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  • Neu

    Wenn wir das Thema schon hatten, möge man mir verzeihen..
    Schulsport war ein einschneidendes Erlebnis für mich in meiner Schulzeit- vergessen werde ich es wohl nie..
    Ein paar Sachen konnte ich wirklich gut- Sprint, Bodenturnen und an Manchaftssport nur, was strukturiert war.
    Alles, wo man den Ball strukturiert zugeworfen bekam, oder auch zurückwerfen konnte mochte ich.
    Handball, Basketball mochte ich gerne. Alles andere war die Krise für mich- Alptraumhaft, Fußball, Volleyball, da war ich absolut unfähig.
    Da ich nie Geschwindigkeiten einordnen konnte, und auch schlecht bis mäßig Werfen und Fangen konnte. Außerdem war das Gewusel für mich, das mich total geflasht hat, und das ich auch nie durchschaut habe..
    Für fast alle war der Sportunterricht Entspannung und Abschalten. Für mich, und ein paar andere "Gehandicapte" eine grausame Folter..
    Da werden die "Mitstereiter" auch unsozial und grausam, wenn jemand der "Garant" für's Verlieren ist. Das fängt ja schon mit der Manschaftswahl an. Ich wurde immer als Allerletzter gewählt, mit der Faust in der Tasche..
    Das dieses grausame Ritual Menschen diskriminiert und herabwürdigt, hat sich bis heute nicht rumgesprochen. Ich verstehe auch nicht, warum meine Eltern nicht mich vom Sport abgemeldet haben.
    Das hätte mir viele seelische Grausamkeiten ersparen können.

    Noch ein Thema waren die Bundesjugendspiele. Ich habe nie eine Sieger-, oder Ehrenurkunde bekommen. Dafür war meine Motorik einfach zu schlecht.
    Ich kann auch nicht begreifen, warum es im Schulsport Noten gibt. Das ist sowas von Assidiskriminierend. Nur weil da jemand motorische Problem oder Übergewicht hat, bekommt der oder die ne 5 rein..
    Der Sportunterricht wirkt sich auch auf das sonstige Schulleben aus. Ist man Außenseiter, wird das meistens noch verstärkt durch den Schulsport.
    Der Gedanke des Schulsportes ist doch eigentlich sozial, den anderen Menschen helfend. Die Realität ist, wie ich finde, eine Hierachie und Hackordnung, die fast darwinistisch ist- der stärkere gewinnt.
    Wenn andere einen dann quälen und auslachen, nach dem Sportunterricht damit weitermachen. Ich habe da echt n Schaden für das Leben weg..
    Ich frage mich immer, ob die Lehrer das gar nicht sehen, oder nicht wahrhaben wollen..
    Ich konnte schlecht Werfen, Fangen, Entfernungen einschätzen. Meine gesammte Motorik ist eigentlich schwer problematisch gewesen.
    Das Irre an der ganzen Sache ist, dass durch den Schulsport all meine Einschränkungen noch verschlimmert worden sind als verbessert. Das soll doch eigentlich umgekehrt sein. Kann mir das jemand mal erklären..?

    Auch verstehe ich überhaupt nicht, warum ich nicht mal Ergotherapie bekonnen habe, warum das absolut keinem Lehrer aufgefallen ist.
    Schulsport ist Massenabfertigung, und der Särkste, Frechste bekommt Recht.

    Später in der Berufsschule, war ich ein wenig klüger. Da habe ich einfach das Sportzeug "zu Hause vergessen". War mir so scheißegal..
    Heute würde ich mich einfach vom Schujlsport befreien lassen. Aber später ist man immer klüger- ne..
  • Neu

    Hallo liebe Forengemeinde,

    ich dachte erst, dass mein folgender Text vom Titel her gut in den Trauer-Thread passen würde. Aber leider geht es da inhaltlich um was Anderes.

    Es haben sicher schon viele mitbekommen, dass ich mich öfter einsam fühle, deswegen traurig bin und mich nach einer Freundin sehne. Ich reflektiere häufig sehr intensiv über mich und denke ich habe neue Erkenntnisse gewonnen.

