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    Hi. War länger nicht mehr hier und habe mich auf Twitter rumgetrieben. Etwas zu viel, wohlgemerkt. Ich neige dazu, mit etwas in Dinge hineinzusteigern.

    Na ja, Tatsache ist: ich hatte heute nach langer Zeit etwas, was ich als kompletten Meltdown bezeichnen würde und mir ist schlecht. Ich komme langsam aus der Starre raus und stelle fest: ich habe einfach niemanden, mit dem ich über so etwas sprechen könnte, weder Freunde noch Familie. Muss aber gerade mal etwas quatschen und Twitter ist einfach nicht der richtige Ort. Ich war schon Tagelang ständig komplett überreizt. dann kommt auch noch diese (sorry) blöden Karneval und mein Nachbar, der mich seit einem Jahr periodenweise stalkt, dreht voll auf. Das ging jetzt schon ein paar Tage und heute hat er mich vollends getriggert und ich bekam Schreikrämpfe, gefolgt von Verzweiflung, Gleichgewichtsverlust, Depression, teils Mutismus... diese Intensität kenne ich bewusst nur aus meiner Kindheit, wo ich tragischerweise auch noch für so etwas gezüchtigt wurde, was bei mir eine posttraumatische Belastung hinterließ,, gepaart mit Schwierigkeiten, auf Überflutungen zu reagieren. D.h. ich erstarre einfach. Momentan bringe ich mir bei, loszulassen und dieser Starre zu entweichen, weil der Druck, der sich sonst aufbaut, völlig unberechenbare Konsequenzen haben kann. :m(:
    Der schlimmst Punkt war heute gegen 14.00. Jetzt ist fast 21.00 und ich habe nur bruchstückhafte Erinnerungen an die Zeit dazwischen. Ich habe gebadet—das hat etwas Druck rausgenommen.

    Muss gleich mal raus, ein paar Schritte gehen. Hoffe der Karneval ist weitgehend vorüber.
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    Hallo,
    ich war bei der EUTB und mir wurde im Gespräch erklärt das wenn ich irgend eine Leistung haben möchte (Kur, Therapien, Schauspiel Unterricht etc.) einfach beantragen könnte per Persönliches Budget, solange ich es nur gut Begründen kann. :smug:

    Im Internet finde ich keine Beispiele für sowas, immer geht es dort nur um sowas wie Assistenz beim Einkaufen , Behörden/Arzt-gänge und Freizeitgestaltung.

    Allerdings finde ich das o.g. stark vergleichbar mit der Leistung vom APP (AmbulantPsychiatrischenDienst) , die konnten mir z.B. in der Vergangenheit garnicht weiterhelfen, kamen 1x die Woche für 2 Stunden, dann wurde Geredet. Nur geholfen hat mir das nicht.

    Mir wurde bei der EUTB auch erzählt, ich könnte Therapeutische Hilfen (Gegenstände) beantragen per Sachleistung , z.b. eine Therapeutische Gewichts Decke oder alles andere was mir Helfen könnte, nur dafür finde ich auch absolut keinerlei Beispiel oder ähnliche Fälle. :shake:

    Ich habe mich per Sufu durch die Beiträge über PB durchgewühlt und komme zu dem Ergebnis dass, (man möge mich Bitte Korrigieren ! ) :
    - Persönliches Budget ist für Standard Leistungen vom Sozialamt , die man auch ohne PB beantragen und bewilligt bekommen kann . Z.b. Autismustherapie.
    - diese Standard Leistungen werden dann bezahlt bei Genehmigung und das nennt sich dann Sachleistung ? (Weil das Soz.Amt das Bezahlt)

    Ich bekomme Autismustherapie seit mehreren Monaten und sehe keinerlei Vorteil vom Pers.Budget dafür, das würde sonst heißen , das ich Selbst das ATZ bezahlen sollte, allerdings dann nur Fraglich, ob der Stunden satz hoch genug wäre den man mir für die Bezahlung überweisen würde.

