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News

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    Guten Tag,

    ich möchte einmal kurz schreiben:

    Ich erlebe momentan den Alltag so, dass ich vieles (meist zwischenmenschlich) nicht verstehe warum, wieso, weshalb. Kennt das jemand hier auch, wenn viele zwischenmenschliche oder - bedingte Situationen so komplex werden oder wenn das nicht - verstandene dann noch zu Panikattacken, Zittern führen kann?
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    Ich frage nur, weil hier seit Monaten mindestens ein Troll sein unwesen treibt.
    Wenn ich auf "Inhalt melden" und "Benutzerprofil melden" klicke, steht: Beitrag/User wurde schon gemeldet.
    Offensichtlich wird nichts unternommen.

    Was ein Troll ist:
    [*]Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich (intentional, repetitive and harmful).
    [*]Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.
    [*]Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.


    Es gibt zwar einen workaround (mit Drittsoftware) direkte Beiträge des Trolls zu blocken, aber wenn andere den Troll zitieren, kann ich das nicht blocken.
    Das ist suboptimal. Ohne Block-Funktion ist das Forum für mich nicht nutzbar.

    Ich finde es sehr schade, dass trotz mehrfachen Meldungen nicht passiert ist und
    dass andere, technisch nicht affine Menschen ungeschützt belästigt werden können!
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    Kollege hat ein Kind (gut, vielleicht macht das meiste die Frau) und fragt, er alt werde, weil er bei 40 (oder mehr h) Arbeit pro Woche keine Programmierprojekte mehr machen würde. Ich arbeite nur 28h pro Woche und finde ich 28h pro Woche Arbeit am Rechner (Programmieren) schon reichlich genug. Zudem hat er noch einen Stadtacker, wo man zumindest zeitweise viel Zeit investieren muss, und hat zumindest früher noch eigene Programmierprojekte gemacht und irgendwelche Basteleien. Anderer Kollege ebenso. Natürlich wird auch selbst gekocht, Hafermilch hergestellt usw. Natürlich treiben sie auch Sport.

    Dann fragen mich die Leute, was ich denn ohne Laptop zu Hause (hab ich ja i.d.R. nur an der Arbeit) und Smartphone machen würde, ich hätte ja so viel Zeit? Ich hab keine Kinder und trotzdem nicht das Gefühl, mega viel Zeit zu haben. Man trifft sich mit Freunden und Familie, damit geht ja schon mal Zeit drauf, dann Hausarbeit, Kochen, Lebensmittel "herstellen", Erledigungen (wie Streitereien mit dem Vermieter, klar, hätte ich mir vielleicht sparen sollen), Kaufentscheidungen, die wir (Partner und ich) treffen müssen. Schon mit dem Minibalkon bin ich mit den Pflanzen gut beschäftigt. Ansonsten lese ich sehr viele Bücher, mache Musik (aber jetzt halt auch nicht sooo intensiv, 1 mal pro Woche Bandworkshop und sonst nur zu Hause), sammle Kräuter, gehe einmal die Woche zum Aquafitness und der Rest der Zeit geht denke ich mit Schlafen drauf?

    Manchmal denke ich mir, dass mein Schlafverhalten extrem ist. Wenn ich nicht sehr früh am Abend Melatonin nehme, dann brauche ich teilweise 1 h oder mehr zum Einschlafen und das wird durch körperliche Ertüchtigung nicht besser. Dann brauche ich mindestens 7h Schlaf, idealerweise aber eher 9. Am Wochenende, wo ich nicht aufstehen muss, liege ich manchmal einfach bis 12 oder 13 Uhr im Bett, weil es so unangenehm ist, aufzustehen. Wenn ich unter der Woche den Wecker früher stelle, als ich eigentlich müsste, snooze ich trotzdem bis zum letzten Moment (sprich bis 10, denn um 11 muss ich an der Arbeit sein).

    Ich hatte schon immer - mein ganzes Leben lang - massive Probleme mit dem Einschlafen und Aufstehen.

    Mein Partner versteht erst recht nicht, wie Leute so viel schaffen können, er findet ja schon, dass ich viel zu viel mache, indem ich z.B. Sachen auf Ebay Kleinanzeigen stelle, anstatt sie einfach ins Kellerabteil zu packen.

    Manchmal frage ich mich auch, ob ich für Dinge einfach länger brauch im Alltag als andere? Das ist irritierend, weil ich im Job, in der Schule usw. immer sehr schnell war, ich konnte schnell lesen, schnell Texte schreiben, schnell Ideen finden, schnell programmieren, schnell Dinge verstehen. Aber im Alltag scheint es mir anders zu sein, da brauche ich extrem lange für Dinge, v.a. wenn ich nicht talentiert bin (kein räumliches Vorstellungsvermögen, kein visuelles Gedächtnis, handwerklich ungeschickt usw.). Manchmal brauche ich ewig für Kaufentscheidungen oder um zu telefonieren oder um einen Brief abzusenden. Dann frage ich mich, ob andere das schneller machen.

