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    Hi,

    ich war einige Zeit weg, es gibt aber ein Thema, das mich zurzeit sehr beschäftigt und ich dachte, es könnte hier rein passen.
    Vorsicht, langer Text, schon Mal danke für's Lesen, wenn überhaupt jemand durch den Mini-Roman kommt. ...^^

    Vorgeschichte

    Wir sind seit 2-3 Jahren umgezogen (ich und meine Eltern), durch Corona konnten wir zum Beginn und einige Zeit darüber hinaus keine richtigen Kontakte in der Nachbarschaft angehen, wollen wir eigentlich auch nicht (im Sinne von Freundschaften.)
    Wir mussten die komplette Wohnung renovieren: kompletten Boden verlegen, neue Küche, neue Dusche, Lampen, Schränke, kleinen Raum so herrichten, dass unsere alten Sachen reinpassten... Ca. 2 Monate konnten wir dort noch gar nicht wohnen und zahlten entsprechend 2 Mieten und wollten schnell fertig werden.
    Das erste Warnsignal gab es dann schon von einer Nachbarin 3 Häuser weiter, die kurz vorbeischaute: "Ihr habt Person X als Nachbar mit 2 Kindern, das werdet ihr wahrscheinlich nicht aushalten *machte drei Kreuze*. Jedenfalls fing es dann damit an, dass wir die Ruhezeiten 13-15 Uhr einhalten sollten (was wir dann auch taten), damit die Kinder schlafen könnten. Nach 2 Monaten kamen plötzlich die Frau und die Kinder eines anderen Nachbarn "zurück". Die meinten dann, wir sollen nicht bohren, weil die Kinder Angst vor dem Geräusch hätten. Ein anderer Nachbar (der 1 Haus weiter wohnt) hat uns auch um 22 Uhr ermahnt, als wir im Flur standen und mit dem Nachbar geredet haben, dass wir die Ruhezeit einhalten sollten, er war richtig laut zornig. Als wir dann in der Wohnung übernachten konnten, haben wir jeden Tag von den einen Nachbarn ca. 6-10 Uhr morgens eine Art "Schlacht" gehört, also Treppe runter rennen, springen, Dinge runterwerfen, schreien, trampeln, gegen das Geländer hauen etc. und die anderen Nachbarn über den ganzen Tag verteilt immer mal wieder trampeln, springen, schreien, es hat sich angefühlt wie Erdbeben. Das war bei denen so ca. 11-12, 13-15, 16, 19-20, 22-3 Uhr (nicht jeden Tag identisch natürlich). Dazu kam, dass sie (wir sind im EG) direkt vor unserem Fenster rumtoben, schreien und auf unseren Gittern vom Fensterschacht vom Keller rumspringen + damals auch mit mehreren Erwachsenen ca. 2-6 vor unserem Fenster (während Corona-Lockdown) eine Art Kaffeeklatsch veranstalteten. Und sie stellten in den Flur einen großen Schuhschrank auf, der den kompletten Flur einnahm, also auch unsere Seite, ohne uns zu fragen, es lagen Spielsachen überall rum, Fahrräder, Schlitten, Kinderwagen usw. sowas muss man einfach gesehen haben, beschreiben ist da schwer. In Anbetracht auch der Forderungen an uns, zur Einhaltung der Hausordnung