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    Hallo,

    heute hatte ich das Erstgespräch bei einem Therapeuten, der sich explizit - auch - mit (Asperger)Autismus beschäftigt.
    Er behauptet sogar, dass es im ganzen Gebiet, in dem ich lebe, nur 4 Therapeuten für Autismus gäbe, was ich mir nicht
    vorstellen kann, da das Gebiet mehrere Großstädte umfasst :question:

    Allerdings hatte ich halt wieder das Erlebnis wie beim Psychiater, dass ich mir als Autistin nicht ernst genommen vorkam.
    Als ich von meinen Problemen mit Menschen schilderte, meinte er, dass das auch viele Introvertierte haben und die
    Überempfindlichkeiten haben Borderleiner und weiß der Kuckuck auch.
    Aber diese Introvertierten führen trotzdem in der Regel ein normales soziales Leben und ich eben nicht!

    Ich hatte mich auf den Termin gefreut und sympathisch war er auch - außer etwas zu fröhlich, aber ich habe halt auch nicht
    viel zu lachen - aber ich frage mich jetzt, ob ich überhaupt nochmal hin soll. Würdet ihr alle fünf "Erstsitzungen" durchführen
    und euch dann entscheiden und darf man parallel schon zu einem anderen Therapeuten gehen?
    Er hat schon jetzt gesagt, dass er mich nehmen würde.

    Ich weiß eh nicht, wie ich jemanden finden soll, der mich versteht. Ich denke einfach, ich wirke viel zu angepasst normal,
    deshalb kann ich auch nicht erklären, wie schrecklich es wirklich ist.

    Manche Menschen müssen sich wohl damit abfinden, dass für sie kein Platz im Leben ist. :cry:
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    Hallo,
    vor Wochen schreibt mich die Rentenversicherung Bund an, dass "im Grunde nach" meine berufliche Rehabilitation bewilligt worden sei und das sich ein Rehaberater bei mir melden würde.

    In Vorbereitung auf das Gespräch suche ich

    a) was für Lehrgänge gibt es hier in meiner Ecke
    b) was muss ich für Erkrankungen haben um berechtigt zu sein in so einen Lehrgang zu gehen

    Wo finde ich diese Informationen?
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    Jedes Mal, wenn ich irgendwas einkaufe, ist so viel zu beachten, dass ich sie irgendwo hin gebe. Meistens ist das eine Jacken- oder Hosentasche, aber oft habe ich Pech und ich habe keine Tasche an mir. Früher hatte ich sie ordnungsgemäß in der Geldtasche, aber da hatte ich die dauernd verloren und im Endeffekt war es bloß unnötiger Ballast drumherum.

    Was kann ich tun?
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    hallo zusammen,
    bisher hat mir das forum ungemein geholfen, dafür möchte ich mich ersteinmal bedanken.

    der begriff "freunde" ist hier im forum ein riesen thema, da die welt der nt menschen doch wirklich irgendwie ganz anders funktioniert als das eines autisten.

    nach meinem abitur bin ich aus meinem elternhaus und aus meiner heimatstadt ausgezogen.
    durch die folgen von corona habe ich angefangen meine zwischenmenschlichen beziehungen meiner vergangenheit zu analysieren.

    die hauptsächlich wichtigen ergebnisse:
    - andere freunde in meiner früheren freundesgruppe haben sich auch einzelnd getroffen mich hat aber niemals jemand nach einem einzeltreffen gefragt, weil ich mich unbewusst nie dazu fähig gefühlt und präsentiert habe
    - einzeltreffen sind total unangenehm und anstrengend, da ich mich mich die ganze zeit frage, ob ich nicht die lebenszeit des anderen verschwende, zu langweilig bin oder ob meine antworten und geschichten unterhaltend genug sind

    nach der ganzen analyse und realisation meiner situation frage ich mich jetzt wie ich überhaupt freundschaften aufbauen kann. es gibt nur ganz bestimmte arten von menschen mit denen ich mich in sozialen situationen wohlfühle, solche, die einem das gefühl geben, dass ich sie nicht mit meinen worten unterhalten muss, sondern meine anwesenheit, fürsorge und mein offenes ohr (RW) ausreichend sind. in einer gruppe fühle ich mich nur wohl, wenn andere für die unterhaltung sorgen und ich einfach daneben mitsitzen darf, zuhören darf. also keinen druck habe zu reden und andere zu unterhalten oder die passenden sachen zu sagen.

    ich habe so differenzierte leidenschaften und werte bzw. dinge mit denen ich mich beschäftige als die meisten nt's.
    ich möchte deutlich machen, dass ich nichts gegen nt's habe, dennoch der kontakt und die ausseinandersetzung mit den meisten nt's die ich bis jetzt kennengelernt habe sinnlos scheinen.

    geht es euch eventuell ähnlich?
    habt ihr tips und oder eigene erfahrungen?

    ich wünsche mir so sehr auch gefragt zu werden ob ich mitkommen möchte wenn jemand etwas unternimmt, denn ich habe keine kraft selbst zu fragen (ich denke ein teil soziale angst habe ich neben autismus ebenfalls) :cry:

    ‐--------------------------------------------------
    übrigends kann man mir auch privat schreiben, wenn sich auch jemand einsam fühlt ich bin offen für jegliche gespräche und gegenseitige unterstüzung :)

    dizzy
  • New

    Beim gruessen, wenn mir jemand entgegenkommt gruesse ich automatisch.
    Wenn nicht geantwortet wird gruesse ich meistens nochmal.
    Habe keine Ahnung ab welche Entfernung, wenn jemand mir entgegenkommt, normalerweise gegruesst wird.
    In dem ich es teweise mehrfach mache, bis zurueckgegruest wird, mogel ich mich auch da irgendwie durch.

    Wenn ich zu viele negative Erfahrungen mache, gruesse ich überhaupt nicht, da ich es negativ verarbeiten und es mir weh tut.
    Vielleicht verarbeiten ich es als Abweisung?

    Wie macht ihr es?
    Kennt Ihr diese Thematik?

    Freundliche Gruesse.
    Alles Gute.
    L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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