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    Wie geht ihr damit um, dass die Zeit vergeht, aber keine Entwicklung, also nicht nur persönlich sondern auch perspektivisch, stattfindet? Ich habe zur Zeit einen ziemlich gleichförmigen Tagesablauf. Vom Aufstehen bis zum Schlafen ist strukturell, auch wenn es verschiedene Tagesaktivitäten gibt, ziemlich gleich. Auf der einen Seite ist diese Gleichförmigkeit beruhigend, aber auf der anderen Seiten findet keine Entwicklung statt. Hier im Forum wurde ja auch in letzter Zeit über das kindliche geschrieben, was ich auch positiv finde, aber dann ist der Gedanke, dass das Leben bzw. meine Zeit begrenzt ist. Und dass das Kind (ich) irgendwann einen letzten Tag hat und dann nicht mehr spielen/rumblödeln kann. Es ist als wenn ich irgendwann auf einer Straße gehe und dann einfach stehen bleibe. Ich sehe einen Baum ,zwei Meter entfernt aber ich werde ihn nie erreichen und berühren können. (als Allegorie) Manchmal würde ich gerne die Zeit festhalten und somit meiner nicht vorhandenen Entwicklung anpassen, aber das ist ja nicht möglich. Jetzt ist dieses Jahr 2020 schon fast rum, aber manchmal, besonders wenn ich Menschen/Paare in den Mitte zwanziger Jahre sehe, denke ich dass diese gerade in einer entscheidenden Phase in der Beziehung sind. Also in der Entscheidungsphase den richtigen Partner fürs Leben gefunden zu haben, vielleicht Ehe und Familie zu planen etc.. Und dann merke ich als wäre es gestern als ich Anfang zwanzig (2002) war. Ich könnte problemlos (theoretisch) morgen wieder, im Setting während des Abiturs, zur Schule gehen und ich würde in mir keinen Unterschied spüren. (auch teilweise von den Erinnerungen und Bildern im Kopf) Als wären die Jahre nicht passiert. Nichtmal meine doch sehr von Höhen und Tiefen (mehr Tiefen als Höhen) geprägten Erfahrungswerten die ich in den Jahren angesammelt habe würden mich anders fühlen und denken lassen. Ich könnte mich problemlos in die damalige Zeit integrieren. Es ist wirklich als wäre es gestern und ich denke/fühle dann manchmal für einen Moment als wäre ich Anfang zwanzig oder so. (schwer zu beschreiben), bzw. ich fühle das alles noch vor mir zu haben, oder mein Hirn suggeriert es mir, weil ich es mir wünsche. Bis mir einen Moment später klar wird wie alt ich eigentlich bin und was für Voraussetzungen ich eigentlich für das Leben habe. Dann merke ich wirklich wie die Zeit wie Sand in den Fingern verrinnt, ohne mich zu verändern. (ich finde das kindliche in mir ja auch schön) Ich möchte die Zeit dann festhalten, aber das geht nicht. Wie geht ihr damit um? Mich triggert das direkt in eine depressive Phasen und ich habe festgestellt, dass es immer häufiger passiert.
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    Hallo, ich habe vorhin gelesen (ich habe nur über ihn etwas gehört, nichts gelesen von ihm), dass er sich bereits mit Autismus beschäftigt hat, als sein Sohn auf die Welt kam und ihn dennoch erst im Erwachsenenalter Diagnostiziert bzw erkannt hat, nach Knast etc, einer harten Zeit anscheinend.
    Was denkt ihr darüber?
    Das ist ja echt brutal finde ich, wenn das stimmt.
    Kann natürlich auch durch die mögliche enge Bindung "übersehen" worden sein.


    Edit:
    Es findet sich auch was dazu, zb hier.
    Habe aber jetzt noch gerade erst nach "Tony Attwood son" gesucht.
    amp.theguardian.com/society/20…-condition-in-his-own-son
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    Bin wieder komplett ueberfordert. Immer wenn ich mit was im Leben Probleme habe,z.B. WG, ehrenamtliches arbeiten etc und überlege, betreute WG, soziale Einrichtung etc zu verlassen etc. , höre ich immer von Eltern, wie nett die Menschen dort sind und sie haben Angst, dass ich dann im Leben noch schlechter klarkomme, wenn ich meine Ideen umsetze.
    Da sie sich von mir schlecht abgrenzen können und sie mein Leben lang sehr viel für mich getan haben, was für mich auch lebensnotwendig war, haben sie Angst, dass ich wieder komplett zusammenbreche. Durch diese Ängste, können sie nicht schlafen, sie können nicht abschalten, haben Kreuzschmerzen und ihnen geht es nicht gut.
    Sind nur 2 Beispiele von mehreren.

