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    Habe nie Überblick im Alltag, wie Kontostand aussieht, was ich schon alles genau eingekauft habe, was im Kühlschrank ist etc.
    Dazu habe ich Chaos in der Wohnung, da ich noch keinen festen Platz für alles habe.
    Es kann sein, dass ich das eine da, das andere dort habe, wobei andere intuitiv alles nach Kategorien ordnen. Intuitiv bekomme ich es noch nicht wirklich hin
    Habe noch wenig Überblick.
    Dazu macht oft der Kopf nicht mit, so dass ich viel irgend wie in die Ecke donnerte, wenn mir alles zu viel ist.
    Momentan beschäftige ich mich mit der Sozialarbeiterin mit dem Teacch Konzept um Ordnung und feste Strukturen dadurch in meinem Leben reinzukommen, damit ich mehr Überblick bekomme.
    Siehe.
    de.m.wikipedia.org/wiki/TEACCH
    Könnte dies auch was mit einem niedrigen Strukturnivea zu tun haben?
    de.m.wikipedia.org/wiki/Strukturniveau
    Vor paar Jahren wurde mir ein mässig bis niedriges Strukturnivea bescheinigt.

    Habt Ihr Strategien für Übersichtsprobleme und Strukturprobleme im Alltag und Haushalt?
    Herzlichen Dank.
    L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Hallo Forums-Mitglieder
    Bei mir wurde vor einem halben Jahr das Asperger Syndrom diagnostiziert ("Spätdiagnostizierte"). Ich habe über die Eingliederungshilfe daraufhin eine Autismustherapie beantragt. Nach nun 5 Monaten habe ich nun einen Bescheid bekommen, dass ich monatlich über 200 € selber zur Therapie dazu bezahlen muss. Das kann ich gar nicht aufbringen. Meine finanziellen Möglichkeiten sind eingeschränkt, habe kein Eigentum usw.. Meine wöchentliche Arbeitsstundenzahl habe ich reduziert und selbst da weiß ich nicht, wie lange ich das noch leisten kann?
    Bei mir in der Umgebung , wo ich her komme, gibt es keine Psychotherapeutin, die sich mit Autismus auskennt, um evtl. eine Verhaltenstherapie über Krankenkasse erstattet zu bekommen.

    Ich überlege, zu der Entscheidung nun erst einmal Widerspruch einzulegen. Hier im Forum hatte ich gelesen, dass sich zum neuen Jahr etwas ändern soll? Kennt hier jemand vielleicht noch eine andere oder weitere Möglichkeit, eine Autismus-Therapie-Möglichkeit nutzen zu können? Selbst die nächste (für mich zuständige) Autismus-Ambulanz konnte mir da auch nicht weiter helfen.

    Ich merke, je älter ich werde, desto weniger Kraft und Energie steht mir zur Verfügung. Ich habe über die Jahre hin sehr viel kompensiert. Da hat man die ganzen Jahre alleine vor sich hin "gekämpft" und ....wie geht es nun weiter? :m(:
    Ich habe auch das Gefühl, dass sich NRW meiner Meinung nach, in einiger Hinsicht schwer tut?
    Alleine einen "dementsprechenden" Schwerbehinderungsgrad zu bekommen, gestaltet sich schon schwierig.
    Liebe Grüße
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    Ein Hallo in die Runde,

    ich würde gerne meinen Account hier auf diesem Forum löschen, da ich in naher Zukunft keine Zeit mehr haben werde, diesen Account noch aktiv zu führen. In der Verwaltung des Benutzerkontos sehe ich leider keine Möglichkeit, den Account zu löschen.

    Kann man hier in diesem Forum seinen Account überhaupt selbst löschen, oder muss man sich diesbezüglich erst an einen Admin wenden?

    LG Frigus
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    Hallo! Ich erzählte euch ja schon, dass ich bei einer speziellen Therapeutin für Borderline bin. Die Diagnose wurde vor vielen Jahren gestellt und ich habe immer gewusst, dass diese nicht stimmt bzw dass etwas wichtiges übersehen wurde, aber da ich einfach nie wusste, was mit mir los ist, bin ich dort geblieben. Und es war besser an etwas arbeiten zu können, als einfach nur zu denken, dass ich komisch bin und nicht klar komme auf dieser Welt. Da es mir auch vor damals richtig schlecht ging, war ich einfach froh irgendwo hinzugehören.
    Aber seit der Diagnose meines Sohnes weiß ich endlich auch, dass es auch auf mich zutrifft und es war eine große Erleichterung.
    Die Diagnostik richtig zu machen ist wohl sehr schwer wenn man schon geprägt ist von anderen Diagnosen, dort wo ich sie gemacht habe, wussten sie davon und meine Therapeutin ist mir in dem Abschlussgespräch in den Rücken gefallen. Zum Schluss hieß es, viele autistische Züge, aber da ich so empathisch sei, sei eine Autismus Diagnose ausgeschlossen. Borderline passe wohl besser.
    Aber da ich weiß, dass Borderline falsch ist mache ich die Diagnostik nochmal. Es ist mir sehr wichtig, weil ich endlich die richtige Hilfe bekommen möchte. Aber das dauert wohl noch.

