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    Kann mir jemand von Erfahrungen mit Hörgeräten berichten? Ich kann in Gruppenunterhaltungen mein Gegenüber nicht verstehen und habe auch Probleme beim Fernsehen, wenn Summtöne oder Musik Sprache überlagern. Jetzt habe ich gehört, es gäbe dafür Hörgeräte.
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    Hey, mir ist bewusst, dass Autismus als Wahrnehmungsstoerung gilt.

    Hier im Forum, höre ich den Begriff aber in verschiedene Kontexte.

    Bin bei viele Reize überempfindlich, bei Berührung unterempfindlich.

    Dass ich kein Gesamtbild sondern Einzelteile im Kopf habe, was meine Kommunikation anders macht, gehört ja auch Warnehmung. Dass ich viel wörtlich verstehe, was nicht wörtlich gemeint ist, gehört ja auch zum Begriff Wahrnehmung.
    Dass ich Unordnung im Kopf habe, kein Überblick im Aussen habe, auf Strukturierungshilfen angewiesen bin gehört sicherlich auch zur Wahrnehmung.

    Der Begriff Wahrnehmung, habe ich hier aber schon in sehr verschiedene Kontexten gehört.

    Deswegen die Frage.
    Was versteht ihr unter Wahrnehmung, was unter Wahrnehmungsstoerung .
    Den Begriff Wahrnehmung empfinde ich sehr vielseitig, wobei ich mir bewusst bin, dass mir nicht alle Bereiche/Kontexte bekannt sind.

    Herzlichen Dank.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    .
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    Hallo,

    ich weiß nicht so recht, ob das hier hin gehört.
    Kennt ihr das auch, dass eure Nachbarn so eine Gemeinschaft bilden und ihr euch dieser hilflos ausgeliefert sieht?
    Gerade die Nachbarn mit Kleinkindern bilden so eine Gemeinschaft und haben es sich bei uns zur Aufgabe gemacht, vor unserem Fenster mit Bobbycars auf dem engen gepflasterten Gehweg hin und her zu fahren und jetzt während Corona "Treffen" abzuhalten (ca. 30min.)
    Wenn man sie darauf hinweist, geben sie nur Unsinn von sich, angeblich dürften sie alles machen und sie würden ja immer nur vorbei gehen, was eben nicht stimmt.

    Ich bin mit den Nerven am Ende, nachdem ein Streit letztens derart eskaliert ist, dass ich vor Überforderung und Stress die Treppe runtergefallen bin und einen Nervenzusammenbruch hatte.
    Die Nachbarn haben mich derart schikaniert und herablassend behandelt, dass ich emotional kaputt bin.
    Ich habe z.B. normal geredet und mir wird schreiend entgegnet "Nicht in diesem Ton mit mir!" mit Finger auf mich. Ich bin über 20 Jahre alt und studiere...
    Als eine Passantin an mir mit Abstand vorbei lief, schrie sie mich an, dass ich ja jetzt auch nicht die Regeln einhalten würde.
    Meine Mutter rief aus dem Fenster heraus, weil sie Angst vor Kontakt hat und sie wurde als psychisch gestört und gemeingefährlich beschimpft...
    Man würde das der Verwaltung melden und uns kündigen lassen...
    Wir werden am Eingang zugeparkt mit Spielsachen und Geräten, vor unserem Fenster wird Dreck hinterlassen, anscheinen werden wir in der Nachbarschaft noch schlecht geredet...
    Egal was ich sage oder mache, am Ende fühle ich mich als Opfer und gelte als Täter.
    Es kommt halt immer die gleiche Antwort und Arroganz: Man könne ja machen was man will. "Partys" wären ja erlaubt, wenn es in der Wohnung ist, weil da dürfe man ja machen was man will...
    Ich komme gegen so viel Schwachsinn einfach nicht an. Ich kann aber auch nicht einsehen, dass es nichts bringt. Es ist immer so ein zähes Stück bei mir, das mich dazu bringt, noch Hoffnung zu haben, dass man darüber reden könnte. Aber jedes Gespräch fühlt sich wie eine emotionale Messerstecherei an. Ich werde erniedrigt, nicht ernst genommen und der O-Ton lautet einfach IMMER: Ich darf das, du nicht. Ich bin was Besseres.

