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    Hi, ich hatte neulich diese Idee für diesen Thread, weil ich einen Nachrichtenbericht gesehen habe, wo man darüber nachdenkt Zugtrassen mit Tunneln zu bauen auf denen es Züge geben soll, die fast mit Schallgeschwindigkeit fahren sollen.
    Das allein klingt schon sehr krass nach Zukunftsmusik.
    Dabei ist mir eingefallen das ich es jetzt schon als extrem unangenehm wahrnehme wenn ich in einer S-Bahn oder einem RE sitze der durch einen Tunnel fährt.
    Das ist dann wie ein Rauschen mit Druck auf mein Innenohr.
    Empfindet ihr das auch so?
    Ich habe früher auch öfter mal versucht zu tauchen aber ab 2m Tiefe wird es mir zu unangenehm.
    Das Gleiche passiert mir wenn oben der Nachbar herumpoltert. -Ja der schon wieder, ich weiß, aber das ist ein beispiel wo mir das mit dem Schalldruck ebenfalls als extreme Wahrnehmung auffällt.
    Meine Mutter empfindet diese Dinge garnicht und ich wundere mich woran das liegt.
    Weil Autismus häufig mit Reizen und deren Überforderung wegen der Unfähigkeit diese zu filtern oder auszublenden einhergeht, wollte ich mal fragen ob euch das auch eine Last ist oder ihr diese Druckgefühle auf das Innenohr auch als Last empfinden.
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    Hallo!
    Auf der Suche nach einer Lösung zur akustischen Entstressung habe ich gerade die FLARE CALMER-Ohrstöpsel entdeckt und bin sehr interessiert, weil die Stöpsel in der Mitte ein Loch haben. Das lässt mich hoffen, dass sich damit nicht dieses abgedichtete, "Im Kopf eingesperrt sein"-Gefühl einstellt, das ich bei normalen Ohrstöpseln / Ohropax immer habe. (Kopfhörer sind auch keine Option: Hatte mir kürzlich welche von Marshall gekauft und halte sie keine halbe Stunde am Kopf aus, weil sie blöderweise meine Ohrmuscheln schmerzhaft an den Brillenbügel drücken. :? )

    Hat irgendwer Erfahrung mit besagten CALMER Stöpseln?
    Oder ein anderes Produkt, das empfehlenswert ist?

    Danke!
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    Ich war vor gut 3 Monaten in der Autismusambulanz und habe dort die Diagnose Asperger bekommen. Die Diagnose wurde mir am Ende der Diagnostik mündlich mitgeteilt. Der Arzt sagte mir, das er für den Bericht einige Tage bis Wochen brauchen würde.

    Diese Angabe ist schon nicht gut, viel zu unkonkret. Diese Ungenauigkeit ist mir erst später richtig bewusst geworden, da die Diagnose mich in dem Moment sehr vereinnahmt hat. Warte jetzt seit 11 Wochen auf den Bericht und es belastet mich, jeden Tag zum Briefkasten zu gehen und enttäuscht zu werden.

    Ohne schriftliche Bestätigung kann ich mit der Diagnose nicht umgehen, bin mir nicht sicher ob der Arzt sich nicht doch noch umentscheidet.
    Ist sowas schon einmal vorgekommen, das im Bericht etwas anderes stand als vorher mitgeteilt wurde?

    Auf eine Nachfrage per Email wurde mir nicht geantwortet und ich tue mich schwer, immer wieder nachzufragen.

    Musste das einfach los werden.
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    Ist es möglich, dass mir eine Mietwohnung vom Preis, Zustand, Lage, Größe usw. zusagt, aber trotzdem eine Stimme in mir sagt, dass ich die Wohnung nicht nehmen soll?

    Ich versuche seit Längerem aufgrund schlechter Erfahrungen in meine Entscheidungen auch mein Bauchgefühl einfließen zu lassen. Leider wurden die Probleme dadurch größer, denn objektiv gesehen spricht alles für die Wohnung. Ich verstehe das Bauchgefühl nicht und dass sich beides widerspricht hat bei mir eine beängstigende Wut und Hilflosigkeit ausgelöst. Die Ängste waren so groß, dass ich den Termin zum Unterschreiben des Mietvertrages nur im Schockzustand wahrnehmen konnte. Mir wurde übel, ich bekam Angst und Panik und war sehr verzweifelt.