    Natürlich fühle ich mich öfter mal einsam und hätte gerne eine Freundin, aber ich denke das ist nur ein Teil der Wahrheit. Ich glaube, dass ich noch viel trauriger wegen was Anderem bin. Ich weiß noch nicht was es ist, doch dazu später mehr. Ich konnte die Andere Trauer nur nicht einordnen und habe dadurch die ganze Trauer auf meine Einsamkeit bezogen und deswegen so sehr nach einer Freundin gesucht. Ich denke, wenn ich diese andere Trauer in den Griff bekommen würde, wenn mein Leben wieder richtig schön wäre, dass mir dann eine Freundin nicht mehr so wichtig wäre. Hmm, eigentlich falsch Ausgedrückt. Mir sind Freunde immer wichtig, aber ich meine es würde mir nichts mehr ausmachen, wenn ich keine hätte und das wäre eher so ein nettes Extra im Leben - nee, ein nettes Extra im Leben hört sich schon wieder falsch an. Ich denke ich würde dann viel mehr einfach warten, bis die Richtige über den Weg läuft und wäre viel entspannter dabei. Versteht ihr ein bisschen was ich meine? :?

    Ich kann Gefühle nur so schwer beschreiben. Eindeutig sind natürlich Hunger, Schmerz, Trauer, Glücklich sein, usw. Aber wenn es darum geht, warum Trauer oder Glücksgefühle auftreten, bin ich oft überfragt. Ich habe im Moment das Gefühl, dass im Leben etwas fehlt. So wie es jetzt ist, ist es eigentlich nicht Lebenswert. Mir geht es zwar gut, ich verdiene genug, komme mit der Arbeit klar, habe ein paar Freunde und Familie und kann mich eigentlich über nichts beschweren. Aber es fehlt irgendwie mein Platz im Leben. Oder ein Ziel. Etwas wofür man lebt. Ich denke sowas fehlt mir. Etwas, wofür man brennt und was das Leben lebenswert macht. Ich kann das gerade nicht besser beschreiben.
    Dann sind da meine Depressionen. Vielleicht machen die mich auch noch traurig und ich beziehe es nicht mehr auf sie. Oder macht es mich so traurig, dass ich mir bewusst bin, dass ich immer Hilfe brauchen und nie Normal sein werde? Fehlt mir ein gescheites Hobby? Fehlen mir noch mehr Freunde? Eigentlich habe ich genug und habe immer wieder so Phasen, in denen mir die paar schon zu viel sind. :d Dann brauche ich etwas länger zum Antworten.

    Mir fällt immer wieder auf, dass folgendes auch mit zusammenhängt: Ich tagträume gerne, besonders beim Musik hören. Dabei stelle ich mir richtig umfangreiche Geschichten vor und bin selber darin vertreten. Je nach Laune kann ich da Kampfjetpilot oder Kapitän eines Raumschiffes sein. Da kann ich eine Prinzessin retten oder auch eine Drachenfrau als feste Freundin haben. Manchmal bin auch ich ein Drache und kann über Wälder fliegen, usw. Meist ist es so, dass ich Mittags, wenn ich fit bin, Aktionreiche träume habe und Abends im Bett dann den romantischen Teil träume. Eine Geschichte kann sich über Wochen hinziehen und ich träume das immer weiter. Dabei wird im Traum Plausibilität innerhalb des Traumes groß geschrieben. Eine Person die schüchtern ist, wird z.B. nie ein Liebesgeständnis machen.
    Jedenfalls korrelieren meine Träume mit meiner Stimmung. Immer wenn es mir schlecht geht, kann ich nicht träumen. Natürlich kann ich mir was vorstellen, aber ich hab keine Situation, die mir wirklich entspricht. Das ist ganz komisch. Da funktioniert die Phantasie nicht mehr richtig und die Träume fühlen sich nicht an, als würde man das wirklich selber erleben, sondern es sind nur einzelne Bilder im Kopf.
    Ich weiß nur nicht ob ich nicht mehr Träumen kann, weil es mir schlecht geht, oder ob es mir schlecht geht, weil ich keine Träume mehr habe... :?