    Ich habe mal beim Sozialamt angefragt was es denn für Hilfen gäbe für mich, alle Vorschläge bis auf 2 waren uninteressant (Da ich dafür zu eigenständig/Stabil bin)

    Interessant war also nur Autismus Therapie und APP , wobei ich das ablehnte.

    Ich bekam nun den Vorschlag von meinem ATZ einen APP zu Beantragen der mit dem ATZ zusammen arbeitet, da es dach mittlerweile auch gibt und das dann Hoffentlich Besser auf Autisten zugeschnitten ist, da werde ich noch abwarten müssen, bis das beginnt.


    ich habe auch öfters gelesen das man das Pers. Budget bei verschiedenen Kostenträgern beantragen kann , unter anderem :
    - Rentenkasse
    - Krankenversicherung
    - Sozialamt
    - und noch mehrere andere, die ich nicht mehr weiß :?

    ich sehe bei dem, was ich bisher verstanden hab, bei diesem Thema, keine Vorteile .
    Ich ziehe keinen Nutzen und keine Genugtuung daraus, z.B. einen selbst ausgesuchten Berater/Soz.Pädagogen Selbst Bezahlen zu dürfen/können.

    Bitte Klärt mich auf, vielen Dank

    P.s. dieses Ebook über PB habe ich auch überflogen, hat mir leider nicht komplett weitergeholfen...
    socialnet.de/materialien/attach/337.pdf

    Liebe Grüße
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    Hallo zusammen,

    Ich habe Ende Juni 2019 einen Schwerbehinderten-Antrag gestellt auf mindestens 50 GdB, zusammen mit dem VdK.

    Ende September 2019 habe ich einen Bescheid vom VA mit GdB 30 erhalten und sofort Widerspruch eingelegt. Der VdK hat um Akteneinsicht gebeten und dann Anfang November den Widerspruch begründet.

    Anfang Januar hab ich dann ein Schreiben vom VA weitergeleitet bekommen worum steht, das sie meinen Widerspruch keine Abhilfe leisten können und den Vorgang an die Bezirksregierung Münster abgegeben haben.

    Keine 2 Wochen später hab ich ein Schreiben der BZR Münster weitergeleitet bekommen, das sie den Vorgang an das zuständige VA zurück gegeben haben, weil die die Ermittlungen moniert haben und sagten das VA muss erneut prüfen.

    Seit dem warte ich immer noch auf Antwort bezüglich meines Widerspruchs.

    Hat hier jemand Erfahrung warum das Ganze so lange dauert und ob ich eventuell damit rechnen kann das meinem Widerspruch statt gegeben wird?

    Viele Grüße
    Vanessa
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    Ich werf mal einen ziemlich neuen Artikel in die Runde (erschienen am 12. Februar 2020), der sich um das Thema Kompensationsstrategien bei erwachsenen Autisten geht.
    Vielleicht haben so manche User hier danach einen neuen Blickwinkel zur ewigen Diskussion, ob eine Diagnose gerechtfertigt ist oder nicht, nur weil jemand äußerlich unauffällig erscheint
    oder eine Menge auf die Reihe bringt, woran andere Autisten scheitern.

    molecularautism.biomedcentral.…10.1186/s13229-019-0308-y

    Ich hab die wichtigsten Ergebnisse (in meinen Augen) auf Deutsch zusammengefasst: autistenbloggen.wordpress.com/…von-erwachsenen-autisten/

    In dem Zusammenhang interessant ist auch die 31-Aussagen-starke "Kompensations-Checkliste": static-content.springer.com/es…_2019_308_MOESM1_ESM.docx


    Ich bin das vor kurzem mal durchgegangen, die meisten Aussagen hab ich mit "vorhanden" (present) beantwortet, ich kompensiere also relativ stark. Das passt auch zur Aussage meiner Diagnostikerin.