    Wenn man ein ungutes Gefühl hat und rationale Argumente sagen das Gegenteil: Kann man das ungute Gefühl begründen und mit Argumenten untermauern? Kann ein schlechtes Bauchgefühl von etwas kommen, was ich nicht bedacht habe? Soll ich auf mein Bauchgefühl hören?

    Kann es sein, dass die Wohnungseinrichtung und Anwesenheit des Vormieters bei mir starke, negative Gefühle auslöst? Ich fühle mich dort von den Eindrücken erschlagen, kann mir nicht ausmalen dort zu leben, weil ich wie unter Schock stehe.
    Eigentlich ist nichts Ungewöhnliches in der Wohnung, es scheint schon zu reichen, dass alles voll steht mit Möbeln, Gegenständen und Bildern und Postkarten, die mir ins Auge sprangen, statt die Situation entspannt zu erfassen. Ich konnte durch den Overload gar nichts mehr entscheiden, musste aus der Situation raus.

    Leerstehende Wohnungen werden kaum inseriert, meist sind die Wohnungen noch vermietet. Ich lasse mich offenbar sehr von diesen Eindrücken beeinflussen. Kann man dagegen was tun aus eurer Erfahrung? Bei einer Wohnung bat ich die Vormieterin, ob ich kurz ein Zimmer alleine auf mich wirken lassen könne. Funktioniert hat es nicht, denn ich wusste, dass sie im Nebenraum wartete. Und da war das Zimmer sogar fast leergeräumt. Ich kann mir die Vormieter und ihr Leben in der Wohnung einfach nicht wegdenken, solange irgendwas daran erinnert.

    Würdet ihr auf das Bauchgefühl hören, obwohl es keine Beweise dafür gibt? Wenn das Bauchgefühl nur auf dem Vormieter beruht, wäre das Problem mit dem Einzug erledigt. Was aber, wenn es an was anderem liegt? Wie kann ich ermitteln weswegen das Bauchgefühl negativ ausschlägt? Mir haben ein paar Dinge überhaupt nicht gefallen, die die Eigentümer durchscheinen ließen. Teils rassistische Erwägungen und auch sehr herabschauend auf andere Minderheiten. Ich werde als sehr deutsch, sehr anständig und sehr ruhig eingestuft, fühle mich aber ganz schlecht, wenn ich weiß, mein zukünftiger Vermieter würde so über andere Menschen denken. Nur weil ich kein Ausländer, Hundehalter oder Hartz4 Empfänger bin, stimme ich nicht in die Abwertung dieser Gruppen ein. Das sehen die Eigentümer scheinbar anders. Wahrscheinlich dachten sie sogar, dass sie bei mir punkten können, wenn man vor mir Drogenabhängige und grölende Jugendliche abwertet. Auf beide Gruppen könnte ich in meinem Wohnumfeld verzichten, aber etwas an der Art stößt mir sehr auf. Ich möchte auch nicht indirekt mit deren Erwartungshaltung leben, dass ich 100% deutsch, ruhig, anständig und ruhig sein muss, weil ich mich dann verstellen müsste.

    Der Wohnungsmarkt ist eh schon leergefegt und schwer bezahlbar. Ich will aber nicht in einer Wohnung sitzen, wo ich Angst habe, im Treppenhaus gesehen zu werden oder mit einer Begleitung, die Ausländer ist oder einen Hund hat und mich schämen dafür oder dabei zu wissen, dass der Eigentümer Ausländer und Hundehalter nicht gut findet. Die Wohnung würde wie ein Gefängnis.

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    Replied to the thread Wie lange habt ihr auf eure schriftliche Diagnose gewartet?.

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    Ich habe nach der Diagnose innerhalb von anderthalb Wochen eine Kurzdiagnose z.B. zur Vorlage beim Hausarzt oder bei Ämtern gekommen. Darin wurden die Diagnosen mit Diagnoseschlüssel beschrieben, welche Tests gemacht wurden und wie diese ausgefallen…