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    Hallo,
    wegen Corona hat es eine Weile gedauert bis ich die Bestätigung bekommen habe, aber nun hab ich eine Ausbildungszusage als Beamtenanwärter. Ich hatte vorher noch nie ein Gehalt, also habe ich auch keine Erfahrung mit Steuern, Krankenversicherungen und so.

    Ich habe hier im Forum öfter gesehen, dass viele Asperger Beamte sind und wollte deswegen fragen, in welcher Versicherung ihr seid bzw. welche ihr mir empfehlen könnt. Ich würd mich auch über euer Erfahrungen mit gesetzlichen Kassen freuen.

    Normalerweise ist die PKV für Beamte viel günstiger, weil ich da nur 50% von bezahlen müsste und sonst den vollen Betrag für eine gesetzliche Krankenversicherung.
    Ich hab gelesen, dass Asperger kaum Chancen bei einer PKV hätten, aber es gibt wohl seit kurzem eine Öffnungsaktion speziell für Beamte. Ich weiß aber nicht, ob es sich lohnt, weil es trotzdem einen gewissen Risiko-Zuschlag gibt.
    Neben der offiziellen Asperger Diagnose hatte ich lange Zeit auch eine Depression, die zur Zeit als 'stabil' eingestuft wird. Ich muss nicht mehr zur Therapie, aber nehme noch Antidepressiva. Ich bin unter 25 Jahre, habe einen Behinderungsgrad von 50 und sonst keine bekannten gesundheitlichen Probleme.

    Ich versuch mich natürlich auch selbst zu informieren, fühle mich aber etwas verunsichert. Es soll wohl schwierig sein die PKV zu wechseln, wenn man erst mal drin ist? Ich habe Angst die falsche Versicherung unter den dutzenden von Angeboten zu wählen und dann festzustecken.


    Mit lieben Grüßen,
    trew
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    Ich habe gerade jemanden bei "Benutzer online" gesehen, dessen Name durchgestrichen war. Neugierig wie ich war, habe ich den Namen angeklickt. Es schien sich um jemanden zu handeln der gesperrt ist.
    Jetzt würde ich gerne wissen, wie das funktioniert. Kann man gesperrt werden und so ja warum? Kann man als gesperrter User weiterhin mitlesen?
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    Guten Abend,
    Seit rund einem Jahr habe ich meine offizielle Autismus Diagnose jetzt. Ich konnte viel nachdenken und überlegen. Seit rund 3 Monaten befinde ich mich auch in der Autismus Therapie in einem ATZ und ich muss sagen, dass sie mir gut tut. Habe auch eine super nette Therapeutin. :]

    Wie schon gesagt hatte ich einige Zeit um über meine problematische Vergangenheit nachzudenken mit all den sozialen Problemen und Problemen mit meiner Umwelt und Arbeitswelt. Auch meine Familie setzt sich jetzt mit meiner Behinderung mehr auseinander.

    Meine größten Probleme lagen und liegen halt eben in der sozialen Interaktion und der Flexibilität bzw schlechten Executiven Funktionen. Auch war und ist mein Gehirn jeden Tag unter einer Daueranspannung, das heißt jeden Tag passieren für mich Sachen, die unvorhersehbar sind und mich nervös machen und mich auch aus der Fassung bzw meinen Tagesablauf durcheinander bringen. Dazu kommt noch die tägliche Reizüberflutung durch meine autistische Reizfilterschwäche.

    Dadurch, dass ich lange nach meiner Diagnose und auch durch die Unterstützung bzw Therapie durch das Autismus Therapie Zentrum über mich nachdenken konnte und mich selbst besser kennenlernen konnte wurde mir etwas bewusst und endlich klar. Nämlich, dass ich mich nie großartig ändern werden könne und mich selbst akzeptieren kann. Ich muss versuchen die richtige Umwelt zu meiner autistischen Wahrnehmung zu finden und anzupassen. Auch das habe ich in der Therapie bisher gelernt. Soziales Kompetenztraining, das ich mir am Anfang noch erhofft hatte, wird auch nicht großartig helfen. Das wurde mir jetzt bewusst. Ich habe mich viel und tiefgreifend mit Autismus beschäftigt.

