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    Ich war selber von 1988 bis 1993 in einem Schul- und Hortprojekt gewesen, vom Verein "Hilfe für das autistische Kind e. V." (heute Autismus Deutschland e. V.), und da war auch eine Erzieherin gewesen (sie war auch Leiterin des Projekts), die heute als Heilpraktikerin arbeitet!

    Als sie damals Erzieherin war, mochte ich sie sehr, und, kam auch mit ihr sehr gut klar!

    Ich ging dann 1993 von der Einrichtung ab, und im gleichen Jahr fing sie mit ihrer Ausbildung als Heilpraktikerin an. Wenige Jahre später, 1996/97 irgendwann, verloren wir uns erstmal aus den Augen...

    Im Spätsommer 2017 nahm ich wieder Kontakt mit ihr auf, und, wir sahen uns nach 20 Jahren auch wieder. Da hatte sie inzwischen ihre eigene Praxis. Wir trafen uns manchmal erstmal so noch, und, kamen auch miteinander noch sehr gut klar!

    Im Herbst 2018 zog sie mit ihrem jetzigen Mann (er ist Gründer-Coach) zusammen, und haben ihre Arbeitsräume im gleichen Haus, wo sie nun wohnen!

    Seit Januar 2019 führten wir nun eine Kinesiologie durch, und ein paar weitere Sachen. Sie bot mir es kostenlos an, sozusagen als Freundschaftsdienst...

    Zweimal dabei, kam es allerdings zu unerfreulichen Ergebnissen und Begebenheiten:

    Einmal im September 2019: Sie meinte allen Ernstes, Autismus sei heilbar, und, sie könne es wegheilen. Und, nur Kinder und Jugendliche hätten Autismus, Erwachsene können es demnach dagegen nicht haben. Und, zum Erwachsensein gehöre Autismus überhaupt nicht dazu...

    Sie legte auch noch wert darauf, dass ich auch innerlich erwachsen bin, mein Freund (er war in den 90er Jahren ebenfalls in dem Projekt), der ebenfalls Autismus hat, ebenfalls. Außerdem wollte sie, dass wir unsere autistischen Verhaltensweisen ablegen, und, und as abgewöhnen...

    Ich schrieb ihr eine deutliche Mail, dass es so nicht stimmt, was sie da meint. Dann war alles erstmal gut. Zumindest schien es so...

    Doch, plötzlich, beim letzten mal, vor knapp zwei Wochen, dann: Da meinte sie doch auf einmal, ich könne doch wieder ins Berufsleben einsteigen, auch, damit ich besser aus dem Autismus herauskomme...

    Das war ein tiefer Schock für mich; und, da frage ich mich: Wie kommt sie zu solchen Behauptungen, obwohl sie doch früher jahrelang mit autistischen Kindern gearbeitet hatte? Da schien bei ihr einiges auf der Strecke geblieben zu sein...

    So ist sie als Heilpraktikerin nun eindeutig ein Flop...

    Und, Ende Dezember, behauptete sie auch noch, dass Autismus eine recht häufige Nebenwirkung von Impfungen sei, die Kleinkinder so kriegen, etwa gegen Masern...

    Ich frage mich echt, welche Quellen sie dafür benutzt hatte, für ihre wirren Behauptungen...

    Was meint ihr?
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    Hey, berichte ja immer wieder über meinen Tunnelblick und den visuellen und akustischen Verarbeitungsproblemen.
    Über Probleme mit Aufmerksamkeit, Konzentration berichte ich ja auch immer wieder.

    Dieser Artikel erklärt meine Thematik sehr gut, wobei ich immer noch nicht ganz durchblicke.
    ADHS/ADS ist hiervon aber trotzdem schwer abzugrenzen.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

    Quelle.

    autismus-wemi.de/autismus-88.html

    Zitat.

    Gefangen in der eigenen psychischen Welt

    Mit Autismus bezeichnet man den Rückzug in die eigene psychische Welt, was der Schweizer Psychiater Bleuler bereits im Jahre 1911 beschrieben hat. Das Symptom des Rückzuges ist auch bei schizophrenen Menschen zu beobachten.

    Während sich die einen komplett der Außenwelt entziehen und ein Herankommen fast unmöglich ist, "erstarren" andere nur in bestimmten, meist ungewohnten Situationen oder in einer fremden Umgebung. Manche ziehen sich in "ihre Welt" zurück, wenn sie gerügt werden oder etwas nicht so ist, wie sie es gewohnt sind.

    Der Rückzug kündigt sich bei den weniger Betroffenen meistens an und beginnt mit einem starren Blick in eine Richtung, dies kann auch der direkte Blick in die Augen des Gegenübers sein. Als nächstes ist der Autist nicht mehr anzusprechen. Das heißt, die zu ihm gesprochenen Worte werden zwar gehört, aber nicht mehr verarbeitet.
    Zitat ende.
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    Meine Frage an euch, wie sehr euer Selbstvertrauen leidet durch die Tatsache, dass ihr im Autismus Spektrum liegt (Diagnose oder Verdacht).

    Bei mir reicht das von großer Verunsicherung, insbesondere in Kommunikation mit anderen und mittlerweile im Vergleich meiner Lebensgestaltung mit jener der anderen, bis zu Euphorie aufgrund der Tatsache, dass ich ein unkonventionelles Leben führe und meine Freiheit genieße.

    Die Verunsicherung nimmt jedoch mit dem Älterwerden eher zu, weil man sein vermeintlich verkorkstes Leben doch immer wieder mit den anderen vergleicht und weil auch die Schwierigkeiten, funktionierende Beziehungen aufrechtzuerhalten, am Selbstvertrauen nagt. Ich weiß nach noch nicht allzu lange zurückliegender Erkenntnis über mich (sowie meine Kinder und meinen Vater) nicht, wie ich mit der Situation insofern umgehe, dass ich mich durch das unkonventionelle Leben nicht verunsichern lasse. Hinsichtlich Beruf genieße ich großes Ansehen, hinsichtlich Privatleben gefühlt und wohl auch real das Gegenteil.

    In jungen Jahren ist bei vielen das Privatleben noch im Aufbau, da gibt es keinen Vergleich, wer die bessere Ehe führt oder wer sich ein schöneres Eigenheim zurechtgelegt hat. Wenn man an die 50 geht, kann man sich einem Vergleich in der Gesellschaft jedoch nicht mehr entziehen. Das verunsichert eben, obwohl man mit dem Älterwerden eigentlich immer gefestigter werden sollte.

    Das Ganze ist wohl mein Schicksal, ich hätte vor allem gerne das Ego und die Coolheit von früher zurück.

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