usw. haben wir es als Ungerechtigkeit und Dreistigkeit empfunden, dass die Nachbarn sich selbst an so ziemlich nichts hielten. Aber im Vordergrund stand, dass es einfach nicht auszuhalten war. Wir konnten nicht schlafen (3 Uhr - 6/7 Uhr) und dann konnten wir auch am Tag nichts machen, wo wir uns entspannen wollten, zum Beispiel konnten wir uns nicht einfach um 20 Uhr vor den Fernseher setzen, weil direkt daneben ein Erdbeben ausgelöst wurde und man es nicht übertönen konnte und gegen Erschütterungen kann man eh nichts machen. Es hat uns sehr Angst gemacht und aggressiv. Wir hatten keine ruhige Sekunde. Also haben wir uns an die Nachbarn gewandt, mit der Bitte, dass sie ruhiger sein sollten und keine Versammlungen vor unserem Fenster machen. Während Corona haben wir das eben mit einem Brief gemacht. Es kam keine Antwort und auch keine Reaktion, wochenlang. Dann war wieder eine Versammlung vor unserem Fenster und dann haben wir die Nerven verloren, wir haben das Fenster zugeknallt und dann ging der Streit los... Sie meinten, sie dürfen stehen wo sie wollen usw. und im Supermarkt sind auch viele Leute, da sei ja kein Unterschied (zu der Zeit gab es die Kontaktbeschränkung, man durfte sich gar nicht mit jemandem anderen treffen.) Später haben sie dann mit Kindern vor unserem Fenster gespielt mit Geräten, die viel Lärm gemacht haben z.B. ein Skateboard auf dem Weg hin und hergefahren... Später hat meine Mutter dann die Hecke gegossen und offenbar hat die Nachbarin auf der anderen Seite ein paar Tropfen abbekommen und hat geschrien, dass sie "völlig nass geworden" sei. Das hat sie dann in der ganzen Siedlung erzählt, dass meine Mutter Leute mit Wasser nass spritzt... Die kamen dann und haben ihr voll recht gegeben, wir sollten um Erlaubnis bitten, wenn wir gießen wollen... Ich meinte, ich wurde auch schon mal nass, als sie gegossen haben, das sei doch kein Ding, da meinte sie nur, dass ich ja was sagen sollte (?) Dann kam sie auch mal um 20 Uhr vorbei und meinte, wir sollten ruhig sein, weil die Kinder im Bett sind... Aber wenn man ihnen halt was sagt, dass sie ruhiger sein sollten, dann heißt es nur, Kindern kann man nichts sagen und sie können sie ja nicht anketten (?) Das zog sich dann so hin und wir haben uns an den Vermieter gewandt, wir hielten das nicht mehr aus, wir konnten wie gesagt effektiv, wenn überhaupt, nur von 2/3 Uhr bis 6/7 Uhr schlafen und den ganzen Tag kamen überraschend diese "Attacken" mit Erdbeben, Trampeln usw. (z.B. ich habe einmal durch die Tür gesehen, wie das eine Kind mehrmals die Tür hoch geklettert ist und von ganz oben runtergesprungen ist, einmal haben die sogar ein völlig zerstörtes Bett rausgetragen, um 2/3 Uhr haben sie gegen die Wand gekratzt und geklopft).

