Dashboard

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

News

  • New

    Muss aus der betreuten WG ausziehen, wenn ich mit dem Mann mit Borderline nicht weiter zusammenwohn will was wegen permanenten Grenzübertretungen und Gewalt nicht mehr geht. (wurde von ihm getreten zusammengeschlagen und gewürgt..

    Bin komplett überforderr.
    Da in Reuttlingen eine Autisten Gruppe mit sehr herzlichen Menschen gibt, versuche ich dort eine geschützte WG zu finden.
    Bei Ulm hält mich nichts mehr.
    Der Träger kann mir zudem keine andere WG anbieten, weshalb ich gehen muss, wenn ich nicht mehr kann.
    Mietverhältnis vom Träger und ABW Vertrag sind getrennt weshalb die ihn nicht rausschmeissen können.
    Kann nicht mehr, weiss nicht mehr weiter.
    Immer muss der Schwächste gehen, ich, was ich von früher sehr gut kenne.
    Vielleicht könnt ihr mich zu Autisten WGs bei Reuttlingen/Ulm vermitteln.
    Ware sehr dankbar.
  • New

    Das Leben mit Autismus: Das ist meine Maske| reporter

    *Es geht nicht um die Maskenpflicht an die wir uns hoffentlich alle halten. Bleibt gesund.

    Hallo,

    das Thema hier ist 'Masking', welches hier im Forum und auch im verlinkten Video angesprochen wurde. Ich würde gerne eure guten und schlechten Erfahrungen zum 'Masking' lesen. Natürlich sind Graustufen auch erlaubt, da es nicht immer nur gut und schlecht gibt.

    Wir wissen schon was es für gesellschaftliche Vorteile für uns hat und wie es allerdings auch psychisch anstrengend sein kann mit der 'Maskierung'.

    Für manche Individuen ist es wie das Wechseln eines Schals und andere Leute müssen eine Ritterrüstung tragen. Laut dieser Analogie ist es für verschiedenste Menschen anders anstrengend und sie erläutert auch wieviel man von seiner Persönlichkeit man offenbaren will oder kann, das natürlich auch situationsbedingt ist.

    Bei mir/war ist das so. Die Prozentangaben dienen nur als ungefähre Vorstellung und enthalten keine wissenschaftlichen Daten.

    Familie - Kein Masking

    In der Öffentlichkeit z.B. beim Einkaufen - 40%

    Früher bei Vorstellungsgesprächen -
    am Anfang 40%, später 90% und manchmal überhaupt nicht.

    In meiner Schulzeit - 85%

    Meine Erfahrungen dabei sind diese hier.

    Schulzeit - Mein Klassenlehrer wusste ich war anders und nach der Schulzeit {Viel später} wurde es ihm gesagt. Seine Antwort - 'Das macht jetzt Sinn.'

    Ehemalige Freunde aus der Schulzeit reagierten erst ganz gut. {Die Diagnose kam erst nach der Schulzeit} Bei ihnen habe ich zu 90% keine Maske getragen, jedoch merkte ich desto länger ich mit Ihnen abgehangen habe und die Maskierung immer weniger wurde, desto weniger Gemeinsamkeiten gab es eigentlich. Die Inklusion wandelte sich in Ablehnung um, da ich unter anderem weniger spontane Aktivitäten machen wollte, welche mich auch nicht interessierten. Einer der Freunde beleidigte mich mehrmals heftig {Das war kein freundschaftliches Trietzen}. Der andere Freund verteidigte mich allerdings nie, wenn ich was dazu sagte.

    Was ich auch nie mochte war das man über Freunde lästerte sobald sie den Raum kurz verlassen haben oder das diese sich über andere Leute lustig machten und sogar diese mobbten. Deswegen bin ich froh nichts mehr mit denen zu tun zu haben.

    Familie - Es gibt Verständnis und es gibt dort am Meißten Akzeptanz.

