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    Hallo liebes Forum,

    mein Name ist Isabella Anreiter und im Rahmen meiner Masterarbeit beschäftige ich mich damit, wie sich Menschen mit Autismus in die Arbeitswelt eingliedern und wie es ihnen dabei ergeht.
    Das Ausfüllen des Fragebogens dauert in etwa 30 Minuten.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie an der Befragung teilnehmen würden.
    Anbei der Link zum Fragebogen.

    soscisurvey.de/Fragebogen_Arbeitsplatz/

    Bei Fragen können Sie mich jederzeit kontaktieren.

    Vielen Dank an alle Teilnehmenden.

    mit freundlichen Grüßen
    Isabella Anreiter, BSc
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    Moin Leute! Das ist meine erste Frage auf diesem Forum. Ich hoffe wir kommen als Community gut miteinander klar.


    Ich bin 17 Jahre alt, männlich und habe folgende Probleme.

    Und zwar, wenn mich eine Person anschreit oder wütend auf mich ist, fange ich sofort an zu weinen (oder bekomme feuchte Augen) und bekomme Panik. Ich würde mich am liebsten gegen diese Person durchsetzen (verbal), aber in dem Moment breche ich einfach zusammen und verkrieche mich dann meistens vor ANGST unter meinem Bett. Ich komme mir in dieser Situation einfach, wie ein kindliches Weichei vor, der von einem furchteinflößenden Löwen angebrüllt wird. Hört sich ein bisschen übertrieben an, ist aber so. Selbst das laute Lachen von Leuten finde ich unangenehm.

    Das zweite Problem ist, dass ich die Stimmen von sagen wir 90% der Menschen richtig unangenehm finde. Vorallem die Stimmen von US-amerikanischen Frauen. (An der Stelle, ich habe überhaupt nichts gegen Frauen.) Oder dieses extra hochgepitchte "Ja", wenn man ein Satz beendet hat oder dieses "aha" das viele sagen, wenn sie etwas geschnallt haben. Keine Ahnung, wie ich das verständlich genug beschreiben soll, aber ich ertrage das einfach nicht. Ich werde euch aber noch ein Videolink dazu einblenden, damit ihr in etwa wisst, was ich ungefähr meine.

    Ich spüre irgendwie in vielen Stimmen eine leichte Aggression.

    Außerdem triggern mich hektische Handbewegungen und genervte Atmungen auch sehr.

    Hat jemand von euch genau die selben Probleme, wie ich und kann mir da behilflich sein? Diese Probleme belasten mich sehr. Ohne diese Probleme, würde es mir viel besser gehen und ich wäre weniger gestresst. Ich traue mich einfach nicht, es jemanden zu sagen. Was soll ich tun?

    Danke im Voraus.



    .


    Die Stimme von der Dame z.B finde ich unangenehm.
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    Hallo liebe Leute,

    sorry, dass ich so lange habe nichts von mir hören lassen. Ich war irgendwie sehr mit mir selbst beschäftigt sowie damit, meine Diagnose nochmal überprüfen zu lassen, da ich bei einem zweifelhaften Arzt war.

    Ich habe es jetzt amtlich, dass die Diagnose "Asperger" stimmt, auch wenn ich immernoch denke, dass ich eigentlich zu gut funktioniere dafür. Aber was soll's, es gibt wohl auch leichte Fälle.

    Auf jeden Fall ist es aber so, dass ich vielleicht nicht nur Asperger habe. Ich habe sehr häufig sehr starke Kopfschmerzen und es passiert mir immer häufiger, dass ich stürze. Meine Beine sind dann einfach nicht mehr zu bewegen, wie eine schlaffe Lähmung. Manchmal passiert es mir, dass meine Arme und meine Augenlider dazu zucken. Ich bin dann nicht ansprechbar, bekomme aber noch alles um mich herum mit. Nach solchen Anfällen bin ich manchmal verwirrt bis orientierungslos, aber wieder ansprechbar, auch wenn mir das Sprechen danach schwer fällt.