    Daraufhin hat unser Nachbar dann eine Unterschriftenaktion gegen uns gestartet und ist von Tür zu Tür gegangen, um Beschwerden gegen uns zu sammeln.
    Wir wissen nicht, welche Nachbarn da unterschrieben haben. Das wird uns verschwiegen. Wir bekamen dann eine Abmahnung. Dabei waren die Vorwürfe sowas von pauschal und wurden nur durch die "Zeugen" bestätigt - wir würden ständig gegen die Wand klopfen, würden aus dem Fenster Belehrungen zur Erziehung der Kinder schreien, wir wären nicht gesprächsbereit, hätten überzogene Vorstellungen von der Hausordnung, alles sei ja normales Wohnverhalten usw. wir sollen das alles unterlassen.
    Es war so ungerecht, ich bin innerlich implodiert.

    Jetzt vor einer Woche gab es wieder einen Vorfall, wo die Nachbarin meine Mutter angeschrien hat, ich habe sie verteidigt ("schrei sie nicht an") und dann hat sie gemeint, ich sei nicht deutsch usw. Dann ist sie raus und eine andere Nachbarin, mit der wir uns eigentlich verstanden, kam runter und hat ihre Kinder draußen getröstet, die weinten.
    Sie hat uns dann vorgeworfen, dass die Kinder wegen uns weinten(!) Sie hat ihr dann 10 Minuten was erzählt und dann meinte sie, das sei ein Kindergarten, wir sollten sie ignorieren und den Kindern das nicht antun(!) während meine Mutter in der Wohnung saß und Angst hatte und hohen Blutdruck hat und ich meinte ihr geht es so schlecht durch diese Frau, sie könnte einen Herzinfarkt oder Hirnschlag bekommen, wie soll man das ignorieren??? Und sie meinte, dass die Kinder auch einen Hirnschlag davon kriegen können...
    Ich war so sprachlos. Später habe ich dann der Nachbarin mit den Kindern angeboten, dass man sich doch mal ausspricht und dann meinte sie, sie verstehe nicht, wieso wir sie so hassen und ständig gegen die Wand klopfen. Ich habe gemeint, das sind wir nicht! Aber die andere Nachbarin hat das auf ihre Nachfrage bestätigt!
    Generell haben wir zum jetzigen Zeitpunkt einen sehr miserablen Ruf und der ganzen Siedlung, weil sie hinter unserem Rücken schlecht über uns reden, mit Leuten, die uns gar nicht kennen! Aber die glauben halt anscheinend einfach, was ihnen erzählt wird. Ein paar Nachbarn halten sich da etwas raus, von denen haben wir auch die paar Informationen darüber, was hinter unserem Rücken abgeht. Wir haben alle so einen kleinen Garten und unser ist wirklich schön, so dass sich Passanten darüber gefreut haben und uns auch gelobt haben, sie gingen gerne hier lang. Jetzt sollen wir den Garten zurückbauen, weil wir zu weit gepflanzt haben. (Die Nachbarn haben auch ähnlich weit gepflanzt).
    Es habe sich wohl ein Nachbar beschwert... Da kam dann eine Passantin und hat gefragt, wieso wir den Garten abbauen, da meinten wir, dass sich ein Nachbar beschwert hätte und die Nachbarin hat aus dem Fenster gerufen "Ich habe alles gehört!", "Wir waren das nicht! Behauptet keine falschen Sachen!" - dann ist die Passantin gegangen... Wir dürfen ja keinen netten Kontakt haben und werden quasi immer "abgehört"...

    Mein Problem

    Ich verstehe die Welt nicht mehr, ich habe sie anscheinend noch nie auch nur im Ansatz verstanden.
    Sicher wird jeder raten, wir sollen umziehen, aber wir sind gerade erst umgezogen und haben kein Geld und niemand weiß, was als nächstes in einer neuen Wohnung käme!

    Ich habe nur einfach diese Gefühle, ich zittere am ganzen Körper, wenn ich die Stimmen von denen höre und wenn die etwas über uns sagen, pocht mein Herz wie wild und ich will da raus und alles klar stellen, traue mich aber auch nicht und meine Stimmung wäre bestimmt nicht diplomatisch wertvoll...
    Ich traue mich z.B. nicht zum Müll zu gehen, weil ich da jemandem begegnen könnte und dann irgendein Kommentar abkriege, ich habe Angst vor meinem Zimmer, weil es direkt neben den Kindern ist. Es ist halt irgendwie mein ganzes Leben so und ich habe schon kaum mehr Hoffnung, dass sich das irgendwie ändern wird. Ich bin immer das schwarze Schaf, was sich "behaupten" muss, welches kaum, bzw. weniger Rechte als alle anderen hat und dessen Gefühle egal sind. Wenn jemand sagt, es ginge ihm X, dann ist das immer von Relevanz und wird berücksichtigt, wenn ich sage, ich fühle mich X, dann habe ich das Gefühl, man glaubt mir nicht, jedenfalls hat das dann keine Relevanz. Ich stecke viel ein, ich habe das Gefühl andere müssen und tun das nicht, die sagen gefühlt immer sofort, wenn ihnen etwas nicht passt, mir fällt das sehr schwer und irgendwann platze ich dann.
    Ich denke immer öfter daran, was das alles für einen Sinn machen soll, wenn alle oder die meisten Menschen so sind. Die Wahrheit interessiert ja keinen, es gibt nur dieses…
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    Hallo zusammen,

    ich bin was meine eigene Gefühlswelt angeht sehr Emotional. Nach außen hin merkt man sie mir meist nicht an, mangels passenden Ausdruck oder durch die monotone Stimme. Dabei Platze ich (RW) innerlich teilweise vor Freude oder bin sehr aufgewühlt. Mich belastet Auch die intensivität der Gefühle. Habt ihr einen guten Weg gefunden damit umzugehen?