    Öffentlichkeit - Mit Erfahrung, Dokumentationen, das Lesen von ein paar Artikeln usw. ist es durchaus leichter geworden in der Öffentlichkeit bei längeren Konversationen nicht autistisch zu wirken. Allerdings sind diverse

    Gespräche so kurz, sodass der Autismus subjektiv gesehen kaum auffällt. Es kann natürlich sein, dass die andere Person denkt - 'Hmm, irgendetwas war anders bei der anderen Person. Ich kann es nur nicht deuten.' Fettnäpfchen gibt es bestimmt. Diese werden mir von Familienangehörigen gesagt, wenn diese z.B. mit dabei waren oder sie werden mir ab und zu später klar. Das kennt ihr bestimmt auch.

    Vorstellungsgespräche -

    40% Hier konnte man mit Masking diverse Aspekte verstecken {Lächeln, welches freundlicher wirkt, obwohl man ein 'Resting b***hface' hat, proaktiver Smalltalk und diverse weitere verständliche Dinge}

    90% Das waren bisher die effizientesten Vorstellungsgespräche. Ich benahm mich sehr extrovertiert und wie eine ungewollte Parodie einer neurotypischen Person. Die Parodie geschah unbewusst.

    Wie das gemeint ist? Ganz einfach. Man stelle sich ein SNL Sketch über ein Vorstellungsgespräch vor mit Jim Carrey als Bewerber vor. Und dieser Sketch wurde von Monty Python geschrieben.

    Es war unbewusst eine Parodie, weil ich mich nicht über andere Menschen lustig machen wollte. Es ist eine, da man durch Adaption der Züge von neurotypischen Verhalten ein völlig anderer Charakter wird. Man könnte auch sagen man ist in einer Ritterrüstung und wird dementsprechen anders behandelt als wenn man in seiner Kleidung für die Feldarbeit herumläuft, da man eigentlich Landwirtschaft betreibt.

    Z.B. Habe ich mich beim Öffentlichen Dienst beworben ohne eine Maske zu tragen, welches ich bei einem Vorstellungsgespräch bisher noch nie machte. Ich wusste wie gering meine Chancen damit waren, dennoch war ich naiv genug zu denken, dass die Inklusion wirklich so gut ist wie sie in der Vakanz, im Internet und in einem Tv - Interview des Arbeitgebers beschrieben wurde.

    Es wurden diverse unerlaubte Fragen gestellt, die Gesprächspartner vermittelten eine negative Atmosphäre im Sinne von 'Wir tun nur unsere gesellschaftliche Pflicht und wollen Sie gar nicht bei uns arbeiten lassen.'

    Da dachte ich mir das - Ich starte ein Miniexperiment. Und zwar bewerbe ich mich dort nächstes Jahr wieder und maskiere mich zu 100%. Wie wird sich die Atmosphäre ändern.
    Das Ergebnis war diese Antwort im Vorstellungsgespräch - 'Sie gefallen uns viel mehr als beim letzten Vorstellungsgespräch.'

    Es wäre super, wenn Unternehmen, welche mit Akzeptanz werben sich auch an dieser halten würden. Na klar, verstehe ich das man Masking beherrschen muss in vielen Situation, sodass man gewisse Ziele erreicht. Allerdings wissen manche nicht mehr was Teil ihrer Persönlichkeit ist und was nur Teil des Maskings sein könnte.

    Andere sind auch erschöpft vom Maskieren und werden vielleicht auch depressiv davon. Andere demaskieren sich nach einem Erfolg step by step. Alles ist situationsbedingt. Es gibt natürlich auch gute Erfahrungen, welche ich damit gemacht habe.

    Was sind eure Erfahrungen mit 'Masking'? Sei es privat, beruflich, in der Schule/Uni/usw. oder sogar in ganz anderen Bereichen z.B. Vereine.
  • New

    Guten Abend,

    mich würden zwei Dinge von euch mal sehr interessieren: Zum einen, wie lange Wege ihr des Öfteren für Freizeitaktivitäten zurücklegt? (bitte in Zeitangabe, mit Kilometern kann ich nicht so gut etwas anfangen)
    Fahrt ihr öfters - oder sogar regelmäßig - auch mal in andere Städte, die nicht so weit weg sind, um zB an einem Autismustreffen oder einer anderen Aktivität teilzunehmen?