    Kennt Ihr sowas? Geht es manchen von Euch vielleicht auch so? Was macht Ihr dagegen? Habt Ihr Ideen? Ich bin über jeden Gedankenaustausch sehr dankbar. :)

    Viele Grüße
    Euer Sebi
  • Neu

    Ich habe große Probleme mit mündlichen Äußerungen vor einer Gruppe von Menschen. Zurzeit befinde ich mich in einem Kurs wo gerade das geübt und gelernt werden soll. Es funktioniert überhaupt nicht, und ich befürchte daß ich's auch nie lerne so etwas zu schaffen.

    Ich bin ein eher ruhiger Mensch, mit einer oder vielleicht auch zwei Personen kann ich gut reden und auch zusammenarbeiten, aber dieses Reden vor einer Gruppe endet immer in einer Katastrophe.

    Meine Frage ist ob so etwas andere auch kennen? Und was kann man da tun?

    (Am einfachsten wäre es natürlich sich zu weigern da mitzumachen, aber ich plane eine Umschulung und dafür ist das enorm wichtig, bei Verweigerung fliege ich aus dem Kurs.)

    Danke!
  • Neu

    Hallo und guten Abend,

    Ich bin noch am Sortieren, welche Art von Unterstützung und Hilfe oder Therapie für mich geeignet sein könnte. Vor der Diagnose dachte ich, ich suche eine spezialisierte Bindungstherapeutin, weil alles so schwierig war. Jetzt schaue ich in andere Richtungen. Es scheint wenig Therapeuten zu geben, die auf erwachsene Asperger mit später Diagnose spezialisiert sind. Aber es gibt eine Flut von Angeboten und Ratgebern für Hochsensible oder Hochintelligente Menschen. Ich glaube, dass die oft ähnliche Schwierigkeiten haben, bei denen sie Hilfe gut gebrauchen können.

    Gibt es dazu Erfahrungen oder Meinungen?

    Z.B. könnte ich mir vorstellen, dass die beiden anderen "Befunde" in manchen Fällen zur Anwendung kommen können, wenn jemand nicht ausreichend Kriterien für die Asperger-Diagnose erfüllt, oder einfach einen anderen Weg in der Therapie-Welt für sich gefunden hat.

    Der Grund für meine Frage ist, dass ich bei der Suche nach einer Therapeutin die richtigen Stichworte im Kopf haben kann, um mit guter Wahrscheinlichkeit bald jemanden zu finden und die Sache nicht unnötig kompliziert zu machen (also wie in meiner Vorstellung erwähnt, dass man dann nicht befangen ist wegen einer unbekannten und unklaren Bezeichnung).

    Bis demnächst
    Frischluft
  • Neu

    Könnt Ihr verhandeln? Ich merke immer wieder, dass es mir sehr schwer fällt, etwas zu verhandeln. Egal ob für mich oder für andere. In meinem Job müsste ich es manchmal, versuche es aber immer zu umgehen.

    Neulich habe ich ein ärztliches Gutachten über mich durchgelesen und hätte sagen sollen, ob es passt oder ob ich an der einen oder anderen Stelle eine andere Formulierung brauche. Das war schon ein riesen Entgegenkommen vom Doc. Ich hatte beim Durchlesen das Gefühl, irgendwas ist nicht ganz stimmig. Ich konnte nicht gleich sagen was. Ich hätte den Schrieb mit heim nehmen und ein paar Mal in Ruhe lesen müssen, um drauf zu kommen, was unstimmig ist. Die Zeit hatte ich nicht. Selbst wenn es mir gleich aufgefallen wäre, hätte ich wahrscheinlich in der Situation nicht verbal kommunizieren können, was anders lauten müsste. Ich hätte es ihm schreiben müssen.
    So geht es mir öfter mal in ähnlichen Situationen. Erst weiß ich nicht, was ich verhandeln muss und wenn ich es weiß, könnte ich es wenn überhaupt dann nur schriftlich. Flohmärkte, Basare und ähnliches besuche ich nie, auch diese Art von feilschen kann ich so gar nicht. Andere Menschen lieben das offensichtlich.

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