Dashboard

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Nachrichten

  • Neu

    @Aziraphale hat das hier angeregt. Super Idee, vielen Dank.

    Ich hab da so einen Schalk im Nacken. Der Schalk sieht im Supermarkt einen schlechtgelaunten Menschen. Der Schalk denkt nach: "Was könnte da helfen?" - Und so bekommt er etwas Passendes in den Einkaufswagen gelegt, sobald er den kurz stehen lässt. Grimmigen Leuten mit Katzenfutter pack ich gern Leckerlis dazu. Streitenden Paaren ein Päckele Kondome...

    Ein Freund von mir verstellt die Sprache von jedem Fahrkartenautomaten, den er in die Finger kriegt. Zum Glück macht das er, sonst tät ich es selbst...

    Am Geldautomat musste ich nun schon ein paarmal warten. Ich probierte Smalltalk: "Der Drucker ist heute wieder besonders langsam, gell? Das ist halt das lahme Internet hier aufm Laaand." Ich war im weiteren Gesprächsverlauf überzeugend. Die Leute erklärten mir sogar, warum heute kein Geld mehr in der Wand ist, sondern ein Drucker: "Früher wurden so viele Geldtransporte überfallen, drum druckt man das Geld direkt vor Ort. Wegen der Sicherheit."

    Tut ihr sowas auch?
  • Neu

    Autismus geht auch mit Zwangsstörungen und auch mit Angststörungen einher, eine davon ist die Agoraphobie.

    Bitte nur an der Umfrage teilnehmen wenn mindestens zwei der folgenden Angstauslöser - siehe Punkt Diagnose unten - bei euch nachweisbar sind.

    Allgemeine Beschreibung:
    Klassifikation nach ICD-10
    F40.0 Agoraphobie
    F40.01 Agoraphobie mit Panik

    Die Agoraphobie ist eine bestimmte Form der Angststörung. Diese Angst wird durch bestimmte Orte und Situationen wie weite Plätze oder Menschengedränge ausgelöst. Die Betroffenen vermeiden die auslösenden Situationen und im Extremfall können diese nicht mehr die eigene Wohnung verlassen. Auch wenn Menschen angstbedingt weite Plätze oder das Reisen allein oder generell vermeiden, liegt eine Agoraphobie vor.
    Eine Angst vor einem Kontrollverlust liegt bei allen diesen Situationen vor. Im Falle einer Panik oder potentiell bedrohlicher Körperzustände befürchten die Betroffenen nicht schnell genug flüchten zu können, das Hilfe nicht schnell genug verfügbar wäre oder sie in peinliche Situationen geraten könnten. Die Agoraphobie geht häufig zusammen mit einer Angststörung einher.

    Begriff:
    Agoraphobie setzt sich aus den altgriechischen Wörtern ἀγορά agorá (Marktplatz) und φόβος phóbos (Furcht) zusammen.
    Diese Bezeichnung stammt vom Berliner Neurologen und Psychiater Carl Westphal der es 1871 beschrieb.
    In der Psychologie wird die Angst vor weiten Plätzen Platzangst genannt, obwohl umgangssprachlich das Gegenteil gemeint ist - die Klaustrophobie (Raumangst).

    Symptome:
    • Grundlose oder unrealistisch starke Angst vor bestimmten Orten oder Reisen - diese Angst entzieht sich der willentlichen Steuerung und kann auch durch rationale Argumente nicht beseitigt werden.
    • Starkes Vermeidungsverhalten, die mit Panikattacken in unterschiedlichem Ausmaß auftreten können.
    • Angst vor öffentlichen Plätzen oder das Betreten von Geschäften wobei oft speziell Menschenansammlungen vermieden werden.
    • In Extremfällen setzt die Angst bereits in der Wohnung ein, sodass diese nicht mehr verlassen wird.
    Diagnose:
    Der Begriff Agoraphobie wurde Früher ausschließlich für die Angst vor großen öffentlichen Plätzen verwendet, aber inzwischen umfasst er auch die Angst vor anderen Situationen, sodass laut ICD-10 mindestens zwei der folgenden Angstauslöser nachweisbar sein müssen:
    1. Menschenmengen
    2. öffentliche Plätze
    3. Reisen mit weiter Entfernung von zu Hause
    4. Reisen alleine
    Der ICD-10 subsumiert auch die Ochlophobie (von griech.: ochlos = „Menschenmenge“ und phobos =„Furcht, Angst“), die Enochlophobie (griech. en-, „innerhalb“) und die Demophobie (griech.: demos = „Volk“) unter Agoraphobie.

