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    Zu den Voraussetzungen für den Bezug einer Erwerbsminderungsrente habe ich folgende Formulierung gefunden:

    "In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit belegt sein." (Quelle: VdK)

    Ich habe nie in Vollzeit gearbeitet, sondern immer nur in Teilzeit bzw. geringfügig. Ich gehe davon aus, dass bei mir (ebenso wie bei vielen anderen Autisten) immer schon (also seit Beginn der Erwerbsfähigkeit) eine Erwerbsminderung vorgelegen hat. Daher kann ich die zitierte Voraussetzung nicht erfüllen.

    Weiß jemand, wie dies gehandhabt wird, wenn die Einschränkung, die für die Erwerbsminderung verantwortlich ist, immer schon (oder zumindest schon seit der frühen Kindheit) da war?
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    Hi zusammen,
    kennt das einer von euch: Angst vor der Diagnose (also explizit das Ergebnis der Diagnostik, nicht der Diagnostik selbst) zu haben?
    Ich bin nun Anfang 30 und nächsten Monat steht meine Diagnostik an. In Bochum ist das wohl auch nur ein einziger Termin.
    Meine Gedanken schweifen ständig zu dem Tag. Im Grunde können ja nur drei Diagnosen herauskommen: gesichert, Verdacht und Ausschluss. Ich habe das Bedürfnis mich auf jeden der drei möglichen Ausgänge vorzubereiten.

    Vielleicht könnt ihr mir helfen, diese permanente Beschäftigung mit der Diagnose und den anschließenden neuen Möglichkeiten, ein wenig einzudämmen.
    Bei einem Ausschluss habe ich (nun endlich) einem Pychotherapieplatz. In dem Fall würde ich hoffen, dort meine Probleme (die deutlich über Depression hinausgehen) anzugehen.
    Eine Verdachtsdiagnose wäre gefühlt eine halbe Katastrophe, da das weder ein Ja noch ein Nein ist. Was kann man damit anfangen? Auch in dem Fall hätte ich die Psychotherapie aber vermutlich bei jeder anderen Diagnose, die im weiteren Verlauf gestellt werden würde immer den Zweifel im Kopf „und wenn es doch Asperger ist? Ist die andere Diagnose respektive Therapie überhaupt hilfreich?“.
    Und was mache ich mit einer gesicherten Diagnose? Ja, ich würde dann mehr Klarheit über mich und meine Eigenheiten haben. Aber welche konkreten Handlungen stehen danach an? Welche Auswirkungen hat das auf Therapie? Welche Hilfestellungen gibt es wo, ...?

    ich habe auch schon überlegt, die Diagnostik abzusagen.(verschiedene Ärzte verwirren mich da, die einen sagen ich solle unbedingt eine Diagnostik anstreben, die anderen ebenso überzeugend, dass sie keinerlei Symptomatik bei mir sehen), aber dann würde ich ja ewig in Ungewissheit leben.

    Vielleicht wisst ihr Rat :)
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    Hallo, nachdem mein Sohn ja mittlerweile die Diagnose Autismus, mit vermutlich noch AdHS sowie einer Hochbeganung hat, habe ich immer mehr den Eindruck das hat er von meiner Seite, wenn auch bei mir das Ad(H)S definitv ohne die Hyperaktivität wäre. Ich kann selbst aber natürlich nicht abschätzen, ob die Eigenschaften bei mir so ausgeprägt sind, dass es tatsächlich für beides eine Diagnose geben würde.

    Ich habe jetzt beschlossen, das abzuklären. Wenn ich wüsste, es ist auch bei mir Autismus, dann würde es mir bei meiner Selbsteinschätzung helfen. Und wenn ich wüsste, es ist (auch) Ad(H)S, dann wäre ich interessiert daran, es auch mit Medikation zu versuchen.

    Ich habe mir gerade den Thread "Spezialist für autistische Frauen" durchgelesen, und vor einer ganzen Weile hier auch schon mal per Suchfunktion einiges zu den verschiedenen Diagnostik-Anlaufstellen durchgelesen. Aber ich möchte doch ganz konkret auch nochmal nachfragen: Was für eine Diagnosestelle würdet Ihr bei der Kombi empfehlen, bzw. von welcher eher abraten? Und wo muss ich gar nicht erst nachfragen, weil die Wartelisten mittlerweile geschlossen sind?