    Soo, aktuell gehe ich noch zu meiner Therapeutin, alle 1-2 Monate, aber aufgrund von meinen Schwierigkeiten in der Kommunikation wird es oft komisch zwischen uns, weil ich sie nicht richtig deuten kann. In einem Moment scheint sie total zugewandt, im nächsten total schroff und kühl. Ich bin einfach extrem empfänglich für Schwingungen. Und es war schon immer so, dass ich ein Arzt Gespräch /Therapie/ Behörden etc grausam fand und dazu neige, zu verstummen. Oder ich bekomme Panik, dass ich etwas falsch mache etc. Vielleicht kennt ihr das auch...
    Manchmal denke ich, dass ich in erster Linie eine Therapie oder Kurs brauche, um Menschen besser zu verstehen.
    Aber genau aus dem Grund habe ich auch so gut wie keine sozialen Kontakte /Freunde.
    Ich kann es einfach nicht.

    Jetzt war meine Therapeutin im Urlaub, nächste Woche haben wir Dienstag ein Einzel, gestern rief sie an, dass am Mittwoch Teamsitzung ist und die gerne wollen, dass ich dazu komme,um darüber zu sprechen was bei mir los ist, warum es ständig zu den Schwierigkeiten mit meiner Therapeutin geht.
    Ich war etwas verwirrt und überfordert aber schaffte es zu fragen, wieso das so kurzfristig sein muss und wer da sein würde. "Um herauszufinden, warum Sie immer Schwierigkeiten mit unserer Beziehung haben und wie Sie von der Therapie profitieren können"
    ach und es werden circa zehn Therapeuten da sein. ZEHN
    Ich weiß nicht ganz was ich davon halten soll. Sicherlich machen Sie es nur um mir zu helfen, aber es fühlt sich absolut nicht so an.

    Ich überlege ja schon ständig, ob ich die Therapie beenden soll, aber der Gedanke niemanden zu haben, macht mir Angst. Denn ich spreche sonst mit niemandem..

    Was würdet ihr machen? Einfach hingehen und schauen was passiert?
    Wenn ich nur daran denke, habe ich schon das Gefühl, kein Wort mehr sagen zu können und ein absolutes Blackout zu haben.
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    Ich habe mich bisher nie mit Dyskalkulie beschäftigt und bin gestern zufällig auf das Thema gestoßen. Ich habe u.a. gelesen, dass man trotz Dyskalkulie in der Schule super Leistungen im Fach Mathematik erbringen kann, was wohl daran liegen soll, dass arithmetisches und mathematisches Denken zwei verschiedene Sachen sind. Das heißt, mit Dyskalkulie tut man sich mit Kopfrechnen und den einfachen Grundrechenarten schwer, doch je abstrakter und theoretischer die Mathematik wird, desto weniger wirkt sich die Dyskalkulie aus (soweit ich das richtig verstanden hab, wie gesagt, bin neu in dem Thema).

    Symptome von Dyskalkulie sollen im Alltag wohl u.a. auch ein schlechtes Zeitgefühl und ein fehlendes Gefühl für Finanzen sein. Beides trifft bei mir zu und ich habe mich dann daran erinnert, dass ich in der Grundschule zwar auch einigermaßen gut in Mathe war, allerdings habe ich immer recht lange fürs Kopfrechnen gebraucht. Alles was ich nicht wie Vokabeln auswendig gelernt habe (kleine 1x1 zb) war für mich nur mit großem Zeit- bzw. Konzentrationsaufwand zu lösen. Das hatte ich aber total verdrängt bzw. war diese Erinnerung wohl bisher einfach nie relevant. Je abstrakter es in Mathe wurde, desto weniger musste ich mich anstrengen. Auf der Oberstufe hatte ich Mathe als Leistungskurs und fast immer 14 Punkte.

    Ich wär vorher nie auf die Idee gekommen dass ich Dyskalkulie haben könnte, aber hört sich etwas danach an oder? Kennt sich hier jemand etwas besser damit aus? Und könntet ihr euch vorstellen dass das bei Autismus und AD(H)S gehäufter vorkommt? Zählt ja glaube ich als Lernbehinderung, was im Spektrum wohl häufiger vorkommt als bei Neurotypischen. Zudem habe ich mich gefragt, ob man als hochfunktionaler Autist die Dyskalkulie in den ersten Schuljahren einfach durch mehr Anstrengung und andere Strategien automatisch kompensiert, wie in so vielen anderen Lebensbereichen auch, ohne dass es anderen auffällt, geschweige denn einem selbst.

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