    Zu mir selbst:
    Die Angstauslöser 1. Menschenmengen und 2. öffentliche Plätze treffen auf mich selbst zu - ich habe also eine Agoraphobie.
    Ich meide große öffentliche Plätze wie der Teufel das Weihwasser (RW), da ich es nicht mag bzw es stört und mich irritiert , wenn Menschen quer durcheinander laufen. Ich brauche immer eine Orientierung - eine Wand, einen Weg, einen Gehsteig, eine Fassade, einen Zaun etc., das gibt mir Orientierung und Sicherheit. Leider ist in der Stadt eine ganze Straße ein paar Meter vom Wohnort entfernt in eine Fußgängerzone umgebaut worden, deswegen meide ich diese oder ich gehe zügig an den Häuserfassaden entlang. Menschenmengen lösen in mir einen Fluchtinstinkt aus, da es mir unangenehm ist, an einer lauten, grölenden, aufdringlichen Menschenmasse vorbeizumüssen, deswegen mache ich in der Regel einen großen Bogen (RW) um diese, wenn dazu eine Gelegenheit sich bietet.

    Frage an euch:
    Habt ihr eine Agoraphobie und wenn ihr eine habt, vorausgesetzt, es treffen mindestens zwei Angstauslöser auf euch selbst zu, wie geht ihr mit dieser Angststörung um und was ist eure Vermeidungsstrategie wenn genannte auslösende Situationen auftreten?
  • Neu

    Mir hat kürzlich meine Therapeutin gesagt, dass sie denkt, mir könnten Achtsamkeitsübungen helfen. Ich bin extrem skeptisch. Schon allein das Wort finde ich furchtbar - als würde ich normalerweise total unachtsam durch die Gegend stopern, jeden anrempeln, alles umwerfen, u.ä. Nur zur Klarstellung: Das tu ich überhaupt nicht, ich bin eher hyperfokussiert auf meine Umgebung.

    Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass es mir helfen soll, eine Art Mediation zu machen, die mir bewusst macht, wie sich mein Körper anfühlt, wenn ich mein ganzes Leben lang versucht habe, genau diese Reize zu ignorieren und mit ihnen fertig zu werden, indem ich sie unterdrücke und eben nicht beachte. Plötzlich soll ich es tun und es soll mir helfen, mit allem besser fertig zu werden?

    Oder habe ich hier einen Denkfehler oder etwas falsch verstanden?

    Gibt es hier jemanden, der mit Achtsamkeit schon gearbeitet hat? Was waren eure Erfahrungen damit? Hat es geholfen? Oder war es eher kontraproduktiv? Oder war es halt ganz nett, hat aber eigentlich nichts bewirkt?

    Ich wäre echt dankbar für eure Erfahrungsberichte.
  • Neu

    arbeitsblaetter.stangl-taller.…KLUNG/Egozentrismus.shtml
    Hat jemand von euch die Bücher von Piaget gelesen?


    "Egozentrismus bei Piaget meint nicht Autismus, Solipsimus oder gar Narzissmus, sondern es ist der naive Glaube eines Kindes, daß seine Welt die Welt schlechthin ist."
    Was glaubt ihr, wie meistern Autisten diese Entwicklung?
    Kann Autismus bewirken, dass die Entwicklung behindert wird?


    "Egozentrismus meint also mehr die kognitive Unfähigkeit zu dezentrieren und den eigenen Standpunkt vom Standpunkt anderer schlüssig zu unterscheiden."
    Sind Asperger Autisten besonders gut darin, weil sie kognitiv so viel leisten können?


    Wie nehmt ihr die Entwicklung und Fähigkeit bei euch wahr?

Ungelesene Themen

Thema Antworten Letzte Antwort

Agoraphobie und Autismus

18

Cloudactive

Vollzeit vs Teilzeit - Was arbeitet ihr?

68

Darlina

Leute verseckeln (veräppeln) - macht ihr sowas?

13

Marcks90

So kommunizieren, dass man verstanden wird

39

FruchtigBunt

Nach der Diagnose - wie geht es einem damit?

56

Loquella

Egozentrismus und Autismus

4

Neoni

Autismus oder nur soziale Angst?

32

Vulkan

Dinge die scheinbar nur ich zum Lachen finde, und die alle anderen doof finden?

7

Input

Sichtbarkeitsregeln

25

TalkativeP

Hat jemand (mit AS) Erfahrung mit Achtsamkeitstraining?

10

Dennis82HH

"Es ist Liebe, nur anders" Reportage in der Süddeutschen Zeitung

5

Nayeli

Wer ist über 40 ?

103

Schneckentanz

Errmmh...lol

3

rowdy