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    Hallo,

    ich habe ein ziemlich nerviges Problem: Schon seit einiger Zeit trage ich nur noch Kleider und Röcke, da mir jeder Hosenbund Schmerzen bereitet.
    Bis vor einiger Zeit trug ich allerdings noch Hosen, aber nach und nach wurden alle unbequem.

    Deshalb dachte ich, dass in einem Autismusforum, wo vielleicht auch andere hypersensibel auf Kleidung reagieren, jemand einen Tip hat, ob und wo
    es weiche Hosen bzw. dünne Hosen gibt, am besten Hüfthosen/low waist?
    Es sollten Hosen für Frauen sein, die auch in kleinen Größen erhältlich sind. Ein hoher Preis wäre nicht so das Problem, das würde ich mal investieren,
    wenn es dafür bequem ist.
    Und die Hose sollte eher eng anliegend geschnitten sein, so schlabbrige Hosen sind gar nicht mein Ding.

    Zwar mag ich Röcke und Kleider, jedoch würde ich gerne wieder mal eine Hose tragen, aber natürlich ohne Schmerzen!

    Ich bin mal gespannt, ob jemand eine gute Idee hat. 8-) :idea:
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    Hallo AspergerInnen (ich spreche bewusst nur jene an),


    ich habe Fragen zu dem o.g. Thema.

    1. Macht ihr das?

    & falls ja:

    1a. Wie konditioniert ihr Euch das nur bei absoluter Einsamkeit zu machen?
    1b. Habt Ihr einen Lösungsweg fürs ‚entdeckt werden‘?

    Sowie:

    2. Was ist der Inhalt?

    Zu mir:
    1. Ja.
    1a. Ich versuche es nur im geschlossenen Raum (Womo, Auto, Wohnraum), aber da ich oft alleine draußen bin und Contenance nicht meine Kernkompetenz ist…
    1b. Not yet.

    2. Bei mir geht es immer um zukünftige potentielle Gesprächssituationen mit wechselnden Partnern (je nach dem was so anstehen könnte). Dabei sind das tw. auch abwegige Kombinationen aus Thema und Partner (bspw. erkläre ich der Mutter eines Schulfreundes den Sinn von zwei Wassertanks im Wohnmobil - das juckt die gar nicht - geschweige denn dass es ein derartiges Gespräch jemals geben könnte).
    Manches Gespräch wiederholt sich mehrfach, andere gar nicht.
    Der imaginäre Gesprächspartner hat dabei null Redeanteil.
    Im Prinzip ist es kein direktes Selbstgespräch (mein interner Dialog läuft geräuschlos), sondern man könnte das eher als ein Formulierungsgebaren betrachten.

    Kennt das jemand?

    Ich schwanke ein wenig (je nach Tagesform) ob ich das einfach annehmen oder unterbinden sollte. Ich habe den Eindruck mir scheint das irgendwie wichtig zu sein und es scheint mich mitunter zu beruhigen, also (bis auf die Möglichkeit dass mich _deswegen_ jemand für verrückt hält) hat es eigentlich nur positive Effekte (soweit ich das jetzt beurteilen kann), was mich immer wieder zu dem Schluss bringt ‚lass laufen‘.

    Wie seht ihr das?
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    Moechte mal nachfragen wie es bei euch bei den Themen Masking und Anpassung im Alltag aussieht?

    ze.tt/masking-menschen-im-auti…ltag-anpassen-zu-muessen/

    Um zu überleben, scheine ich seit Kindheit sehr unterwuerfig zu sein und komplett auf Ueberanpassung getrimmt, da Verlustangst und Angst vor Ablehnung riesig sind.

    Therapeuten machten mich immer auf meine Unterwürfigkeit aufmerksam, ignorierten aber meistens meine Grenzen, wenn ich Grenzen setzte, da sie mehr Ahnung hätten.
    Da sie mir vor der Autismusdiagnose bei der Autismus Ambulanz die falsche Diagnose gaben, fuhr ich mit ihren Methoden an die Wand, wobei ich mich wieder wie so oft unfreiwillig mit der eigenen Ohnmacht befassen musste.

    Ich habe seit der Kindheit gelernt mich so anzupassen, dass ich irgendwie durchkomme, wobei ich trotzdem sehr wenig Bekannte habe und noch nie eine Beziehung leben könnte.

    Meine Maske welche ich mir in fruehester Kindheit zum Überleben anzog bekomme ich nicht ausgezogen.

    Die Ueberanpassung und Unterwürfigkeit scheint ein Teil von mir zu sein.
    Habt ihr Masken um zu überleben?
    Könnt ihr sie auch wieder 'ausziehen

    Herzlichen Dank
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Hallo ihr Lieben.
    Habe erst gerade diesen Artikel gesehen, welchen ich gleich verlinke.

    leafly.de/autismus-cannabis-medizin/

    Jetzt aber zu meinem Hauptthema
    Mit 37 Jahren sollte man seine Spannungszustaende und sich selber beruhigt bekommen, was ich nicht leicht finde.
    Mir tat es heute wieder weh, als ich merkte, dass es mir deutlich besser geht als meiner Schwester, ich sie anrufe, da ich emotional ueberfordert bin.
    Ich mache seit Jahren Stabilisationsuebungen wobei ich es immer noch nicht ganz allein schaffe.
    Meine Eltern ging es früher immer schlecht, wenn es mir schlecht ging, wobei beide Seiten in die Ueberforderung stuerzten.
    In der Langzeitreha wurde meine Ueberforderung als Fehlverhalten gewertet, wobei die Ohnmacht von damals mir noch sehr nah ist.

    Durch Reizüberflutung, Ablehnung, zwischenmenschliche Missverständnisse, zwischenmenschliche Verletzungen, habt ihr auch Probleme mit der Spannungsreduktion?
    Kommt deshalb bei euch auch der Rededrang?

    Herzlichen Dank.
    Alles Gute.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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