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    Hallo zusammen,

    mal wieder beschäftigt mich meine Art zu sein und ich komme ohne externe Meinung da nicht weiter, fürchte ich.
    Immer wieder bekomme ich von meiner (Noch-)Frau vermittelt, dass ich mich in sozialen Belangen unnormal verhalte.
    Ich selbst sehe das nicht dramatisch und alss Teil meiner ersönlichkeit, da ich nicht darunter leide.

    So unnormal ist angeblich:
    • Ich habe nur einen Freund, den sehe ich alle 6-8 Wochen mal, wäre öfter möglich, will ich aber nicht.
    • Ich bin sehr gerne alleine, denn dabei habe ich die nötige Ruhe um mich mit meinen Gedanken und Dingen beschäftigen zu können
    • In Gesellschaft von Fremden fühle ich mich unwohl, bin wortkarg und habe nach 10 bis 60 Minuten (abhängig von Menge und Art der Menschen) keine Lust mehr
    • In Gesellschaft von Familie oder Bekannten komme ich länger klar, aber mehr als 2 Stunden schaffe ich da auch nicht, dann möchte ich alleine sein
    • Ich habe keine Freude daran, neue Menschen kennen zu lernen
    • Ich mag keine spontanen Treffen
    • Ich mag keinen unerwarteten Besuch
    • Ich mag keine Parties
    Wie seht ihr das? Was stimmt nicht mit mir? :roll:
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    Wenn ja, kann es auch eine Assoziation bei Hautgefühlen geben? Wenn man der Person die Hand gibt, das sich die Haut für einen selber einen bestimmten Objekt entsprechend anfühlt.
    Beispiel:
    • Person A (komplett schwarz gekleidet und schwarze Haare): schwarze Couch, schwarzer Bürostuhl, schwarzes Kissen, Teer usw.
    • Person B (schwarze Haare, rote Kleidung und gelbe Schuhe): Haut fühlt sich der Micky Maus entsprechend an
    • Person C (braune Haare, rote Jacke): Lava, Feuer, Backstein usw.
    usw.

    Es gibt ganz viele Gegenstände (Kleidung, Möbel, Kissen usw.) die man in Laufe des Lebens gesehen hat oder sieht, also wenn man neue Leute trifft und man gibt demjenigen die Hand, wenn die Person z.B. mit einen Bürostuhl assoziiert wird, das sich die Haut der Person sich wie Kunstleder anfühlt.
    Ist bei der Synästhesie auch möglich das neue Leute mit Gegenständen assoziiert werden, die man noch nie gesehen hat und auch nicht kennt?
    Was ist das für eine Synästhesie wenn das Hautgefühl der Person mit etwas assoziiert wird? Kennt Ihr sowas? Habt Ihr so eine Synästhesie?
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    Kennt ihr dass, wenn man in einer Menschengruppe oder in einer unbekannten Situation ist, sich unsicher und hilflos fühlt, doch es gibt ein oder mehrere Personen die man kennt bei denen man sich sicher fühlt, die man als "gut" einstuft und sich dann praktisch an diese Person wie eine Klette anheftet. Sie ist wie ein anker, solange man sich in ihrer Nähe befindet kann nichts schlimmes passieren, man ist nicht alleine. Früher waren es Erzieherinnen oder Lehrer oder andere Bekannte und das war so in Ordnung, es war schließlich ihr Job auf mich aufzupassen. Später wurde das hingegen immer unüblicher, Ersatzweise hielt ich mich andere Bekannte doch immer mehr nahm mein Bekanntenkreis ab und damit der Zugang zu Bezugspersonen an die ich mich wenden konnte. Öfters fand ich mich ganz alleine wieder umgeben von Fremden. Automatisch suche ich nach jemanden dem ich Folgen kann der mich durch dieses ganze Gewirr an sozialen Interaktionen führen kann. Doch wem? Es gibt Menschen die strahlen irgendwie etwas aus das andere Menschen anzieht ein positives Gefühl Charisma? und man selbst merkt dass auch und fühlt sich bei ihnen irgendwie will kommen. Findet man so eine Person dann ist es leichter, gibt es das hingegen nicht dann fällt die Wahl schwieriger. Menschliche Grenzen sind irgendwie so schwer zu erkennen. Ist es in Ordnung wenn ich ihm folge, bin ich in ihrer Gegenwart willkommen oder werde ich nur geduldet, ist es in Ordnung hinterher zu laufen oder fühlt sich derjenige verfolgt/gestört, wird erwartet dass ich das mache oder will er das selbst machen, ein Fehltritt und es wird komisch, man wird zurückgewiesen und steht wieder alleine dar. Lernt man die Menschen kennen dann wird es meistens leichter, es kam aber oft auch vor dass ich keine andere Wahl habe als Leuten zu folgen von denen ich mich am liebsten fernhalten würde doch ganz alleine bin ich orientierungslos und bekomme nichts mit so muss ich mich an eine Gruppe anhängen um irgendwie da durch zukommen um von wichtigen Veranstaltungen oder sonstigen zu erfahren, auch wenn ich in dieser Gruppe oft dass Ziel von Angriffen und Sticheleien bin, aber irgendwie brauche ich eine Bezugsperson.

