Dashboard

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

News

  • New

    Hallo,
    ich habe von AutKom Mittelfranken einen Aufruf zur Teilnahme an einer Onlinestudie mit der Bitte um Weiterleitung erhalten und möchte das hiermit tun. Ich habe mir das noch nicht im Einzelnen angesehen und weiss daher noch nicht was einen da erwartet.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    gerne leiten wir nachfolgenden Aufruf zur Teilnahme an einer Studie der Universität Cambridge an Sie weiter.
    *10 Points for Change*
    mein Name ist Kathryn Gibbs. Ich bin Forschungsassistentin an der Universität Cambridge in England und arbeite gemeinsam mit Professor Simon Baron-Cohen an dem Aims-2-Trials-Projekt. Wir untersuchen, in welchen Bereichen die autistische Gemeinschaft in Europa den dringendsten Bedarf an politischen Änderungen sieht. Unser Ziel ist es, die zehn wichtigsten Änderungspunkte in einem Dokument darzulegen, das wir den EU-Entscheidungsträgern vorlegen werden. Wir würden es daher sehr zu schätzen wissen, wenn Sie die Mitglieder Ihres Netzwerks auf diesen Fragebogen aufmerksam machen könnten.
    Wir möchten von Ihnen hören, wenn Sie:
    · autistisch und mindestens 16 Jahre alt sind
    · ein autistisches Familienmitglied betreuen, das den Fragebogen nicht selbst ausfüllen kann
    · Mitglied einer Organisation, die sich mit Autismus und autistischen Personen befasst
    Bitte senden Sie den Link zu dieser Umfrage an Ihre Mailingliste oder an Ihre Kontakte in sozialen Medien wie beispielsweise Twitter oder Facebook. Die Umfrage wurde bereits über die Twitter-Konten von ARC und Aims-2-Trials getwittert und kann von dort weitergeleitet werden:
    https://twitter.com/Aims2Trials/status/1346461228726710272
    <https://twitter.com/Aims2Trials/status/1346461228726710272>
    Sie finden die Umfrage unter folgendem Link:
    https://rebrand.ly/10-points-for-change
    <https://rebrand.ly/10-points-for-change>.
  • New

    Hallo allerseits,

    ich hoffe ich mache nichts falsch. Habe erst keinen neuen Thread öffnen wollen, aber einen uralten Thread zu reaktivieren kommt wahrscheinlich auch nicht gut an.

    So genau weiß ich nicht was ich mir hiermit erhoffe, vielleicht möchte ich auch nur meine Gedanken sortieren und die Meinung anderer lesen.

    Seit 15 Jahren arbeite ich in der Automobilindustrie. Bin zufällig reingestolpert (RW), weil ich nichts mit meinem Leben anzufangen wusste. In der Firma habe ich mich hocharbeiten können und bin mittlerweile auf der Manager-Ebene. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Ich mag die Arbeit nicht, hatte auch schon einen Burnout erlitten und kann mich mit dem Produkt 0 identifizieren. Ich bin absolut kein Workaholic. Warum ich nicht woanders anfange? Ganz einfach, ich bin realistisch und weiß, dass ich woanders, vorausgesetzt ich finde eine andere Stelle, dieselben Probleme haben werde wie jetzt. Zumal ich immer noch nichts mit meinem Leben anzufangen weiß. Würde mich am liebsten morgens bis abends meinen Hobbies widmen, aber das ist natürlich nicht möglich.
    Seit gestern habe ich zusätzlich zu meinen alltäglichen Aufgaben neue Aufgaben erhalten. Ich muss jetzt die Arbeit von 4 weiteren Kollegen übernehmen, weil diese gekündigt wurden oder die Firma freiwillig verließen.
    Nach meinem letzten Burnout wurde ich von der Personalerin und dem Betriebsrat darum gebeten, ihnen frühzeitig Bescheid zu geben sollte ich mich überfordert fühlen. Das habe ich getan, aber es hat sich nichts geändert. Im Gegenteil. Der Betriebsrat zieht meine Probleme ins Lächerliche und die Personalerin möchte sich irgendwann darum kümmern. Das war übrigens vor knapp 2 Jahren. Ich spreche sie seitdem regelmäßig darauf an, aber anstatt Unterstützung erhalte ich nur mehr Aufgaben.
    Dank Corona bin ich im Home Office, aber ab nächste Woche muss ich wieder in die Firma und mir ist jetzt schon schlecht. Hatte die ganze letzte Woche, als ich erfuhr dass man mich erwarten würde, 40°C Fieber (bin Covid-negativ, ich reagiere auf Stress immer mit Fieber) und in sehr kurzer Zeit 20kg abgenommen.
    Hinzu kommt, dass ich nun ständig mit neuen Leute zu tun habe. Ich habe mich in der letzten Telefonkonferenz schlimm blamiert. Sollte mich spontan vorstellen, was total schiefging, ich habe Witze nicht verstanden und überhaupt war alles eine Katastrophe. Am 30.12.2020 erhielt ich zwar meine Diagnose und weiß nun warum ich so bin wie ich bin, aber ich fühle mich nur geringfügig besser. Um meine Arbeitsstelle zu schützen habe ich einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt, aber solange der Diagnosebericht noch nicht vorliegt komme ich auch da nicht weiter.
    Sorry fürs auskotzen (RW), aber ich weiß nicht mit wem ich darüber reden kann.
    Befindet oder befand sich jemand auch in so einer ähnlichen Situation? Wenn ja, wie kamt ihr da raus? Habt ihr Unterstützung erhalten?