    Danke im Voraus!
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    In Ergänzung zum Handykonsum thread wäre interessant, hier aufzulisten, welche Apps ihr für am meisten sinnvoll haltet, welche ihr am häufigsten nutzt bzw. welche Apps euch das Leben und den Alltag erleichtern. Vielleicht geht ihr euer smartphone mal von vorn nach hinten durch und macht ein Best of, vielleicht ohne die gängigen apps wie Kalender, Wetter, youtube und Co, also interessante Empfehlungen, welche nicht unbedingt jeder kennt, die ihr aber regelmäßig nutzt.

    Assana:
    Erleichtert mir den privaten und vor allem beruflichen Alltag enorm - ist eine Top Notiz und Organisations App, ich verwalte und manage hier meine gesamten beruflichen Projekte, ist auch für den Privatbereich sinnvoll. Natürlich Synchronisation von smartphone und PC. Hilft mir vor allem, meine zwanghaften Gedanken abzulegen, wenn ich zuviel im Kopf habe, also aus psychologischer Sicht für mich besonders wertvoll.

    OsmAnd:
    Für mich unerreicht bei der Offroad und Freizeit Navigation, die detailliertesten Karten, offline, weltweit und kostenlos, nutze ich sehr häufig. Man muss sich etwas damit befassen, weil sehr umfangreich. Wenn man das alles checkt, einfach nur unerreicht.

    Dropbox:
    Sämtliche Daten immer abrufbar, beruflich wertvoll, man kann bei Terminen schnell mal in seinen Dokumenten nachschauen und muss nicht alles vorher drucken, nutze ich gelegentlich. Natürlich nur sinnvoll, wenn man seine Daten auf dropbox gespeichert hat.

    Flora incognita:
    Die bisher beste Pflanzenerkennungs App, die ich kenne. Eher für einheimische Pflanzen. Ich liebe es, sie im Frühjahr zu nutzen.

    booking.com: Sehr flexibles buchen, wenn ich z.B. auf mehrtägiger Tour bin und schnell mal ein Zimmer benötige, nutze ich nur gelegentlich.

    Radio FM4: Streaming Dienst des Radiosenders, nutze ich häufig für Autofahrten, Verbindung mit bluetooth mit der Musikanlage im Auto

    Die Einkaufsliste: Nutze ich recht häufig, nachdem ich ja regelmäßig einkaufen muss.


    GeoTracker: Zum Aufzeichnung von Freizeitwegen und Touren, einfach und praktisch, nutze ich sehr häufig

    BirdNET: !! Eine tolle App, um Vogelstimmen zu erkennen, super programmiert, spaßig und lehrreich, auch für Kinder toll, ich freue mich auf das Frühjahr


    Das wars jetzt mal von meiner Seite. Jetzt weiß ich wenigstens, wieviel Schrott ich angesammelt habe und was wirklich wichtig ist. Alle angeführten Apps sind übrigens kostenlos.

    LG
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    Hallo zusammen,

    ich besuche gerade ein Seminar an der Uni mit dem Thema "Inklusion in der Schule" und soll Mitte Februar ein Referat über Autismus halten. Um den anderen Studierenden nicht nur Informationen aus Fachbüchern zu präsentieren würde ich gerne Erfahrungen aus dem tatsächlichen Leben einfließen lassen und wende mich dazu an euch.
    Es wäre sehr nett wenn ihr mir die folgenden Fragen beantworten könntet:

    1. Wie war für euch die Schulzeit?
    2. Gab es in irgend einer Form Probleme mit Mitschülern/Lehrkräften/etc.?
    3. Was hättet ihr euch von der Schule oder euren Lehrern gewünscht?
    4. Welchen Tipp/Rat würdet ihr angehenden Lehrkräften im Bezug auf Menschen mit Autismus geben?

    LG
    Rob

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