    Momentan mache ich mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg mit bewilligten Nachteilsausgleichen. Momentan läuft es gut. Eine anerkannte unbefristete Schwerbehinderung habe ich auch.
    Ob ich je nach meiner Schule und möglichem Studium auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten werden kann, das kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Viele sagen und auch die im Autismus Zentrum, dass erwachsene Autisten, die ihre Diagnose erst im Erwachsenenalter bekommen haben, nur noch schwer in den allgemeinen Arbeitsmarkt oder überhaupt in die Arbeitswelt zu integrieren sind. Stimmt ihr damit überein, dass mit der Arbeitswelt?

    Auch habe ich das Gefühl, dass meine autistische Wahrnehmung nicht für diese Welt geschaffen ist. Häufig flüchte ich nach anstrengenden Stunden unter Menschen und Daueranspannung in eine Fantasiewelt, die aus logischen Gesetzen besteht und sich immer wieder stereotyp wiederholt. Meine Therapeutin sagte, dass das Autisten machen, weil sie da die Kontrolle haben und das Chaos aus dem Alltag ausgleichen. Dem stimme ich zu.

    LG
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    Aus irgendeinem Grund können meine Mutter und ich oft nicht gut kommunizieren, das Problem habe ich in diesem Ausmaß mit niemandem sonst. Sie findet, dass ich Dinge, die sie sagt, oft sehr negativ aufnehme, obwohl es nicht so gemeint ist, ihre Aussagen falsch interpretiere und mich dann angegriffen fühle. Ich würde „Dinge hören, die sie gar nicht gesagt hat.“ und solle doch das, was sie sagt, einfach so nehmen, wie es sei, ohne es zu interpretieren. Aber meiner Ansicht nach mache ich genau das!?

    Ein Beispiel:
    Ich wurde vom Arbeitsamt für eine Maßnahme vorgeschlagen, die mich bei Bewerbungen und der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz unterstützt, die mir aber auch individuelle Unterstützung anbietet; dort arbeiten auch Psychologen und ich habe psychisch schon lange Probleme. Gestern hatte ich dort ein Gespräch, bei dem ich gesagt habe, dass ich glaube, diese Unterstützung auch zu brauchen. Die Dame, mit der ich gesprochen habe, meinte, sie habe auch den Eindruck. Das wiederum habe ich meiner Mutter erzählt. Ihre Reaktion:“Naja, du solltest langsam aber wirklich einen Fuß in die Arbeitswelt setzen.“

    Das habe ich nicht verstanden, denn eben dafür ist diese Maßnahme doch da. Sie hilft mir genau dabei, bislang habe ich es allein versucht und keinen Erfolg gehabt. Ich habe sie gefragt, ob sie gegen die Maßnahme ist, auch, weil ich ihren Ton.. irgendwie seltsam fand. Sie schien etwas verärgert, dass ich es so verstanden habe und meinte, sie müsse bei mir immer so aufpassen, nichts Falsches zu sagen und habe Angst, mich zu verärgern oder zu verletzen. Tatsächlich kommt das auch hin und wieder vor.. und sie versteht dann absolut nicht, warum ich mich so fühle. Dieses Unverständnis macht es dann noch schlimmer und ich ziehe mich dann frustriert zurück. Oft kamen auch Aussagen wie „Ich finde dein Verhalten nicht in Ordnung!“ … und dann ist sie verwirrt, wenn ich mich unverstanden und verletzt fühle. Ist das wirklich so verwirrend?

    Sie ist eine von den Personen, die behaupten, nicht sauer zu sein, obwohl sie es sind.

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