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    Hallo,

    hier eine Frage an diejenigen, die bereits mehrfach/ an verschiedenen Stellen getestet wurden:

    sind die Fragebögen dieselben/ greifen auf dieselben "Gold-Standards" oder Varianten daraus zurück?

    Und weichen Eure Testergebnisse voneinander ab ("tagesform-bereinigt" natürlich)?

    Wie ist der ADOS für Erwachsene aufgebaut?
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    Hey, bin deutlich dabei, vieles zu verarbeiten, wobei ich mich frage, wie mit Problemen bei anderen Anbietern des ambulant betreuten wohnens umgegangen wird.

    Als eine Frau des Trägers ausnutzte, dass ich nach der Tat, mich nicht durchsetzen konnte, mit dem Mann mit Borderline besprochen wurde, wie ich mich verhalten muss, damit er mich nicht mehr verletzt, war niemand bereit die Verantwortung zu übernehmen, wenn er mich trotz meinem überangepassten Verhaltens wieder verletzt.
    Dass Problem ist, dass er andere für seine Ausbrüche verantwortlich macht, Sachen einforderte welche fuer ihn nicht zu gelten scheinen und der Träger die Verantwortung weg schieben wollte.

    Als ich dem Chef des Trägers mitteilte, dass ich bitte Einhaltung der Gesetze und Verträge, auch für mich wünsche, meinte er, er wäre nicht für mich zuständig und ich soll mit seiner Kollegin reden welche meine Grenzen ignorierte und Gesetze und Verträge nicht interessiert.

    Es waren dann 2 Blöcke, der Träger und ich als die Person, welche mit dem Träger Probleme hat.

    In der Psychiatrie nach der Tat, war auch mal die Frau des Trägers bei mir zum Gespräch mit Klinikperdonal und mir wo Klinikperdonal mich nach dem Gespräch drauf ansprach, dass das Verhalten der Frau vom Traeger überhaupt nicht gehen würde und sie vom Klinikperdonal davon ausgeht, dass der Frau vom Traeger es jetzt klar ist, was nicht der Fall war.

    Beim Träger interessierte niemand wer Recht hat, nur der Konflikt vom Traeger und mir, wobei es ein Problem der Frau und mir war.

    Mir kommt immer mehr vor, dass sich ständig Blöcke bilden, welche 'befreubdet' sind, statt notfalls, jemand von seinen eigenen Leuten zu ermahnen und gemeinsam, mit dem Konfliktpartber, nach mögliche Loesungswege zu schauen und sie zu erarbeiten.

    Als ich zum neuen Träger wollte, ich Zusage hatte, wollte er nachträglich, Schweigepflichtentbindung, damit er mit Klinikpersonal von der Klinik wo ich war und mit dem ehemaligen Träger reden kann.
    Mich wollte er nicht dabei haben.
    Als ich verneinte, zog er das Angebot für ABW auf einmal zurück.

    Dass über die Klienten, statt mit ihnen zu reden, eröffnet ungeahntes Missbrauchspotenzial.

    Die wenigsten scheinen zu kopieren, dass viele Klienten, Unterstützung zum selber leben brauchen, also Hilfe zur Selbsthilfe und niemanden welcher mit anderen über das eigene Leben entscheidet, wo Probleme des Klienten nicht berücksichtigt werden und Überforderung als Fehlverhalten gedeutet wird.

    Habt ihr Probleme mit eurem ABW, kennt ihr Probleme beim ABW, wo Interessen des Trägers trotz anderer Gesetzeslage und Verträge durchgesetzt wird und gemeinsame Lösungen nicht gewollt sind?


    F.G.
    :thumbup: :thumbup:
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    Mich würde sehr interessieren, wie andere Spätdiagnostizierten den Wechsel von der „NT-Welt“ in die autistische geschafft haben, wie sie diese jetzt beleben und sich einrichten und wie ihr Umfeld mit dieser Veränderung klar gekommen ist.

    Ich bin im letzten Jahr nach einer lebenslangen Odysee mit 52 Jahren auf eigenem Verdacht hin diagnostiziert worden und seitdem kann ich mir endlich mein Anders-sein eingestehen bzw es kommt mit aller Wucht endlich zum Vorschein. Und das ist sehr erleichternd.

    Jetzt passe ich immer mehr meinen Alltag meinen Bedürfnissen an und bin eigentlich ganz guter Dinge, dass alles gut wird. Auf jeden Fall fühlt sich jetzt der Boden unter meinen Füssen (RW) viel stabiler an.

    Ich lebe jetzt sehr viel zurückgezogener, dosiere wohl meine sozialen Kontakte, trinke keinen Alkohol mehr, treibe täglich regelmässig Sport und meditiere. Mir ist aber auch schmerzhaft bewusst, dass ich ganz viele Sachen nicht machen kann. Damit hader ich immer noch ab und zu. Aber es ist, wie es ist.

    Mein Mann und mein Kind unterstützen mich ganz wunderbar und freuen sich, dass ich nun deutlich ausgeglichener bin.

    Mit meiner Mutter und meinem Bruder ist es schwierig. Da ich das Kind meines Vaters bin (RW), haben sie Schwierigkeiten ihn nach seinem Tod mit anderen Augen zu sehen. Und da mein Vater sehr idealisiert wurde, denke ich, es ist das beste, sie dort zu lassen.

    Wie macht ihr es? Was waren Eure Erfahrungen?
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    Hi Ihr Lieben...

    Nach einem "wohlverdienten Urlaub" bin ich wieder zuhause. Mein Mann hatte 3 Wochen Urlaub, ich bin berentet und sowieso immer zuhause. Urlaub meines Mannes bedeutet für mich immer sehr viel Stress, da ich 24/7 nicht alleine bin und kaum, oder keine Auszeiten habe. Dann stand 2 Wochen AI Urlaub in Ägypten an und wir haben richtig Pech gehabt mit der Hotelauswahl. (5 Sterne, hochpreisig)Von morgens bis abends donnerte Musik mit heftigem Subbass durch die Anlage. Keine Ruhe, an keiner Stelle im Hotel. Die Lautstärke beim Essen belief sich auf über 80db im Durchschnitt. Ich bin fast ausschließlich mit meinen Anc Kopfhörer unterwegs gewesen, teilweise sogar im Zimmer, 2 Meltdowns waren die Folge. Hotelwechsel habe ich auch nicht geschafft, da ich immer lange brauche um mich auf einen Urlaub vorzubereiten und dann ein Wechsel den ich nicht geplant habe zu vollziehen, kann ich nicht. Nach 2 Wochen stand endlich der Rückflug an....und wurde 2 Stunden vorher gecancelt. Aller Passagiere wurden in Hotels untergebracht und für ca. 20 Stunden war nicht klar, wann und wie wir nach Hause kommen. Mit letzter Kraft bin ich da durch gekommen.
    Seit letztem Mittwochabend bin ich wieder zuhause. Ab morgen geht mein Mann wieder arbeiten und ich kann hoffentlich etwas atmen. Ich habe keine Kraft mehr, könnte stehend einschlafen und bin doch zu unruhig....
    Ich kann grad nicht mehr! Nach außen versuche ich normal zu erscheinen, aber gefühlt entgleitet mir alles.Ich habe Schwierigkeiten Abläufe zu planen und durchzuführen, meine Gedanken folgen keinem Muster mehr, keine Konzentration usw.Es fühlt sich an, als stünde ich kurz vor einem "Notaus", wenn ihr versteht was ich meine.

    Danke für Eure Zeit

    Liebe Grüße
    Anja

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