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    Hallo,

    nach langem Überlegen möchte ich jetzt doch ein Sozialtraining oder eine Verhaltenstherapie versuchen. :]

    In Berlin kannte ich bisher nur 3 Stellen: Die Charité, die HU und eine Therapeutin in Prenzlauer Berg, die von sich angeben dort Unterstützung zu bieten.
    An der HU habe ich mit meinem Partner eher negative Erfahrungen gemacht und die Charité hat lange Wartelisten, außerdem habe ich ja schon eine Diagnose, deshalb habe ich die Suchmaschine meiner Wahl befragt und einige weitere Adressen bekommen.
    Habt ihr eventuell Erfahrung mit dem BHZ, diese geben an sowohl Diagnostik, als auch Therapie in Berlin zu machen: keh-berlin.de/assets/files/FB_BHZ_Autismus_Sprechstunde.pdf
    Oder mit Frau Dr. Burell http://www.praxis-kvt.berlin , welche das gleiche von sich auf der Website schreibt.

    War schonmal jemand von euch bei der Erwachsenen-Beratung von Autismus Deutschland in Berlin oder vom Kooperationsverbund Autismus und kann berichten, damit ich herausfinden kann, ob mir dort jemand helfen könnte?

    Vielen Dank schonmal. :)
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    Ich hatte dieses Thema an anderer Stelle schon einmal angeschnitten, aber ich möchte gern einen extra Thread dazu, damit es auch auffindbar ist und mehr Beteiligung zustande kommen kann, daher...

    Es geht um Folgendes: ich setze manchmal bewusst einen Gesichtsausdruck auf von einer anderen Person und/oder nehme eine Körperhaltung ein, die ich von der Person gut kenne,

    • um dieser Person nahe zu sein (ich fühl mich dann ein wenig, als wäre ich die andere Person und stelle damit Nähe her - ich scheine mich jemandem, der abwesend ist, also nur verbunden fühlen zu können, wenn ich so tue, als wäre ich diese Person - ich spreche von vollständiger Abwesenheit der anderen Person, also wenn ich die andere Person nicht mit meinen Sinnen erfassen kann - beim Telefonieren z.B. fühle ich mich dann wieder verbunden - lustiges Wortspiel, fällt mir auf :d , auch Fotos helfen)
    • oder um nachzuvollziehen, was die Person fühlte, als sie eine bestimmte Mimik hatte - ich versuche also, mich in die Person durch Aneignung ihrer Körpersprache hinein zu versetzen.


    Beispiel zum ersten Punkt: Ich nehme manchmal eine vertraute Körperhaltung von meinem Freund ein oder imitiere eine spezielle Mimik von ihm, wenn wir getrennt sind, und dadurch fühle ich mich ihm nahe, ein wenig mit ihm verbunden.

    Beispiel zum zweiten Punkt: Jemand zeigt einen Gesichtsaudruck, den ich nicht richtig deuten kann, obwohl ich erkenne, dass er ein starkes Gefühl transportiert. Ich will dann herausfinden, was die Person gefühlt hat, als sie diesen Gesichtsausdruck hatte, also versuche ich, wenn ich allein bin, den Ausdruck mit meinem eigenen Gesicht "nachzustellen", den Ausdruck selbst "aufzusetzen" - um mich in die Gefühlslage der Person in dem Moment hineinzuversetzen. Manchmal, weil ich einfach wissen will, wie es der Person da ging, weil ich mir z.B. Sorgen mache, dass es ihm oder ihr da nicht gut ging, und manchmal, weil ich wissen will, wie die Person mir gegenüber eingestellt war in dem Moment (letzteres hatte ich vor einer Weile mit meiner Schwester, ich wusste nicht: ist sie wütend auf mich? Oder ist sie enttäuscht? Oder beides? Ich erhoffe mir, wenn ich die Mimik selbst "aufsetze", dann zu fühlen, was die andere Person gefühlt hat, wie gesagt).

    Kennt ihr das von euch?
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    Hallo,

    ich habe seit Februar meine Diagnose. Ich bin momentan noch in einer Tiefenpsychologischen Gruppentherapie (die ich vor einem Jahr begonnen habe). Ich merke aber immer mehr, dass meine Probleme doch stark abweichen von denen der anderen Teilnehmer, bzw. die Ursachen für meine Probleme. Ich würde gerne eine Therapie speziell bezüglich des Autismus anfangen.

    Ich empfinde es aber als extrem schwierig, hierzu gute Informationen zu finden. Ich konnte in Hamburg bisher nur eine Psychologin finden, die Autismus-Therapien anbietet, jedoch nimmt sie zur Zeit keinerlei Patienten mehr auf (auch nicht auf Warteliste). Das Autismus-Institut Hamburg bietet Therapien an, allerdings müsste ich diese selber zahlen.

    Gibt es ansonsten irgend eine Möglichkeit, Therapieplätze zu finden? Mich überfordert dies immer sehr extrem, und ich lasse es dann einfach liegen und mache eben ohne Therapie weiter. Bis wieder ein Tag kommt, an dem ich von so vielen Dingen überfordert bin, und keine Lösung finde. Dann suche ich erneut eine Therapie, stoße auf die selben Hindernisse, und der Kreislauf beginnt von vorne.

    Mir würden auch ein paar allgemeine Erfahrungen helfen, wie Leute an eine Therapie gekommen sind, oder welche gut ist. Mir geht es hauptsächlich darum, dass ich oftmals regelrecht einen "knoten" im Kopf habe, der mich Tagelang blockiert, und immer wieder kehrt, und ich da nicht heran komme. Dies hat extreme Folgen für Arbeit und Privatleben. In meiner "normalen" Therapie komme ich dem ganzen aber nicht näher.
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    Mein Arbeitgeber möchte, dass meine Tätigkeit um einen Aspekt erweitert wird, den ich nicht leisten kann (möchte aus Paranoia "kryptisch" bleiben...). Ich teilte denen schon mit, dass ich, wenn ich die Tätigkeit ausüben müssen sollte, den Job eventuell gar nicht mehr ausüben könnte. Da es öfter zu Personalknappheit kommt und ich dann häufiger einspringe (spät oder am Wochenende), hoffte ich, dass das ausreichend wäre, um die Tätigkeit zu umgehen. Stattdessen wurde ich nun gefragt, wie ich diese Angst umgehen könnte. Natürlich kann ich sie nicht umgehen, sie ist pathologisch - aber das kann ich da ja niemandem erzählen, sonst darf man mir sogar fristlos kündigen, weil ich meine Behinderung verschwiegen habe :m(:

    Wie seht ihr das? Gibt es etwas, das man da sinnvoll tun kann? Ich habe schon wieder tagelang Bauchschmerzen, weil es mir vor Arbeitslosigkeit und Überschuldung graut. So schnell finde ich nicht wieder einen Job, den ich in meiner psychischen Konstitution ausüben kann, das zeigt die Erfahrung; das Studium läge dann auch wieder "brach". Wahrscheinlich müsste das Studium unterbrochen werden, um ALG II zu beziehen - und damit das gesamte kommende Semester verschenkt.

    Danke!

    ... Lissy

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