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    Liebe Moderation des Forums,

    Was haltet ihr von der Idee, auf seinem eigenen Profil sowas ähnliches wie eine Inhaltsangabe zu stecken, in welchen Beiträgen man was gepostet hat, ohne dass Beitragserwähnungen nach einigen Tagen nicht mehr angezeigt werden, nur weil man es nicht geschafft hat rechtzeitig zu antworten?
    Oder das Benachrichtigungen nach einigen Tagen nicht einfach gelöscht werden?

    Liebe Grüße

    Edit: Das Problem hat sich mithilfe eines anderen Users gelöst :D
    Dennoch würde ich mich freuen, wenn Benachrichtigungen nicht nach einigen Tagen gelöscht werden.
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    Hallo,

    offenbar kann ich weniger gut maskieren, als ich dachte. Andere Leute halten mich dann zwar für seltsam, das bemerke ich aber nicht weil das keiner anspricht. Ich denke dann, ich würde sehr gut maskieren und überhaupt nicht auffallen.

    Was mir jetzt mittlerweile auch erklärt, warum ich irgendwie trotzdem manchmal anecke oder trotz meines maskierens anders behandelt werde. (meistens weniger wohlwollend, was ich mir nie erklären konnte. Weil ich dachte, ich würde genau so normal wirken wie alle anderen) Es gab (vereinzelt) mal Situationen, wo ich nach einiger Zeit mitgeteilt hatte das ich autistisch bin. (z.B. in einer Arztpraxis gegenüber einer Arzthelferin, weil es für die Situation hilfreich war) Ich war dann sehr überrascht, das die jeweiligen Leute von meiner Info nicht überrascht waren.

    Jedes Mal kamen Antworten, wie "irgend sowas hatten wir uns schon gedacht" oder "den Eindruck hatte ich schon, aber ich war mir nicht sicher" usw. Während ich die ganze Zeit dachte, ich würde ziemlich unauffällig (so im Rahmen normaler Vielfalt, aber nicht als anders auffallend) wirken. Schließlich hatte ich (nach meiner Wahrnehmung) mich eigentlich auch
    immer so verhalten, wie die anderen Menschen um mich herum auch. Man geht z.B. an den Empfang, gibt der Sprechstundenhilfe die Versichertenkarte, und nennt seinen Termin oder sein Anliegen. Aber scheinbar kann man da trotzdem auffallen. Gesellschaftliche Zwänge führen dann vermutlich auch dazu, das sich niemand trauen würde seinen Eindruck mir gegenüber offen anzusprechen. Schlimmstenfalls spricht man jemanden darauf an das er seltsam wirkt, und dann hätte die Person aber gar nichts.

    Bisher war es dann so, das oft nicht gut mit mir umgegangen wurde. Was vielleicht auch daher kommen kann, das die Leute unsicher waren wie sie mir mir umgehen sollten. Meine Art/Verhalten/Reaktionen vielleicht nicht "einordnen" (Redewendung) konnten. Meine Überlegung ist deshalb, ob es in bestimmten Situationen vielleicht sogar sinnvoll sein könnte, direkt am Anfang irgendwie mitzuteilen das man autistisch ist? Da ich offenbar schlechter im maskieren bin als ich dachte, würde ich sowieso auffallen auch wenn ich es nicht mitteile.

    Ich habe damit aber nicht wirklich Erfahrung, offen mit meinem Autismus umzugehen. Deswegen wollte ich das mal hier ansprechen, ob ihr Erfahrungen damit habt euch quasi zu "outen" gegenüber anderen, wenn man das so nennen kann.

    Könnt ihr so gut maskieren, das es nicht/kaum auffällt?

    Gab es Situationen, wo ihr erzählt habt das ihr Autist seid? Wenn ja, was kamen da für Reaktionen?

    LG IceQueen.
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    Moin,
    Ich habe ja im Vorstellungsbereich schon erzählt, dass ich eine Aspergerdiagnose bekommen habe und es aber in der Methodik meiner Meinung nach Seltsamheiten gab, weswegen ich nicht so ganz weiß ob das nun korrekt ist oder nicht.

    Ich habe viel gelesen und manche Beschreibungen würden passen, aber genauso viele andere Beschreibungen eben nicht. Abhängig von meinem eigenen Bias kann ich es mir hinbiegen so daß es passt - aber eben auch so, dass es nicht passt.

