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    Ich arbeite seit 1 Monat Teilzeit weit unterhalb meine Qualifikation.
    Beim Vorstellungsgespräch wurde mir einen ruhigen Arbeitsplatz und völlige Freiheit bei der Arbeitzeit versprochen.
    Im Vertrag steht aber Gleitzeit 2x 9Stunden vorgegebene Arbeitzeit un Tagen.

    Der Abteilungsleiter hat mir von Anfang an schikaniert, z.B. ein zweiten Mal bemerken das ich zu spät komme obwohl ich schon hingewiesen habe das ich Gleitzeit habe, erfundene Mängel an meine Arbeit und berechtigte sachliche Fragen ablehnen als ob ich ein Idiot wäre.
    Ich habe nie auf den selben Ton geantwortet, sondern bin einfach nur gegangen bevor ich es tuhe.
    Er weißt das ich ein Sonderstatus habe, weil ich hingewiesen habe das ich maximal 6 Stunden am Tag arbeiten darf, aber nicht das ich Autist bin.

    Als ich Gestern 3 Tagen Urlaub beantragen wollte hat er abgelehnt, mit der Begründung das ich kein Anrecht drauf habe.
    Das stimmt, hat meinen früheren Arbeitgeber aber daran nicht gehindert.
    Wahscheinlich hat man an meinen Gesicht erkannt das ich kein Wort davon glaube, weil er dan sagte er kann gern "die Papiere vorbereiten" - bedeutet mich feuern.
    Um sicher zu gehen das er lügt habe ich gefragt ob er sich um mein Lärmproblem gekümmert hatte (ein Radio neben meinen Arbeitsplatz). Er sagte er hätte mit den Mitarbeitern geredet.
    Ich fragte die besagten Mitarbeiter, und alle sagten es fand kein Gespräch statt.
    Ich wollte noch mit der nächstgroßen Chef reden, der war aber nicht da.
    Dan ging ich nach Hause.

    Als ich
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    Heyho!

    :question: Wie steht Ihr zu dem Gebrauch von Begrüßungen / Grüßen / Floskeln im Allgemeinen?
    :question: Lösen manche dieser ein Unbehagen bei Euch aus oder gar Ablehnung?
    :question: Denkt Ihr über deren Sinnhaftigkeit nach oder dichtet Ihr sie um, um sie passender zu machen?

    Grund meiner Nachfrage ist, dass ich die Problematik besitze, zwar grüßen zu können, doch bei Floskeln wie "gute Nacht" oder "gute Besserung" eine regelrechte Ablehnung empfinde, zumal die Person, die von diesen – für mich sind es Floskeln, da für mich leere Worte – Gebrauch macht, in der Regel nicht wissen kann, ob ich eine gute Nacht haben werde oder sich eine Erkrankung überhaupt bessert, und ich weiß es, würde ich diese Floskeln gegenüber einer Person gebrauchen und nicht diese mir gegenüber, eben auch nicht. Also lässt sich über deren Sinnhaftigkeit nachdenken. Erkenne ich keinen Sinn, dann gehe ich in eine Verweigerungshaltung über. Ich denke, ich würde lügen, wenn ich eine "gute Nacht" wünsche, da ich nicht weiß, wie die Schlafqualität der jeweiligen Person ist, und wenn diese schlecht ist, stellt sich diese Floskel als Lüge heraus, denn die Person hat schließlich keine guten Nacht gehabt. Nur widerwillig kann ich diese Worte aussprechen, es ist eine Art gesellschaftlicher Zwang. Früher waren es Worte wie "bitte" und "danke", mit denen ich zwar heute auch noch Probleme habe, doch im Normalfall bekomme ich das irgendwie hin – zumindest in der Öffentlichkeit.

    Die Thematik beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit... Was Ihr dazu zu sagen habt, würde mich sehr interessieren...

    LG Eska
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    Hallo miteinander,

    weiß jemand um seriöse Experten für die Differentialdiagnostik von erwachsenen Frauen im Großraum München/Nürnberg? Durch Kontakt zu einer diagnostizierten Autistin bin ich (selbst weiblich, Mitte 20) auf das Thema Autismus bei Frauen gekommen, weil wir zwischen uns viele Ähnlichkeiten entdeckten. Ich habe seit vielen Jahren mit meiner mentalen Gesundheit zu tun, meine vorhandenen Diagnosen erklären aber nicht oder nur unzureichend meine Probleme in der Emotionsregulation, meine Hypersensibilität, Probleme in der soz. Interaktion/in Beziehungen und den exekutiven Funktionen, die mich alle maßgeblich beeinträchtigen.

    Nach eingehender Online-Recherche zum Thema Spätdiagnose bei Frauen sah ich viele Parallelen zu mir, woraufhin ich ein kostenloses Beratungsangebot aufsuchte. Nach diesem Beratungsgespräch bei jemandem, von dem ich dachte, er sei Autismusexperte (kein Diagnostiker!) wurde mir aber nach 30 Minuten Erstgespräch gesagt, dass das, was ich beschreibe, kein Autismus sein könne, weil ''meine soziale Interaktion zu gut sei'' (Anm.: Ich arbeite im sozialen Bereich und musste mir unter vielen Tränen vieltausendfach grundlegende soziale Skills aneignen und von anderen abschauen, weil die alle bei mir nicht natürlicherweise vorhanden waren - wie es bei den meisten anderen Menschen der Fall zu sein scheint; bin inzwischen nach vielen Jahren Übung meisterhaft im Schauspielern, mit dem Preis, dass ich mir täglich Arme und Beinde ausreiße, um normal zu wirken, und chron. erschöpft bin, weil ich nicht authentisch sein kann, wenn ich meinen Job behalten möchte). Außerdem habe ich mich als Kind nicht für Züge oder Karten oder Astronomie interessiert und habe mich nicht stundenlang um mich selbst gedreht. Vielmehr klänge meine Erfahrung nach Hochbegabung mit Hochsensibilität und motor. Entwicklungsverzögerung.

