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    Welche Strategien habt ihr hierfür ?

    In der anonymen Umfrage würde mich interessieren, welche die 3 häufigsten/bedeutendsten Konflikt-/Angst- und sonstigen Situationen sind, die euch so im allgemeinen immer wieder reiten. Max. 3 Antwortmöglichkeiten

    Ich habe mich mit dem Thema insoferne beschäftigt, als ich zur besseren Reflexion eine Abfragemaske erstellt habe, die ich im Bedarfsfall per Handy abfragen kann.

    Es wird folgendes reflektiert:
    - Welche Art von Ärger/Konflikt/Angst empfinde ich überwiegend
    - Wie intensiv empfinde ich das (Skala von 1-5)
    - Einschätzung des nachhaltigen Schadensausmaßes, welches durch die Auslösersituation verursacht wurde (Skala von 1-5)
    - Einschätzung der Dauer des Konfliktes (von max. 1-2 h bis dauerhaft)
    - Einschätzung des Eigenverschuldens (Skala von 1-5)
    - Einschätzung des Ärgers über sich selbst, unabhängig von der Auslösersituation (Skala von 1-5)
    - Einschätzung der eigenen Reaktion (angemessen/ungeschickt/falsch)

    Diese Art der Reflexion hilft mir sehr bei meiner teilweise recht mühsamen Konfliktbewältigung von teilweise für andere sehr normalen Alltagssituationen. Ich werte die Abfrageergebnisse dann automatisch aus und stelle durch das objektive Ergebnis dann zumeist fest, das der Konflikt/Ärger/Angst oft nur sehr minimal objektiv begründbar ist. Ich kann das Problem dann sofort ablegen, hat mir wirklich sehr geholfen, voraussichtlich besser als jeder diesbezügliche Therapeut.
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    Hey,

    Wurdet ihr seit Kindheit auf neurotypische Verhalten getrimmt, oder durftet ihr selber euer Charakter mit emotionaler Unterstützung entwickeln?
    Bei mir hiess es immer, was richtig ist, wobei auf mein Verhalten und nicht auf meine Probleme welche dahinter gesteckt haben geachtet wurde.
    Als Folge, achte ich sehr stark auf Überanpassung, da es aktuell mein einziger Weg ist, unter Menschen klarzukommen.
    Da ich immer hoerte was richtig ist, ich es nie umsetzen konnte durch dieses gelernte Verhalten ständig in der Überforderung bin, sind Selbstwertgefuehl und gefühlte Selbstwirksamkeit sehr schlecht ausgeprägt.
    Dazu weiss ich nicht wirklich wehr ich bin, was ua, Menschen von Selbsthilfegruppen zu mir sagen, da ich schon bisschen auf das 'richtige Verhalten' getrimmt worden bin.

    Es gibt doch auch ein umstrittenes Programm für junge Autisten, womit sie auf neurotypische Verhalten getrimmt werden, kann mir jemand sagen, wie es heisst?
    Der Name fällt mir gerade nicht ein.

    Autisten welche seit kleinster Kindheit auf das 'richtige Verhalten' getrimmt werden, können doch nicht wirklich einein eigenen Charakter entwickeln?
    Wie weit 'zerstören' solche Erziehungsmethoden die Psyche und trimmen den entwickelten Charakter auf Überanpassung?

    Mittlerweile würde ich versuchen, junge Autisten mit viel emotionaler Unterstützung,Akzeptanz und Programme zu unterstützen, welche ihre Handlungsfähigkeiten möglich stark verbessern.
    Dazu mit den Teacch Programm, da Strukturierung und Visualisierung dahintersteckt, welchen den Autisten fördern und eine möglichst grosse Selbstständigkeit erreichen lässt, wenn es so ist, wie ich es einschätzen.
    Akzeptanz, Verständnis und emotionale Unterstuetzung, sind für mich aber mittlerweile die 'Hauptpfeiler' einer guten Erziehung.

    Noch heute werde ich von meinen Eltern schnell angesprochen, wenn ich mich nicht rasiere, oder zunehme.
    Genauso, wenn meine Hosen ungleich aus den Schuhen ragen oder Schnürsenkel offen sind.

    Wenn ich sie Frage, warum sie mich und meine Probleme nicht akzeptieren wie sie sind, meinen sie, was wären sie für 'Rabeneltern', wenn sie mich nicht drauf ansprechen würden.
    Sie sehen es als Asusdruck ihrer Liebe, ich sehe es als Teil ihrer Inakzeptanz mir gegenüber, da es bei mir Druck aufbaut gut genug zu sein.
    Logischer wäre es, wenn sie seit jeher ua. nach Loesungen für meine Konzentrationsprobleme geachtet haetten, da es die Ursachen vom nichtrasieren, offenen Schnürsenkel, ungleichen herausragen von Hosen aus dem Schuh sind.
    Wobei ich in der Kindheit nicht nur bei der Ergo war, sondern auch bei Logoparden etc.

