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    Hey.

    Bei mir kommt es vor, dass ich im zwischenmenschlichen Gespräch oft 'Bahnhof' verstehe, da ich nicht weiss, ob ich verstanden worden bin, oder was jetzt überhaupt los ist.

    Wenn ihr Lust habt, kann jeder Beispiele vorbringen und jeder hier, kann seine Ansichten dazu teilen.
    ...........
    In der ehrenamtlichen Einrichtung wo ich helfe, kommt mir es immer vor, dass das feste Personal nur zu mir nett ist, wenn ich helfe. Stundenweise helfe ich normalerweise Montags und Dienstags, wobei ich schon an meine Grenzen komme.
    Wenn es mir schlecht geht und ich jemand zum Reden brauche,ausserhalb Montags und Dienstags komme, höre ich immer, was ich alles machen kann, wenn ich schon da bin. Möchte reden wobei das feste Personal meint, dass ich auch helfen kann, wenn ich reden möchte.
    Glaube werde fast nur als Arbeitskraft gesehen.
    Wenn ich keine Arbeitszeit habe, rufen sie mich an, wenn sie ein Engpass haben, was oft der Fall ist.
    Wenn es mir dreckig geht, ich dringend Hilfe brauchte, ich gerne trotz Ueberforderung helfen wollte, hiess es aber schon oft, es seien genug in der Einrichtung.

    Während der ersten Coronaphase, als Einrichtung geschlossen war, rufte mich eine Festangestellte während dem Lockdown dreimal in der Woche an, bis Whats Apps kamen, dass sie keine Zeit hat, da die mit dem Hund draussen ist, einkaufen ist, bei Mutter ist, bis die ohne Vorzeichen den Kontakt beendete.
    Wobei ich mich drüber wundere, da sie meines Wissens nach Homeoffice betreibt und die Klienten zu denen auch ich dazugehören betreut.
    Ich gelte dortt als klient und Ehrenamtlicher gleichzeitig.

    Beim aktuellen Lockdown hörte ich von der Sozialarbeiterin nur, dass die festangestellte Frau bei mir jeden Tag anruft.
    Am ersten Tag rief sie an, dann meldete die sich mehrere Wochen bis zum Geburtstag gar nicht.
    OK, bekam dazwischen eine Weihnachtskarte.
    Was für mich wichtig ist, ich kann mich da auf gar nichts verlassen, wenn ich mich freute angerufen zu werden, kam sehr oft Whats App, wo sie sich anmeldet, da sie keine Zeit hat.

    Jetzt für mich dass relevante:
    Als ich es meinen Eltern sagte, dass ich mit Verhalten der Einrichtung ueberfordert bin und nicht weiss was los ist, hörte ich, dass ich froh sein soll dass ich die Einrichtung habe.
    Sie kennen die Mitarbeiter und meinen dass es ganz nette Menschen wären.
    Meine Eltern sind für mich da, sind ganz herzlich, bei zwischenmenschliche Probleme höre ich aber oft, was richtig oder falsch ist, wobei mir vorkommt, dass sie sehr schnell pauschalisieren, von sich aus gehen, statt die gesagten Situationen auseinanderzunehmen und zu analysieren.
    Somit scheinen sie nicht mitzubekommen, welche Relevanz solche Themen in meinem Leben haben


    Seit der Kindheit hörte ich immer solche pauschale Antworten wenn ich Probleme hatte, dazu glaube ich dass meine Eltern sehr schnell pauschal antworten, ohne eine Situation gründlich zu analysieren.
    Früher bei zwischenmenschliche Probleme hörte ich oft eine Art Vorwürfe von meinen Eltern, warum ich es nicht wie sie mache, wenn ich zwischenmenschliche Probleme hatte.
    Ich strenge mich an, komme aber zu keine Antwort was los und los ist
    Blicke gar nichts.
    Würde mich über Hilfen sehr freuen.

    Herzlichen Dank.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Hi,
    Ich habe echt riesige Lust mal wieder unter Leute zu gehen. Vielleicht nen Kaffee im Strassencafe zu trinken, nen schönes live Konzert, einen Tag in einer Saunatherme oder dergleichen.

    Ich halte es kaum aus in meiner Wohnung zu hocken und TV zu sehen.

    Komisch dachte als Asperger wären mir Leute egal. Das ich sie trotzdem sooo vermisse. Komisch eigentlich.

    Habt Ihr Ideen was ich an nem arbeitsfreien Wochenende unternehmen kann. Mir fällt die Decke auf den Kopf (Redewendung)
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    Welche Strategien habt ihr hierfür ?

    In der anonymen Umfrage würde mich interessieren, welche die 3 häufigsten/bedeutendsten Konflikt-/Angst- und sonstigen Situationen sind, die euch so im allgemeinen immer wieder reiten. Max. 3 Antwortmöglichkeiten

    Ich habe mich mit dem Thema insoferne beschäftigt, als ich zur besseren Reflexion eine Abfragemaske erstellt habe, die ich im Bedarfsfall per Handy abfragen kann.