    Wenn ich auf ihre Ängste Rücksicht nehme, welche sie bei mir haben, kommt mir vor, dass ich dadurch eine möglicherweise vorhandene Freiheit verpasse, wobei ich den 'Grad' zwischen Hilfen von aussen und mögliches Lernfeld zur Entwicklung der Selbstständigkeit sehr eng empfinde.

    .Da meine Eltern sehr viel mit mir, schon vor dem Behindertenkindergarten mit Themen im geistig behinderten Bereich hatten, wollen sie mich vor allem beschützen, was mich einengt und keine neuen Fähigkeiten und Erfahrungen machen lässt. Anderseits bin ich von ihnen und den sozialen Einrichtungen abhängig, da ich mit dem Alltag alleine überfordert bin.Trotzdem möchte ich nicht, an der 'Leine geführt werden' damit mir nichts passieren kann und meine Versorgung gesichert ist.Stattdessen möchte ich versuchen, selbstständig zu werden, wo ich gerade am Anfang sicherlich Fehler mache, bevor meine Eltern mich beschützen moechten.So lange ich aber an der 'Leine' bin und die Ängste meiner Eltern und anderer Menschen mein Leben beeinflussen, tue ich mich schwerer, selbstständig zu werden, als sie mich ohne 'Leine' durchs Leben laufen lassen und bei Probleme für mich da sind.Die Leine ist ein passendes Synonym, welches ausdrückt, dass die Leine, den Hund Sicherheit gibt, da der Hundebesitzer im Gefahrfall beim Hund sein und reagieren kann.Anderseits, beraubt es dem Hund der Freiheit, so dass er keine eigenen Erfahrungen machen kann und nicht lernen kann ohne der Leine auszukommen.(Kannte als Kleinkind einen Hund der immer an der Leine war und abhaute, als ich ihm von der Leine genommen habe, da ich mit ihm spielen wollte.)Das Beispiel ist für mich bildhaft, da ich mich im Spannungsbogen zwischen nötige Hilfen von aussen und den Wunsch mein eigenes Leben führen zu wollen befinde.Befindet sich auch von euch jemand in diesem Konflikt?
    Herzlichen Dankalles alles Gute. L.G. . Daniel

    :thumbup: :thumbup:
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    Hallo,
    ich fühle mich als Arbeitnehmer zweiter Klasse.

    Mit 40 Jahren hatte ich schon zweimal Krebs. Neben normalen Erläuterungen und sonstigem Kleinkram.

    Wegen meinem Diabetes muss ich alle drei Monate zur Blutentnahme und der Arzt bespricht das nur Vormittags. Das heißt das ich zweimal in einer Woche alle drei Monate später zur Arbeit kommen muss.

    Aktuell ist auch wieder so ein Fall. Am Donnerstag sagte der Lagerleiter das in dem Unternehmen zwei Corona Fälle gemeldet worden sind.

    Ich habe mich nach der Arbeit auch schlecht gefühlt. Sämtliche Knochen taten mir weh, Kopfschmerzen, Übelkeit.

    Am Freitag hatte ich einen Corona Test gemacht. Das Testergebnis steht noch aus.

    Die Termine bei Psychologen versuche ich ja schon über das Internet zu machen um nicht während der Arbeit gehen zu müssen. Bei meinem Psychiater ist das definitiv nicht möglich.


    In mir sehe ich eigentlich durchgängig eine Sache: ich werde ständig krank und fehle krankheitsbedingt sehr oft auf der Arbeit. Mein alter Arbeitgeber (wo ich jetzt nicht mehr bin) wollte mich krankheitsbedingt entlassen. Notfalls hätte er was anderes gefunden um mich rauszukicken.

    Wie soll ich mich verhalten? Soll ich auf die Ärzte verzichten?
    Ich bin Arbeitnehmer zweiter Klasse.
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    Hallo zusammen. Ich habe gerade die Peta Seite auf Instagram geöffnet und Bilder gesehen die mich sehr schockiert haben. Ich will nicht näher beschreiben was ich gesehen habe um mich nicht weiter zu triggern und euch natürlich auch nicht.
    Ich kriege aber jetzt die Bilder nicht aus dem Kopf. Besonders eines war sehr schlimm für mich. Ich bin völlig fertig. Wisst ihr was ich jetzt tun könnte? Bin für jede Hilfe dankbar.
    Traurige Grüße

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    Replied to the thread die Zeit ist wie Sand zwischen den Fingern.

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    Noch ein Nachtrag: Ich weiß definitiv, dass man dieses Zurückfallen in das frühere erzeugen kann. Hab ich immer, wenn ich meine Eltern besuche und meine Brüder dabei sind. Da schaltet sich fast alles ab was ich gelernt habe und ich bin wieder…