    Zusätzlich bin ich häufig anderen gegenüber „Gefühlskalt, Dh ich erkundige mich zwar nach deren befinden, aber in der Regel (RW) interessiert es mich nicht. Dafür Platze ich dann mit Themen raus die mich interessieren. Ich hab dann diesen Drang und innere Unruhe darüber zu sprechen. Ich kann das nicht wirklich zuordnen. Kennt das jemand?
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    Hallo zusammen,


    ich wollte Fragen wie ihr so damit zurecht kommt, wenn ihr in Geschäften seit. Sei es für Klamotten, Lebensmittel, andere Waren und Güter, vllt sogar Kaufhäuser.

    Wenn ich mich in Geschäften befinde, wird mir relativ schnell schwindelig und schlecht. Dann muss ich ganz schnell dort raus. Ich kriege wirklich innerliche Zustände wenn ich dort drinne bin.
    Belächelt wurde das immer mit: sie mag kein shopping oder sie weiß halt schneller was sie will.
    Ich habe mir meist das Erstbeste gegriffen was irgendwie okay war und bin dann aus sowas schnell geflohen.
    Also eine gute Shoppingpartnerin bin ich nicht.

    Wie geht es euch in solchen Momenten?


    LG Emma
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    Hallo zusammen,
    auf die Gefahr hin, dass es schon passendere Threads mit diesem Thema gibt (dann gerne darauf aufmerksam machen), möchte ich heute beschreiben, wie es mir in meiner derzeitigen Arbeitssituation geht und bin dankbar für eure Erfahrungen gegebenenfalls mit Tipps oder einfach eure Gedanken hierzu:

    derzeit arbeite ich im schulischen Kontext in einem sozialen Projekt, habe aber auch Bürozeiten für Dokumentation, Organisation, E-Mail-Verkehr, Teamsitzungen etc.
    Das Büro teile ich mit zwei NT-Kolleginnen, die seit kurzem auch über meine Asperger-Diagnose Bescheid wissen und erfreulich offen und interessiert darauf reagiert haben.
    Mit beiden verstehe ich mich an sich gut, man kann auch gelegentlich einige persönliche Worte wechseln, ohne dass mich das zu sehr stresst oder überfordert, wenngleich ich dafür ein gutes halbes Jahr gebraucht habe.
    Die beiden Kolleginnen sind gemeinsam in einem anderen Projekt tätig, in dem sowohl aufsuchende Arbeit, als auch Termine mit Klienten in unserem gemeinsamen Büro anfallen. Außerdem werden die meisten Sachverhalte, die Klienten betreffend, telefonisch mit verschiedenen Behörden geklärt.

    Was für mich hierbei sehr schwierig ist:
    In der Vergangenheit, wie auch heute, erscheinen Klienten teilweise mit ihren kleinen Kindern im Büro. Heute war es besonders heftig, da das mitgebrachte Kleinkind völlig ungehindert von der Mutter im Büro hin-und herrannte, laut quietschte und schrie und den Bürostuhl der anderen im Urlaub befindlichen Kollegin durch den Raum schob.
    Weil ich einige Unterlagen kopieren musste, war ich bereits beim Eintreffen der beiden im Nebenbüro am Kopierer. Trotzdem geriet ich durch den anhaltenden Lärm, das Nichteingreifen der Mutter und die Unruhe in Stress und habe dann einfach so lange abgewartet wieder in unser Büro zurückzukehren, bis die Klientin mit ihrem Kind gegangen war. Meiner Kollegin ist nicht entgangen, dass ich äußerst gestresst war, ich verlor auch ein zwei Sätze darüber. Sie schien aber im Gegensatz zu mir nicht annähernd so gestresst zu sein und wirkte auch irgendwie ein wenig belustigt über meine Reaktion.