    Oder es liegt daran, dass ich zu viele Regeln versuche zu beachten, z.B. alles gebraucht, regional, saisonal, fairtrade, bio, aber dabei auch sehr günstig zu kaufen? Aber das tun meine Kollegen doch auch, denke ich. Manchmal denke ich mir, wie viel einfacher es wäre, wenn man z.B. den Plastikmüll einfach in den Restmüll wirft, anstatt ihn regelmäßig zur Wertstoffinsel zu bringen (nein, es gibt hier keinen gelben Sack), oder wenn es legitim wäre, ein Kleidungsstück im Laden zu kaufen, das nicht fairtrade ist.
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    apotheken-umschau.de/krankheit…-hab-das-auch-858969.html

    Der Artikel ist insgesamt gut, finde ich. Erst am Ende geht es um Autismus. Den Hinweis, dass die Medien mit ihrer oberflächlichen Darstellung von Autismus Schaden anrichten, ist richtig. Und dass für viele Menschen mit Persönlichkeitsstörung oder Schizophrenie eine Asperger-Diagnose attraktiver ist wird wohl auch richtig sein. Ansonsten übertreibt die Expertin aus Göttingen. Auch hätte man erwähnen müssen, dass Asperger immer noch unterdiagnostiziert ist, trotz des Modediagnoseneffekts.



    Apotheken-Umschau wrote:

    Darüber hinaus darf ein Motor für Krankheitskarrieren nicht verschwiegen werden: die Medien. Nicht nur Zeitungen und Magazine, auch Filme und Serien fungieren als Trendsetter. Welcher Mensch mit sozialen Problemen möchte zum Beispiel nicht so genial sein wie „Sherlock“, die jüngste Inkarnation des berühmten Detektivs von Arthur Conan Doyle? In der gleichnamigen Serie nennt er sich selbst einen „hochfunktionalen Autisten“.

    Ist es wirklich Autismus?


    Die Folgen sieht Professorin Hannelore Ehrenreich in der Ambulanz für Autismus im Erwachsenenalter, die vom Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften und der Uniklinik Göttingen betrieben wird. „Kann ich für eine zweite Meinung zu Ihnen kommen? Ich denke, ich habe Autismus.“ Erhält die Neurologin einen solchen Anruf, muss sie innerlich seufzen: schon wieder ein „Lifestyle-Autist“. „Wer wirklich an Autismus leidet, würde nie so einen Anruf tätigen“, sagt die Expertin. Wenn sie dann nach einer gründlichen Untersuchung feststellt, dass vermutlich eine andere psychische Störung dahintersteckt, hat sie es oft mit einem entrüsteten Gegenüber zu tun. „Manche versuchen sogar zu verhandeln“, erzählt sie.
    Auch bei Menschen, die für eine Zweitmeinung überwiesen werden, bestätigt sich in der Hälfte der Fälle der Autismus-Verdacht nicht. Oft stecken weniger populäre Erkrankungen wie Schizophrenie oder schwere Persönlichkeitsstörungen dahinter. Eine Ursache für falsche Befunde ist laut Ehrenreich auch ein anderes Leiden unserer Epoche: „Den Ärztinnen und Ärzten fehlt vor lauter Formularen und Fallpauschalen einfach die Zeit für eine gründliche Diagnose.“
    Es würde mich interessieren, ob das Ausschlusskriterium "Anruf zur Terminvereinbarung" wohl haltbar ist. Es soll ja Ambulanzen geben, wo man keine Mails schreiben kann. Als ich noch dachte, ich müsste für die Terminvereinbarung anrufen, habe ich es immer vor mir hergeschoben, bis ich herausfand, dass es auch per Mail geht. Aber vielleicht hätte ich mich ohne diese Möglichkeit doch irgendwann zu einem Anruf überwunden.
    Außerdem gibt es ja auch Autisten, für die das Telefonieren gar kein so großes Problem ist.
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    Hallo,
    ich wollte mal Fragen, ob es noch mehr Aktive gibt?
    Ich mache Leichtathletik und bin Läuferin. Bald stehen die NRW-Meisterschaften an und dann hoffentlich die Deutschen in Regensburg. Ich starte in der Klasse T48 und warte noch auf eine internationale Klassifizierung als Virtus II 3.
    Vielleicht trifft man sich ja auf Wettkämpfen?

    Was sind eure Schwierigkeiten und Besonderheiten in Bezug auf den Leistungssport?

    Ein paar von meinen:


    Koordinativ ist es oftmals katastrophal, und auch die Reaktionszeit, aber mit viel Übung wird es..

    Liebe Grüße,
    Lou

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