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    Hallo zusammen,
    ich hatte heute im Fernsehen einen Bericht gesehen das mache Eltern Gerichtlich gegen die Masern Impfung Pflicht klagen. Da das Gesetz gegen die Körperliche Unversehrtheit ihres Kindes geht.
    Ich sehe das jedoch so: Dieser kleine Picks geht gegen die Körperliche Unversehrtheit eines Kleinkides, aber wenn das Kind dann irgend wann die Masern bekommt ist das in Ordnung. Obwohl es dann hohes Fieber Schmerzen und noch anderes bekommt. Auch gibt es durch aus Kinder die an den Masern sterben.
    Also erlich ich weiß nicht was in den Köpfen dieser Eltern vorgeht. :shake:
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    Hallo zusammen,
    mal eine Frage in die Runde... Könnt ihr mit anderen Personen in einen Streit gehen? Oder in einer Situation, die es erfordert (z.B. Betrug, absichtliches Verletzen), jemanden anschreien?

    Ich kann grundsätzlich nicht streiten. Zum einen möchte ich den anderen mit einer evtl. falschen spontan entstandenen Wortwahl nicht verletzen. Zum anderen ist meine Reaktion meistens so langsam und verzögert, dass es eh kein Streit wird. Streit kann ich von selber nicht anfangen, ich kläre Themen sachlich und in Ruhe. Wenn jemand mit mir Streit sucht, verstumme ich meistens oder gehe weg, bin überfordert. Habe wie einen Shutdown, brauche meine Ruhe, bin kaum ansprechbar.
    Auch in Situationen, wo ich jemand anderen anschreien sollte, versagt irgendwas in mir. Mich hat mal ein Typ mit voller Absicht vom Fahrrad geholt. Ich dachte mir innerlich "ok, du musst jetzt richtig laut werden", nichtmal das hat so richtig geklappt.
    Ich bin für sowas nicht gemacht, auch null schlagfertig, könnte nach dem ersten Satz nix mehr aus dem Ärmel schütteln, sondern mich nur wiederholen. Da ist auch meine Befürchtung, dass ich dann fertig gemacht werde, weil mir nichts mehr einfällt.

    Habe eine Person in meinem engen Umfeld, die sich nur streiten kann. Über emotionale Themen ruhig reden gibt es nicht, ist nicht möglich. Fazit ist, ich kann mit dieser Person über solche Themen nicht reden bzw. die Art Kommunikation verfehlt den jeweils anderen total.
    Ich will aber nicht streiten lernen!
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    Ich will es möglichst allgemein halten …
    Ich bin berufstätig
    Der Ort , an dem ich arbeite , ist exorbitant laut. Straßenlärm. Schreiende Kinder. Bässe wummern aus den Wohnungen des Viertels. Menschen schreien. Polizei und RTW im Stundentakt. Die Hitze im Arbeitszimmer staut sich so , dass den ganzen Tag die Tür aufsteht zur Hauptverkehrskreuzung. Ein abscheulicher Lärm. Wenn an der Kreuzung ein Auto mit wummerndem
    Bass steht , kann ich die Vibration fühlen. In letzter Zeit erlebe ich eine Art Crash (autistisches Burnout??) …
    Sowohl zuhause als auch im beruflichen Umfeld - nirgends kann ich mehr Reize wie einst filtern. Manchmal reichen 5-6 Tage nicht , um sich erholt zu fühlen.
    Overloads häufen sich, Meltdowns mit tränenreichen Ausbrüchen in immer kürzer werdenden Abständen.
    Verschlimmerung erlebe ich in letzter Zeit vor allem im beruflichen Kontext. Meine Krankmeldungen nehmen zu.

    Mein Problem mit der Situation ist - die Menschen , mit denen und für die ich arbeite , geben mir sehr viel. Akzeptanz. Wertschätzung. Verständnis. Lange Zeit gab mir das Kraft, während ich schon teils vor einem oder zwei Jahren nur noch mit Gehörschutz den Tag bewältigen konnte. An manchen Tagen war ich schier verzweifelt , erschöpft , ausgelaugt.

