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    Hallo,

    geht es nur mir so, oder habt ihr auch ständig Missverständnisse mit anderen Menschen in dem Sinne, dass ihr irgendetwas sagt und ihr meint das Ganze völlig sachlich und wertfrei und euer Gegenüber interpretiert in die Aussage irgendetwas rein und ist dann völlig überzeugt davon, dass ihr das auch so gemeint habt? Ich habe das Gefühl, dass mir das ständig passiert, weil Menschen scheinbar einfach nicht akzeptieren können, dass man auch etwas ohne Wertung sagen kann. Man muss das dann so gemeint haben, wie die anderen es aufgefasst haben (aus deren Sicht). Ich bin doch nicht verantwortlich dafür, was beim anderen ankommt - kann ich auch gar nicht, sonst würde ich ja für jede Aussage Jahre überlegen müssen und dann am Ende trotzdem immer noch jemandem auf die Füße treten.
    Ich finde das ist so ein unnötiger Aspekt von Kommunikation. Es ist zeitraubend und anstrengend. Da verliert man bei einer gewissen Häufigkeit echt die Lust noch mit anderen ins Gespräch zu kommen.

    Musste das mal loswerden. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Viele Grüße
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    Heute hatte ich in der Kantine der TK eine Situation, welche mich wieder an meine Grenzen gebracht hat. "Mein Platz", war besetzt, es war sehr voll und ein lautes Gemurmel. Ich habe mir dann meine Kopfhörer eingestöpselt, mein Essen ganz schnell verschlungen und dann die Flucht ergriffen. Den Morgen hatte ich damit verbracht, andere Patienten "aufzuklären", egal zu welchem Thema :oops: . Meine Selbstwahrnehmung war, heute kann mich nichts belasten. Die Sache ist, dass mich derartige Situationen, wie in der Kantine, schon immer gestresst haben, aber ich noch nie in dieser Form darauf reagiert habe. Sonst habe ich diese Stressmomente nach aussen verlagert, soll heißen, die anderen sind schlimm und gehen mir furchtbar auf die Nerven, hat aber nichts mit mir zu tun, höchstens, dass ich einen nicht so guten Tag habe. Gestern hegte ich noch die Hoffnung, dass ich mit der Diagnose, einen besseren Umgang mit meiner Entwicklungsstörung finde und ich größere Belastungen besser aushalten kann. Heute überwiegt das Gefühl, dass der Autismus ausgeprägter ist, als vor der Diagnose. Alte Kompensationsmechanismen greifen nicht mehr. Daraus ergibt sich für mich, die im Titel dieses Thread gestellte Frage. Ich hatte ja auch den infantilen Gedanken, dass durch die neue Medikation, meine Störung zum größten Teil weg gehen würde. Derzeit drehe ich mich nur um mich selbst (RW), was mir fürchterlich auf die Nerven geht. Kognitiv ist mir inzwischen bewußt, dass die Diagnose hilfreich sein wird. Mein Leben lang habe ich mich gefragt, was nicht mit mir stimmt oder falsch ist. Jetzt habe ich eine Antwort und tue mich doch so schwer damit, vor allem auf der emotionalen Ebene. Habt ihr eine Idee, wie man diesen Prozess, für sich einfacher gestalten kann?

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  • Imhotep -

    Replied to the thread Ständige Missverständnisse.

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    Also @FrankMatz du magst das so sehen, weil das irgendwelche Theorien so sagen, aber ich kann für mich selbst sagen, dass ich Aussagen tätigen kann, ohne irgendwelche unterschwelligen Botschaften, wie die, die du dort zum Beispiel jetzt hinzugefügt…