    Mir wurde dort gesagt, Autisten würden nicht im sozialen Bereich arbeiten, sähen Menschen tendeziell nur als Mittel zum Zweck und würden sie fallen lassen, wenn sie quasi nicht mehr dienlich seien. Zum Glück sei es kein Autismus bei mir, meinte der Berater, denn dann könne man an sich arbeiten und wäre lernfähig. Autisten wären gar nicht in der Lage, ihre sozialen Fähigkeiten derart auszubauen, wie ich es getan habe.

    Irgendwie lässt mich das Thema trotzdem nicht los, weil ich so wahnsinnig viele Parallelen zw. meiner Erfahrung und der vieler spätdiagnostizierter Frauen sehe. Letzten Endes möchte ich einfach nur einen Namen für meine Andersartigkeit und meine Probleme haben (egal, was es letztlich ist) und bin deswegen auf der Suche nach jemandem, der seriöse Differentialdiagnostik betreiben kann und Autismus nicht nach nur 30 Minuten wegen meiner durchaus inzwischen vorhandenen sozialen Skills ausschließt.

    Über jegliche Tipps und Vorschläge wäre ich sehr dankbar :o

    Liebe Grüße, Banane
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    Hallo miteinander...

    Ich forsche gerade weiter und tiefer im Bereich einer möglichen Diagnose für mich. Vorallem bei Anzeichen in der Kindheit/Jugend treffen da zwar einige Dinge zu die definitiv zur ASS passen, andere jedoch lassen mich selbst auch wieder unwahrscheinlich Zweifeln, ob das wirklich sein kann.
    Zum beispiel bin ich als Kind aufgefallen, weil ich teilweise aggressiv und leicht reizbar war. Mädchen wird dann ja eher die ruhige, angepasste Art nach außen nachgesagt-auf gar keinen Fall auffallen.

    Ungerechtigkeiten und ungefragte Berührung konnte ich zb gar nicht leiden, sodass ich einmal in der Kindheit einer Lehrerin gegen das Schienbein getreten habe.
    Oder, dass ich etwas, als Reaktion auf eine Situation ungewollt zerstört habe, wie zb eine Glastür durch dagegentreten, als sie zugehalten wurde und ich deshalb nicht raus konnte.
    Auch kann ich mich an eine Situation erinnern, (rückblickend ziemlich sicher ein Meltdown) in der ich ungewollt einen Schrank zerstört habe.

    Zuhause waren Wutausbrüche oder auch Reaktionen auf Overload eher die Regel als die Ausnahme. Ich vermute, dass auch da viele Meltdowns dahinter stecken, ich war nie das Kind, das aus trotz oder weil es etwas haben wollte ausgerastet ist, bis es seinen Willen hatte.
    Ich habe mit vielen Geschwistern auch selten Ruhe bekommen und mein Stiefvater war oft so, dass er seine leiblichen Kinder bevorzugte. Also auch wieder enorme Ungerechtigkeit im Spiel oder dass einem Worte im Mund verdreht wurden. Allgemein ging es oft laut und unehrlich bei uns zu, mit vielen Menschen und sehr wenig Routinen.
    Auch habe ich (untyperscherweise?) mit anderen Menschen/Erwachsenen geredet-da jedoch vorallem mit Erwachsenen, die sich meiner angenommen haben und mich auch einmal so sein ließen wie ich bin. Zuhause musste ich oft einfach funktionieren, da war kein Verständnis dafür vorhanden, dass ich überreizt und zum Teil überfordert war oder feste Routinen brauchte, dafür war das Elternhaus eben zu unorganisiert.

    Achso: Je mehr Routinen ich hatte, umso stabiler lief alles. Bei Oma zb war das ganze eine ganz andere Sache, da war immer der selbe Ablauf und viel Ruhe. Meine Mutter hat das gern als "da wurde sie verwöhnt" abgetan. War dort mehr Besuch, also mehr Lautstärke, Veränderung der Abläufe, wurde es auch dort schwierig.

    Ich weiß, kein Autist gleicht dem anderen, aber sind solche Verhaltensweisen auf die Umstände als "normal" anzusehen? Mich würde es interessieren, was eure Erfahrungen dazu sind und wie ihr das ganze wahrnehmt oder auch wahrgenommen habt in eurer Kindheit oder bei euren Kindern.

    Danke, liebe Grüße

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    Man kann sich die Kopfhörer bei Amazon bestellen zum ausprobieren und wenn einem sie nicht gefallen zurückgeben. So habe ich es zumindest gemacht und mich dann für die Bose quietcomfort 35 ii entschieden.
  • Lilith -

    Replied to the thread Kann ich mein Job retten?.

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    Quote from Schnuppi2: “Wenn mir plötzlich komplett andere Arbeitsbedingungen "präsentiert" würden als vorher besprochen und diese für mich nicht tragbar sind, dann würde ich kündigen. ” Entweder das oder auf die Einhaltung des Arbeitsvertrages…