    Allerdings begegnen mir immer wieder Symptome, wo ich eigentlich gar nicht verstehe was das jetzt wirklich ist. Und da wollte ich Euch halt mal fragen.

    1) Stimming
    Gelesen habe ich, dass es selbststimulierendes Verhalten ist und alle möglichen Formen haben kann. Mit den Händen flattern (mache ich nicht), sich um Kreis drehen (mache ich nicht) aber eben auch so ganz alltägliche Dinge wie mit einem Stift spielen, mit den Haaren spielen. Und na klar mache ich das, besonders in Situationen wo man sonst nichts machen darf wie z.B früher in der Schule. Überall wo man rumsitzt oder rumsteht. Aber, surprise, das machen so viele, dass es doch eigentlich nicht sein kann, dass alle diese Menschen Autisten sind?
    Also denke ich, dass dieses "stimming" was alle machen nicht als ein Symptom mit reinzählen kann und daß in den Beschreibungen eigentlich das klassische mit den Händen flattern/sich im Kreis drehen/etc gemeint ist?

    (ich habe gerne Strickzeug dabei weil ich gut zuhören kann wenn meine Hände etwas zu tun haben. Und weil ich dann das Gefühl habe, dass es keine ganz verschenkte Zeit war falls das was ich höre uninteressant war. Normalo-stimming, aber wohl kein autistisches stimming)

    2)meltdown
    Wir sieht das eigentlich aus? Ist das wirklich so etwas wie ein "temper tantrum" wie bei einem Kleinkind, welches sich im Supermarkt auf den Boden schmeißt und schreit weil Mama zum Eis Nein gesagt hat?
    Also, sieht das von außen dann ähnlich aus auch wenn die Ursache und Motivation anders ist als beim Kleinkind (nämlich Reizüberflutung oder Überforderung)? Und bleibt das bis ins Erwachsenenalter? Wie muß ich mir einen meltdown vorstellen?

    3) shut down
    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das ein Zustand, wo gar nichts mehr geht außer so Kleinhirnzeugs wie atmen und blinzeln und so. Zusammenhängende Sätze gehen nicht mehr und sonstige Anpassung an die Umwelt auch nicht. Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann können Autisten das nicht kontrollieren.
    Stimmt das so? Hat das jemand von Euch? Ich habe das erfreulicherweise nicht, es muß schrecklich sein.




    Ich habe verstanden, dass Autismus ein Spektrum ist und nicht alle die gleiche Symptomatik aufweisen, bzw nicht im gleichen Schweregrad.

    Aber da muß es doch irgendwie klare Abgrenzungen bzw Symptome geben. So wie stimming im Sinne von mit dem Stift spielen ja von wirklich ganz vielen Menschen in einer x-beliebigen Gruppe wie einer Schulklasse gemacht wird und es statistisch unmöglich sein kann, dass alle die es tun autistisch sind.


    Ich finde diese Abgrenzung wichtig, sonst kann ich mir ja alle Symptome so zurecht biegen wie es mir passt.
    Also, wenn ich mir den Schuh der Diagnose anziehen möchte würde ich meinen Hang zum Spielen mit dem Stift als Symptom deuten. Wenn ich mir den Schuh der Diagnose nicht anziehen will dann würde ich mir das gleiche als komplett unauffällig deuten.
    War das für irgendwen verständlich, was ich meine?

    Mir gefällt es nicht, wenn ich mir das so hinbiege wie es mir passt. Ich denke dann eben auch, daß ja ein Diagnostiker ja darauf trainiert ist etwas zu finden und dass es auch einem Diagnostiker aus diesem Bias heraus möglich ist, sich das so hinzubiegen. Also, wenn man die Aufgabe bekommt, in den Wolken am Himmel Muster zu erkennen dann erkennt man sie auch.

