Dashboard

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

News

  • New

    Seit Anfang Februar habe ich die Diagnose atypischer Autismus bekommen.
    Ich werde bald 38 und wurde mein ganzes Leben als geistig behindert, lernbehindert durch Intelligenzminderung eingestuft.
    Heute weiß ich, dass ich mit einem IQ von 109 nicht intelligenzgemindert bin, sondern meine Lernbehinderung durch den Autismus bedingt ist.
    Meine Betreuung bisher war in Wohngemeinschaften und Werkstätten für Menschen mit geistiger Behinderung.
    Fast überall habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mich loswerden will.
    In meinem bisherigen Leben habe ich gelernt, die Probleme der anderen zu sehen und zu helfen. Solange ich unterstütze und eine Hilfe bin, ist die Welt in Ordnung. Aber brauche ich Hilfe, wird der Umgang mit mir als "schwierig" bezeichnet.
    Ich lebe heute im BEW für Menschen mit geistiger Behinderung, wo ich zuvor in einer WG lebte. Dort ist man nicht auf Menschen mit Autismus spezialisiert.
    Auch in meiner Beziehung mit einem Mann, der MS und 24-Stunden-Assistenz hat, fühle ich mich unverstanden.

    Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
    Welche Hilfen kann ich bekommen?
  • New

    1.Als schwarzes Schaf in meiner Familie, fürchte ich im Moment, beim Erbe benachteiligt zu werden. Meinen Geschwistern wurden bereits jeweils 1/3 des mütterlichen Hauses notariell überschrieben. Nun hat meine noch lebende Mutter den Satz aus dem neuen Testament gestrichen, der besagt, daß ich nach ihrem Tod das verbleibende 1/3 erben werde. Kann das nachteilig für mich sein?
    2.Meine Geschwister wollen wenn Mutter stirbt, das Haus nicht verkaufen, sondern die Mieteinnahmen unter uns aufteilen. Ich traue vor allem meinem Bruder nicht, er beansprucht das meiste davon, weil er vor Ort ist und die Hausverwaltung übernehmen wird. Gibt es da offizielle Regelungen?
  • New

    Moinsen ihr lieben,

    Ich komme grade von meinem Erstgespräch mit der Autismusambulanz (danke für das Daumen drücken),
    Und man hat mir gesagt bzw empfohlen in Münster vorstellig zu werden. Das ist nur eine Stunde weg, die Wartezeit beträgt ca ein halbes Jahr.
    Sie hat mir Kontaktieren gegeben damit ich jemanden zum Reden habe falls ich einen Rat oder so benötige und war generell sehr angenehm und zuvorkommend. Hat auf vieles geachtet.
    Ich werde das halbe Jahr lang schon Therapie bekommen wegen meiner Probleme im sozialen Bereich und auch eine Art Hilfe für Coping Skills, damit ich mein (leider echt starkes) Skinpicking loswerde.
    Ich werde morgen in Münster anrufen und hoffentlich einen Termin bekommen, auch wenn dieser in 6+ Monaten ist.
    Hat einer von euch vielleicht Tipps oder war schon in Münster?
  • New

    Wie schnell regeneriert ihr von einer Reizüberflutung,welche Hilfen setzt ihr dafür ein?

    Früher habe ich mich nach wenigen Tagen von zu viel Reizen erholt, dann waren es Wochen, mittlerweile überkreuzt sich die Überlastung und Erholungszeit, weswegen ich in der Überlastung stecken bleibe.
    Folge, Denkstoerungen, Konzentrationsstörungen, grosse Überlastung mit Reizen, Agressionen.
    .Versuche es mit Pulstackmusiik, autogenes Training und PMR, wenn der Kopf nicht zu stark streikt und Koordination nicht zu anstrengend ist.

    Merkt ihr Unterschiede von den Erholungszeiten welche ihr früher bräuchte und heute braucht?

    :thumbup: :thumbup:
  • New

    Hallo,

    wollte eine private These in den Raum werfen (RW), über die Auslösung/Entstehung von Psychosen ...

    Habe Psychatrieerfahrung, als Patient und habe Psychoedukation im Bereich Psychosen/Schizophrenie genossen. Nehme Neuroleptika, die sich wie ein kleines Schutzschild über die aufnehmende Synapse (Postsynapse - Wiki) im synaptischen Spalt (de.wikipedia.org/wiki/Synaptischer_Spalt) legen soll, um zu verhindern, dass zu viele Reize dort durchdringen.

    Wenn man den Ausführungen von "innerwelt" (finde ihren richtigen Namen nicht ...) folgt:

    innerwelt.wordpress.com/2013/0…erload-melt-und-shutdown/


    erschließt sich für mich, dass sich durch einen Overload ein Meltdown/Shutdown entwickeln kann. Wenn man also stressigen Situationen nicht ausweichen kann, kann diese Abfolge eintreten, es kommt zur Überlastung.
    Ich verbinde damit, wenn wir wieder auf den synaptischen Spalt zurückkommen, dass bei zu viel Reizüberflutung, die Präsynapse zu viel an Botenstoff feuert, dass die nachgeschaltete,
    Postsynapse die Informationen nicht mehr bewältigen kann und zu viel Information aufgenommen wird. Folge, z.B. visuelle, akustische Halluzinationen.

    Ah Mist, schon wieder die Zeit aus den Augen verloren, gleich Oberarztgespräch ... bitte noch nicht hierauf antworten, will noch später weiter ausführen ...
    ... wenn der rote Faden (RW) bis dahin noch da ist :)

Unread Threads

Topic Replies Last Reply

Erfahrungen mit der Eos Klinik Münster?

4

Kayt

Als Autist erkannt werden

10

freebirth_one

(Schwer)behinderten Ausweis

1,449

LeuChris

Pathological Demand Avoidance

22

Illi

Schwarzes Schaf und Co. Erbstreit

27

Cordelia

Pflegegrad bei Asperger Syndrom

21

Capricorn

Mein Autismus Tagebuch - von Regenbogenwusli/Stan

509

Lex

mögliche Entstehung einer Psychose bei Autisten (These)

24

Shenya

Wo ist "Happy to be"?

27

Wolkenfrosch

Welche Hilfen kann ich bekommen

3

MangoMambo

Klage vorm Sozialgericht , Angst vor Gerichtstermin

96

Nelke

Was macht ihr in der Autismustherapie (ATZ) genau?

38

Tuvok

Beispiele für Fettnäpfchen und (zu) wörtliches Verstehen

2,214

LeuChris