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    Schaue gerade mal wieder ein Video zu einem Sachthema, das an sich gut gemacht ist, bis auf die Hintergrundmusik. Es müsste echt einen Schalter geben, um die auszuschalten. So wie man sich künstlich Fangesänge zuschalten kann bei den Fußballspielen im TV, bloß umgekehrt eben. Mich nervt diese Musik total und lenkt mich ab. Vermute mal, dass die meisten das ausblenden können. Keine Ahnung, warum das eigentlich zugeschaltet wird, soll es irgendwie die Stimmung beeinflussen, so wie bei Spielfilmen z.B. unterschwellig vermitteln, dass das was erzählt wird, spannend ist? Oder fördert es sogar allgemein eher die Konzentration? Ich weiß es nicht, ich weiß bloß, ich hasse das. Also wenn es mal kurz Musik gibt z.B. wenn irgendwelche Bildsequenzen eingespielt werden oder so, das geht klar, aber während jemand was erklärt, also ich schaue öfter mal Videos, die mir ein Thema erklären, das ich gerade lernen muss, dann macht mich das total verrückt. Nunja, vielleicht hört die Musik ja irgendwann wieder auf in diesem Fall, ich hoffe es. Schaue gerade das:
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    Quelle
    de.m.wikipedia.org/wiki/Festhaltetherapie

    Zitat.

    Zielgruppe

    Die Therapie wurde für Menschen mit geistiger Behinderung, Autismus, Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen Störungen entwickelt, bei denen angenommen wird, dass die Bearbeitung einer Bindungsstörung therapeutisch hilfreich ist.
    William Sears, der Begründer des Attachment Parenting, empfiehlt die Methode auch, um mit kindlichen Wutanfällen umzugehen.[2]
    Zitat ende.

    Weiteres Zitat.

    Die von Martha Welch entwickelte Festhaltetherapie, die von Jirina Prekop ins Deutsche übertragen wurde, ist eine nicht anerkannte Form der Psychotherapie, bei der durch intensives "aggressionsfreies" Festhalten Bindungsstörungen aufgelöst werden sollen. Die Therapie wurde ursprünglich mit Unterstützung des Verhaltensforschers und Nobelpreisträgers Nikolaas Tinbergen für Kinder mit Bindungsstörungen entwickelt und wird heute von Prekop auch im Rahmen der Familientherapie bei Erwachsenen angewendet.
    Nach Ansicht einiger Psychologen und Psychotherapeuten beinhaltet die Therapie Gewalt gegenüber den behandelten Kindern und kann traumatisierend wirken. Die Anwendung der Therapie erfüllt unter Umständen Straftatbestände (Körperverletzung, Misshandlung von Schutzbefohlenen, Nötigung).[1]

    Zitat ende.

    Herzlichen Dank.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    In der arte-Mediathek bis zum 22.9.2020:
    "Neueste Nachrichten aus dem Kosmos"
    Hélène schreibt kraftvolle Texte mit beißendem Humor. Sie kann nicht sprechen und keinen Stift halten, hat nie lesen und schreiben gelernt. Trotzdem ist sie mit einem Theaterregisseur zu sehen, der ihre Texte auf die Bühne bringt. Viele Rätsel ranken sich um die Autorin mit dem Künstlernamen Babouillec.
    Wer ist diese junge Frau, deren Leben dieser Dokumentarfilm begleitet? Eine knapp 30-jährige Autistin, die kaum sprechen kann und zurückgeblieben wirkt – bis sie einzelne Buchstabenkärtchen vor sich auf dem Tisch zu Wörtern fügt. [...]
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    jahrelang habe ich gedacht
    ich wäre wie ein hässliches entlein
    flugunfähig tollpatschig
    und irgendwie kaputt

    jahrelang habe ich gedacht
    ich müsste normal werden
    werden wie alle anderen
    und hab mich jeden tag aufs neue
    von der klippe gestürzt
    damit es aussah
    als würde ich fliegen

    jahrelang habe ich gedacht
    meine zukunft bestünde aus nichts
    als quälerei und scheitern
    und adlern
    die sich fragen
    was mein problem ist

    und jetzt
    stehe ich hier
    wackle mit meinen schwimmflügeln
    und genieße die wärme der sonne
    auf meinem schnabel

    und plötzlich ist es okay
    dass ich nicht fliegen kann
    denn hauptsache
    ich kann leben

    auch wenn es nicht leicht ist
    auch wenn es nicht immer spaß macht
    aber es ist möglich

    die sonne spiegelt sich im eis
    als ich aufhöre zu kämpfen
    mich auf den bauch fallen lasse
    um mit höchstgeschwindigkeit
    und einem maximum an lebensfreude
    den abhang runter zu rutschen

    und der adler über mir
    sieht fast aus
    als wäre er ein bisschen neidisch.

    :d
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    Bei einem Mädchen, das ich seit meiner Hauptschulzeit kenne, vermute ich eine ASS. Sie hat das Abitur und studiert seit 2010 Mathematik und Chemie auf Lehramt.
    Außerdem ist sie Muslimin und weitestgehend im türkischen Kulturkreis großgeworden, weshalb ich zurückhaltend bin, da meine Intuition - und die mag durchaus völlig an der Realität "vorbeigehen" - mir suggeriert, dass muslimisch geprägte Familien gegenüber "westlichen" Diagnosen wie ASS weniger aufgeschlossen sind.
    In Anbetracht ihrer (hoch)schulischen Bildung sollte sie aber durchaus für Nichttraditionelles offen sein.
    Jedenfalls - sie studiert im 20. Semester im Bachelor, ist sicherlich normal intelligent und auch sehr diszipliniert und strukturiert, kommt im Studium aber einfach nicht voran, hat außerdem merklich soziale Probleme und schon immer eine auffällige Affinität zu (selbst den ärgsten) Außenseitern und insbesondere Autisten (zwei auffällige Asperger in meiner ersten Oberstufe) gehabt.
    Sie katastrophisiert auch ganz gerne, z.B. hat sie hochgradig aggressiv reagiert, als ich sie einmal auf ihre Krankenversicherungs ansprach, da sie das 30. Lebensjahr vollendet hatte und in die teure freiwillige Krankenversicherung zu rutschen drohte - weil sie dachte, ich wollte nur ihr langes Studium kritisieren. Dass ich sie nicht einfach mal vorsichtig auf meine Vermutung, dass sie Autistin sein könnte, anspreche, liegt also durchaus auch in Selbstschutz begründet. Ich rechne fest damit, dass sie gleich überreagiert. :d

    Es ist andererseits aber auch sehr unangenehm, jemandem dabei zuzugucken, wie er seit acht Jahren den Drittversuch einer Klausur immer und immer wieder schiebt, ohne dass er sich auch nur mal mit den zugrundeliegenden Problemen beschäftigt (Psyche etc.). Ich schreibe allenfalls ein oder zwei Mal im Jahr mit ihr über Facebook, aber es ist mir jedes Mal unangenehm, das zu sehen. Würde gerne helfen, bin mir aber nicht sicher, ob ich kann.

    Sie ist einzelgängerisch, hat eine schwach ausgeprägte Mimik, weist ausgeprägte soziale Schwierigkeiten auf, tut sich mit angemessener Kommunikation schwer, ist sehr sachlich und naturwissenschaftlich ausgerichtet, außerdem nicht unerheblich stur (10. Klasse wiederholt, 11. Klasse wiederholt, 13. Klasse wiederholt, Abi mit 3,7 geschafft).

    Was denkt ihr? Sollte ich sie auf meine Vermutung ansprechen?

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