    Und dann hat eine Diagnose keinen Wert. Ich würde mir wünschen, daß es objektiv messbar wäre und dafür braucht man klare Abgrenzungen. Und die finde ich nirgends.
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    Hallo,

    ich bin nicht diagnostiziert, war nur mal n paar Sitzungen bei einer Therapeutin (Anfang des Jahres). Ziel war es Depressionen los zu werden und nen „Sprungbrett“ für eine Diagnostik ASS zu bekommen. Meinen Verdacht im Spektrum zu sein hat sie nicht abgestritten, aber schien ihr auch nicht „wichtig“, dafür wollte sie mir schwere Depressionen diagnostizieren und alles mögliche andere „anhängen“ und empfahl Medikamente und evtl einen stationären Aufenthalt. Da ich weder Medikamente wollte, noch stationären Aufenthalt und mich die wenigen Sitzungen total fertig gemacht haben, habe ich dann abgebrochen.
    Ich hatte schon immer Probleme (will über meine Kindheit/Jugend hier nicht reden) seit Jahren jetzt in der Ehe. Seit dem Wochenende hab ich mit meinem Mann wieder zusammengerauft und es sieht das erste Mal ernsthaft so aus, als ob es klappt. Das Problem ist, dass das alles sehr „fragil“ ist und ich weiß dass der kleinste Fehler wieder alles kaputt machen könnte. Das will ich natürlich nicht.
    Andererseits habe ich dafür Kontakte abgebrochen (erst einen, durch ne Panik-Reaktion dann alle anderen die ich hatte), was ich sehr bereue. Aber ich dachte auch ich brauche jetzt diese „Ruhe“ und die Konzentration auf meine Beziehung. Fakt ist, dass dies nicht klappt. Ich kriege Panik, schlafe nicht, esse fast nichts, bin kurz vorm Durchdrehen. Es ist entweder ein komplettes Gedankenchaos oder Leere. Ich kann in der jetzigen Situation noch nicht bei ihm thematisieren, dass ich die Kontakte wieder aufbauen will (was ich aber vor habe, denn so kann es nicht bleiben), das wird Zeit brauchen, aber diese Zeit habe ich nicht, es wird jeden Tag schlimmer.
    Trotzdem habe ich Gedanken es zu tun ohne zu warten, womit ich alles riskieren würde, weil es eben alles noch so instabil ist. Ich will aber auch nicht, dass es so bleibt wie es jetzt ist.
    Ich sehe keine Lösung. Jedenfalls nicht gleich. Und selbst wenn, habe ich sowieso schon extrem viel kaputt gemacht. Das frisst mich auf. Ich weiß nicht was tun. Jede Variante die ich habe fühlt sich falsch an. Es ist alles zuviel und das Loch in das ich falle scheint keinen Boden zu haben.
    Welche Risiken haben Antidepressiva? Wie gut/schnell wirken sie? Wie sinnvoll ist es sie zu nehmen wenn die Situation sowieso erstmal nicht änderbar ist? Das heißt, selbst wenn „alles wieder gut“ werden würde, würde ich die Schuldgefühle niemals los werden. Auch nicht den Selbsthass. Wie sinnvoll sind da Medikamente überhaupt?
    Bekommen würde ich sie sofort, da sie mir mehrmals angeboten wurden. Zwar wollte ich nie Medikamente, aber ich habe Angst das sonst nicht auszuhalten (keine weiteren Details zu dieser Problematik, ich will darüber nicht diskutieren, die Info schwere Depression muss bitte reichen).

    LG

    ADD83
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    Hallo zusammen,

    Ich war heute zum dritten Termin bei meinen Psychater. Grund war ein Kontrolltermin.
    er wollte mich direkt krank schreiben wegen Überlastung, was ich nicht wollte. Stattdessen habe ich nun eine höhere Anti Depressiva Dosierung.
    Ich hatte ihn auf meinen Verdacht angesprochen. Er ließ Nicht nicht mal meinen Satz beenden. Er würde Asperger Patienten kennen(er was vorher in einer psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus), das hätte man schon in der Kindheit festgestellt und er ist kein Freund von nicht Fachkundigen Vermitungen. Warum ich überhaupt drauf komme hat er nicht erfragt. Ich war dann so verunsichert dass ich nichts mehr gesagt hatte.
    Stattdessen hat er mit mir besprochen dass ich eine Borderline Störung hab.tatsächlich hab ich mich mal verletzt vor 20 Jahren, aber sonst passt da nichts zu. Mein Therapeut hatte Borderline ausgeschlossen. Ärzte und Diagnosen verwirren .


    Stehe auf der Warteliste für Düsseldorf

    Gruß

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