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    An alle Geräuschempfindlichen: ihr seid nicht allein. Bei Autismus ist Hyperakusis relativ häufig, wie der folgende Artikel berichtet:
    hyperacusisresearch.co.uk/hype…sm-spectrum-disorder-asd/

    Ich wünsche mir so sehr, dass dieses Wissen bei den Ärzten ankommt. Bei den Herstellern von ANC-Kopfhörern ist es schon längst angekommen.

    "Many researchers have studied the hearing status and auditory features of children with autism or autism spectrum disorders (ASDs). [...] Of these problems, hyperacusis is probably the most common. [...] Previous studies have shown that hyperacusis occurs in 18% of individuals with autism (Rosenhall et al. 1999). Danesh et al. (2015) reported that 38 out of 55 patients (69%) with Asperger’s syndrome had hyperacusis and 19 (35%) had tinnitus."

    Übersetzung:
    "Viele Forscher haben die Art des Hörens und Hörbesonderheiten bei Kindern mit AUtismus oder ASS untersucht. [...] Unter diesen Problemen ist Hyperakusis vermutlich das am weitesten verbreitete. [...] Frühere Studien haben gezeigt, dass Hyperakusis in 18% der Personen mit Autismus (Rosenhall et al. 1999) vorkommt. Danesh et al. (2015) berichteten, dass 38 von 55 Patienten (60%) mit Asperger-Syndrom Hyperakusis und 19 (35%) Tinnitus hatten."
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    Hallo,

    leider ist es mir nicht möglich, dem MOD-TEAM Nachrichten zu schreiben, deshalb versuche ich es auf diesem Wege:

    Seit gestern ist der Thread "ich-fühle-mich" gesperrt. Ist es beabsichtigt, dass der Thread wieder an anderer Stelle eröffnet wird? Bis auf die Leute, die immer wieder geglaubt haben, dass man den Thread dazu nutzen könne, um durch die Blume anderen eins auszuwischen oder Gefühle anderer zu bewerten, fand ich den Thread sehr hilfreich. Ich denke, dass das Thema allgemein für Autisten sehr wichtig ist. Ich finde es schade, dass es das Thema nicht mehr gibt.

    Vielleicht könnte das Thema im geschützten Bereich eröffnet werden und dann dazugeschrieben werden, dass Kommentare in diesem Thread nicht erlaubt sind.

    Ich würde mich freuen, wenn die Anregung aufgegriffen wird oder mir jemand von den Moderatoren oder anderen Usern sagen könnte, ob es den Thread in neuer Form irgendwo gibt.

    Viele Grüße
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    Hallo,

    ich habe seit einiger Zeit das Gefühl, dass ich in einer richtigen Midlifecrisis bin (bin Ende 30). Mir geht es nicht nur total schlecht,
    sondern in meinem Kopf routieren auch ständig Gedanken daran, was ich für eine Versagerin bin im Vergleich mit Gleichaltrigen.
    Die anderen haben eine Familie gegründet, eine lange feste Partnerschaft, weilweise ein eigens Haus oder zumindest eine gute
    Wohnung und Ersparnisse. Und ich habe nichts davon und kann noch nicht mal Auto fahren. Ich komme nie irgendwo an.
    Nachdem meine letzte Jobbefristung zuende war, habe ich in meiner Heimat eine freiberufliche Tätigkeit aufgenommen und
    lange keine Wohnung gefunden. Nun habe ich eine, aber die gefällt mir echt gar nicht (1-Raum-Wohnung), nur warten
    meine Tiere im Tierheim schon monatelang, weshalb ich sie wohl nehmen werde, aber ich bin gedanklich schon beim
    nächsten Umzug.
    Mir fehlt irgendwie alles, was zu einem Erwachsenenleben gehört. Ich habe das Gefühl, mich seit 20 Jahren nicht wirklich
    entwickelt zu haben, obwohl ich bemüht war und auch schon in Therapie und beim Coach. Es sind aber immer die gleichen
    Probleme, die ich habe.
    Wenn ich daran denke, dass ich das womöglich noch Jahrzehnte ertragen muss, wird mir echt ganz anders. :(

    Geht es jemandem ähnlich?

    Ratschäge wie "man soll sich nicht mit anderen vergleichen, helfen mir nicht", denn ich bekomme es ja automatisch mit.
    Ich arbeite auf dem ersten Arbeitsmarkt und treffe dort halt auf normale Menschen.
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    Ich wollte euch fragen, wie ihr vorgehen würdet: Da es mir seit einer Weile immer schlechter geht (starke Depressionen, ich esse nicht mehr richtig, bin mit meinen organisatorischen Dingen komplett überfordert und dadurch blockiert und zerbreche momentan gerade innerlich), halte ich es für das Beste, einen stationären Aufenthalt anzutreten. Ich habe mir eine Klinik ausgesucht, die eine Klinik für Psychotherapie und Psychiatrie ist, aber nach einem antroposophischen Menschenbild arbeitet. Es wird dort viel Körpertherapie gemacht, mit künstlerischen und musischen Methoden gearbeitet. Ich habe den Eindruck, dass die Therapeuten einen dort als Menschen wichtig nehmen und einen nicht mit Medikamenten vollpumpen würden oder mich angreifen und nur über meine Schwächen definieren würden. Mein Bauchgefühl für diese Klinik ist in Bezug auf die Behandlung ausschließlich positiv. Die Klinik heißt Sonneneck-Klinik, falls das jemanden interessiert.

