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News

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    Gesucht: Autisten und Nicht-Autisten
    Umfrage: Zeitaufwand 10 - 15 Min.

    UMFRAGE: white-unicorn.org/?mod=survey3


    Liebe Teilnehmer_Innen,

    wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Umfrage interessieren. Herzlich willkommen.

    Hierfür bilden der White Unicorn e.V. und Dr. Mark Benecke einen Forschungsverbund in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin. Frau Prof. Dr. Vera Moser vom Institut für Rehabilitationswissenschaften sowie Frau Dr. Schwager vom Institut für Rehabilitationspsychologie begleiten die Umfrage wissenschaftlich. Es gelten die universitären Ethikrichtlinien der Humboldt Universität sowie des White Unicorn e.V.

    Forschungsfrage: Aus welchem Grund reagieren Autisten mit Selbst- und Fremdverletzung?

    Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet. Die Datenschutzrichtlinien werden dabei streng beachtet.

    Vielen Dank für die Teilnahme!




    FlyerSchnellumfrage.pdf
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    Hallo erstmal , hat hier jemand von euch Erfahrungen mit Skillstraining, also eine Art der Ergotherapie, und Gruppentherapien? Mir wurde beides nämlich empfohlen/verschrieben kann man es sogar schon nennen. Mir wurde gesagt, die Gruppentherapie würde mir sehr in Sachen meiner sozialen Ängste helfen und in durch das Skillstraining würde ich lernen, wie ich mit meinen Gefühlen umgehe( Ich mag es nicht anderen Leuten meine Gefühle zu offenbaren und darüber zu sprechen) so wie mit den Gefühlen anderer und wie ich mich zu verhalten habe. Nur habe ich eben keine Ahnung was da auf mich zu kommt und wie das so ist. Klar, das ist Ansichtssache, aber es gibt doch bestimmt Leute aus diesem Forum mit Erfahrungen beiderlei. Denn vor beiden grauts mir schon ein wenig und ich würde gerne wissen, was da ungefähr auf mich zu kommt und ob es euch denn (bei denen die Erfahrung der Fall wäre) geholfen hat und wie es bei euch war. :)
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    Das war die Frage meines Mannes, nachdem der Therapeut unseres Sohnes bestätigte, dass meine Einschätzung des Verhaltens meines Mannes den Tatsachen entspricht.

    Es ging um das Verhalten meines Mannes innerhalb der Familie. Ich konnte genau sagen warum er handelt wie er es tut.


    Tja, ich hatte keine Antwort auf die Frage meines Mannes.
    Warum kann ich das? Ist das kein Perspektivenwechsel?
    Oder nur logisches analysieren?
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    Diese Frage beschäftigt mich schon eine Weile: ab wann spricht man von einem Spezialinteresse? Ab wann ist es nicht mehr "nur" ein Hobby? Muss es so obsessiv sein, dass es die Lebensqualität einschränkt und den gesamten Alltag bestimmt? Ist es etwas, mit dem man sich jeden einzelnen Tag beschäftigt oder beschäftigen will?

    Neurotypische Menschen können doch auch leidenschaftliche Interessen haben. Mein Spezialinteresse sind beispielsweise Vögel, daher bin ich auf facebook Mitglied in einigen Gruppen, in denen es um Vögel geht. In manchen um Sittiche (Haustiere), in anderen um Tauben, in anderen geht es darum, kranken und verletzen Wildvögeln zu helfen, sie richtig zuzuordnen und das Verhalten zu verstehen. Dadurch kann ich jeden Tag ohne zu suchen hübsche Bilder sehen und Informationen lesen.. aber viele der Mitglieder sind genauso vernarrt wie ich, viele kennen sich auch viel besser aus, da bin ich fast etwas neidisch. Auffallen tu ich da jedenfalls nicht. Aber Leute, die sich dafür nicht interessieren, sehen es anders, sie sind erstaunt über mein eigentlich gar nicht so großes Wisse und finden es lustig, dass ich Vögel so gerne mag. Dabei habe ich auch selbst welche und finde, ich sollte auch deswegen so viel wie möglich wissen, um ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Gut, es geht darüber hinaus, aber.. ich mag sie eben alle, nicht nur potenzielle Haustiere.

    Ich möchte mein Wissen unbedingt erweitern, ich habe auch Bücher, nur bin ich zur Zeit so unglaublich lesefaul.. Aber am liebsten möchte ich alles wissen, was es zu diesem Thema gibt. Ein Genie bin ich dennoch nicht, also, nicht inselbegabt und ich kann mir auch nicht sofort alles merken.

    Ist das ein Spezialinteresse oder einfach nur ein starkes Interesse?
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    Meine Tochter 12 Jahre wird Autismus bzw. Asperger vermutet, das Erstgespräch für die Diagnostik haben wir in 3 Wochen.
    Ich versuche gerade etwas mehr über die Gefühlswelt meiner Tochter zu erfahren.

