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    Mit "kennt das Jemand?" meine ich, ob jemand hier schonmal etwas in der art erlebt hat.

    Ich war nun beim ärztlichen Dienst, wo ich befragt wurde wo meine Schwierigkeiten sind.
    Ich habe das erklärt und man sagte mir dort nicht wie man mich nun einschätzt, nur was ggf eine gute Idee wäre wo ich hingeschickt werden soll. Vorgeschlagen wurde eine 12 wöchtige Maßnahme einer WfbM in der herausgefunden werden soll, ob ich besser in so einer Werkstatt oder in einem Betrieb arbeiten soll, in dem Behinderte arbeiten dürfen, also außerhalb so einer Werkstatt.

    Nun hatte ich ein Gespräch mit der Rehasachbearbeiterin im Jobcenter und die las aus dem Bericht vom ärtzlichen Dienst, das ich voll arbeitsfähig sei, jedoch mit massiven oder erheblichen Einschränkungen.
    Sie konnte damit nichts anfangen und war verwirrt über dieses Ergebnis, wollte daher nochmal den kompletten Bericht der Ärztin erhalten.

    Fazit war nun, das ich in ein weiteres Testverfahren soll wo ich wieder begutachtet werde, auch intelligenztechnisch. Das findet auch in der WfbM statt bzw bei dem gleichen Anbieter der eben diverse Werkstätten und auch Betriebe unterhält.
    Das ganze ist freiwillig, ich werde dazu nicht gezwungen aber sie sagte mir das sie nicht weiß was sie sonst mit mir machen soll.
    Ich mache das nur mit weil ich selber gern wissen würde wie weit eingeschränkt ich wirklich bin, denn ich bekomme oft von anderen zu hören das ich scheinbar zu dumm für vieles sein soll, egal ob es was mit logischem Denken oder mit Mathe sein soll, was immer alle überascht weil ich nicht so rede wie jemand der stark geistig eingeschränkt ist.

    Ich würde gerne wissen bzw Erfahrungen von Euch hören (falls hier jemand mit liest dem es ähnlich geht) ob ihr auch schonmal so behandelt wurdet oder keiner irgendwas mit euch anfangen konnte weil man euch nicht einschätzen konnte und ob man solche Maßnahmen auch mit euch gemacht habt. Falls ja, ob es vielleicht was gebracht hat, was danach passierte etc.
    Ich habe wirklich das Gefühl das die im Arbeitsamt keine Ahnung haben wie sie mit mir umgehen sollten so das man was sinnvollens für mich findet, aber ich habe auch das Gefühl das sie mich nicht einfach so in eine WfbM schicken wollen, warum auch immer. Ich habe so das Gefühl das sie mich für intelligent halten nur weil ich mich anständiger ausdrücken kann als so manch andere "Kunden" aber das hat meines Erachtens nichts mit Intelligenz zutun sondern mit der inneren Einstellung und der Umgebung in der man lebt. Über das was ich kann und was ich nicht kann sagt das nichts aus, aber das was ich an Schwierigkeiten aufgezählt habe scheint da kaum jemanden zu interessieren.
    Ich frage mich wie das in diesem Haus gesehen wird wo ich getestet werden soll. Da sollen auch Psychologen arbeiten und so, die vielleicht mehr Ahnung haben.
    Ich kenne solche Tests nicht oder solche Maßnahmen, aber ich kann mir vorstellen das es sowas nicht nur hier gibt sondern auch in anderen zumindest größeren Städten.
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    Ich musste heute morgen in die Innenstadt, da ich neue Schuhe brauchte - und es schlichtweg der Horror. Die Sonne knallte und dazu die ganze Geräuschkulisse. In solchen Situation fange ich immer ganz stark zu schwitzen an, so dass ich fast komplett durchgenässt bin. Darum wiederum starren mich die Leute an. Und das ganze wir noch schlimmer. Geht es euch auch und habt ihr Lösungen dafür parat?
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    Ich merke mal wieder, dass ich arge Probleme damit habe, mir Gedanken zu Wörtern und Formulierungen zu machen, wenn diese Wörter und Formulierungen nichts Bildhaftes enthalten. Auch, wenn ich weiß, was es bedeutet, mein Gehirn macht quasi nichts daraus, bzw. erst, wenn ich mich bewusst "hinsetze" und mir etwas ausdenke, was sich dahinter verbergen könnte.