    Ebenso interessant ist das Thema Camouflage (Tarnung): ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6394586/ (Hull et al. 2019)


    Auch diesen Fragebogen (CAT-Q) gibts online: ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/…2018_3792_MOESM1_ESM.docx und auf Nachfrage bei der Hauptautorin wurde mir mitgeteilt, dass davon auch bald eine deutsche Version erhältlich sein soll. Beides gibt neuartige Diagnosetools in die Hand, die ermöglichen, erwachsene Autisten leichter zu diagnostizieren.


    Insgesamt eine sehr erfreuliche Entwicklung und schön, dass dazu geforscht wird.
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    Weil ich zur Zeit ziemlich isoliert bin meiner Empfindung nach und bald eine Therapie beginnen werde (in einem Monat ungefähr wenn es klappt mit der KK) mache ich mir Gedanken darüber dass meine neue Therapeutin, bei mir zumindest, Asperger und eine schizoide Persönlichkeitsstörung gleichsetzt. Der Grund warum sie das macht ist dass ich isoliert bin nach dem Ende meiner Beziehung und seitdem mich nicht damit abfinden kann keine nahen Bezugspersonen mehr zu haben und keine alltäglichen oder tiefergehenden Gespräche, außer meiner Arbeit. Nachdem ich mein Gedächtnis etwas aufgefrischt habe was die schizoide Persönlichkeitsstörung betrifft und wie sie therapiert wird kommt es mir so vor dass meine Therapeutin vorhat (weil ich schizoid sein soll wegen meiner AS Diagnose und weil ich seit zwei Jahren gesellschaftlich gestrandet bin) mich zu heilen von meinem Gestrandetsein indem sie mich von einem vermeintlichen Wünsch nach Einzelgängertum heilt (von dieser schzoiden Persönlichkeitsstörung).

    Was mich daran stört dass sie mich als schizoid ansieht und was mich daran erschreckt ist dass ich im Gegenteil in die Einsamkeit katapultiert worden bin gegen meinen Willen (vor zwei Jahren) und strampele verzweifelt wieder Anschluss zu finden. Es ist sehr schwer in meiner Lage wieder Anschluss zu finden, weil ich 66 Jahre alt bin, aber ich hatte Anschluss bis vor zwei Jahren als alles kaputt ging. Es tut weh zu denken dass die ungewollte Isolation in der ich mich befinde und gegen die ich kämpfe (indem ich alles mache was ich kann um "Leute kennen zu lernen", was nicht leicht ist in diesem Alter und ohne Familie) als gewollt eingeschätzt wird und ich habe Angst dass sie einen bei mir nicht vorhandenen Wünsch nach Isolation wegtherapieren will bei mir wenn was ich brauche ist Unterstützung die ungewollte Isolation zu entgehen oder zumindest damit zurecht zu kommen. Auch der Wunsch nach Therapie gehört bei mir zum Wunsch mit anderen Menschen (der Therapeutin) zu interagieren. Es kann nicht sein, meiner Meinung nach, dass der verzweifelte Wunsch (bei mir) nach Anschluss an Anderen zum vergeblichen Wegtherapierenwollen (seitens meiner Therapeutin) eines nicht vorhandenen pathologischen Wunsches (bei mir) nach Nicht-Anschluss (an die Gesellschaft meinerseits angeblich) führen soll.

    Ich weiß dass sehr alte Menschen (noch wesentlich älter als ich) oft vollkommen isoliert leben weil niemand sich für sie interessiert (alle weggestorben zum Beispiel oder sie sind zu krank um aus der Wohnung zu gehen). Es wäre ein Hohn diese Isolation als gewollt oder als Symptom einer Persönlichkeitsstörung behandeln zu wollen.

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    Replied to the thread Problem mit Medikamentenwechsel.

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    Vor allem haben hier ja manche sehr viel Verständnis für manche Dinge; für andere, eindeutig autismusbedingte Dinge, aber nicht. Ganz schön einseitig und wertend.