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    Gesucht: Autisten und Nicht-Autisten

    Umfrage Zeitaufwand 5-10 Min.

    Umfrage: umfrage.hu-berlin.de/index.php/476336?newtest=Y&lang=de


    Liebe Teilnehmer,

    Studentinnen der Humboldt-Universität zu Berlin und der White Unicorn e.V. entwickeln gemeinsam Fragebögen, um Barrieren (Übersicht siehe Link) denen Autisten gegenüberstehen, genauer benennen zu können. In dieser Umfrage geht es um die Barriere: “Wenn Sachen und Orte plötzlich anders aussehen”.

    Wir wollen herausfinden, in welcher Stärke Sie diese plötzliche Veränderung in verschiedenen Situationen beeinträchtigt. Beeinträchtigung heißt, dass Sie nicht mehr weitermachen können bei dem, was Sie gerade tun. Oder nicht dort bleiben können, wo Sie gerade sind.

    Die Umfrage enthält 33 Fragen. - Vielen Dank!

    Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet. Die Datenschutzrichtlinien werden dabei streng beachtet. Frau Prof. Dr. Vera Moser und Frau Dr. Schwager vom Institut für Rehabilitationswissenschaften begleiten die Umfrage wissenschaftlich. Es gelten die universitären Ethikrichtlinien der Humboldt Universität.




    Beschreibung Barriere: "Wenn Sachen und Orte plötzlich anders aussehen"

    Menschen gewöhnen sich an das Aussehen von bestimmten Orten. Zum Beispiel an das Aussehen von ihrem Haus. Oder von der Straße mit der Kirche und der Tankstelle.
    Oder von den Regalen im Super-Markt. Wenn sich an diesem Aussehen etwas verändert, dann kann das für manche Menschen schwierig sein. Dann sieht der Ort wie ein anderer Ort aus. Und sie wissen nicht mehr genau, wo sie sind.

    Das ist besonders schlimm, wenn diese Menschen viel Stress haben. Dann reicht schon eine ganz kleine Veränderung. Zum Beispiel gemähtes Gras. Oder eine geschnittene Hecke. Oder wenn die Milch im Super-Markt wo anders steht. Wenn diese Menschen wenig oder gar keinen Stress haben, dann ist es nicht so schlimm.
    Wenn Orte oder Sachen plötzlich anders aussehen, dann stört das manche Menschen sehr. Besonders, wenn sie viel Stress haben. Sie fühlen sich wohler, wenn die Orte und Sachen immer gleich aussehen.

    Kontakt: info@white-unicorn.org
    Ansprechpartner: Stephanie Fuhrmann
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    Hallo,
    ich habe zu dem Thema leider nichts über die Suche gefunden, da die Begriffe sehr vage waren, deswegen ein neuer Thread.

    Ich bin ja Verdachtsautistin, und als ich mich an meine Pubertät und die zugehörigen Probleme erinnert habe, ist mir wieder in den Sinn gekommen, wie ich damals versucht habe, meine Ziele auch wirklich umzusetzen. (Die damals ganz langweilig waren: Freunde finden).

    Und zwar hatte ich mehrere Rollen/Charaktere, in die ich mich reingedacht und gefühlt habe, und die habe ich dann im realen Leben versucht zu "bespielen". Das fing morgens mit der Kleidung an (als "richtiges" Mädchen zB etwas geblümtes) und ging dann weiter mit Ausdrucksweise und wie ich auf die Aussagen anderer Menschen reagiert habe.

    Das war weniger extrem als es sich jetzt hier liest, aber mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass "Rollen ausdenken" immer noch eine genutzte Bewältigungsstrategie von mir ist. Als mein Studium überhaupt nicht mehr lief, habe ich mir vorgestellt, wie es wäre Polizistin, Ingenieurin usw zu sein und ob ich das gut finden würde. Die Entscheidung fiel mir riesig schwer, aber ich hatte dann eine Rolle rausgesucht und bin mit großer Motivation dran gegangen, sie auszufüllen, was aber so wie früher richtig schnell gescheitert ist. Weil ich zB die Fächer überhaupt nicht mochte oder so wie in der Schule gar nicht mit den Leuten gut klarkommen wollte, mit der meine Rolle gut klarkommen würde.

    Kennt das jemand von euch auch in dem Ausmaß? Dadurch habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich mich eigentlich gar nicht kenne.

    Falls das kein Autismus-Thema ist, darf der Thread auch gern gelöscht werden.
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    Also ich hab öfters gehört das "Autisten" öfter Probleme mit dem telefonieren haben.

    Warum ist das so?

    Bei mir ist es aber ähnlich, ich telefoniere nicht gerne, wenn ich Ämter, Krankenkasse oder meinen Arzt anrufen muss. Manchmal zöger ich das ewig raus, oder mir.eine neue Abreit suche und dann bei verschiedenen Stellen anrufe oder sowas.

    Bei Leuten die.ich gut kenne ist das anders.

    Aber jedenfalls bestsht da bei mir eine Hemmung.

    Ist das bei euch so ujd warum?
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    Gibt es unter euch diagnostizierten, die Erfahrung in aktiver Meditationspraxis haben?
    Wenn Ja, schreibt gerne Eure Erfahrungen.

    Ich habe als ich in CH arbeiten war, wegen dem Stress teils täglich in der Pause im Bett liegend meditiert (Nicht gesschlafen ;) ) was sehr angenehm war und ich war relativ schnell in einer Versenkung.
    Und ich habe mir vorgenommen jetzt mehr und regelmäßiger zu meditieren, weil ich denke dass das sehr gut ist.
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    Es gibt schon seit Längerem das Problem, dass immer wenn ich im Forum ein paar Sätze mittels Copy & Paste einfügen will (z. B. von einer externen Website oder auch von einer Stelle im Forum, wo ich nicht die Zitierenfunktion benutzt habe bzw. benutzen konnte), spätestens nach dem Absenden diese Sätze in einem unattraktiven riesigen Haufen Scriptsalat eingebettet werden, so dass ich das Ganze mühsam durch Weglöschen nachbearbeiten muss, damit es wieder leserlich wird.

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    Replied to the thread Jemand anders sein (wollen).

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    Quote from Mugwump: “Das fing morgens mit der Kleidung an (als "richtiges" Mädchen zB etwas geblümtes) und ging dann weiter mit Ausdrucksweise und wie ich auf die Aussagen anderer Menschen reagiert habe. ” Quote from Schneckentanz: “Ich habe das…