    Gruß,
    HolyDiver
  • New

    Hallo,

    in § 102 Abs. 2 SGB VI steht:

    Renten, auf die ein Anspruch unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage besteht, werden unbefristet geleistet,
    wenn unwahrscheinlich ist, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit behoben werden kann; hiervon ist nach einer Gesamtdauer der Befristung von neun Jahren auszugehen.

    Ich hatte mich gefragt, ob das bei einer lebenslang bestehenden Behinderung (z.B. Autismus) evtl. anders sein könnte, weil da auch schon vor Ablauf von 9 Jahren eindeutig ist, dass der Autismus (wenn dieser der Grund für die Erwerbsminderung ist) auch nach 9 Jahren noch vorhanden sein wird. Da könnte man sich als Betroffener viel Papierkram, Stress und Überlastung ersparen, wenn man sich nicht mindestens 9 Jahre lang immer wieder mit der Rentenversicherung und irgendwelchen Schikanen herumärgern müsste.

    Bei weiterem Recherchieren habe ich dazu folgendes gefunden:
    Rechtsanwalt für Sozialrecht Sönke Nippel
    Unbefristet wird die Rente wegen Erwerbsminderung nur gezahlt, (wenn)
    - die Gesamtdauer der Befristungen bereits neun Jahre beträgt,
    - von einer Beseitigung der Erwerbsminderung nicht mehr ausgegangen werden kann BSG vom 29. März 2006, B 13 RJ 31/05:
    rechtsanwalt-und-sozialrecht.d…istung-rente-rentenbegin/

    Gerade der 2. Punkt "von einer Beseitigung der Erwerbsminderung nicht mehr ausgegangen werden kann" sollte/könnte auf viele Autisten zutreffen. Wenn Autismus der Grund der Erwerbsminderung ist, wäre es wohl eindeutig dass dieser Grund nicht beseitigt werden kann. Ich kenne mich damit nicht aus, aber die Rentenversicherung würde einen auf solche Möglichkeiten natürlich auch nicht von sich aus hinweisen.

    Deswegen wollte ich das Thema generell eröffnen, vielleicht weiß darüber zufällig jemand etwas, oder hat eigene Erfahrungen.
  • New

    Bisher war für mich ein guter Weg um in der Öffentlichkeit unauffällig zu stimmen, (leicht) auf meine Zunge zu beißen
    oder meine Zähne etwas fester aneinander zu drücken.

    Leider habe ich das in letzer Zeit ein bisschen übetrieben und ich werde aufgrund dessen eine Zahnschiene bekommen.

    Deshalb wollte ich euch fragen, ob ihr auch mal auf ähnliche Weise gestimmt habt und dann aber eine gesunde Alternative zum Stimmen
    in der Öffentlichkeit gefunden habt?

Unread Threads

Topic Replies Last Reply

Steuerlicher Nutzen der festgestellten Behinderungen

91

Cordelia

Wie lange habt ihr auf eure schriftliche Diagnose gewartet?

12

ziejay

Was tun bei gedanklichem overload?

9

Grubber

Verhaltenstherapie

24

Tux

Selbstbild

32

Dr. L84

EM Rente Unbefristung b. Behinderung

5

phantom

Hürden bei Wohnungssuche

21

Lou

Umfrage "Anecken" (nur an diagnostizierte Autisten)

86

Lou

Welche Hilfen kann ich bekommen

8

Lou

Gesunde (unauffällige) Wege zum Stimmen

9

freebirth_one

Berufliche Schwierigkeiten, keine Unterstützung

7

zaph

Aufruf zur Teilnahme an einer Studie der Universität Cambridge

4

Chch

Erfahrungen mit der Eos Klinik Münster?

9

KurokoDark