    Zum Beispiel hatten sie sich über unseren Lärm beim Umzug beschwert, aber als wir das Gleiche von ihnen einforderten, hieß es, man könne ja die Kinder nicht anketten und man würde sich nur an unser Beispiel "anpassen". Es redet keiner von anketten, das wäre auch keine Lösung, aber wieso müssen solche Eltern ihre Kinder immer wie Tiere darstellen, denen man nichts sagen könne. Komischerweise haben wir die Kinder mal ertappt, wie sie vor unserem Fenster Unsinn trieben und haben sie angesprochen, sie haben sich sogar entschuldigt und sind gegangen. Anscheinend sind es ja keine vernunftlosen, stummen Tiere, mit denen man nicht kommunizieren kann... Wie die mit denen reden, wenn sie sich unbeobachtet fühlen ist auch hochinteressant, da fallend dann Sätze wie "Halt den Mund"...


    Geht es jemandem ähnlich, kann einer das nachvollziehen? Bitte nichts Böses schreiben, das kann ich momentan echt nicht verkraften.
    Danke
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    google.com/amp/s/wohnglueck.de…utschland-statistik-30660

    In den letzten Jahrzehnten hat sich der Trend zu Vereinzelung der Menschen und damit zu Singlehaushalten in Deutschland massiv erhöht.

    Von der Sozialarbeiterin der sozialen Einrichtung wo ich normalerweise ehrenamtlich helfe, weiss ich, dass sehr sehr viele alleinlebende Menschen durch die 'Lockdowns' 'am Boden' sind, da sie sich einfach einsam und allein fühlen und seit langem sich nicht mehr so ablenken können und mit ihren Themen konfrontiert werden.

    Geht ihr davon aus, dass das Leben nach Corona einfach weiter geht und die Vereinzelung der Menschen weiter zunimmt, oder, dass die Menschen dazulernen und sich die Vereinsamung der Gesellschaft verlangsamt und die Partnersuche und Findung leichter wird?

    Herzlichen Dank
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Ich weiss nicht wie ich Telefongespräche oder Gespräche im allgemeinen freundlich beenden kann, wenn es mir zu viel ist..
    Ich weiss nicht, wie ich Gespräche beginnen kann.
    Wenn ich es bei fremden Menschen Versuche, wird kurz geantwortet, es kommt aber nicht zum beidseitigem Redefluss.
    Wie kann ich zu etwas nein sagen, ohne dass jemand verärgert ist.
    Seit Kindheit, besitze ich diese Fähigkeiten nicht und habe mich durch dauernde Ueberanpassung irgendwie durchgemogelt.

    Wenn ich in Rehas, kliniken etc.oder wo anders nein sagte, war ich zu erlich, was andere zu direkt war, weshalb ich immer vom Personal niedergemacht wurde, bis ich keine Kraft mehr hatte, innerlich auseinanderfiel und mich nur noch überangepasste verhielt.
    Es kann doch nicht sein, dass ich mir stundenweise, Sätze erarbeite, damit ich hinter 'der Blume' spreche, zudem traue ich mir so eine Sprache gar nicht zu.

    Anderseits akzeptiert ausser meiner Familie eh niemand mein nein.

    Welche autistischen Überlebensstrategien habt ihr für eure autistische Themen.
    Die andauernde Überanpassung scheint meine einzigste
    Kompensationsstrategie im zwischenmenschlichen Umgang zu sein.
    Es müssen doch auch andere Beweltigungsstrstegien bestehen.

    Danke.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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  • FrankMatz -

    Replied to the thread Neuer Corona Höchstwert.

    Post
    Quote from Garfield: “Das Forum ersetzt quasi den Gang in eine Kneipe. Es gibt sehr viele Tische, wo über sehr viele verschiedene Themen diskutiert wird. Manchmal fliegt auch ein virtueller Bierkrug. ” Super ausgedrückt. Ich füge hinzu: Und so wie…