    Inzwischen ist dass bei mir nicht mehr ausgeprägt wie damals und man sollte sich ja nicht immer auf andere verlassen aber dennoch fühlt es sich einfach besser an wenn man diesen sicheren Hafen hat an dem man sich festklammern kann wenn es mal stressig wird.
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    Liebe "normale" Menschen meiner Umgebung,
    wie oft habt ihr mich in den letzten Jahren und Monaten kritisiert
    wie oft habt ihr mich ausgelacht
    wie oft habt ihr euch über mich beschwert
    und mich für faul gehalten
    träge und dumm

    und warum?
    Nur, weil ich anders bin.

    Wie oft habt ihr mir das Gefühl gegeben
    alles falsch zu machen
    keine Ahnung zu haben
    nicht dazu zu gehören
    eine Belastung zu sein
    und irgendwie kaputt.

    Aber ich bin nicht kaputt. Das war ich nie!

    Eigentlich ist es fast peinlich
    dass ich über drei Jahre Therapie und
    vier Monate Psychiatrie gebraucht habe
    um das zu erkennen. Aber es ist wahr:

    ICH BIN OKAY.

    Ich bin okay,
    auch wenn ich die Hälfte eurer Witze nicht verstehe.
    Ich bin okay,
    auch wenn ich seit Jahren am liebsten die selben Sachen esse.
    Ich bin okay,
    auch wenn ich im Schrank zehn Mal dasselbe T-Shirt habe
    und das solange tragen werde, bis es kaputt ist
    und dann kaufe ich mir nochmal dieselben.

    Ich bin okay,
    auch wenn ich nur mit Schallschutzkopfhörern Bus fahren kann
    und manchmal selbst das total anstrengend ist.
    Ich bin okay,
    auch wenn ich mit Zahlen besser klar komme als mit Menschen.
    Ich bin okay,
    auch wenn ich immer wieder ausreden erfinde,
    damit ich nicht zu Partys oder Festen muss.

    Ich bin okay,
    auch wenn meine Stofftiere zu den wenigen Lebewesen gehören,
    die mich anfassen dürfen.
    Ich bin okay,
    auch wenn ich mir jeden Abend die selbe Gute-Nachtgeschichte anhören muss,
    um einschlafen zu können und das, obwohl ich über 20 bin.
    Ich bin okay,
    auch wenn es mir leichter fällt, mir Telefonnummern zu merken,
    als Gesichter.

    Ich bin okay,
    auch wenn sich das Einkaufen für mich anfühlt, wie ein Besuch in der Hölle.
    Ich bin okay,
    auch wenn ich manchmal gegen Bäume und Laternen laufe,
    weil die Mathematik gemütlicher ist, als die Realität.
    Ich bin okay,
    auch wenn Smalltalk für mich in eine ähnliche Kategorie fällt wie Selbstverletzung.
    Ich bin okay,
    auch wenn ich anders bin als ihr,
    oder vielleicht gerade deswegen.


    Jahrelang habe ich mich kaputt gemacht für euch.
    Weil ich in ein System passen wollte, in das ich nicht passen konnte.
    Ich habe nicht in meine Familie gepasst.
    Nicht in meine Klasse.
    Nicht in die Gesellschaft.

    Jahrelang habe ich mir gewünscht,
    normal zu sein. So zu sein, wie alle anderen.
    Aber das hat nicht geklappt.
    Und ich bin froh darüber.
    Denn ich bin okay, so wie ich bin.

    Ich bin okay mit meiner Anspannung und meinem Mathefimmel,
    meiner Bücherfresserei und meinen komischen Ideen.
    Ich bin okay mit meinem mega erwachsenen Verstand
    und den total kindlichen Gefühlen.
    Ich bin okay mit meiner Angst und meiner Überforderung.
    Ich bin okay, so wie ich bin.


    Ich weiß, dass ich euch überfordere.
    Dass ich euch Angst mache.
    Dass ich euren Rahmen sprenge.
    Ich bin der Störfaktor in eurem Weltbild.
    Und trotzdem habe auch ich ein Recht,
    zu leben.

