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    Hallo
    mich würde interessieren wie das mit Freundschaften in eurer Kindheit und im Teenageralter war.
    Ich erinnere mich gut dass ich mit mehr als einem Kind nicht gut zurecht kam aber Kontakt zu einem Spielpartner mochte ich schon. Ich habe lieber mit Jungen gespielt und glaube auch die Mädchen mochten mich nicht so obwohl ich niedlich aussah. Ich glaube die fanden mich irgendwie komisch. Jedenfalls hatte ich dann auch nie so richtig eine beste Freundin nur phasenweise und dann konnte ich die Freundschaft nicht erhalten.
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    Es hat nichts mit Autismus zu tun aber vielleicht gibt es ja zufällig Leute hier, die das gleiche Problem haben. Seit meiner Kindheit habe ich Probleme, sobald es darum geht bewusst und kontrolliert zu atmen, also sich z. B. auf seinen Atem zu konzentrieren oder gar zu beeinflussen wie lange man ein- oder ausatmet, ob man es durch Mund oder Nase tut usw. Sobald ich so bewusst atme, werde ich mir der Tatsache bewusst, dass die Atmung für mich überlebensnotwendig ist. Dies sorgt bei mir für innere Anspannung, welche früher manchmal sogar zu leichten bis mittelschweren Panikattacken mit Hyperventilation geführt hat. Je mehr ich mich mit dem Thema (und sei es auch nur gedanklich) beschäftige, desto mehr wächst meine Anspannung und mein Unwohlsein. Selbst darüber zu schreiben ist somit schwierig. Als wenn ich Angst bekomme an Atemnot zu sterben.

    Wenn man ein Problem mit etwas hat, desto mehr bemerkt man, wo überall und wie oft einem die Sache begegnet. Erstrecht, seit icvh beschlossen habe, es möglichst komplett zu vermeiden, auch wenn es schon vorkam, dass mir Atemübungen recht gut gelungen sind. Aber inzwischen verlasse ich am liebsten den Raum, sobald sich so etwas ankündigt. Typische Situationen für Atemübungen sind:

    - Meditationen
    - Gesangsunterricht (auch "Aufwärmtraining" für Chöre)
    - Sportliches, das in eine meditative Richtung geht (z. B. Yoga)
    - Irgendwelche Gruppen in psychologischer Richtung

    Das letzte Beispiel zeigt bereits, dass es einem praktisch überall (auch unangekündigt) begegnen kann. Sobald jemand in Panik gerät, wird ihm geraten, ruhig und kontrolliert zu atmen, was bei mir das Gegenteil bewirken würde. Auch gehört es quasi schon zum guten Ton fast, fast überall unangekündigt kleine Meditationen in Kurse, Workshops und Seminare einzubauen, egal ob zum Thema Hundetraining, Kindererziehung, Erfolg im Businessbereich oder sonstwas. Ich kann mich dem kaum entziehen. Beim heutigen Onlineseminar konnte ich zum Glück den Mediationsteil einfach vorspulen, da es eine Aufzeichnung war. Hab mir schon zu oft Mediationen anhören müssen in letzter Zeit und meist besteht sie nur aus Atmen und Imagination / Visualisation, und Letzteres fällt mir halt auch sehr schwer (siehe Aphantasia), also das mit den inneren Bildern, weshalb ich es auch lieber lasse. Jedenfalls als ich dann ans Ende der Lektion kam und die Tagesaufgabe kommen sollte, war die Tagesaufgabe: Atmen! Da ging es dann auch wieder um bewusstes Atmen in Situationen und allgemein usw. Na toll! Dabei hatte ich doch zuvor schon genug von den Thema. Ich kann echt kein Atmen mehr sehen! Es langt! - Naja sehen schon aber ihr wisst, was ich meine...

    Atmung sehen oder hören ist nicht das Ding, nur das Gespräch darüber oder darin angeleitet zu werden. Allerdings mit einer Ausnahme: Wenn es zu einer Situation kommen sollte, wo ich mit einem anderen Menschen oder Tier längere Zeit entspannt Leib auf Leib liege, so dass wir gegenseitig unsere Atemzüge hören und durch die Bewegungen des Brustkorbs fühlen, dann kann ich schon mal irritiert werden, weil ich mich dann bewusst entscheiden muss, ob ich meine Atmung dem Rhytmus des anderen anpasse oder nicht und so wieder mein Fokus auf der Atmung ist.

    Atmung ansich ist kein Problem für mich, solange ich nicht darüber nachdenken muss. Solange sie einfach automatisch im Verborgenen abläuft, solange kriege ich auch keine Atembeklemmungen und nicht das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. Aber mischt euch bitte nicht in meine Atmung ein und erinnert mich auch nicht daran!
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    Zu den Voraussetzungen für den Bezug einer Erwerbsminderungsrente habe ich folgende Formulierung gefunden:

    "In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit belegt sein." (Quelle: VdK)

    Ich habe nie in Vollzeit gearbeitet, sondern immer nur in Teilzeit bzw. geringfügig. Ich gehe davon aus, dass bei mir (ebenso wie bei vielen anderen Autisten) immer schon (also seit Beginn der Erwerbsfähigkeit) eine Erwerbsminderung vorgelegen hat. Daher kann ich die zitierte Voraussetzung nicht erfüllen.

    Weiß jemand, wie dies gehandhabt wird, wenn die Einschränkung, die für die Erwerbsminderung verantwortlich ist, immer schon (oder zumindest schon seit der frühen Kindheit) da war?
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    Hi zusammen,
    kennt das einer von euch: Angst vor der Diagnose (also explizit das Ergebnis der Diagnostik, nicht der Diagnostik selbst) zu haben?
    Ich bin nun Anfang 30 und nächsten Monat steht meine Diagnostik an. In Bochum ist das wohl auch nur ein einziger Termin.
    Meine Gedanken schweifen ständig zu dem Tag. Im Grunde können ja nur drei Diagnosen herauskommen: gesichert, Verdacht und Ausschluss. Ich habe das Bedürfnis mich auf jeden der drei möglichen Ausgänge vorzubereiten.

    Vielleicht könnt ihr mir helfen, diese permanente Beschäftigung mit der Diagnose und den anschließenden neuen Möglichkeiten, ein wenig einzudämmen.
    Bei einem Ausschluss habe ich (nun endlich) einem Pychotherapieplatz. In dem Fall würde ich hoffen, dort meine Probleme (die deutlich über Depression hinausgehen) anzugehen.
    Eine Verdachtsdiagnose wäre gefühlt eine halbe Katastrophe, da das weder ein Ja noch ein Nein ist. Was kann man damit anfangen? Auch in dem Fall hätte ich die Psychotherapie aber vermutlich bei jeder anderen Diagnose, die im weiteren Verlauf gestellt werden würde immer den Zweifel im Kopf „und wenn es doch Asperger ist? Ist die andere Diagnose respektive Therapie überhaupt hilfreich?“.
    Und was mache ich mit einer gesicherten Diagnose? Ja, ich würde dann mehr Klarheit über mich und meine Eigenheiten haben. Aber welche konkreten Handlungen stehen danach an? Welche Auswirkungen hat das auf Therapie? Welche Hilfestellungen gibt es wo, ...?

    ich habe auch schon überlegt, die Diagnostik abzusagen.(verschiedene Ärzte verwirren mich da, die einen sagen ich solle unbedingt eine Diagnostik anstreben, die anderen ebenso überzeugend, dass sie keinerlei Symptomatik bei mir sehen), aber dann würde ich ja ewig in Ungewissheit leben.

    Vielleicht wisst ihr Rat :)

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