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    Hallo!

    Wie in meiner Vorstellung erwähnt, schreibe ich an meiner Bachelorarbeit. Mein Name ist Janine und ich studiere an der Universität Wien Bildungswissenschaften (das Institut für Bildungswissenschaften ist ebenfalls dort). Ich bin im Seminar über Diversität und Ungleichheit, Inklusiver Pädagogik und Sozialpädagogik und schreibe dort meine BA-Arbeit. In meiner Arbeit geht es darum, wie Autisten von Vorurteilen auf ihrer Arbeit/im Job/im Studium (aber auch während der Suche danach) beeinflusst werden. Dafür suche ich händeringend nach Autisten, die bereits mit Vorurteilen konfrontiert wurden während der Arbeit, des Studiums etc. Ursächlich für das Thema war, dass mir vor allem auf Social Media (u.A. Twitter) immer wieder Vorurteile über Autismus begegnen. Ich möchte herausfinden, wie eben diese Vorurteile (z.B. wir wären Savants, wir wären empathielos z.B.) Autisten beeinflussen.

    Zielgruppe der Anfrage sind: 3-5 diagnostizierte Autisten, die einer Tätigkeit nachgehen (Beruf, Ausbildung, Studium) und sich dort mit Vorurteilen konfrontiert sahen. Der Erhebungszeitraum ist offen bis ca. 5. Juli 2021. Allerdings würde ich gern früher fertig werden mit der Erhebung, da ich Ende Juli die Erstversion meiner ganzen Arbeit abgeben muss.
    Zielgruppe für das Ergebnis: Ich habe keine Ahnung, ob meine Arbeit irgendwie veröffentlicht wird, allerdings soll sie für all jene sein, die wissen wollen, wie Autisten von Vorurteilen beeinflusst werden. Ich möchte erreichen, dass Menschen ohne Autismus beginnen darüber nachzudenken, wie schädlich Vorurteile für uns sind.
    Durchführung: eigentlich sollte es ein schriftliches Interview werden (deswegen auch die Anzahl 3-5), allerdings hatte ich die Fragen dann eher in eine Art Fragebogen gepackt (offene Fragen, eigene Angaben, wo Teilnehmer ihre Erlebnisse/Erfahrungen beschreiben). Der Link ist verfügbar, allerdings weiß ich jetzt nicht, ob ich den hier gleich reinstellen soll oder den Teilnehmern eher direkt schicke.
    Kontaktmöglichkeiten sind u.A. hier im Forum, unter jan.brechmacher@yahoo.de und per Telefon (bitte nur SMS oder WhatsApp) +43 677 62312183.

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich irgendetwas vergessen habe zu erwähnen. Wenn ja, dann sagt's bitte Bescheid (auch wenn Fragen sind und so). Ich hoffe, dass ich hier Teilnehmer finden kann. Ich suche seit fast 2 Wochen nach Teilnehmern und habe bislang nur einen einzigen Teilnehmer, allerdings reicht das bei weitem nicht für eine Inhaltsanalyse aus.

    Liebe Grüße,
    Janine/Nienna
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    mal so aus Neugier
    Von vielen lese ich hier das sie trotz der üblichen Probleme eine gute Schulbildung hatten und viele in wissenschaftlichen und höheren Positionen arbeiten.

    Ich (Jahrgang 1969) kam mit der 3. Klasse auf eine Sonderschule
    In meinen frühen Zeugnissen wird hauptsächlich lesen und Rechtschreibung bemängelt. Glaube das mit der Rechtschreibung hat sich gebessert und lesen viel mir eigentlich noch nie schwer wenn ich für mich selber lese. Nur beim vorlesen verhaspel ich mich nich immer.

    Zu meinen Hintergrund, meine Eltern waren geschieden und meine Mutter hat damals hauptsächlich als Bedienung gearbeitet,

    Bei meiner Musterung wurde damals auch sowas wie ein IQ Test gemacht bei dem ich wohl doch weit über dem durchschnitt lag
    Bei selbsttests im Internet liege ich meisten so um die 120
    Ob die verlässlich weiss ich aber nicht.

    Mitte/Ende der 70er gab es "Asperger" natürlich noch nicht , glaube auch über Autismus wusste man noch nicht wirklich viel.