    Ich gebe mir Mühe. Tag für Tag.
    Und trotzdem werden noch einige Konflikte kommen
    und Missverständnisse.
    Aber nehmt mir das nicht übel, des ist nicht meine Schuld.
    Und versucht euch in eurer Wut und in eurem Unverständnis
    immer wieder zu fragen
    wie es sich anfühlen muss
    der einzige Pinguin zu ein
    in einer Schaar aus Störchen
    und fragt euch
    wer von uns das größere Problem hat.

    Oft fragt ihr euch das leider nicht.
    Und dann fragt ihr mich:
    "Was ich mir dabei gedacht habe?"
    "Was das jetzt soll?"
    "Ob ich immer so faul bin?"
    "Ob ich mich nicht das eine Mal zusammenreißen kann?"
    "Und warum um Himmels Willen, früher hat das doch auch geklappt?"

    Aber ich bin nicht faul.
    Ich mache das nicht mit Absicht.
    Und wenn ich mich nicht immer wieder zusammenreißen
    und die Zähne zusammenbeißen würde
    dann wäre ich schon lange nicht mehr da.
    Früher hat das alles auch nicht geklappt
    es sah nur so aus.
    Ein Pinguin kann nicht fliegen, nur abstürzen.
    Und darauf habe ich keine Lust mehr.

    Ich habe es gestern nicht mehr geschafft
    die Hausaufgaben zu machen.
    Eigentlich schaffe ich es seit Wochen nicht.
    Ja, ich bin intellektuell dazu in der Lage.
    Aber ein Pinguin ist mehr als sein Gehirn.
    Ich hatte gestern einen der heftigsten Overloads meines Lebens
    und dass ich so keine Hausaufgaben machen konnte
    wundert mich gar nicht.

    Wenn mich etwas wundert, dann,
    dass ich immer noch am Leben bin.
    Obwohl ich in eine Welt hinein geboren wurde,
    die mich täglich überfordert und in den Wahnsinn treibt.
    Wenn mich etwas wundert, dann,
    dass ich es bisher immer geschafft habe,
    weiter zu kämpfen.
    Dass ich "menschisch" lerne wie eine Fremdsprache
    obwohl ich weiß
    dass ich es nie fließend können werde.
    Und trotzdem gebe ich mir Mühe.
    Und alles was ihr sagt ist:
    "Jetzt streng dich doch mal an."

    Vermutlich werdet ihr mich nie ganz verstehen können
    genausowenig wie ich euch.
    Aber nur, weil sich die Graphen nie schneiden werden
    heißt es nicht,
    dass sie sich nicht annähern können.
    Selbst Parallelen schneiden sich
    in der Unendlichkeit.

    Und wenn ihr das nächste Mal zu mir sagen wollt:
    "Streng dich mehr an!" oder "Reiß dich mal zusammen."
    "Du bist so faul!" oder "Geb dir mal bisschen Mühe!"
    und ihr mich wieder dazu zwingen wollt
    zu fliegen

    dann versucht nur eine Stunde mal
    mit meinen Flügeln zu fliegen
    und ihr werdet erkennen

    WIE STARK ICH BIN.

    :)
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    Hallo. Ich muss noch mal mit demselben Thema kommen, weil ich total verwirrt bin. Ich hatte schon mal vor einiger Zeit angefragt aber der Thread wurde so schnell so wild und kontrovers... also bitte im Vorfeld: ich brauch keine Meinungen, die mein Bedürfnis nach einer neuen Diagnose infrage stellen. Das finde ich total unangebracht und extrem störend. Sorry, dass ich das noch mal sagen musste.

    Also zur Hauptfrage: ich habe vor etwa einem Jahr einen Diagnosetermin bei der Ambulanz Aachen gehabt. Urteil: kein Autismus, weil ich mich für Menschen interessiere. Der Professor, der mich untersuchte (Grözinger) nahm sich kaum 5 Minuten Zeit. Seine Helferin erledigte den Rest (etwa 15 Min. Interview).
    Über die Ambulanz Aachen ist ja einiges bekannt geworden, in diesem Forum.

    Jedenfalls hat mich das alles extrem zurückgeworfen und gestresst. Jetzt möchte ich gerne den zweiten Anlauf in Köln oder Ddorf probieren. Weiß aber nicht, wie genau vorzugehen ist. Hole ich mir einfach wieder eine Überweisung von der Psychiatrin und starte noch einmal? Geht das überhaupt oder ist die Diagnose erst einmal gültig und ich kann nur privat eine neue Untersuchung veranlassen? Müßte ich gar klagen? Ich habe wirklich keine Ahnung. sorry, wenn einige dieser Fragen schon einmal beantwortet wurden. Ich war vom ersten Thread echt super-gestresst und konnte den Inhalt nicht wirklich verarbeiten. Möchte auch nicht mehr so gerne noch mal zu diesem Thread zurückgehen.

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