    Da ich momentan wieder starke Blockaden und Ängste wegen dem Telefonieren habe (ich habe Angst, dass am Telefon auf meine Fragen nicht geantwortet wird, sondern irgendetwas gesagt wird, was ich nicht in den Kontext einordnen kann und dass ich dann Panik bekomme und nicht mehr weiß, wie ich das Gespräch zu Ende führen kann), habe ich eine Mail hingeschrieben und Fragen zur Klinik gestellt, die wichtig sind, damit ich herausbekommen kann, ob meine PKV den Aufenthalt zahlen würde. Ich hatte dazugeschrieben, dass ich aufgrund einer Schwerbehinderung starke Einschränkungen beim Telefonieren habe und ob es daher möglich wäre, die Informationen per Mail zu erhalten. Laut Homepage kann man telefonisch jeden Tag (auch Sonntags und Feiertags) dort bis 22 Uhr anrufen, wenn man Fragen hat. So. Ich habe am Dienstag abend meine Mail geschrieben und bis heute ist noch keine Antwort da.

    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte und ob das normal ist oder wie ich vorgehen sollte? Das ist momentan nicht die einzige Sache, wo ich wieder tage- oder wochenlang keine Antworten erhalte. Das Problem ist, dass mich genau so etwas antriggert. Mein Fazit ist nun sowas wie "nicht mal die Klinik nimmt mich auf. Ich bin verloren. Ich kann versuchen, was ich will, es funktioniert eh nicht." Ich bin sehr stark verzweifelt deswegen und kann phasenweise nicht mehr anders und lege mich nur noch ins Bett und weine. Ich habe keine Kraft mehr. Und nun habe ich nicht einmal mehr Kraft, dafür zu sorgen, dass ich in eine Klinik kann. Ich fange an zu denken, dass die das mit Absicht machen und mich nicht dort haben wollen, weil meine Mail vielleicht unvorteilhaft formuliert war oder weil sie mir nicht helfen wollen. Eigentlich sind das meine Ängste. Dass mich Menschen verletzen wollen und vernichten wollen. Ich weiß, dass bei mir viel an Gegenübertragung abläuft, aber ich bin der Meinung, dass meine Mail nicht besonders unglücklich formuliert war, sondern relativ neutral. Nun antwortet aber trotzdem niemand.

    Meint ihr, es könnte sein, dass sie keine Autisten aufnehmen möchten bzw. keine Leute, die nicht telefonieren können? Vielleicht denken sie, dass ich zu krank bin (wobei auf der Homepage steht, dass sie sogar traumatisierte und Borderliner behandeln. Ich glaube, das sind so die heftigsten Patientengruppen, von daher kann ich es mir nicht vorstellen, dass sie mich nur deshalb ablehnen würden, weil ich Autist bin und nicht telefonieren kann. Aber vielleicht glauben sie auch, dass ich frühkindlicher Autist bin. Auf der Homepage steht zwar etwas davon, wann man die Klinik nicht besuchen kann, aber da steht "Autismus" oder "nicht telefonieren können" nicht dabei. ;/ Vielleicht wollen sie eigentlich nur gesunde Menschen dort haben, die erleuchtet sind oder mit ihrer Persönlichkeitsentwicklung total weit fortgeschritten sind. Das bin ich alles nicht, aber ich möchte mich aufrichtig mit mir auseindersetzen und ich weiß, dass der Weg einer klassischen Psychiatrie bei mir nicht funktioniert, weil da wegen Ohnmachtsgefühlen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich getriggert werde und komplett einbreche. Deshalb möchte ich in eine Klinik, die behutsamer und auf Augenhöhe mit Patienten umgeht.

    Ich habe nun nochmal eine Mail hingeschrieben und gefragt, ob meine Mail ankam und ob Sie mir die Infos per Mail schicken können oder gegebenenfalls einen Ansprechpartner nennen können, der mir die Fragen beantworten kann. Dann habe ich noch angemerkt, dass mir das Klinikkonzept sehr zusagt, aber ich die Informationen bräuchte, um abzuklären, ob meine Krankenkasse zahlen würde. Das ist auch so das übliche Vorgehen in anderen Kliniken, wenn man privat versichert ist.

    Meine Idee war, falls die mir einfach nicht per Mail antworten, dass ich jemanden für mich dort anrufen lasse.

    Ich möchte weiterhin in diese Klinik, aber ich finde es beunruhigend, dass die mir nicht antworten. Ich habe ja reingeschrieben, ob es eine Akutklinik ist und mit Einweisung vom Arzt möglich ist, so dass die wissen müssten, dass es mir schlecht geht. Ich gehe aber grundsätzlich davon aus, dass es Menschen sehr schlecht geht, wenn diese eine Klinik aufsuchen. Möglich aber, dass dort wirklich vorwiegend Patienten hingehen, die das als Erholung oder eine Art Persönlichkeitsentwicklung sehen und gar keine wirklichen psychiatrischen Diagnosen haben. Ich weiß es nicht. Mir wäre das auch egal, weil es mir darum geht, dass ich ein paar Wochen wohin komme, wo ich mit Menschen über meine Probleme sprechen kann und so weit aufgefangen werde, dass im Notfall jemand da ist und ich regelmäßig Essen bekomme, weil das bei mir auch schon wieder nicht mehr funktioniert. Ich erhoffe mir über die körperbezogenen Therapien Stabilisierung und auch, dass ich mit meinem Ausscheiden aus dem Beruf abschließen kann, weil ich das überhaupt nicht verarbeitet habe und die Therapeutin in der Autismustherapie sich weigert, das Thema mit mir zu besprechen. Ich brauche einen Ort, an dem ich darüber trauern kann und wo ich positive Bestärkung bekomme. Ich versuche das ja auch alleine aufzuarbeiten, aber ich werde immer wieder von meiner Traurigkeit überwältigt. Deshalb wäre es besser, wenn ich intensive therapeutische Begleitung dafür bekäme.

    Habt ihr eine Idee, was ich in meiner Situation am Besten machen könnte?

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