    Es wird folgendes reflektiert:
    - Welche Art von Ärger/Konflikt/Angst empfinde ich überwiegend
    - Wie intensiv empfinde ich das (Skala von 1-5)
    - Einschätzung des nachhaltigen Schadensausmaßes, welches durch die Auslösersituation verursacht wurde (Skala von 1-5)
    - Einschätzung der Dauer des Konfliktes (von max. 1-2 h bis dauerhaft)
    - Einschätzung des Eigenverschuldens (Skala von 1-5)
    - Einschätzung des Ärgers über sich selbst, unabhängig von der Auslösersituation (Skala von 1-5)
    - Einschätzung der eigenen Reaktion (angemessen/ungeschickt/falsch)

    Diese Art der Reflexion hilft mir sehr bei meiner teilweise recht mühsamen Konfliktbewältigung von teilweise für andere sehr normalen Alltagssituationen. Ich werte die Abfrageergebnisse dann automatisch aus und stelle durch das objektive Ergebnis dann zumeist fest, das der Konflikt/Ärger/Angst oft nur sehr minimal objektiv begründbar ist. Ich kann das Problem dann sofort ablegen, hat mir wirklich sehr geholfen, voraussichtlich besser als jeder diesbezügliche Therapeut.
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    Hey,

    Wurdet ihr seit Kindheit auf neurotypische Verhalten getrimmt, oder durftet ihr selber euer Charakter mit emotionaler Unterstützung entwickeln?
    Bei mir hiess es immer, was richtig ist, wobei auf mein Verhalten und nicht auf meine Probleme welche dahinter gesteckt haben geachtet wurde.
    Als Folge, achte ich sehr stark auf Überanpassung, da es aktuell mein einziger Weg ist, unter Menschen klarzukommen.
    Da ich immer hoerte was richtig ist, ich es nie umsetzen konnte durch dieses gelernte Verhalten ständig in der Überforderung bin, sind Selbstwertgefuehl und gefühlte Selbstwirksamkeit sehr schlecht ausgeprägt.
    Dazu weiss ich nicht wirklich wehr ich bin, was ua, Menschen von Selbsthilfegruppen zu mir sagen, da ich schon bisschen auf das 'richtige Verhalten' getrimmt worden bin.

    Es gibt doch auch ein umstrittenes Programm für junge Autisten, womit sie auf neurotypische Verhalten getrimmt werden, kann mir jemand sagen, wie es heisst?
    Der Name fällt mir gerade nicht ein.

    Autisten welche seit kleinster Kindheit auf das 'richtige Verhalten' getrimmt werden, können doch nicht wirklich einein eigenen Charakter entwickeln?
    Wie weit 'zerstören' solche Erziehungsmethoden die Psyche und trimmen den entwickelten Charakter auf Überanpassung?

    Mittlerweile würde ich versuchen, junge Autisten mit viel emotionaler Unterstützung,Akzeptanz und Programme zu unterstützen, welche ihre Handlungsfähigkeiten möglich stark verbessern.
    Dazu mit den Teacch Programm, da Strukturierung und Visualisierung dahintersteckt, welchen den Autisten fördern und eine möglichst grosse Selbstständigkeit erreichen lässt, wenn es so ist, wie ich es einschätzen.
    Akzeptanz, Verständnis und emotionale Unterstuetzung, sind für mich aber mittlerweile die 'Hauptpfeiler' einer guten Erziehung.

    Noch heute werde ich von meinen Eltern schnell angesprochen, wenn ich mich nicht rasiere, oder zunehme.
    Genauso, wenn meine Hosen ungleich aus den Schuhen ragen oder Schnürsenkel offen sind.

    Wenn ich sie Frage, warum sie mich und meine Probleme nicht akzeptieren wie sie sind, meinen sie, was wären sie für 'Rabeneltern', wenn sie mich nicht drauf ansprechen würden.
    Sie sehen es als Asusdruck ihrer Liebe, ich sehe es als Teil ihrer Inakzeptanz mir gegenüber, da es bei mir Druck aufbaut gut genug zu sein.
    Logischer wäre es, wenn sie seit jeher ua. nach Loesungen für meine Konzentrationsprobleme geachtet haetten, da es die Ursachen vom nichtrasieren, offenen Schnürsenkel, ungleichen herausragen von Hosen aus dem Schuh sind.
    Wobei ich in der Kindheit nicht nur bei der Ergo war, sondern auch bei Logoparden etc.

    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Kann mir jemand von Erfahrungen mit Hörgeräten berichten? Ich kann in Gruppenunterhaltungen mein Gegenüber nicht verstehen und habe auch Probleme beim Fernsehen, wenn Summtöne oder Musik Sprache überlagern. Jetzt habe ich gehört, es gäbe dafür Hörgeräte.

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