    Ich beachte bei ihr immer eine Art von Abwesenheit, das schon seitdem sie ein Baby ist.
    Ich erinnere mich das wir mit ihr Stundenlang im Restaurant sitzen konnten und sie als 7 Monate altes Baby stundenlang in ihrem Kinderwagen ohne einen Mucks zu geben mit uns dort saß. Wenn sie nach ihr schaute konnte ich sehen wie sie Löcher in die Luft starte(RW) sie wirkte damals schon leicht abwesend. Auch als Kleinkind ist dieser Zustand geblieben, wenn wir draußen unterwegs waren und heute noch der fall, dann läuft sie hüpfend durch die Gegend aber wirkt total abwesend und sehr nachdenklich, in dem Moment reagiert sie auch nur sehr verzögert wenn man sie anspricht. Auch in der Schule im Unterricht beklagte der Lehrer das sie sehr abwesend wirkt und manchmal einfach auf Stand by schaltet.

    Jetzt hat sie sich mir geöffnet und erzählte mir von einer Parallelwelt, sie nennt es ihre eigen Welt die sie, wie sie sagt schon vor der Geburt gehabt hätte.
    Dort hätte sie auch einen besten Freund, sie würde da ganz anders aussehen. Sie würde dort vieles Erleben was sie in Büchern gelesen hat und manchmal selbst eine Story erfinden und diese genauso erleben wie sie es sich vorstellt. Sie wäre dort sehr glücklich, würde Freude verspüren und würde am liebsten denn ganzen Tag da verbringen. Sie meinte das sie regelrecht Freude verspürt wenn sie eine Story in ihrer Phantasiewelt erleben würde...Sie kann aber sehr wohl zwischen "ihrer Welt" und der Realen Welt unterscheiden. Sie wüsste auch ganz genau das sie nicht immer da bleiben könnte aber sie findet die "Reale Alt so schlimm" deswegen würde sie immer wieder in ihre eigene Welt flüchten. Sie will lieber in ihrer Welt Zeit verbringen als mit ihrem Mitmenschen.

    Jetzt habe ich in einem Forum von SPS Leuten gelesen das sie auch solche Tagträume hätten und das sehr oft zu jeder Tageszeit und überall.
    Die Schilderungen klangen sehr identisch mit denen meiner Tochter. Haben Autisten das auch oder ist es eher etwas SPS spezifisches?

    Kann es auch sein das sie in ihre "eigene Welt" flüchtet aufgrund von Reizüberflutung, quasi als Selbstschutz? Sie blendet alles aus, meistens bekommt sie ihr Umfeld in der Phase nicht mit. Wie oft ich sie immer ermahnen muss auf der Straße sich auf die Straße zu konzentrieren. Sie erinnert sich meist noch nicht mal mehr an den Weg weil sie so im Gedanken versunken war. Es gibt ja die Situation das Autistische Kinder sich oft unter dem Tisch verstecken, kann es sein das sie anders damit umgeht und in stressigen Situationen einfach abschaltet und in ihre Welt abtaucht anstatt sich unter dem Tisch zu verstecken?

    Der Lehrer berichtet mir das sie sehr oft im stand by Modus ist, er meinte das ist mehr als nur verträumt sein, sie wäre quasi schon richtig abwesend und würde kaum mehr auf zurufe reagieren und wenn sie dann zurück ist weiß sie gar nicht mehr was die anderen um sie herum machen würden als wäre sie nicht im Klassenraum gewesen. Sie erzählte mir das sie sich wirklich versucht auf den Unterricht zu konzentrieren aber ihre Welt würde sie zwingen abzutauchen und so würde sie einfach nur körperlich im Klassenraum sitzen und im Geiste längst in ihrer Welt sein.

    Habt ihr auch so extreme Tagträume? Also vielleicht um Reizüberflutungen auszuschalten? Wäre das möglich? Das macht sie wirklich schon seitdem sie ein Baby ist einfach mal abtauchen und sehr verzögert reagieren und nicht mehr genau wissen was gerade um einen herum passiert.

    Sehr oft zeichnet sie mit den Händen Buchstaben in die Luft wenn wir unterwegs sind oder wenn ich mit ihr spreche da wirkt sie zwar auch nachdenklich aber ist noch ansprechbar bzw. ansprechbarer als wie wenn sie das nicht macht.

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    Replied to the thread Umfrage zu Selbst- und Fremdverletzung.

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    Hallo, ich nehme an der Umfrage nicht teil, weil ich eine Diagnostik anstrebe und mich somit nicht klar der NA-Gruppe zuordnen kann. Ich finde es aber gut, dass das Thema untersucht wird, da es bislang wenig Beachtung in der Forschung gefunden hat. Ich…