    Manchmal denke ich rückwirkend das es damals wohl das einfachste war mich auf eine Sonderschule zu stecken.

    Gibt es noch mehr in meiner Generation mit ähnlichem Hintergrund und Bildung
    Mich würde auch der familiäre Hintergrund interessieren, Arbeiter oder Akademiker?
    Und wie das bei eurem Werdegang eine Rolle gespielt hat
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    Hey, brauchte eure Meinung.

    Gestern war ich das zweite mal beim Sexuslpädagogen
    wegen meiner andauernden Beziehungs/Sexlosigkeit, bzw, dass ich legal, Medis für chemische Kastration bekomme, da mich mein Sexualtrieb belastet. Obwohl er von meinen Asperger Diagnosen weiss, hat er mir schon beim ersten Gespräch angeboten, die Ursache, für meine
    Scham/Angst bei Frauen, Beziehungslosigkeit, Sexlosigkeit etc , zu ergründen.

    Er nennt es, ergruendung des Labyrinths meines Lebens, so dass alles, was negative Glaubenssätze in mir erzeugt haben könnte, auf allen Gebieten besprochen und notiert wird um die Ursache meiner Beziehungs/Sexprobleme zu finden.

    Da ich schon immer zwischenmenschlich mich sehr schwer tat und als Kleinkind schon gemobbt wurde, als ich damals nicht im Kindergarten der Ortschaft ging, sondert in Kindergarten für Menschen mit geistigen Themen in der nächsten Stadt und die zwischenmenschlicje Probleme mit dem Alter nicht weniger wurden, habe ich Angst, dass ich 'meine Büchse der Pandora' öffne, wenn ich alles negative, was sich in mir eingegraben habe, artikuliere und ausspreche.

    Gestern war im Gespräch mein Soannungslevel so gross, dass er es für nötig fand, mit mir 'ein Notfallkoffer' zu besprechen, welches ich bei zu starken Anspannungszustaende habe.
    Finde ihn herzlich und kompetent.

    Habe heute starke Spannungskopfschmerzen, Augen tun wie der Kopf, Gesicht,Nacken sind stark verspannt und ich würde heute am liebsten heulen, schreien und alles Zusammenschlagen und weiss nicht, ob es von 'öffnen der Büchse der Pandora' stammt oder was anderes ist, da ich oft emotional überfordert, angespannt bin, was körperlich meistens schmerzt. Was ich erwähnen muss, dass er meines Wissens auch traumatechnisch geschult ist.

    Habe Respekt davor, dass ich vieles negative 'Ausgrabe' und nicht mehr verdrängen kann, wenn ich alleine bin

    Was meint ihr?
    Herzlichen Dank.
    L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Der Artikel ist bereits ein Jahr alt, aber ich habe mich gerade an ihn erinnert. Man braucht einen FAZ-Login um ihn zu lesen.

    Novina Göhlsdorf (FAZ, 05.03.2020) wrote:

    Greta Thunberg und Co. : Der Autist als „neuer Mensch“ der Zukunft

    Früher war der Autist eine Gestalt, über deren Inneres man nichts wusste. Heute traut man Menschen wie Greta Thunberg wegen ihres Asperger-Syndroms zu, die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Warum? (...)
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    sprecht mir mal etwas Mut zu
    Habe mich (51) doch endlich dazu entschlossen zu versuchen eine Diagnose zu bekommen.
    Habe gerade mit einer psychologischen Praxis telefoniert, ihr kurz meinen Verdacht erklärt und Ende Juli einen ersten Termin bekommen. Bis zu einer Diagnose ist es natürlich noch weit , aber der erste schritt ist getan .
    Ich war sehr nervös am Telefon und hab glaub sehr gestammelt und klang vielleicht auch etwas wirr.
    Hoffe das war kein schlechtes Signal für eine Diagnose auf Autismus, Sheldon Cooper ist nie nervös.
    Es war verdammt schwer das überhaupt zu tun und hat mich gerade sehr viel Überwindung gekostet, aber jetzt bin ich erstmal erleichtert diesen Schritt überhaupt getan zu haben
    Wie war das denn bei euch?

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