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Nachrichten

  • Neu

    Seit Mitte 2018 bin ich jetzt Arbeitsunfähig.
    Es fing mit einer schweren depressiven Episode (Suizidal) an, welche natürlich längerfristig durch leichte/-mittelstarke Depressionen einherging. Der auslösende Faktor dafür sind und waren, unter anderem, die Problematischen zwischenmenschlichen Beziehungen, vor allem zu mir Fremden Personen.
    Mittlerweile werde ich als/mit „leicht depressiv“ bzw. „leichte depressive Episoden“ eingestuft, verursacht durch meine langjährigen Erfahrungen im Zwischenmenschlichen. Erklärt wird dies im Bericht durch die Verdachtsdiagnose – Asperger-Syndrom.

    Vor kurzem sind meine Grundschulzeugnisse bei meiner Mutter gefunden worden. Auch diese beinhalten starke aufälligkeiten, schon ab der 1. Schulklasse.
    Unter anderem:
    - „hatte kaum Kontakt zu Mitschülern“
    - „Seinen Lehrern brachte er Vertrauen entgegen und erzählte ihnen persönliches“
    - „stark wechselnde Aufmerksamkeit“
    - „Er muss dringend lernen, seinen Äußerungsdrang zu steuern, damit die Konzentration seiner Mitschüler nicht gestört wird.“
    - „[…] Kontakte gestalten sich nicht konfliktfrei.“
    - […] leicht Ablenkbar […] sehr häufig seinen eigenen Gedanken nachhing“
    - „neue Aufgaben ging er nur zögernd nach.“

    Sogar im Kindergarten konnte ich mich nur schwer bis kaum mitteilen und hatte entsprechend keine nennenswerten Soziale Kontakte. (Laut meiner Mutter)
    Eine leichte Sprachverzögerung konnte ebenfalls festgestellt werden – keine Diagnosen mehr vorhanden. Sprachliche Auffälligkeiten sind bis heute zu beobachten; zu leises Sprechen, Nuscheln, Monotonie.
    Um nur die auffälligsten Verhaltensweisen zu nennen.

    Diese Grundschulzeugnisse werden (hoffentlich) spätestens nächste Woche zur Autismusklinik von mir verschickt, ich warte nur noch auf einen weiteren Arztbericht.

    Der Sprichwörtliche „Rote Faden“ ist mir wieder etwas entglitten… (Das passiert mir sehr oft)

    Mir wurde nahegelegt, einen Schwerbehindertenantrag zu stellen. Dies möchte ich jetzt tun, in der Hoffnung, dass ich dadurch mehr Hilfestellungen im Sozialen/Beruflich/Umschulungen/etc. erhalten kann. Das meine sozialen Kompetenzen als eingeschränkt gelten, ist durch eine Psychiaterin festgestellt worden. Ob dies durch die V.A. Diagnose, ev. Persönlichkeitsstörungen oder Depressionen verursacht wird, kann derzeit nicht abschließend geklärt werden, da eine Diagnose in der Autimusklinik aussteht.

    Meine hauptsächlichen Fragen lauten deshalb:
    1. Wenn ich jetzt den Antrag stelle (wegen den Depressionen), und später eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert wird; bekomme ich Probleme beim Änderungsantrag?
    2. Darf ich den Antrag innerhalb eines gewissen Zeitraumes nur einmal stellen? (Falls dieser wegen einer zu leichten Depression abgelehnt wird)

    Ich bin derzeit wirklich total überfragt, in diesen Belangen, weiß entsprechend kaum was ich jetzt tun soll.
  • Neu

    Hallo ihr Lieben,

    letzten Freitag ist mir was ganz Unangenehmes passiert, was mich seit dem beschäftigt.

    Ein Freund & seine Freundin haben meinen Mann und mich zu unserem Lieblings-Araber zum Essen eingeladen. Auf dem Weg dorthin fragte der Freund, ob es noch den Hausteller (ein Teller, auf dem es alles, in kleinen Mengen gibt, was der Araber so anbietet). Nachdem sie feststellten, dass es diesen noch gibt, wurde entschieden, dass wir zwei davon bestellen und wenn jemand nicht satt wird, wird noch eine Kleinigkeit bestellt.
    Mein erster Gedanke:
    Aber wir sind doch zu Viert. Der Zweite: Ich will doch XY-Teller.
    Und dann höre ich mich sagen: „Ich nehme gerne den XY-Teller und würde diesen selbst bezahlen.“ Alle schauten mich empört an und mein Mann sagte völlig verlegen: „Sie wollte bestimmt was anderes sagen.“ Ich war ganz erschrocken über ihre Reaktion und wusste nicht, wie ich mein gesagtes erklären soll.

    Kennt ihr solche Reaktionen (von beiden Seiten)?
    Leider passiert mir das häufig, dass ich sehr impulsiv reagiere.

    Liebe Grüße
  • Neu

    Haben eure Hausmeister ein Diensthandy mit AB? Habt ihr auch einen Hausmeister der seinen Job "über" hat?
    Mein Hausmeister wohnt in der Anlage und hat kein Diensthandy. Er ist immer ziemlich schlecht drauf, zumindest bei mir. Er behandelt mich sehr respektlos.
    Ich rief heute bei ihm nach 16h an, weil viel Glas auf dem Weg vor den Eingängen liegt, was ich für ziemlich gefährlich bzw. ärgerlich halte. Die Hausverwaltung hat nur dreimal die Woche kurze Sprechzeiten.
    Ich weiß, dass es ein Fehler war ihn nach Dienstschluß anzurufen, für mich war der Fall dringend, für ihn eine Unverschämtheit.
    Ich wünsche mir einen Hausmeister oder eine Verwaltung, wo man auf einen AB sprechen kann. Ansonsten gehts darum, warum ich solche Probleme habe mit diesen Gegebenheiten.
    Klar, Menschen reagieren auf mich negativ. Desweiteren kann ich mich einfach nicht anpassen. Ich hätte aushalten müssen, dass da Glas liegt. Aber auch bei anderen Sachen motzt mich der Hausmeister an. Die generelle Situation belastet mich.

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    Zitat von ColeSlaw: „Mir wurde nahegelegt, einen Schwerbehindertenantrag zu stellen. “ Eine Schwerbehindertenantrag mit was? AS steht als Verdachtsdiagnose und wird nicht berücksichtigt. Demnach geht es lediglich um eine "leichte depressive Episode"…
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    Also irgendwie muten diese Bekannten dann für mich schon seltsam an. Wenn man jemanden einladen möchte und dann einen Vorschlag macht, sollte man doch auch damit leben können, dass die "Gäste" das nicht unbedingt wollen? Wenn ich etwas für meine…