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    Habe heute schriftlich meine Diagnose bekommen (F84.5). Es steht inhaltlich nichts falsches drin. Trotzdem fühlt es sich nicht richtig an. Bei mir kommen jetzt Gedanken, "die Diagnose war ja nur sehr oberflächlich"; "die Ärztin hat nicht genug Erfahrung", "ich war nicht gänzlich offen"; etc. Das schriftliche hat mich noch mal mehr runter gezogen (RW). Ich bin mir darüber im Klaren, dass es Blödsinn ist, die Sache so anzugehen, denn dann hätte ich mir die Diagnose auch sparen können. Ich glaube ein Aspekt meines Widerstandes ist, dass durch die Diagnose mein Selbstbild noch mehr an Substanz verliert. Ich war mein Leben lang davon überzeugt, "normal" zu sein. Probleme im sozialen habe ich damit erklärt, dass man ja nicht mit jedem kann (RW). Die Einsamkeit und das Allein sein habe ich mir mit meinem Bestreben nach Autonomie erklärt. Gefühlt habe ich mir Die Welt passend gemacht, und nicht mich der Welt angepasst. Natürlich habe ich mich bestimmten Situationen oder auch Bedingungen angepasst (z.B. Arbeitswelt). Meist war diese Anpassungsleistung nicht von dauerhaften Erfolg gekrönt (RW). Quintessenz ist für mich, dass mein Leben doch hauptsächlich eine Lüge ist, die scheinbar daraus besteht, dass ich so tu, als würde ich dazugehören und in Wirklichkeit, allenfalls ein rudimentäres Verständnis für Die Welt und auch von mir habe. Ist es euch auch so ergangen? Und wie habt ihr es hinbekommen, die Diagnose zu akzeptieren?

    PS.: Ich bin zwar etwas bedrückt, brauche aber keinen Zuspruch und wünsche dies auch nicht. Mir ist die kognitive Ebene lieber.
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    Sicher erinnern sich viele von euch noch an unseren Schreibaufruf für unser Buchprojekt im August 2020. Jetzt ist es da, unser neues Buch: „Ein Pinguin unter Störchen. Leben mit Autismus“ von Aspies e.V. und Silke Lipinski. Seit heute ist es offiziell im Buchhandel erhältlich.

    Darüber freuen wir uns sehr. Wir finden, dass es ein richtig gutes Buch geworden ist. Aber was meint ihr?

    Über Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen. Rückmeldungen gerne auch an: bibliothek@aspies.de

    Wir wünschen allen viel Spaß beim Lesen.

    Vorstand von Aspies e.V.
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    An verschiedenen Stellen im Forum ging es schon um die Serie "Ella Schön" (Ella Schön - Humorvolle Serie mit Annette Frier - ZDFmediathek), aber weil es noch keinen Ella-Thread gibt habe ich nun mal einen eröffnet.

    Inzwischen ist die 4. Staffel über die Mediathek abrufbar und ich habe gerade die Folge "Land unter" geschaut. Und hätte mal eine Frage zu 1:04: Dort erklärt Ella Stimming sei so etwas wie ein Tic oder ein Zwang.
    Ich wollte mal in die Runde fragen (RW) ob ihr das auch so beschreiben würdet? Ich persönliche würde Stimming eher nicht als Tic oder Zwang beschreiben. Ella will auch wegen dieser Sache in eine verhaltenstherapeutische Klinik. Ich frage mich, ob Autisten echt wegen Stimming in eine verhaltenstherapeutische Klinik gehen würden? Und ob Stimming verhaltenstherapeutisch zu behandeln ist?
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    Mir ist aufgefallen, dass bei der "Geschlecht"-Auswahl im Profil nur männlich und weiblich zur Verfügung stehen. Als nonbinäre (diverse) Person empfinde ich mich dadurch ausgeschlossen, da ich weder männlich noch weiblich bin und mir wünsche als die Person anerkannt zu werden, die ich bin. Ich kann nicht einschätzen, ob das gewollt ist (also bewusstes Exkludieren und ich wirklich nicht willkommen/erwünscht bin) oder ob es ein Versäumnis ist, weil das bisher noch niemand beanstandet hat.

    Also zu erst die Frage, ob das auch ein Forum für diverse Menschen ist, und wenn ja die Bitte eine (oder mehrere) weitere Geschlechts-Option hinzuzufügen.
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    Als Autisten haben wir alle hier mehr oder weniger große Mühen mit der Kommunikation, sowohl als "Sender" als auch als "Empfänger". Gleichzeitig haben die allermeisten hier teilweise traumatische Erfahrungen des Nichtverstandenwerdens, der Ablehnung und Ausgrenzung gemacht, so dass es manchmal große Empfindlichkeiten und persönliche "wunde Punkte" gibt. Entsprechend kommt es immer wieder mal zu Missverständnissen, man fühlt sich unverstanden, getriggert, verletzt... oder man bekommt immer wieder rückgemeldet, dass andere sich auch hier "auf die Füße getreten" fühlen durch den eigenen Kommunikationsstil, während man doch selbst dem anderen gar nichts Böses will.

    Vielleicht ist ein Buddy hilfreich für dich, bzw. vielleicht kannst du dir vorstellen, jemanden als Buddy zu unterstützen. Ungefähr so könnte ich mir das vorstellen:

    Grubber wrote:

    [...] Ich denke schon, dass es hier Leute gibt, die das vielleicht könnten. Man muss dafür ja nicht Kommunikationsprofi sein. Es reicht doch vielleicht, wenn man selbst nicht von der konkreten Kommunikationssituation so betroffen ist, und deshalb von einer sachlicheren Ebene einen Blick darauf nehmen kann. Und es gibt hier doch auch einige, die sich sehr intensiv mit Kommunikation auf theoretischer Ebene befasst haben / befassen. Manchmal reicht es ja zunächst auch, dass jemand signalisiert, dass er versteht, dass sich die Person ungerecht behandelt oder missverstanden und deshalb frustriert, wütend, verletzt... fühlt.Dass nicht jeder das kann, und auch nicht jeder, der es könnte, die Kraft dazu hat, sich dafür anzubieten, ist, denke ich, klar. Und es muss ja auch menschlich passen.
    Vielleicht käme es auch auf einen Versuch an. Wer es sich zutraut, könnte das in diesem Thread anbieten ("Du kannst mir eine PN schreiben, wenn du ein bisschen freundliche Unterstützung suchst."), und wer gerne ein bisschen wohlgesonnenen Rückhalt bekäme, könnte ebenfalls hier suchen ("Ich fühle mich manchmal unsicher und würde mich über einen Buddy freuen.") Bei manchen Kombinationen wird das besser klappen, bei anderen weniger. Aber einen Versuch wäre es vielleicht wert.

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    Replied to the thread Akzeptanz der Diagnose.

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    Quote from Grubber: “Du hast offenbar das "Glück" (aus meiner Perspektive), dass du die Diagnose erhalten hast, ohne dauerhaft vollkommen überfordert gewesen zu sein. Offenbar passt dein Umfeld besser zu deinen Befürfnissen. Das ist toll, denn dann…