    Vieles bereitet mir Sorge.
    Der Abschied / die Veränderung
    Es ist auch so , dass ich gerne eine Sache zu Ende bringe , die ich angefangen habe. Wenn ich für oder mit Menschen arbeite , die mir wohlgesonnen sind , gebe ich gefühlt explizit ein Versprechen , mein bestes zu geben,- und das Versprechen , niemanden im Stich zu lassen.

    Nach Zunahme meiner Geräuschempfindlichkeit, mit Abnahme meiner sensorischen Belastbarkeit , … wird dies nicht mehr gehen.
    In meinem anderen Thread erwähnte ich bereits , dass ich schlimme Magenprobleme entwickelt habe. Der Grund ist unter anderem der, dass ich gefühlt nirgends mehr zur Ruhe komme. Ich bin körperlich krank geworden.

    Mir wurde angeboten , mich in eine ruhige , für mich angenehme Umgebung zu versetzen.
    rational das allerbeste für mich. Nach drei Jahren aber auch für mich ein großer Schritt (RW) , unter anderem aus o.g. Gründen

    konkret zusammengefasst zwei Fragen …
    1) Wie finde ich den Mut , Veränderung zuzulassen, Loyalitätsgefühle und die anderen nicht in meiner Entscheidung zu inkludieren?
    2) autistisches Burnout… an alle , die es vllt kennen, hinter sich haben … wird es jemals wie vorher ? Mir scheint , ein Teil von mir ist … ich will es drastisch ausdrücken … gestorben. Ich habe unter anderem meine Fröhlichkeit und einige Fähigkeiten verloren. Blickkontakt fällt schwerer denn je , Ängste häufen sich. Seit nunmehr drei Jahren Probleme mit dem Essen. Ich ernähre mich flüssig, breiig, schaffe seit Monaten meine Kalorien nicht mehr. Reflux. Kopfschmerzen. Ich falle wieder Treppen hoch , gehäuft , renne häufiger gegen Gegenstände im Raum , Türrahmen. Ich distanziere mich innerlich zunehmend von neurotypischen Erwartungen und Verhaltensweisen. Oder von den Menschen selbst (privat). Komme schneller an meine Grenze. Früher konnte ich auf ein lautes Konzert gehen - jetzt braucht das gehörschutz , ist überfordernd und die Menschenmassen sind mir zuwider. Es fühlt sich an wie die Rückkehr zur Authentizität, gleichzeitig wie der Verlust meiner selbst - dessen , was ich einst war. Aber dieser Mensch ging auch über seine Grenzen , - wozu unter anderem das aushalten widriger- arbeits- (Umfelds!)- Zustände zählte. Ich fühle jetzt , da ich mehr über mich gelernt habe in all den Jahren , mein Limit so dermaßen deutlich.
    Aber konkludent … endet dieser Prozess je .. oder ist das erst der Beginn ?
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    Hallo,

    wir haben zweit Diagnostiktermine hinter uns. Ich fand sie ganz seltsam. Wir Eltern waren ca 30 da, uns wurden Fragen vorgelesen, die wir mit ja oder nein antworten sollten. Wir hatten gar keine Möglichkeit etwas über den Sohn zu erzählen.

    Sohn war ca 20 min da, sollte genauso Fragen beantworten. Der dritte Termin ist für den Sohn.

    Läuft eine Autismus Diagnostik so ab? Nur so einen Fragenkatalog durchgehen, ohne auf persönliche Besonderheiten einzugehen?
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    Hi,
    hat irgendjemand schon Erfahrungen mit diesem ATZ gemacht.

    Meine Diagnose ist zwar immer noch nicht durch, aber Diagnostiker riet mir schon zum Aufsuchen eines ATZs.

    Dies ist das einzige in meiner Nähe.

    In anderen Threads las ich aber schon, dass die Finanzierung schwierig sein könnte, zudem wird in diesem ATZ zumindestens für Heranwachsende mit ABA gearbeitet.

    Ob diese Methode auch bei Erwachsenen Anwendung findet, weiß ich bisher nicht.

    Viele Grüße

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