    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Kann mir jemand von Erfahrungen mit Hörgeräten berichten? Ich kann in Gruppenunterhaltungen mein Gegenüber nicht verstehen und habe auch Probleme beim Fernsehen, wenn Summtöne oder Musik Sprache überlagern. Jetzt habe ich gehört, es gäbe dafür Hörgeräte.
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    Hey, mir ist bewusst, dass Autismus als Wahrnehmungsstoerung gilt.

    Hier im Forum, höre ich den Begriff aber in verschiedene Kontexte.

    Bin bei viele Reize überempfindlich, bei Berührung unterempfindlich.

    Dass ich kein Gesamtbild sondern Einzelteile im Kopf habe, was meine Kommunikation anders macht, gehört ja auch Warnehmung. Dass ich viel wörtlich verstehe, was nicht wörtlich gemeint ist, gehört ja auch zum Begriff Wahrnehmung.
    Dass ich Unordnung im Kopf habe, kein Überblick im Aussen habe, auf Strukturierungshilfen angewiesen bin gehört sicherlich auch zur Wahrnehmung.

    Der Begriff Wahrnehmung, habe ich hier aber schon in sehr verschiedene Kontexten gehört.

    Deswegen die Frage.
    Was versteht ihr unter Wahrnehmung, was unter Wahrnehmungsstoerung .
    Den Begriff Wahrnehmung empfinde ich sehr vielseitig, wobei ich mir bewusst bin, dass mir nicht alle Bereiche/Kontexte bekannt sind.

    Herzlichen Dank.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    .
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    Hallo,

    ich weiß nicht so recht, ob das hier hin gehört.
    Kennt ihr das auch, dass eure Nachbarn so eine Gemeinschaft bilden und ihr euch dieser hilflos ausgeliefert sieht?
    Gerade die Nachbarn mit Kleinkindern bilden so eine Gemeinschaft und haben es sich bei uns zur Aufgabe gemacht, vor unserem Fenster mit Bobbycars auf dem engen gepflasterten Gehweg hin und her zu fahren und jetzt während Corona "Treffen" abzuhalten (ca. 30min.)
    Wenn man sie darauf hinweist, geben sie nur Unsinn von sich, angeblich dürften sie alles machen und sie würden ja immer nur vorbei gehen, was eben nicht stimmt.

    Ich bin mit den Nerven am Ende, nachdem ein Streit letztens derart eskaliert ist, dass ich vor Überforderung und Stress die Treppe runtergefallen bin und einen Nervenzusammenbruch hatte.
    Die Nachbarn haben mich derart schikaniert und herablassend behandelt, dass ich emotional kaputt bin.
    Ich habe z.B. normal geredet und mir wird schreiend entgegnet "Nicht in diesem Ton mit mir!" mit Finger auf mich. Ich bin über 20 Jahre alt und studiere...
    Als eine Passantin an mir mit Abstand vorbei lief, schrie sie mich an, dass ich ja jetzt auch nicht die Regeln einhalten würde.
    Meine Mutter rief aus dem Fenster heraus, weil sie Angst vor Kontakt hat und sie wurde als psychisch gestört und gemeingefährlich beschimpft...
    Man würde das der Verwaltung melden und uns kündigen lassen...
    Wir werden am Eingang zugeparkt mit Spielsachen und Geräten, vor unserem Fenster wird Dreck hinterlassen, anscheinen werden wir in der Nachbarschaft noch schlecht geredet...
    Egal was ich sage oder mache, am Ende fühle ich mich als Opfer und gelte als Täter.
    Es kommt halt immer die gleiche Antwort und Arroganz: Man könne ja machen was man will. "Partys" wären ja erlaubt, wenn es in der Wohnung ist, weil da dürfe man ja machen was man will...
    Ich komme gegen so viel Schwachsinn einfach nicht an. Ich kann aber auch nicht einsehen, dass es nichts bringt. Es ist immer so ein zähes Stück bei mir, das mich dazu bringt, noch Hoffnung zu haben, dass man darüber reden könnte. Aber jedes Gespräch fühlt sich wie eine emotionale Messerstecherei an. Ich werde erniedrigt, nicht ernst genommen und der O-Ton lautet einfach IMMER: Ich darf das, du nicht. Ich bin was Besseres.

    Zum Beispiel hatten sie sich über unseren Lärm beim Umzug beschwert, aber als wir das Gleiche von ihnen einforderten, hieß es, man könne ja die Kinder nicht anketten und man würde sich nur an unser Beispiel "anpassen". Es redet keiner von anketten, das wäre auch keine Lösung, aber wieso müssen solche Eltern ihre Kinder immer wie Tiere darstellen, denen man nichts sagen könne. Komischerweise haben wir die Kinder mal ertappt, wie sie vor unserem Fenster Unsinn trieben und haben sie angesprochen, sie haben sich sogar entschuldigt und sind gegangen. Anscheinend sind es ja keine vernunftlosen, stummen Tiere, mit denen man nicht kommunizieren kann... Wie die mit denen reden, wenn sie sich unbeobachtet fühlen ist auch hochinteressant, da fallend dann Sätze wie "Halt den Mund"...


    Geht es jemandem ähnlich, kann einer das nachvollziehen? Bitte nichts Böses schreiben, das kann ich momentan echt nicht verkraften.
    Danke

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