    Was ich fragen wollte:

    Habt ihr sowas auch? Ist das ein Shutdown? Oder ist das doch eher sowas wie Migräne/Epilepsie/Kreislauf etc.?

    Psychiatrisch ist es abgeklärt worden - wie gesagt, habe ich da nix, außer Asperger, wobei Asperger ja eigentlich neurologisch ist. Jetzt soll halt ein Neurologe nochmal draufschauen, aber ich frage mich, wie dringend das nun nötig ist? Vielleicht ist das bei Asperger ja auch einfach normal?

    Falls jemand was dazu sagen mag, bedanke ich mich dafür.

    LG

    seinn
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    Hallo,

    mich würde interessieren, welche Gedanken/Pläne/Ängste ihr zu dem Thema habt.

    Der Fall eines Bekannten hat mich diesbezüglich zum Nachdenken gebracht. Er ist über 90 und war immer ein "Eigenbrödler". Kein Autist, zumindest kein diagnostizierter, aber man hätte es vermuten können. Er hat immer allein gelebt und seine Zeit auch am liebsten allein für sich mit seinen Interessen verbracht. Vor einigen Monaten kam er dann nicht mehr allein zu Hause zurecht und landete in einem Seniorenheim. Auch dort blieb er bevorzugt für sich allein, aß allein in seinem Zimmer und nahm auch an keinen Aktivitäten dort teil. Mittlerweile ist er in einem Zustand, wo er sich nicht mehr klar dazu äußern kann, was er will oder eben nicht. Und nun ist man dort dazu übergegangen in zu den Mahlzeiten einfach in den Speisezahl oder auch zu irgendwelchen Aktivitäten zu holen, weil man offenbar der Meinung ist, es sei doch besser und schöner für ihn unter Menschen zu sein.
    Jetzt stelle ich mir vor, wie es mir damit gehen würde. Mein Lebensstil ähnelt seinem vorherigen sehr. Auf Gesellschaft verzichte ich im Zweifelsfall lieber - und erst recht auf "erzwungene". Essen gehört für mich zu den intimeren Dingen des Lebens und im Beisein Fremder ist es unangenehm für mich. Die Vorstellung jeden Tag meine Mahlzeiten in einem Speisesaal voller Menschen und Geräusche einnehmen zu müssen finde ich grauenvoll.

    Wie geht es euch mit solchen oder ähnlichen Vorstellungen? Vielleicht auch in Bezug auf körperliche Pflege/Berührungen? Was kann man als Autist tun, um im Alter nicht in eine solche Lage zu kommen? Kann eine Patientenverfügung sowas abdecken? Habt ihr diesbezüglich irgendwie für eine eventuelle Pflegebedürftigkeit vorgesorgt?
  • New

    Hallo zusammen,

    auf Anraten meines Psychiaters habe ich im Juli einen Antrag s.o. gestellt.
    Ich bekam einen GdB von 30.
    Mein Psychiater fiel vom Glauben ab.
    Er schätzte mich als deutlich mehr als 50 ein.

    Bringt 30 überhaupt irgendetwas?

    Ich habe die Diagnose seit 2015.
    Arbeite in zwei verschiedenen Jobs, konnte bis vor einiger Zeit viel kompensieren, aber jetzt geht fast nichts mehr.
    Ich bin überfordert, rutschte in eine arge Depression, habe Ängste, fehle viel.
    Mit dem GdB wollten wir bessere Bedingungen bei der Arbeit erreichen, damit ich nicht gekündigt werde und wieder mehr Leistung bringen kann.

    Ich habe Angst, die Arbeit zu verlieren und bin wegen des GdB von 30 einigermaßen niedergeschlagen.

    30 bringt gar nichts, oder?

    Viele Grüße von spring15

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