    Ein einfaches Beispiel: "Zeit miteinander verbringen" - wenn ich das lese oder höre, reagiert mein Denken nicht darauf, weil es sich darunter nichts vorstellen kann. Es bräuchte vorstellbare Beispiele von "Zeit miteinander verbringen": zusammen am Tisch sitzen und sich unterhalten, zusammen ins Kino gehen und einen Film ansehen, zusammen am Flussufer spazieren gehen etc.

    Dieses "Zeit miteinander verbringen" ist einfach leer. Es entsteht kein Bild dazu, und daher herrscht in meinem Kopf quasi Leere, wenn ich so etwas höre oder lese.

    Ich glaube, deshalb habe ich auch Probleme mit dieser Floskel "Schönes Wochenende!" - ich kann damit nichts anfangen. Wenn ich jemandem sage, dass ich am Samstag Morgen mit dem Zug von A nach B fahren werde und die andere Person wünscht mir, dass der Zug pünktlich sein wird und ich eine ruhige Fahrt haben werde, dann freue ich mich darüber und bedanke mich. "Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!" aber löst in mir keine Bilder aus, daher kann mein Gehirn damit nichts anfangen und ich fühle jedes Mal Irritation, wenn ich diesen Satz höre.

    Ich komme gerade auf das Thema, weil ich mir ein "Bullet Journal" (eine Art Terminplaner) für die nächsten Wochen anlegen will und schon an diesem Begriff scheitere. Wenn ich mir da wirklich "Bullet Journal" drüber schreibe, dann weiß ich nicht, was das eigentlich sein soll, obwohl ich mich mit dem Thema schon beschäftigt und ein solches auch schon einmal angefangen habe. Aber der Begriff irritiert mich schon vorneweg, wenn ich den oben drüber schreibe. Es ist für mich also sinnvoller, mir einen alternativen Begriff oder besser noch eine ganze Wortgruppe auszudenken, etwas, worunter ich mir etwas vorstellen kann.

    Ich wüsste mal gern, ob es anderen hier auch so geht, und wenn ja, wie ihr damit umgeht. Ich kann mir doch nicht alles in Bilder übersetzen, oder doch? Wäre das vielleicht ein Weg für mich? (Letzte Frage stell ich mir selbst, also da erwarte ich jetzt keine Antwort drauf.)
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    Hallo,

    heute bekam ich das Ergebnis für meinen beantragten GdB: 30!

    Ich dachte echt, ich sehe nicht recht. :evil:

    Ich habe eine körperliche Erkrankung, dazu aber leider keine eindeutige Diagnose und chronische Schmerzen scheinen wohl kein Problem zu sein. :sarcasm:

    Zudem eben die Autismus-Diagnose und seit fast 20 Jahren Depressionen.


    Und nur um Missverständnisse vorzubeugen: Ich gehöre nicht zu den Autisten, die relativ gut klarkommen. Aber durch die Intelligenz werden meine
    Probleme verdeckt. Auf einer sachlichen Ebene funktioniere ich ziemlich gut, aber im Zwischenmenschlichen habe ich so große Probleme, dass ich oft
    darüber nachdenke, gar keine Kontakte mehr zu unterhalten, weil es mich so depressiv macht und ich ja auch häufig Suizidgedanken habe.

    Weiß jemand, ob ich den GdB in einem anderen Bundesland noch einmal neu beantragen kann, da ich bald umziehe?
    Oder soll ich Einspruch erheben und wie gehe ich da am besten vor?
    Hilft es, wenn Menschen, die mich kennen, über meine Problematik schreiben?

    Danke!

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    Quote from FruchtigBunt: “wenn sich hier Therapeuten die Zeit vertreiben ” Die werden besseres zu tun haben als sich mit diesem Zirkus hier auch noch die Zeit zu vertreiben. Ich könnte mir vorstellen, wenn man den ganzen Tag mit den verschiedensten…