich kann ihn jedenfalls nicht mehr finden. Mich frustriert das einfach gerade nur, dass wirklich fast jegliche Kommunikation (und sei es auch nur das Lesen eines Buches) bei mir zu solchen Problemen führt. Leider macht mich das extrem wütend, was ich insofern verständlich finde, weil es ja schlimm ist, wenn man miteinander spricht, aber sich dabei wie in einem Nebel fühlt, weil man die Dinge nicht richtig decodieren kann. :shake:
  • New

    Hm......eigentlich wollte ich erfahren/erforschen, wie man beide Erscheinungen voneinander abgrenzen kann.

    Statt dessen fand ich diesen Artikel:
    adhspedia.de/wiki/Hochbegabung_und_ADHS

    und da sind wiederum Aspekte aufgelistet, die auch bei AS in Erscheinung treten.
    Allmählich bin ich verwirrt in diesem Dschungel. :nerved:


    Wenn man im Laufe des Lebens eher mehrere Interessen hat, die einen fesseln..ob zugleich oder hintereinander..
    ....und man sich auch stark darin verliert/findet
    ....kann das scheinbar sowohl wegen AS oder HB oder Ads sein?
    Ebenso , dass man für uninteressante Dinge kaum Motivation/Interesse aufbringt.

    Ebenso, dass Reizüberflutung ablenkt, stört usw.

    :nerved: blimblum....ratlos.

Unread Threads

Topic Replies Last Reply

Umgang Lehrpersonal und Erklärungen

3

TalkativeP

Telefonieren

14

Kaspar

Die Zeit zwischen Diagnostik und Diagnose

0

Studie zum besseren Verständnis der Ursachen neurologischer Vielfalt

0

Diagnose wenn Eltern verstorben sind

33

Surprised

Neue Hinweise auf Synästhesie-Ursachen: autismus-relevant

166

Lefty

Hochbegabung und Ad(h)s

14

shnoing

Rechtschreibung

3

DrCarsonBeckett

Derealisation als bewusste Methode zur Abgrenzung?

16

shnoing

Heute fühle/empfinde ich mich...

587

Lefty

Vor und Zurück schaukeln im Sitzen

12

RegenbogenWusli

Therapie in NRW auf Englisch (Spanisch, Italienisch)

5

Onugnin

Myers Briggs Test (für diagnostizierte Autisten)

120

trew

Recent Activities

  • TalkativeP -

    Replied to the thread Umgang Lehrpersonal und Erklärungen.

    Post
    Ich erinnere mich nicht an solche Fälle. Bei mir übersteuert das grundsätzliche Interesse an einem Thema alles. Ich weiß aber, dass einige Leute meinen, ich könne ganz wunderbar erklären und andere sagen mir, ich wäre fürchterlich darin.
  • Kaspar -

    Replied to the thread Telefonieren.

    Post
    Ich "kann" telefonieren. Aber es kostet mich unendlich viel Kraft. Nach einem Plaudertelefonat bin ich den Rest des Tages nicht mehr zu gebrauchen. Ich hasse es, zu telefonieren.