    Direkt im Anschluss musste meine Kollegin wieder viele Telefonate mit Behörden erledigen, natürlich ist da grundsätzlich keine gute Erreichbarkeit gegeben, was bedeutet, dass sie teilweise minutenlang in Warteschleifen hängt und sich von Bot-Ansage zu Bot-Ansage durchwählen muss. Damit sie währenddessen die Hände frei hat, stellt sie ( und auch die andere Kollegin) bei solchen Telefonaten auf Lautsprecher. Das heißt, es erklingen diverse nervtötende Jingles, Bot-Ansagen etc. in unangenehmer Frequenz.
    Trotz meiner In-Ear Stöpsel, die den Lärm etwas filtern, fühle ich mich oftmals davon gestört, ebenso von lauten Gesprächen und Telefonaten. Beide Kolleginnen haben zusätzlich zu ihren Festnetz-Diensttelefonen, Diensthandys und Privathandys auf laut gestellt, das heißt, irgendetwas piepst oder klingelt eigentlich immer. Auch Sprachnachrichten von Klienten werden laut abgespielt.
    Einerseits irritiert mich das aus datenschutzrechtlichen Überlegungen und andererseits ärgert mich diese Rücksichtslosigkeit permanent so laut zu sein.
    Vielleicht bin ich da auch anders aufgewachsen ( Rücksichtnahme auf andere, leise sein etc.) und natürlich kommt da ganz klar meine Reizfilterschwäche zum Tragen. Dennoch würden mich dahingehend eure Einschätzungen und Gedanken interessieren.
    Es ist vorgekommen, dass ich mich dann kurzzeitig auf den Flur, auf die Toilette oder in die Teeküche zurückgezogen habe, um kurz runterzufahren und natürlich der Lärmquelle zu entfliehen. Leider gelingt mir das "Runterfahren" meist nicht. Oft bin ich einfach auch wütend, dass soviele Menschen offensichtlich völlig rücksichtslos agieren und keinerlei Feingefühl dafür zu haben scheinen, dass man auf der Arbeit grundsätzlich ja Konzentration für die Aufgaben aufbringen muss und es dementsprechend einigermaßen ruhig dafür sein sollte. Ich denke, darauf können sich doch bestimmt die meisten Menschen einigen? Leider bin ich grundsätzlich sehr schlecht darin, andere um etwas zu bitten oder jetzt, nachdem ich mich überwunden habe und beiden von meiner Diagnose und Besonderheiten (z.B. empfindliches Gehör, mein einziger Krankheitstag bisher war einem erneuten Hörsturz geschuldet, wovon beide auch wussten) berichtet habe, nochmal herzugehen und um etwas Mäßigung des Lärmpegels im Büro zu bitten.
    Kann das jemand von euch verstehen? Kennt ihr ähnliche Situationen? Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Was lösen solche Situationen in euch aus? Fühlt ihr auch gelegentlich Wut über Rücksichtslosigkeit?
    Was kann man tun?
    Klientenbesuche finden natürlich immer statt, das lässt sich nicht vermeiden, auch dass es Menschen gibt, die ihre Kinder in jedweder Situation "toben lassen". Aber diese Lautsprecher-Telefonate "stehen vielleicht auf einem anderen Blatt", das könnte man ja doch anders lösen, oder? Auch hier die Fragen: kennt jemand solche Situationen, wie geht es euch dabei? Wie entzieht ihr euch oder sprecht ihr Personen auf solche Störungen an?
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    Weil ich selbst gerne schreibe, habe ich mir die Frage gestellt, inwiefern sich in meinen Geschichten/ Schreibversuchen schädliche Vorurteile über Autismus und auch andere Minderheiten wiederfinden, natürlich ungewollt, aber nichts desto trotz. Man kann natürlich nie alle Menschen zufrieden stellen und es wird immer Personen geben, die sich falsch dargestellt finden, mir geht es eher darum, grobe Fehler zu vermeiden und verschiedenen Meinungen zu hören bzw. zu lesen.

    Deswegen: welche Darstellungen/ Vorurteile in Medien findet ihr ärgerlich bis schädlich und wie würdet ihr euch wünschen, dass Menschen im Spektrum abgebildet werden? Gerne mit positiven Beispielen aus Büchern und Filmen (bezogen auf den fiktiven und nicht auf den dokumentarischen Bereich).

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    @sydney @ifi Lieben Dank für eure Antwort. Ich werde beides ausprobieren. Zum Glück bekomme ich nur fokale Anfälle und dann druherum starke Lichtempfindlichkeit und Nachbilder, was sich dann aber 2 Wochen hinziehen kann, in denen ich insbesondere…