    Die zweite Frage richtet sich ausschließlich an jene, die nur mit Öffentlichen unterwegs sind: Würdet ihr für ein Hobby oÄ regelmäßig (zB einmal pro Woche) einen Ort aufsuchen, der mit Öffentlichen nicht direkt erreichbar ist,
    sodass ihr noch ein ganzes Stück laufen müsstet und falls ja, wie lange würdet ihr laufen? Findet ihr bspw. 20 min pro Wegstrecke (also zusammen 40) viel? Wäre es auch im Winter bzw. bei sehr schlechtem Wetter für euch okay?

    Warum mich diese Dinge interessieren, liegt einfach daran, dass ich mich oft nicht dazu aufraffen kann, weitere Wege auf mich zu nehmen, wobei ich zu meiner Entschuldigung auch anführen muss, dass mir beim Fahren
    so schnell schlecht wird, sodass ich Medis dagegen nehmen muss. Und ich finde es auch nicht enspannend. Andererseits habe ich den Verdacht, dass man, wenn man Kontakte knüpfen möchte oder dergleichen, eben auch
    mal etwas längere Fahrtwege in Kauf nehmen muss, vor allem, wenn man sich nicht bei jeder Verantstaltung wohl fühlt. Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass andere Menschen da viel flexibler sind als ich ... ?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten!
  • New

    Hallo,
    irgendwie finde ich keine Freundin. Gestern habe ich über 30 Anfragen in dem einen Forum geschrieben. Fotos vom Fotografen. Profilseite (eigene Vorstellung) vom Psychologen durchlesen lassen. Trotzdem nur absagen.
    Ich bin so einsam. Leider kann ich wegen meiner Bandscheibe immer noch nicht richtig laufen. Deswegen ist Disco auch nicht unbedingt angebracht.

    Ich bin am überlegen ob ich mich nicht auch mal auf ner Seite von Frauen aus Osteuropa anmelde. Suchen die Frauen allesamt dort die Hochzeit mit Kindern und Scheidung nach kurzer Zeit?
    Haben die Frauen aus Polen und Tschechien allesamt finanzielle Interessen und wollen genau deswegen Deutsche kennenlernen???

    Oder suchen die ähnlich wie ich Gesellschaft, Gemeinschaft. Heute ist es ja Dank Internet sehr leicht möglich sich erstmal online kennenlernen zu lernen. Und mit meinen negativ Erfahrungen in meiner Stadt komme ich nicht weit. Als ich vor 2 Jahren in Tschechien war, fand ich die Leute super nett. Muss morgen mal das Innenministerium anrufen und mich erkundigen ob Polen und Tschechien auch ohne Heirat in Deutschland bleiben dürfen...

Unread Threads

Topic Replies Last Reply

Mann mit Borderline hat mich angezeigt

12

Lea

Seit ihr zu einer Beziehung fähig ?

179

Gerit

Eure Erfahrungen mit Masking

22

Tux

Brauche Tipps für Wohnungssuche

35

Tux

Wie lange Fahrtwege für Freizeitaktivitäten/Hobbys

15

Theta

Muss aus dieser betreuten WG bei Ulm in Blaustein auszehen

24

Daniel1

Dokumentationen, Filme, Serien und Youtubekanäle zu Asperger

218

maksa

Sammelthread für Links zu PDFs/Artikeln mit Autismus-Bezug

86

maksa

Emotionales interpretieren von Aussagen

20

Z_S

Diagnose Ja/Nein?

70

Stefunie

Studie zur Psychotherapie bei Erwachsenen mit Autismus-Spektrum-Störungen

30

Tuvok

Pinned Online Tests, nicht nur auf Autismus

53

Donnerschlach

Allgemeine Haushalts- und Alltagsfragen

3,526

Nervenbündel

Recent Activities

  • Lea -

    Replied to the thread Mann mit Borderline hat mich angezeigt.

    Post
    Mich stört bei dem ganzen Thema dass der Mitbewohner immer als "Mann mit Borderline" beschrieben wird, statt einfach als "Mitbewohner" wenn du im Realen Leben ähnlich respektlos mit ihm umgehst kann ich ihn sogar ein Stückweit verstehen. Aber nochmal…