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    Uns erreichte eben eine Anfrage der Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die wir hiermit an alle Interessierten weiterleiten.
    Im Rahmen des Forschungsprojekts „BarrierefreiASS“ wurde eine Online-Umfrage gestartet, für die Teilnehmende gesucht werden. Die Umfrage hat das Ziel, Versorgungsbedarfe und -barrieren in den Bereichen Diagnostik, Behandlung/Therapie und Assistenz von Erwachsenen mit Autismus-Spektrum-Störung und deren Angehörigen deutschlandweit zu erfassen.

    Der Link zur Umfrage: limesurvey.uni-hamburg.de/index.php/976115?lang=de
    Infos über das Projekt gibt es hier: uke.de/barrierefreiass

    Außerdem war der Anfrage ein Info-Flyer beigefügt, den wir hier mit anhängen.

    Viele Grüße,
    Vorstand von Aspies e.V.
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    Hey, meine Interaktionsprobleme, kann ich relativ gut benennen, da ich Mimik/Gestik überhaupt nicht verstehe, nicht weiss, wie andere Menschen miteinander in Kontakt kommen, wenn es nicht wie beim Arztbesuch von der Sprechstundenhilfe vorstrukturiert wird.

    Kommunikationsmässig weiss ich nur, dass ich in Details rede, was viele überforderr, wobei ich nicht abkürzen darf, da ich sonst das Gemeinte nicht rüberbringe/verfälsche.
    Dazu weiss ich nicht, wie ich kommunikativ, Gespräche beginnen, beende, wobei ich nicht weiss wie weit es in die Interaktion 'reinläuft', oder sich 'überschneidet. Damit muss man mir was direkt sagen, da ich es sonst nicht verstehe und z.B, weiterrede, wobei es wieder in das 'Fach Interaktion fâllt'?

    Interaktionsprobleme bei mir scheine ich besser benennen zu können als Kommunikationsprobleme.
    Sich schwer auf was andere/anderes einzulassen, als was einem interessiert, gehört unter Konzentrations/Aufmerksamkeitsprobleme oder schon zu Kommunikations oder Interaktionsprobleme?

    Konnt ihr beides bei euch benennen?
    Welche Kommunikationsprobleme fâllt euch bei euch auf?

    Herzlichen Dank.
    Alles Gute.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Hey zusammen,
    die herzlich sehr kompetente, Heilpädagogin vom Autismuszentrum und meine sehr herzliche, sehr kompetente leider jetzt ehemalige
    Sozialarbeiterin vom ABW, verstand ich immer so, dass ich auf mein 'Wasserfass' achten soll, bevor 'es überlâuft' und ich in die Überforderung komme.
    Sie hat für mich ein Wochenplan mit austauschbare Bilder gemacht, womit ich Pausen einbauen kann, damit ich nicht in die Hyperaktivität, mit vielem sprechen und Überforderung abdrifte.
    Mir kommt oft vor, dass mein Kopf streikt, wobei ich nicht weiss, ob es damit und dem Autismus was zu tun hat.
    Bin wie ein 'Wasserkocher' der nichts mehr verarbeitet bekommt, wenn bildlich gesprochen , der Wasserkocher überläuft'.
    Wenn ich wo bin, wo viele Reize sind, komme ich sehr schnell in die Überforderung.
    Nach der sozialen Einrichtung, wo viele Reize auf mich 'einströmen' und ich mich durch Überanpassung 'durchmoggle', dabei nicht/schlecht auf meine Grenzen achten kann, da sie niemand verstehen will, müsste ich immer Waldspaziergängeetc, Ruhepausen einplanen.
    Genau genommen, duüfte ich weniger als 1 bis 2 h am Stuck in der Einrichtung sein, da schon da deutlich meine Hyperaktivitât, Unruhe,Rededrang, Konzentrationsprobleme etc da sind.
    Da ich mich einsam fühle und emotional abhângig bin, ist es alles andere als leicht.
    Sind es auch eure Symptome der Überforderung?
    Hyperaktivitât, Unruhe, Rededrang, Konzentrationsprobleme, Denkprobleme, Denkblockaden.

    Habt ihr andere Symptome der Überlastung als ich?
    Welche Symptome der Überlastung habt ihr?

    Könnt ihr den Alltag auch nicht mehr verarbeiten, wenn ihr in der Überforderung seit?
    Ich erzählte meiner leider jetzt ehemaligen Sozialarbeiterin alles was ich nicht verarbeiten konnte, womit, 'mein Wasserfass' leerer' wurde.

    Würde mich sehr auf eure Beiträge freuen und erfahren wie es bei euch ist.
    Dazu, ob meins alles mit Autismus zu tun hat, oder anderen Themen zuzuordnen ist.
    Versuche 'meine innere Welt' mit den Auslösern der Überforderungen zu verstehen.

    Herzlichen Dank.
    Freue mich auf eure Beiträge.
    Alles Gute.
    Herzlichen Dank.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Hey, wenn ihr draussen ausser des geschützten Rahmens seit, wie weit 'könnt ihr zu euch stehn?'
    Ich schäme mich, dass ich kein englisch kann, nur ehrenamtlich arbeite, und in einer betreuten WG des ABW wohne, welche Hilfe ich dringend brauche (wo ich nicht weiss wie es weitergehen kann(erstmal Klinikaufenthalt))

    Wie hier viele wissen, bin ich früher in Kindergarten für Kinder mit geistigen Themen gegangen und später auf einer Förderschule.
    Schon in dieser Zeit war ich für Gleichaltrige in der Ortschaft, der 'Behinderte'.
    Später hiess es oft, Tiere seien mehr wert als ich, wo ich immer wieder ausgegrenzt wurde, da
    ich anders bin.
    Dass selbe mit dem Fahrzeug als ich noch bei Eltern war, brauchte immer neue Spiegel, die ich mir irgendwann nur noch vom Schrott Platz holte.
    Auf der Arbeit bis ich zusammen nach, Schmerzstoerung hatte, machte auch jeder mit mir den Hanpelmann, selbst damals der Meister von der 2. Schicht.
    Habe versucht nachzuholen was ging, Hauptschule, Ausbildung, wobei trotzdem vielen, nicht nur englisch 'auf der Strecke blieb' und viele Probleme ersichtlicher wurden, als ich nicht mehr bei meinen Eltern lebte.

    Deshalb die Frage, wenn ihr ausserhalb eures geschützten Rahmens seit, wie weit offenen ihr euch fremden Menschen, oder wie weit 'riegelt ihr euch vornerrein ab'?
    Ich tue mich ohnehin schon mit Interaktion/Kommunikation schwer, meine Verletzlichkeit ist eine weitere Baustelle.
    Wie geht ihr bei euch mit euren Defiziten in der Gesellschaft um?
    'Spagat' Offenheit, Selbstschutz?

    'Den Spagat' zwischen Selbstschutz und kontaktbereitschaft/Offenheit, empfinde ich schwierig.

    Bin auf eure Meinungen und Erfahrungen gespannt.
    L.G.Daniel :thumbup: :thumbup:

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