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    Aus irgendeinem Grund können meine Mutter und ich oft nicht gut kommunizieren, das Problem habe ich in diesem Ausmaß mit niemandem sonst. Sie findet, dass ich Dinge, die sie sagt, oft sehr negativ aufnehme, obwohl es nicht so gemeint ist, ihre Aussagen falsch interpretiere und mich dann angegriffen fühle. Ich würde „Dinge hören, die sie gar nicht gesagt hat.“ und solle doch das, was sie sagt, einfach so nehmen, wie es sei, ohne es zu interpretieren. Aber meiner Ansicht nach mache ich genau das!?

    Ein Beispiel:
    Ich wurde vom Arbeitsamt für eine Maßnahme vorgeschlagen, die mich bei Bewerbungen und der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz unterstützt, die mir aber auch individuelle Unterstützung anbietet; dort arbeiten auch Psychologen und ich habe psychisch schon lange Probleme. Gestern hatte ich dort ein Gespräch, bei dem ich gesagt habe, dass ich glaube, diese Unterstützung auch zu brauchen. Die Dame, mit der ich gesprochen habe, meinte, sie habe auch den Eindruck. Das wiederum habe ich meiner Mutter erzählt. Ihre Reaktion:“Naja, du solltest langsam aber wirklich einen Fuß in die Arbeitswelt setzen.“

    Das habe ich nicht verstanden, denn eben dafür ist diese Maßnahme doch da. Sie hilft mir genau dabei, bislang habe ich es allein versucht und keinen Erfolg gehabt. Ich habe sie gefragt, ob sie gegen die Maßnahme ist, auch, weil ich ihren Ton.. irgendwie seltsam fand. Sie schien etwas verärgert, dass ich es so verstanden habe und meinte, sie müsse bei mir immer so aufpassen, nichts Falsches zu sagen und habe Angst, mich zu verärgern oder zu verletzen. Tatsächlich kommt das auch hin und wieder vor.. und sie versteht dann absolut nicht, warum ich mich so fühle. Dieses Unverständnis macht es dann noch schlimmer und ich ziehe mich dann frustriert zurück. Oft kamen auch Aussagen wie „Ich finde dein Verhalten nicht in Ordnung!“ … und dann ist sie verwirrt, wenn ich mich unverstanden und verletzt fühle. Ist das wirklich so verwirrend?

    Sie ist eine von den Personen, die behaupten, nicht sauer zu sein, obwohl sie es sind.
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    Hallo zusammen, komme für mich immer mehr ins Detail.

    Heute ist mir aufgefallen, dass ich einen netten herzlichen Menschen gespannt zuhören konnte, jemand anderem, welcher auch nett und herzlich ist, wollte ich zuhören, da streikt aber die Konzentration und ich schaltete fast/teilweise ab

    Bei Sachen die mich interessieren, scheint mein Konzentrationsvolumen grösser zu sein.

    Frage mich gerade ob ich mich nur auf Sachen konzentrieren kann, die mich interessieren?
    Dass waere doch schon narzistisch?

    Wenn mich was nicht interessiert muss ich kämpfen und kämpfen dass ich nicht abschweife und im Hier und Jetzt bleibe.
    Interessiert mich was, ist es viel leichter, wobei Konzentrationsthemen immer bei mir sind.

    Bin gespannt, wie es bei anderen ist.
    Herzlichen Dank.

    L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Mich würde interessieren, ob ihr in Sozialkontakten manchmal eine Neigung zum Oversharing (Preisgabe zu vieler persönlicher Informationen) habt. Falls ja, wäre es spannend zu sehen, in welchen Bereichen dieses Verhalten vornehmlich auftritt. Mehrfachnennungen sind möglich und erwünscht. Wer möchte, kann gerne auch angeben, ob das Verhalten in bestimmten Beziehungen oder Kontexten gehäuft auftritt. Also z.b. im Kontakt mit Familienmitgliedern/Partnern/Freunden/Arbeitskollegen etc.
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    Hallo Allerseits,
    Ich lasse erst seit ca 3 Wochen vermehrt Stimming wieder zu, kurz nachdem der Autismus-Verdacht auch seitens eines Psychiaters/Neurologen geäußert wurde. Besonders das Auf- und Abwippen mit dem Oberkörper, Fuchteln mit den Armen bei Musik oder Wippen mit den Füßen bemerkte ich verstärkt an mir. Es war meist recht angenehm, auch wenn ich mir hin und wider etwas mehr Ruhe am Körper gewünscht hätte. Seit einigen Tagen hat das allerdings wieder etwas nachgelassen. Stattdessen neige ich eher zu leichtem ständigen Nicken mit dem Kopf und Auf-Abwippen der Schulter bemerkbar macht. Das mache ich seit ein paar Tag immer öfters, vor allem, wenn ich lese, im Büro sitze, am Esstisch, etc. Das zieht sich dann auch schon über 30 Minuten oder länger, in denen ich es bewusst spüre. Mehrmals am Tag. Es macht mich langsam verrückt. Das Nicken bringt wohl mein Gleichgewichtssinn durcheinander, gefällt mir überhaupt nicht. Ich bekomme Kopfschmerzen und hab ebenfalls schon Spannungen im Nacken.
    Das Problem ist auch dass ich es nicht oder nur bedingt umleiten kann, meist nur kurze Zeit, 1-2 Minuten, in andere Stimming-Arten wie eben Wippen mit dem Fuß. bewusstes tiefes Atmen hilft ebenfalls nur kurz. Ich vermute mal dass es hauptsächlich eine Kopf-Sache ist. Vielleicht ist auch etwas Stress im Spiel (RW). Parkinson oder ähnliches kann man womöglich aufgrund des Zeitpunkt (kurz nach der Verdachtsdiagnose) wohl ausschließen.

    Mich würde mal interessieren was man dagegen tun kann. Ich möchte das Stimming ja nicht komplett abstellen, sondern für mich erträglicher machen.

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  • FrankMatz -

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    2 Quote from Fidoline: “Freundschaft basiert für mich auf Vertrauen. Allerdings erwarte ich eben von der Gegenseite auch Vertrauen. ” Ich glaube, da sind wir beim Kern unserer unterschiedlichen Sicht auf die Begriffe Freund/Freundin/Freunde. Für…
  • Lefty -

    Replied to the thread "Du interpretierst alles so negativ".

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    @gizmo Danke für deine Ausführungen. Vor allem dieses Quote from gizmo: “ich denke das ist ein sehr langwieriger prozess gewesen, der über ein jahrzehnt gegangen ist. zunächst war die erkenntnis das es dinge gibt, also gefühle die ich nicht mag…